Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht

Schmidt-spiele-carcassonne
ab 12,49
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
5 Sterne
(33)
4 Sterne
(2)
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(1)
1 Stern
(0)
0 Sterne
(0)
Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von elvi0108

Carcassone ist mein Favorit

5
  • Präsentation:  sehr gut
  • Schwierigkeitsgrad:  durchschnittlich
  • Spielanleitung:  gut
  • Spieldauer:  durchschnittlich, bis zu 1 Stunde
  • Spielerzahl:  ab 3

Pro:

spannend, taktische gut, schön gestaltet

Kontra:

---

Empfehlung:

Ja

Dieses Spiel ist seit einiger Zeit unser absoluter Favorit. Es ähnelt zwar im Spielaufbau etwas den „Siedlern von Catan“, doch dieses Spiel bietet viel mehr action.
Das Spiel besteht aus 72 kartonierten Plattchen, die wunderschön mit originalgetreuen, mittelalterlichen Motiven bemalt sind, und 40 hölzernen Figuren, die in fünf verschiedenen Farben gehalten sind.
Übrigens ist das Spiel nach der einzigartigen südfranzösischen Stadt \"Carcassone\" benannt, die bis heute ihren mittelalterlichen Stadtcharakter zur Gänze erhalten konnte und deshalb ein echter Geheimtipp für Kulturfreaks ist. Dies aber nur nebenbei, denn hier möchte ich ja über das Spiel berichten.
Die Landschaftskarten werden gut gemischt und verdeckt gestapelt. Jeder Spieler erhält 8 Holzfiguren, die in der von ihm gewählten Farbe. Ausgehend von einem offen aufgelegten Startplättchen, auf dem eine Straße und eine Wiese abgebildet sind, muss jeder Spieler nun reihum je ein weiteres Plättchen verdeckt ziehen und anlegen. Dabei darf aber nur so angelegt werden, dass auch wirklich alles zusammen passt: Straßen müssen weitergehen, Sackgassen sind nicht erlaubt, Wiesen dürfen nur an Wiesen grenzen und an einen Stadtteil darf nur ein weiterer Stadtteil angelegt werden. Außer den bereits erwähnten Straßen, Wiesen und Stadtteilen mit Wehrmauern gibt es auch noch Klöster, die großteils vollständig von Grünland umgeben sind. In Einzelfällen führt auch eine Straße dorthin.
Nachdem ein Plättchen angelegt ist, darf man, sofern man möchte, auch noch eine der Holzfiguren setzen: Abhängig davon, wo man die Figur hinsetzt, repräsentiert sie einen Ritter, Mönch, Wegelagerer oder Bauern und abhängig vom jeweiligen Ort gibt es auch Punkte. Es kann aber pro Gebiet nur eine Figur aufgestellt werden. Wenn also schon ein Ritter in einem Stadtteil steht, darf kein anderer Mitspieler einen weiteren in diese Stadt setzen. Sollte sich jedoch im Rahmen des Bauens ein Zusammenwachsen von gleichen Gebieten ergeben, kann es trotzdem vorkommen, dass z.B. zwei oder mehrere Figuren in einer Stadt stehen. Hier erhält derjenige die Punkte, der mehr Figuren in diesem Gebiet hat, bei Gleichstand bekommen beide Spieler die volle Punktzahl. Sobald eine Stadt, ein Kloster oder ein Straßenzug fertig gestellt ist, werden die entsprechenden Punkte verteilt. Die Figuren, die dann bereits bewertet wurden, können dann wieder verwendet werden. Sobald alle Karten gelegt sind, erfolgt die letzte Abrechnung und dann gibt es auch für unfertige Straßen, Klöster oder Städte noch Punkte.
Wir spielen das Spiel gelegentlich auch etwas geändert, indem wir jedem Mitspieler sozusagen als Startkapital am Anfang drei Landschaftskärtchen ziehen lassen. So hat man die Chance, sich selbst auszuwählen in welche Richtung man anbaut. Aus diese Weise kommt noch mehr Spannung und Taktik ins Spiel.
Das Spiel dauert je nachdem wie viele Personen mitspielen zwischen 30 und 50 Minuten und eignet sich auch für Kinder ab etwa 8 Jahren

11 Bewertungen