Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Lieselotte5
Die kleinen Siedler von Carcassonne
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer das Spiel \"Die Siedler von Catan\" kennt und gerne spielt, dem wird dieses Spiel bestimmt auch sehr gut gefallen. Als ich zum ersten Mal die Anleitung gelesen und es gespielt habe, musste ich sofort an Siedler denken. Dieses Spiel dauert aber nicht ganz so lang und man muss nicht soviel vorher aufbauen.
Das Spiel ist von Grund auf sehr einfach aufgebaut. Es besteht aus 72 Landschaftskarten, einer Wertungstafel und 40 kleinen Männchen in fünf Farben, daher ist auch der Kasten viel kleiner als Siedler und das Spiel ist um einiges billiger. Ich weiß es zwar nicht mehr so genau, aber es hat nur so um die 15 Euro gekostet, wohingegen Siedler eher 25 Euro kostet. So nun aber genug verglichen, hier zum eigentlichen Spiel.
Ziel des Spiels:
Das Ziel des Spiels ist sehr einfach erklärt. Man setzt im Laufe des Spiels verschiedene Landschaftskarten und Männchen aufs Feld. Wenn eine Sache fertig ist, dann werden die Punkte gezählt. Am Ende werden auch noch alle unfertigen Sachen gezählt (teilweise gibt es dann weniger) und wer dann die meisten Punkte erspielt hat, hat gewonnen.
Spielregeln:
Zu aller erst muss man die Landschaftskarten mischen und dann umgedreht am besten auf mehrere kleine Stapel legen, damit man immer die Auswahl hat, welche Karte man ziehen will. Jetzt geht es reih um (der Jüngste Spieler muss bestimmen, wer anfangen soll: was eine komische Regel?) und jeder zieht eine Karte, die er dann ähnlich wie bei Domino an die schon bereits liegenden Karten anlegen muss. Es gibt viele unterschiedliche Karten und so entstehen nach und nach Städte, Klöster, Wiesen und Straßen. Man darf im Zug aber nicht nur eine Karte legen, sondern auch noch ein Püppchen setzen. Je nachdem wo man es hin plaziert, hat es eine andere Bedeutung und es gibt eine andere Anzahl von Punkten. Entweder ist es ein Ritter (Stadt), ein Abt (Kloster), ein Wegelagerer (Straße) oder ein Bauer (Wiese). Wo man genau wieviele Punkte bekommt und wo man nicht hinlegen darf will ich hier nicht alles beschreiben, denn dafür ist ja dann die komplette Spielanleitung da, die sehr verständlich geschrieben ist. Gezählt werden die Punkte aber nicht nur am Ende, sondern immer wenn ein Teil (Straße, Stadt, etc.) abgeschlossen ist, dann bekommt man auch sein Püppchen wieder zurück. Man muss sich die Punkte aber nicht merken, sondern dafür gibt es eine Zähltafel, auf der ein Männchen in der jeweiligen Farbe einfach immer weiter nach vorne gerückt wird. Auf der Rückseite der Verpackung steht so ein schöner Satz, dass ich ihn hier auch einfach mal dazu schreiben muss: \"Wohl dem, der in heißen Phasen noch Gefolgsleute übrig hat...\". Man könnte sich jetzt natürlich denken, hä was ist das denn, aber der Satz ist sehr wichtig für das Spiel. Jeder Spieler besitzt nur 7 Püppchen, die er setzen kann. Wenn ein Teil abgeschlossen ist, dann bekommt man es zurück und kann neu setzen. Es ist aber sehr ärgerlich, wenn man alle verbaut hat, nichts fertig bekommt und dann ein Kloster zieht. In ein Stadtfeld zum Beispiel kann man später wenn man weiterbaut noch ein Männchen reinsetzen, aber das Kloster muss sofort besetzt werden und gibt am Schluss immer viele Punkte. Wir ärgern uns immer grün und blau, denn sobald man keine Püppchen mehr übrig hat, zieht man mehrere Kloster hinter einander, kann sie aber nicht nutzen.
Ich war erst von dem Spiel etwas enttäuscht, denn als wir die Anleitung zum ersten Mal lasen, dachte ich, naja so toll kann das ja nicht gerade sein, doch ich sollte mich getäuscht haben.......
Die erste Runde war noch etwas kompliziert, da keiner das Spiel vorher kannte und wir mit den Punkten und setzen etwas durcheinander kamen, aber in der zweiten Runde klappte das alles schon viel besser. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir es fast jeden zweiten Abend drei vier mal spielen (Ein Spiel dauert, wenn man es öfters spielt nur ca. 20 Minuten). Das Spiel wird nie langweilig, da es ja immer wieder neu ist. Die Städte sehen immer anders aus und die Straßen verlaufen auch jedesmal anders. Es ist immer spannend wer welche Karten bekommt und sie wie möglichst gut versucht anzulegen. Man kann das Spiel miteinander spielen, in dem man anderen auch mal eine Karte schenkt, damit sie etwas fertig bekommen. Oder man kann es aber auch ein wenig gegeneinander spielen. Zum Beispiel kann man sich durch gezieltes Kartenlegen zu einem anderen in die Stadt mit reinsetzen und dadurch seine hart erarbeiteten Punkte auch bekommen. Alles in allem macht das Spiel ob man es jetzt gegeneinander oder miteinander spielt sehr viel Spaß und wird auch nach langer Zeit nicht langweilig.
Falls das Spiel nach einiger Zeit doch zu langweilig wird, dann kann man sich noch die Erweiterung dazu kaufen. Hier gibt es noch mal weitere Landschaftskarten (auch ein wenig abgeänderte) und noch einmal 8 Extrapüppchen, damit man es mit sechs Personen spielen kann. Es gibt außerdem noch ein Spielzusatz, der etwas mit Flüssen zu tun hat, aber so genau weiß ich das nicht. Wer es nachlesen will, kann einfach auf die Homepage gehen (Ja, das Spiel hat sogar eine eigene Seite) zu: www.carcassonne.de, dort gibt es außerdem noch andere Spielvarianten die man ausprobieren kann und ein Onlinegame. Es lohnt sich also dort mal vorbeizuschauen.
Über die Altersbeschränkung kann ich leider nicht viel aussagen. Auf der Packung steht, dass es ab 8 Jahren geeignet ist, aber ich habe es bisher nur mit Leuten gespielt die älter als zwölf waren. Ich denke aber, dass es auch für Achtjährige ein schönes Spiel ist, da es ja nicht so schwer zu verstehen ist. Wenn wir es zu Hause spielen, dann spielen wir es immer nur zu zweit oder zu dritt, das macht zwar auch Spaß, ist aber nicht so schön, wie wenn wir es zu fünft spielen. Wenn wir auf Familienfeiern sind, dann streiten wir uns regelrecht dazu wer einer von den fünf Plätzen bekommt und mitspielen darf. Bei uns in der Familie und auch langsam in meinem Freundeskreis ist das Spiel schon zu einem \"Kultspiel\" geworden. Früher war es Siedler, doch seit wir Carcassonne kennen wird Siedler nur noch ausgepackt, wenn wir vorhaben mehrere Stunden zu spielen.
Fazit:
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich von dem Spiel wirklich sehr begeistert bin und auch bis jetzt von anderen nur positives gehört habe. Ich denke, dass das Spiel nicht umsonst \"Spiel des Jahres 2001\" geworden ist. Wer es nicht zu Hause hat, dem empfehle ich es unbedingt mal auszuleihen oder sogar zu kaufen, denn Spielspaß ist garantiert. Vielleicht kann ja der ein oder andere Abend vor der Glotze durch einen Spieleabend mit Carcassonne abgelöst werden.
Als Schlusswort wünsche ich allen die das Spiel besitzen oder kennen
VIEL SPASS BEIM SPIELEN!!!!!!!!
Das Spiel ist von Grund auf sehr einfach aufgebaut. Es besteht aus 72 Landschaftskarten, einer Wertungstafel und 40 kleinen Männchen in fünf Farben, daher ist auch der Kasten viel kleiner als Siedler und das Spiel ist um einiges billiger. Ich weiß es zwar nicht mehr so genau, aber es hat nur so um die 15 Euro gekostet, wohingegen Siedler eher 25 Euro kostet. So nun aber genug verglichen, hier zum eigentlichen Spiel.
Ziel des Spiels:
Das Ziel des Spiels ist sehr einfach erklärt. Man setzt im Laufe des Spiels verschiedene Landschaftskarten und Männchen aufs Feld. Wenn eine Sache fertig ist, dann werden die Punkte gezählt. Am Ende werden auch noch alle unfertigen Sachen gezählt (teilweise gibt es dann weniger) und wer dann die meisten Punkte erspielt hat, hat gewonnen.
Spielregeln:
Zu aller erst muss man die Landschaftskarten mischen und dann umgedreht am besten auf mehrere kleine Stapel legen, damit man immer die Auswahl hat, welche Karte man ziehen will. Jetzt geht es reih um (der Jüngste Spieler muss bestimmen, wer anfangen soll: was eine komische Regel?) und jeder zieht eine Karte, die er dann ähnlich wie bei Domino an die schon bereits liegenden Karten anlegen muss. Es gibt viele unterschiedliche Karten und so entstehen nach und nach Städte, Klöster, Wiesen und Straßen. Man darf im Zug aber nicht nur eine Karte legen, sondern auch noch ein Püppchen setzen. Je nachdem wo man es hin plaziert, hat es eine andere Bedeutung und es gibt eine andere Anzahl von Punkten. Entweder ist es ein Ritter (Stadt), ein Abt (Kloster), ein Wegelagerer (Straße) oder ein Bauer (Wiese). Wo man genau wieviele Punkte bekommt und wo man nicht hinlegen darf will ich hier nicht alles beschreiben, denn dafür ist ja dann die komplette Spielanleitung da, die sehr verständlich geschrieben ist. Gezählt werden die Punkte aber nicht nur am Ende, sondern immer wenn ein Teil (Straße, Stadt, etc.) abgeschlossen ist, dann bekommt man auch sein Püppchen wieder zurück. Man muss sich die Punkte aber nicht merken, sondern dafür gibt es eine Zähltafel, auf der ein Männchen in der jeweiligen Farbe einfach immer weiter nach vorne gerückt wird. Auf der Rückseite der Verpackung steht so ein schöner Satz, dass ich ihn hier auch einfach mal dazu schreiben muss: \"Wohl dem, der in heißen Phasen noch Gefolgsleute übrig hat...\". Man könnte sich jetzt natürlich denken, hä was ist das denn, aber der Satz ist sehr wichtig für das Spiel. Jeder Spieler besitzt nur 7 Püppchen, die er setzen kann. Wenn ein Teil abgeschlossen ist, dann bekommt man es zurück und kann neu setzen. Es ist aber sehr ärgerlich, wenn man alle verbaut hat, nichts fertig bekommt und dann ein Kloster zieht. In ein Stadtfeld zum Beispiel kann man später wenn man weiterbaut noch ein Männchen reinsetzen, aber das Kloster muss sofort besetzt werden und gibt am Schluss immer viele Punkte. Wir ärgern uns immer grün und blau, denn sobald man keine Püppchen mehr übrig hat, zieht man mehrere Kloster hinter einander, kann sie aber nicht nutzen.
Ich war erst von dem Spiel etwas enttäuscht, denn als wir die Anleitung zum ersten Mal lasen, dachte ich, naja so toll kann das ja nicht gerade sein, doch ich sollte mich getäuscht haben.......
Die erste Runde war noch etwas kompliziert, da keiner das Spiel vorher kannte und wir mit den Punkten und setzen etwas durcheinander kamen, aber in der zweiten Runde klappte das alles schon viel besser. Mittlerweile sind wir soweit, dass wir es fast jeden zweiten Abend drei vier mal spielen (Ein Spiel dauert, wenn man es öfters spielt nur ca. 20 Minuten). Das Spiel wird nie langweilig, da es ja immer wieder neu ist. Die Städte sehen immer anders aus und die Straßen verlaufen auch jedesmal anders. Es ist immer spannend wer welche Karten bekommt und sie wie möglichst gut versucht anzulegen. Man kann das Spiel miteinander spielen, in dem man anderen auch mal eine Karte schenkt, damit sie etwas fertig bekommen. Oder man kann es aber auch ein wenig gegeneinander spielen. Zum Beispiel kann man sich durch gezieltes Kartenlegen zu einem anderen in die Stadt mit reinsetzen und dadurch seine hart erarbeiteten Punkte auch bekommen. Alles in allem macht das Spiel ob man es jetzt gegeneinander oder miteinander spielt sehr viel Spaß und wird auch nach langer Zeit nicht langweilig.
Falls das Spiel nach einiger Zeit doch zu langweilig wird, dann kann man sich noch die Erweiterung dazu kaufen. Hier gibt es noch mal weitere Landschaftskarten (auch ein wenig abgeänderte) und noch einmal 8 Extrapüppchen, damit man es mit sechs Personen spielen kann. Es gibt außerdem noch ein Spielzusatz, der etwas mit Flüssen zu tun hat, aber so genau weiß ich das nicht. Wer es nachlesen will, kann einfach auf die Homepage gehen (Ja, das Spiel hat sogar eine eigene Seite) zu: www.carcassonne.de, dort gibt es außerdem noch andere Spielvarianten die man ausprobieren kann und ein Onlinegame. Es lohnt sich also dort mal vorbeizuschauen.
Über die Altersbeschränkung kann ich leider nicht viel aussagen. Auf der Packung steht, dass es ab 8 Jahren geeignet ist, aber ich habe es bisher nur mit Leuten gespielt die älter als zwölf waren. Ich denke aber, dass es auch für Achtjährige ein schönes Spiel ist, da es ja nicht so schwer zu verstehen ist. Wenn wir es zu Hause spielen, dann spielen wir es immer nur zu zweit oder zu dritt, das macht zwar auch Spaß, ist aber nicht so schön, wie wenn wir es zu fünft spielen. Wenn wir auf Familienfeiern sind, dann streiten wir uns regelrecht dazu wer einer von den fünf Plätzen bekommt und mitspielen darf. Bei uns in der Familie und auch langsam in meinem Freundeskreis ist das Spiel schon zu einem \"Kultspiel\" geworden. Früher war es Siedler, doch seit wir Carcassonne kennen wird Siedler nur noch ausgepackt, wenn wir vorhaben mehrere Stunden zu spielen.
Fazit:
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich von dem Spiel wirklich sehr begeistert bin und auch bis jetzt von anderen nur positives gehört habe. Ich denke, dass das Spiel nicht umsonst \"Spiel des Jahres 2001\" geworden ist. Wer es nicht zu Hause hat, dem empfehle ich es unbedingt mal auszuleihen oder sogar zu kaufen, denn Spielspaß ist garantiert. Vielleicht kann ja der ein oder andere Abend vor der Glotze durch einen Spieleabend mit Carcassonne abgelöst werden.
Als Schlusswort wünsche ich allen die das Spiel besitzen oder kennen
VIEL SPASS BEIM SPIELEN!!!!!!!!
14 Bewertungen, 3 Kommentare
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13.07.2002, 01:07 Uhr von Artatius
Bewertung: sehr hilfreichklasse Spiel, darf mich schon süchtig nennen :o)... die Erweiterungen find ich allerdings für meinen persönlichen Bedarf als überflüssig... hat aber nur taktische Gründe :o)
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12.06.2002, 13:47 Uhr von leser@tte
Bewertung: sehr hilfreichhört sich interessant an
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09.06.2002, 00:32 Uhr von vollkrass
Bewertung: sehr hilfreichIch find das Spiel auch super, aber ich check die Schlusswertung mit den Bauern nicht... *heul*
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