Schmidt Spiele Carcassonne Testbericht

Schmidt-spiele-carcassonne
ab 12,49
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Summe aller Bewertungen
  • Präsentation:  sehr gut
  • Spaßfaktor:  sehr hoch
  • Spielanleitung:  sehr gut
  • Wird langweilig:  nie

Erfahrungsbericht von mokli

SPIEL MIT MIR "Spiel des Jahres 2001!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Eines Tages standen Mokli und ihr Freund in der riesigen Spielabteilung eines Laden. Da entdeckten sie einen kleinen, aber feinen Karton auf dem mit großen Lettern

CARCASSONNE

stand. Hm, das soll das Spiel des Jahres 2001 sein? Na, das schauen wir uns doch mal näher an...

Das Äußere
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Hm, wie heißt es doch gleich so schön? Der erste Eindruck entscheidet! Und der erste Eindruck war durchaus positiv. Es handelt sich um einen (im Gegensatz zu anderen Spielen) etwas kleineren Karton (27 cm x 19 cm x 6,5cm) auf dem alles Wichtige steht (sprich wie lange eine Spielrunde dauert, ab wievielen Jahren das Spiel geeignet ist und wieviele Spieler es spielen können!), sowie eine kurze Beschreibung des Spieles, die auf den Inhalt neugierig macht. O.k., das Äußere passt. Dazu handelte sich um das Spiel des Jahres 2001 und das ganze noch zu billigem Preis (nicht mal 18 DM! - inzwischen kostet es wohl so um die 15 Euro). Da haben wir beide einfach zu geschlagen und ab ging´s nach Hause. Und da haben wir uns auf´s Eingemachte gestürzt...

Der Inhalt
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- 72 Landschaftstafeln (davon ist eine die Anfangskarte, die eine dunklere Rückseite hat als die anderen Karten und dadurch auch gut erkennbar ist)
- Eine Wertungstafel (auf der die Punkte der einzelnen Spieler durch Gefolgsleute (pro Spieler ein Gefolgsmann) gezählt werden)
- 40 Gefolgsleute aus Holz in fünf verschiedenen Farben (also acht Gefolgsleute pro Person, wobei ja einer, wie bereits gesagt, für die Wertungstafel benötigt wird)
- Eine Spieleanleitung natürlich
- Eine Antwortkarte (ein besonderer Service des Hans-Im-Glück-Verlags, denn wer sich durch diese Antwortkarte registriert, nimmt nicht nur am monatlichen Gewinnspiel teil, sondern bekommt auch noch bei eventuellem Verlust von Spielmaterial kostenlosen Ersatz!)
- Ein Prospekt, der auf viele weitere Spiele neugierig macht

LOOOS GEHT´S!
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Oder auch anders genannt: Der Kampf durch die Spielanleitung beginnt! Ihr kennt das bestimmt: Man ist ganz heiß auf das neue Spiel, aber dazu muß man ja erst mal die Regeln kennen – d.h. immer erst mal eine ewig lange Anleitung durcharbeiten. Dies hält sich bei Carcassonne Gott sei Dank in Grenzen! Denn die Anleitung begrenzt sich auf vier gut geliederte und dazu auch noch bunt bebilderte Seiten. Also, schnell durchgelesen... Und wir stellen fest, dass gar nicht viel vorbereitet werden muß: Die Startkarte wird offen in die Mitte des Tisches gelegt, die restlichen Landschaftskarten werden gemischt und in mehreren verdeckten Stapeln so platziert, dass jeder gut hinkommt. Nun erhält noch jeder Spieler acht Gefolgsleute in der Farbe seiner Wahl, wobei einer dieser Gefolgsleute als Zählstein bei „0“ auf die Wertungstafel gesetzt wird. Und das war´s auch schon an Vorbereitungen!

UND JETZT ABER WIRKLICH: LOOOS!
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1.) Aktion (muß ausgeführt werden)

Der Spieler, der an der Reihe ist, zieht eine Landschaftkarte aus einem der verdeckten Stapeln und legt sie an eine der bereits vorhandenen Karten an (an eine oder mehrere Seiten, jedoch nicht Ecke an Ecke!), wobei Wiesenstück an Wiesenstück gelegt werden muß, Straße an Straße, etc.! (Wie das genau sein muß, wird in der Anleitung durch bunte Bildchen bestens dargstellt!).

2.) Aktion (kann ausgeführt werden)

Der Spieler, der gerade an der Reihe ist, kann nun einen Gefolgsmann, der noch in seinem Vorrat ist, auf die eben gelegte Karte setzen. (Es darf nur ein Gefolgsmann gesetzt werden!). Wird der Gefolgsmann in einen Stadtteil gesetzt, so handelt es sich um einen Ritter, bei einem Straßenabschnitt um einen Wegelagerer, bei einem Wiesenstück um einen Bauern und bei einem Kloster um einen Mönch. Dabei muß noch beachtet werden, dass auf den durch die neue Karte verbundenen Stadtteilen, Wiesenstücken oder Straßenabschnitten kein anderer Gefolgsmann (auch kein eigener) stehen darf, was aber auch in der Anleitung gut dargestellt wird.

3.) Aktion (Wertung von fertigen Straßen, Städten und Klöstern)

Diese Aktion wird ausgeführt, wenn eine Straße, eine Stadt oder ein Kloster fertig ist. Denn dann werden diese gewertet und die dort eingesetzten Gefolgsleute kehren zu ihren Besitzern zurück (und können so erneut gesetzt werden).

- Stadt: 2 Punkte für jeden Stadtteil (Anzahl der Karten) und für jedes Wappen (auf manchen Stadtkarten sind Wappen) zwei zusätzliche Punkte.
- Kloster: 9 Punkte (pro Landschaftskarte ein Punkt)
- Straße: Pro Landschaftskarte ein Punkt.

4.) Aktion (Schlusswertung)

Zu guter Letzt werden jetzt erst einmal alle nicht fertigen Straßen, Städte und Klöster gewertet. Es gibt hierbei für jeden Teilabschitt einen Punkt, auch ein Wappen zählt nur einen Punkt.
Und last but not least kommen die Bauern zum Zuge. Denn jede fertige Stadt, die auf der Wiese eines Bauerns liegt (oder an die Wiese grenzt), gibt zusätzliche drei Punkte.

Who´s the winner?
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Gewinner ist natürlich der, der die meisten Punkte hat!

Für wen das Spiel geeignet ist?
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Das Spiel ist ab acht Jahren, dauert laut Karton ca. 30-45 Minuten (bei uns meistens länger, weil ich immer so lange Denkpausen brauche *g*) und ist für zwei bis fünf Spieler geeignet. Meistens ist jedoch so, dass Spiele erst mit mehreren Spielern interessant sind. Da ist dieses Spiel eine große Ausnahme, denn es kann auch super zu zweit gespielt werden (steht auch extra auf der Verpackung) – und wahrscheinlich ist es deshalb auch bei meinem Freund und mir so beliebt. Denn egal ob zu zweit oder zu fünft: Das Spiel macht einfach jede Menge Spaß!!!

FAZIT:
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Das Spiel hat sich den Titel „Spiel des Jahres 2001“ wirklich verdient! Es ist ein Spiel, dass einfach nicht langweilig wird (da immer wieder andere Legesituationen stattfinden). Zudem ist es für Taktiker super geeignet, aber auch für Leute, die einfach aus dem Bauch heraus spielen! Zudem noch ein super Preis. Was will man mehr...?!

Also, voller Spieltrieb voraus ... oder wie hieß das doch gleich? ;-)

Über Eure zahlreichen Kommentare freue ich mich wie immer sehr!

Man liest sich, Mokli.

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