Haribo Fizzy Cola Testbericht

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Erfahrungsbericht von hamse

Babysitterblues

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Aber nicht mit mir!

Hamse kann Fasching nicht wirklich viel abgewinnen. Das macht nämlich bloß betrunken und mit den richtigen Leuten Spaß. Aber um zu den richtigen Leuten zu kommen, muss man Auto fahren. Und dann kann man nichts mehr trinken.

Also hat sie sich gestern Abend dazu bereit erklärt auf ihre herzallerliebste Nichte von mittlerweile knapp 18 Monaten aufzupassen. Das Kind war nicht das Problem: um 20 Uhr lag die Kleine im Bett und hat friedlichst bis zum nächsten Morgen geschlafen.

Aber Samstag abends bekommt hamse immer Gelüste. Und sie hatte die Erlaubnis sich in Speiskammer und Küche ihres Bruders zu bedienen. Und dort fand sie uns: Fizzy Cola von Haribo. Die Colafläschchen von Haribo dürften allgemein bekannt sein. Wir sind die in der sauren Version. Und weil hamse auf das ganze saure Fruchtgummizeug eh abfährt, lies sie die Pringles links liegen.

Uns gibt’s leider nicht überall. Hamses Schwägerin hatte uns zumindest laut Etikett aus dem Rofu Kinderland, wo man 1€ für 200g von uns wollte. Ganz schön teuer, aber auf uns steht auf Haribo, was will man da anderes erwarten?

Hamse war von uns geschmacklich angenehm überrascht, wir sind nämlich wirklich sauer! Nicht so wie unsere Kollegen in Pommesform. Die locken ja keine Katze hinter dem Ofen vor! Aber bei uns hat hamse wirklich das ein oder andere Mal das Gesicht verzogen. Vor allem, wenn sie sich gleich ein paar von uns gegeben hat. Aber wenn man das Saure erst mal runter geschleckt hat, schmecken wir wie richtige Colafläschchen von Haribo, und die findet hamse auch extrem lecker!

Aber am allerleckersten sind wir doch tatsächlich wenn man uns verkaut. Der „Cola“-Geschmack“ und das Saure passen nämlich extrem gut zueinander. Zwischendrin musste hamse immer mal wieder Pause machen, weil es ihr sonst doch zu heftig geworden wäre.

Letzen Endes war die Tüte dann aber doch irgendwann leer. Na ja, nicht ganz. Es hing nämlich noch genug Saures untendrin. Der gute Hans hat da wohl so viel drauf gekippt, dass sich da nicht alles halten konnte. Hamse konnte es sich übrigens kaum verkneifen, sich die Brösel in den Rachen zu werfen. Sie hat es dann aber doch nicht getan. Sonst hätte sie vielleicht noch ihre Nichte geweckt, weil sie das Gesicht mit einem „uuuuuuuuääääääääääh“ verziehen gemusst hätte.

Was hamse an uns auch mag, ist das, das wir kaum in den Zähnen hängen bleiben. Bei anderen Fruchtgummis bleibt ja oft drei mal die Hälfte in den Zähnen hängen, was es unmöglich macht, sich irgendwie halbwegs verständlich zu artikulieren.

Und was hamse noch viel lieber an uns mag: wir haben kein Fett. Ja, das Fräulein tut gerade mal wieder was gegen die Waage. Und da kamen wir ihr gestern Abend natürlich sehr recht.

Fassen wir also zusammen:

Baby glücklich, Babysitter glücklich, Eltern glücklich.

Obwohl: letztere wahrscheinlich nicht, denn die teilen ihre Vorliebe für Süßsaures dieser Art nämlich mit hamse...

und uns können sie jetzt schon mal nicht mehr vernaschen, aber sie hatten es ja nicht anders gewollt, hehe.

Mal sehen, ob die Beiden das nächste Mal eine reelle Chance haben...

wenn hamse wieder auf die Kleine aufpassen muss, bestimmt nicht...

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