Haribo Maoam Mao Mix Testbericht

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ab 7,31
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Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  sehr lang

Erfahrungsbericht von Prisca

Ich kau´mal wieder!

Pro:

nette Aufmachung - macnhes schmeckt richtig gut

Kontra:

einiges schmeckt doch sehr künstlich - sehr viel Verpackung

Empfehlung:

Ja

Neulich bin ich mal wieder durch Realkauf geschlichen – und dabei habe ich etwas für mich neues von

MAOAM

Entdeckt

MAO MIX

Dabei handelt es sich um eine große 250g-Tüte mit verschiedenen Kaubonbons. Eigentlich bin ich nicht unbedingt für diese süße, klebrige zeug, aber manchmal überkommt es eben auch mich. Zumal diese Tüte so schön bunt ist.

Überwiegend verschiedene Grüntöne mit blauer (Maoam) und roter (Mao Mix) Schrift. Am witzigsten sind aber die abgebildeten Früchte, die sogar mit einem Gesicht versehen sind – und unten steht eine Art rote Bohne mit Tennisschuhen und einem Tennisschläger in der Hand.

Wirklich alles recht freundlich und lustig – ich denke, das vor allem Kinder davon angesprochen werden sollen. Aber wie gesagt – auch mich hat diese witzige Tüte gleich angezogen.

Zu Hause habe ich dann erst mal die Tüte aufgerissen und den gesamten Inhalt auf den Tisch geschüttet. Unhygienisch, werdet ihr jetzt vielleicht denken – wer soll das denn hinterher noch essen?! Kein Problem, die Kaubonbons sind alle noch mal einzeln verpackt.

Ich finde in dieser Tüte drei verschiedene Sorten vor, die ich euch jetzt einmal näher vorstellen möchte.

Zunächst einmal die typischen MAOAM, die ihr sicher alle schon mal gesehen hat. Diese rechteckigen Päckchen, in denen man dann (nochmals verpackt) fünf Kaubonbons findet. In meiner Packung finde ich vier Stück davon, in den Sorten Orange (3x) und Himbeere). Für euch werde ich jetzt mal so einen Bonbon der Sorte Himbeere testen. Er ist weich und lässt sich gut kauen (allerdings sind die Außentemperaturen auch relativ hoch – aus früheren Erfahrungen kann ich euch sagen, wenn es kälter ist, sind auch die Maoams fester).

Die Himbeere lässt sich ganz klar herausschmecken (und es schmeckt nicht mal sehr künstlich) – außerdem schmeckt es eben noch reichlich süß. Mehr als drei/vier Bonbons möchte ich davon lieber nicht kauen. Positiv zu werten ist, das Maoam im Gegensatz zu manch anderen Kaubonbon nicht an den Zähnen kleben bleibt. Man kann einige Zeit darauf herumkauen/lutschen – dann löst es sich langsam auf und ist verschwunden. Für die Interessierten unter euch – die Sorte Orange schmeckt genauso stark nach Orange wie die Himbeere nach Himbeere – das finde ich recht erfreulich.

Als nächstes habe ich dann 6 Päckchen mit MAOAM PINBALLS vor mir liegen. Wie der Name schon sagt handelt es sich hierbei um kleine „Bälle“ jeweils drei Stück sind in einem kleinen Röhrchen verpackt. Das öffnen geht ganz einfach, man muss nur gegen eine Kugel drücken, schon drückt man die Packung oben auf: Diese Bälle gibt es vier verschiedenen Geschmacksrichtungen – Erdbeere, Kirsche, Apfel und Aprikose?. Ich muss allerdings sagen, nachdem ich mir einen Ball in den Mund geschoben habe, es schmeckt süß und dann ein wenig sauer. Scheint irgendwie eine brausepulverartiges „Zeug“ in der Mitte zu sein. Irgendwie ein bisschen sehr künstlich – der Geschmack der einzelnen Früchte lässt sich nur schwer erkennen – und wenn auf der Packung nicht winzig kleine Abbildungen der Früchte aufgedruckt wären hätte ich ihn euch auch gar nicht nennen können.

Was gibt es sonst noch zu diesen Bällen zu sagen? Sie sind auch recht weich, lassen sich leicht zerbeißen (man kann sie natürlich auch lutschen). Ich würde sie trotzdem keinem Kleinkind in die Hände geben, weil die Gefahr des Verschluckens doch relativ groß ist.

Jetzt der Höhepunkt der ganzen Tüte: die MAOAM STRIPES. Sind sie nun wirklich der Höhepunkt? Na ja, es gibt immerhin 11 von diesen Kaustreifen in der Tüte, erinnern ein klein wenig an Fritt Kaubonbons, nur sind die Streifen kleiner (7g hat einer). Auch hier wieder verschiedene Sorten: Orange, Kirsche, Zitrone und Erdbeere finde ich vor. Als ich einen Streifen öffne ist der Kaubonbon ähnlich wie bei dem normalen Maoam einfach nur hellweiß, allerdings durchzogen mit kleinen farbigen Pünktchen, entsprechend der Sorte (also gelb bei Zitrone und rot bei Erdbeere). Rein damit in den Mund. Der erste Eindruck auch hier wieder: recht weich (aber denkt an das Wetter!) – trotzdem fällt das Kauen etwas schwerer als bei den normalen Maoam – und manchmal beißt man auf winzige kleine, etwas härtere Stückchen, ich vermute mal, das sind die kleinen farbigen „Pünktchen“

Vom Geschmack her mal wieder ziemlich süß (ich glaube, am Ende meiner Testreihe brauche ich erst mal eine Flasche Wasser **gg) – und leicht bis stark künstlich. Orange und Zitrone empfand ich als recht angenehm im Geschmack – die Erdbeere würde ich im Mittelfeld anordnen, man konnte sie zumindest noch herausschmecken – die Kirsche ist für mich eine „künstliche“ Enttäuschung (pfui, bäh).

Wenn ihr jetzt nach der Zutatenliste schreit – nein, ich werde mir nicht die Augen verderben und versuchen, die kleinen Buchstaben zu entziffern, die ich da auf der Rückseite der Packung vorfinde. Ich denke aber, wir wissen sowieso alle, was wir dort vorfinden werden: Zucker, Zucker und nochmals Zucker – und dazu viiiiel Aroma und ein wenig Farbstoffe!

Darum komme ich jetzt einfach mal zu meinem Fazit:
Ich denke nicht, dass man dieses Produkt unbedingt kaufen muss – da gibt es günstigeres, das auch noch besser schmeckt – obwohl ich es auch nicht in Grund und Boden verdammen möchte. SO schlecht ist es nun auch wieder nicht!

Ein Produkt, das Kinder sicher mehr anspricht als Erwachsene. Die Kaubonbons sind eigentlich durchweg ziemlich weich und kleben nicht an den Zähnen, was ich als angenehm empfand. Sie sind ziemlich süß und häufig auch recht künstlich im Geschmack, was ich nicht ganz so angenehm empfand.

Es ist eine Unmenge an Verpackung, die man hinterher vor sich liegen hat – was aber irgendwo einen Sinn macht. Wollte man alles lose verpacken hätte man sicher, zumindest bei diesem Wetter, nur noch einen großen Klumpen Kaumasse in der Tüte.

Ein Gedanke, der mir beim Schreiben dieses Berichts gekommen ist: Vielleicht eine nette Idee für eine Kinderparty – so als kleine Trostpreise eignen sich die einzeln verpackten Kaubonbons sicherlich!

@ Prisca – Juli 2003 – ich schreibe für Ciao, Yopi und Dooyoo

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