Haribo Riesenschlangen Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Geruch:
- Suchtfaktor:
- Anhalten der Frische nach Öffnen:
Erfahrungsbericht von gerkzeit
Haribo macht auch Alte froh
Pro:
Sehr gut
Kontra:
Zu groß
Empfehlung:
Ja
Vorwort
Bis 1967 lebte ich mit meinen Eltern und 6 Geschwistern in einer kleinen 3 Zimmerwohnung in der Schweinfurter Innenstadt. Es ging uns eigentlich nicht schlecht auch wenn Geld für Süßigkeiten kaum vorhanden war. Den Bäcker Fleder hatten wir gleich nebenan. Eine kleine Bäckerei im Tante Emma Stil. Wie oft kamen wir als Kinder mit 2 Pfennigen in der Hand und kauften uns die Gummibärchen im „Doppelpack“. Nein, nicht etwa 2 Tütchen! Dort gab es die dehnbare Köstlichkeit einzeln. Ein ganzes Tütchen? Mein Gott, das wäre unvorstellbarer Luxus gewesen. Und dann, wenn wir einmal besonders brav waren bekamen wir manchmal die traumhaften Gummischlangen zu „teuren“ 5 Pfennigen das Stück. -Ich glaube das Geschenk eines Mountainbikes macht ein heutiges Kind nicht glücklicher, als uns damals der Verzehr dieser süßen „Kostbarkeit“. Dass es diese Schlangen heute noch gibt erfuhr ich wie so vieles durch unser Ciao.
Die Schlangen
Sie sehen heute ein bisschen anders aus damals. Während es sie damals klar und durchsichtig mit verschiedenen Farben gab, so werden sie heute in milchig trüber Beschaffenheit, zweifarbig angeboten. Ja, die rot-weißen Schlangen könnte man fast mit den ähnlich beschaffenen amerikanischen doppelfarbigen Ur Drops vergleichen, die vor 40 Jahren öfters von den in Schweinfurt stationierten US-Soldaten an uns Kinder verteilt wurden. Sie sind länger als damals und obwohl mein Mund ja mit den Jahren auch gewachsen ist habe ich doch Schwierigkeiten so ein „Reptil“ auf einmal in den Mund zu bekommen. Wahrscheinlich ist es die Gier, die mich das immer wieder versuchen ließ, als ich nach Jahren der Abstinenz wie einmal diese Gummis kaufte.
Die Verpackung und Preis.
Gerne hätte ich mir so eine Schlange wie damals einzeln gekauft. Denn meine Allergie gegen Zitronensäure gab mir zu denken. Im Kleingedruckten links von den beiden turtelnden Schlagen auf dem Etikett war es zu lesen. Zitronensäure! Himmel, Ar... und Zwirn. In jeder von mir begehrten Nascherei ist dieses Teufelszeug. Nun ja, die Konservierung ist schuld und hält mich dann doch wieder ab mit den darin beinhaltenden Kalorien meine Kilos zu pflegen. Dicht gedrängt tummeln sich bis zu 30 Schlangen in der durchsichtigen runden Plastikdose. Für meine Allergie und stetig expandierendes Gewicht eine Zumutung. Gekauft hatte ich mir sie im Kaufland, für rund fünf Euro. Aber vielleicht gibt es sie ja auch in kleinerer Portionierung, oder auf der Kirchweih sogar einzeln.
Der Geschmack
Jetzt kommt wieder das leidige Thema. Wie beschreibt man einen Geschmack? Okay, gut! Ja, ich würde sogar sagen sehr gut, obwohl ich den selben mit den damaligen Schlangen nicht vergleichen möchte. Mich erinnern die heutigen eher an die Riesengummibären, die es auch zu irgendeiner Zeit mal gab. Im Aussehen kaum von den kleinen zu unterscheiden, waren die großen Bären doch viel schneller im Mund geschmolzen. Und so ähnlich verhält es sich mit den Haribo Riesenschlangen. Ist das Füllen des Mundes mit dieser Schlange noch mit Schwierigkeiten verbunden, so leert er sich aufgrund der hohen Schmelzgeschwindigkeit schnell wieder. Meine einzelnen Gummibärchen genoss ich schon mal bis zu 10 Minuten. Der Gehalt der Zitronensäure muss enorm sein. Hält man nämlich die Schlange recht lange im Mund und bekommt sie ziemlich weit hinten an den Gaumen, dann kann es schon mal passieren, dass sich jener regelrecht zusammenzieht. Ob das vielleicht mit meiner Allergie zu tun hat, weiß ich nicht.
HERSTELLER:
HARIBO GmbH & Co. KG
Hans-Riegel-Str.1
53129 Bonn
Fazit
Aus dem Alter in dem eine Süßigkeit über alles ging, bin ich langsam heraus. Aber so ab und zu überkommt es mich dann doch einmal und ich würde mir gerne, meiner Allergie zum Trotz eine Packung Riesenschlangen oder sonst etwas kaufen. Die Riesenportionen halten mich dann aber sehr oft davon ab. Auch den heutigen Kindern täte es gut wenn sie die an der Quengel-Linie angebotenen Träume in kleineren Mengen kaufen könnten. Aber dann macht man wahrscheinlich kein Geschäft. Ansonsten habe ich an den teuflischen Schlagen nichts auszusetzen.
Bis 1967 lebte ich mit meinen Eltern und 6 Geschwistern in einer kleinen 3 Zimmerwohnung in der Schweinfurter Innenstadt. Es ging uns eigentlich nicht schlecht auch wenn Geld für Süßigkeiten kaum vorhanden war. Den Bäcker Fleder hatten wir gleich nebenan. Eine kleine Bäckerei im Tante Emma Stil. Wie oft kamen wir als Kinder mit 2 Pfennigen in der Hand und kauften uns die Gummibärchen im „Doppelpack“. Nein, nicht etwa 2 Tütchen! Dort gab es die dehnbare Köstlichkeit einzeln. Ein ganzes Tütchen? Mein Gott, das wäre unvorstellbarer Luxus gewesen. Und dann, wenn wir einmal besonders brav waren bekamen wir manchmal die traumhaften Gummischlangen zu „teuren“ 5 Pfennigen das Stück. -Ich glaube das Geschenk eines Mountainbikes macht ein heutiges Kind nicht glücklicher, als uns damals der Verzehr dieser süßen „Kostbarkeit“. Dass es diese Schlangen heute noch gibt erfuhr ich wie so vieles durch unser Ciao.
Die Schlangen
Sie sehen heute ein bisschen anders aus damals. Während es sie damals klar und durchsichtig mit verschiedenen Farben gab, so werden sie heute in milchig trüber Beschaffenheit, zweifarbig angeboten. Ja, die rot-weißen Schlangen könnte man fast mit den ähnlich beschaffenen amerikanischen doppelfarbigen Ur Drops vergleichen, die vor 40 Jahren öfters von den in Schweinfurt stationierten US-Soldaten an uns Kinder verteilt wurden. Sie sind länger als damals und obwohl mein Mund ja mit den Jahren auch gewachsen ist habe ich doch Schwierigkeiten so ein „Reptil“ auf einmal in den Mund zu bekommen. Wahrscheinlich ist es die Gier, die mich das immer wieder versuchen ließ, als ich nach Jahren der Abstinenz wie einmal diese Gummis kaufte.
Die Verpackung und Preis.
Gerne hätte ich mir so eine Schlange wie damals einzeln gekauft. Denn meine Allergie gegen Zitronensäure gab mir zu denken. Im Kleingedruckten links von den beiden turtelnden Schlagen auf dem Etikett war es zu lesen. Zitronensäure! Himmel, Ar... und Zwirn. In jeder von mir begehrten Nascherei ist dieses Teufelszeug. Nun ja, die Konservierung ist schuld und hält mich dann doch wieder ab mit den darin beinhaltenden Kalorien meine Kilos zu pflegen. Dicht gedrängt tummeln sich bis zu 30 Schlangen in der durchsichtigen runden Plastikdose. Für meine Allergie und stetig expandierendes Gewicht eine Zumutung. Gekauft hatte ich mir sie im Kaufland, für rund fünf Euro. Aber vielleicht gibt es sie ja auch in kleinerer Portionierung, oder auf der Kirchweih sogar einzeln.
Der Geschmack
Jetzt kommt wieder das leidige Thema. Wie beschreibt man einen Geschmack? Okay, gut! Ja, ich würde sogar sagen sehr gut, obwohl ich den selben mit den damaligen Schlangen nicht vergleichen möchte. Mich erinnern die heutigen eher an die Riesengummibären, die es auch zu irgendeiner Zeit mal gab. Im Aussehen kaum von den kleinen zu unterscheiden, waren die großen Bären doch viel schneller im Mund geschmolzen. Und so ähnlich verhält es sich mit den Haribo Riesenschlangen. Ist das Füllen des Mundes mit dieser Schlange noch mit Schwierigkeiten verbunden, so leert er sich aufgrund der hohen Schmelzgeschwindigkeit schnell wieder. Meine einzelnen Gummibärchen genoss ich schon mal bis zu 10 Minuten. Der Gehalt der Zitronensäure muss enorm sein. Hält man nämlich die Schlange recht lange im Mund und bekommt sie ziemlich weit hinten an den Gaumen, dann kann es schon mal passieren, dass sich jener regelrecht zusammenzieht. Ob das vielleicht mit meiner Allergie zu tun hat, weiß ich nicht.
HERSTELLER:
HARIBO GmbH & Co. KG
Hans-Riegel-Str.1
53129 Bonn
Fazit
Aus dem Alter in dem eine Süßigkeit über alles ging, bin ich langsam heraus. Aber so ab und zu überkommt es mich dann doch einmal und ich würde mir gerne, meiner Allergie zum Trotz eine Packung Riesenschlangen oder sonst etwas kaufen. Die Riesenportionen halten mich dann aber sehr oft davon ab. Auch den heutigen Kindern täte es gut wenn sie die an der Quengel-Linie angebotenen Träume in kleineren Mengen kaufen könnten. Aber dann macht man wahrscheinlich kein Geschäft. Ansonsten habe ich an den teuflischen Schlagen nichts auszusetzen.
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