Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von duarsch1
Harry 2
Pro:
erst lasch, dann oho
Kontra:
erst lasch, dann oho
Empfehlung:
Ja
Habe mir den zweiten Harry-Potter-Film angesehen und ich wurde nicht enttäuscht – zumindest nicht wirklich.
Den Anfang machte eine Reihe von Schwächen: bis zur Pause schien das verfilmte Buch auf sehr unruhige Art und Weise durchgehechelt – eine wilde Szene reihte sich an die andere, Schauplätze wurden vorgestellt und prompt auch schon wieder verlassen, man schien direkt von Kapitel zu Kapitel zu rennen, keine Zeit, ein Geschehnis oder auch eine Örtlichkeit, neue Personen auf sich wirken zu lassen. So geschah es besonders mit der Weasley-Familie. Harry wurde abgeholt, kam in den Fuchsbau, von dem man nichts weiter sah als eine Außenaufnahme im Anflug und das Wohnzimmer mit gleichzeitiger Küche. Nach einer verbrachten Szene verließ man diese Örtlichkeit schnell wieder, weiter ging es mit Harry, der sich irrtümlicherweise in der Nocturngasse wiederfand. Im Buch folgt daraufhin eine Schlüsselszene, in der wir Lucius Malfoy und seine Machenschaften kennenlernen. Warum sich Harry im Film dorthin verirrt, wird einem unbedarften Zuschauer nicht klar und ergibt vor allen Dingen auch keinen Sinn mehr.
In extrem rascher Abfolge nun das Zusammentreffen mit Hermine, die Signierstunde von Gilderoy Lockhard, ein spontanes, kurzes Aufeinandertreffen der Väter Malfoy und Weasley und schon eilt die gesamte Meute aus den Weasleys und Harry zum Hogwarts-Express. Für mich, die ich das Buch kannte, vollkommen unbefriedigend.
Als es zur Pause klingelte, stand für mich fest, dass dieser Film nicht gut ist. Zu schnell, zu unruhig, es fehlte eindeutig ein roter Faden, irgendwie schien es unprofessionell und das trotz dieser wiederholt grandiosen Drehorte und merklich etwas erfahreneren Schauspieler. Harry hatte wirklich schaupielerisch wirklich dazu gelernt; Rons vollkommen neue Zimperlichkeit hingegen würde ich als negative Entwicklung ansehen, wofür nur der Schauspieler nichts kann!
Der zweite Teil hingegen wurde zunehmend besser, bis sich alles im hier schon oft beschriebenen grandiosen Finale selbst krönte und am Ende sah ich wieder all die beseelten Gesichter, die das Kino verließen und den Film in höchsten Tönen lobten. Die Zuschauer hatten sich sogar gegen Ende so ins Geschehen hineingesteigert, dass sie Harry anfeuerten und bei der Schlussszene im großen Saal von Hogwarts mit den Schülern mitklatschten. Das war verständlich und mir stellte sich die Frage, warum man bloß den ersten Teil nicht ebenso gelungen hatte gestalten können. Sicher, ein Problem wäre die Länge geworden, aber für erfolgreiche Filmemacher hätte eine etwas passendere Verwendung der Kapitel kein Problem darstellen dürfen, außerdem hätten mir persönlich weitere 5 oder 10 Minuten auch nichts ausgemacht, wenn dadurch die ganze Geschichte gewonnen hätte.
Alles in allem blieb am Ende das Gefühl: Schön wars!
Den Anfang machte eine Reihe von Schwächen: bis zur Pause schien das verfilmte Buch auf sehr unruhige Art und Weise durchgehechelt – eine wilde Szene reihte sich an die andere, Schauplätze wurden vorgestellt und prompt auch schon wieder verlassen, man schien direkt von Kapitel zu Kapitel zu rennen, keine Zeit, ein Geschehnis oder auch eine Örtlichkeit, neue Personen auf sich wirken zu lassen. So geschah es besonders mit der Weasley-Familie. Harry wurde abgeholt, kam in den Fuchsbau, von dem man nichts weiter sah als eine Außenaufnahme im Anflug und das Wohnzimmer mit gleichzeitiger Küche. Nach einer verbrachten Szene verließ man diese Örtlichkeit schnell wieder, weiter ging es mit Harry, der sich irrtümlicherweise in der Nocturngasse wiederfand. Im Buch folgt daraufhin eine Schlüsselszene, in der wir Lucius Malfoy und seine Machenschaften kennenlernen. Warum sich Harry im Film dorthin verirrt, wird einem unbedarften Zuschauer nicht klar und ergibt vor allen Dingen auch keinen Sinn mehr.
In extrem rascher Abfolge nun das Zusammentreffen mit Hermine, die Signierstunde von Gilderoy Lockhard, ein spontanes, kurzes Aufeinandertreffen der Väter Malfoy und Weasley und schon eilt die gesamte Meute aus den Weasleys und Harry zum Hogwarts-Express. Für mich, die ich das Buch kannte, vollkommen unbefriedigend.
Als es zur Pause klingelte, stand für mich fest, dass dieser Film nicht gut ist. Zu schnell, zu unruhig, es fehlte eindeutig ein roter Faden, irgendwie schien es unprofessionell und das trotz dieser wiederholt grandiosen Drehorte und merklich etwas erfahreneren Schauspieler. Harry hatte wirklich schaupielerisch wirklich dazu gelernt; Rons vollkommen neue Zimperlichkeit hingegen würde ich als negative Entwicklung ansehen, wofür nur der Schauspieler nichts kann!
Der zweite Teil hingegen wurde zunehmend besser, bis sich alles im hier schon oft beschriebenen grandiosen Finale selbst krönte und am Ende sah ich wieder all die beseelten Gesichter, die das Kino verließen und den Film in höchsten Tönen lobten. Die Zuschauer hatten sich sogar gegen Ende so ins Geschehen hineingesteigert, dass sie Harry anfeuerten und bei der Schlussszene im großen Saal von Hogwarts mit den Schülern mitklatschten. Das war verständlich und mir stellte sich die Frage, warum man bloß den ersten Teil nicht ebenso gelungen hatte gestalten können. Sicher, ein Problem wäre die Länge geworden, aber für erfolgreiche Filmemacher hätte eine etwas passendere Verwendung der Kapitel kein Problem darstellen dürfen, außerdem hätten mir persönlich weitere 5 oder 10 Minuten auch nichts ausgemacht, wenn dadurch die ganze Geschichte gewonnen hätte.
Alles in allem blieb am Ende das Gefühl: Schön wars!
Bewerten / Kommentar schreiben