Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht

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ab 9,43
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Tut_Ench_Amun

Der Pharao als Zauberlehrling

Pro:

Sehr solide und actionreiche Umsetzung, gute Tricks und Sound, reichhaltiges Bonusmaterial

Kontra:

Nichts Gravierendes bis auf die übliche Roman-Untreue und die zu niedrige FSK-Einstufung ;-)

Empfehlung:

Ja

Merkwürden hat ausnahmsweise mal frei und kann endlich den unglaublich scheinenden Berg angesammelter DVDs mal in Ruhe anschauen, abbauen und genauer unter die Lupe nehmen. Einer der letzten Neuzugänge in des Pharaos beträchtlicher Filmothek ist der aktuelle Harry Potter Kinofilm “The Chamber Of Secrets“, die ein geistreicher Übersetzer unverständlicherweise schon beim deutschen Buch-Titel mit „Kammer des Schreckens“ übersetzte, was ziemlicher Blödsinn ist – doch über vergeigte Übersetzungen reg ich mich schon lange nicht mehr auf...ICH NICHT! *gg*...Die Bücher hab ich allesamt mehrfach in beiden Sprachen mit Begeisterung gelesen und die Filme jeweils entweder als Preview oder direkt beim Kinostart besucht, leider werden Filme in unseren Breiten immer seltener und nur von wenigen Kinos auch im O-Ton angeboten, so bleibt dann für die (bessere) englische Sprachfassung als Bezugsquelle nur a) das Internet mit seinen einschlägigen Saug-Plattformen oder b) Das Warten auf die DVD, die in den allermeisten Fällen mindestens zweisprachig ist. Sei es, wie es sei: Das Teil kam nun endlich legal und offiziell am 11.4.2003 auf die Ladentische, ich hatte die Doppelscheibe bereits lange vorher über den Bertelsmann Club vorbestellt nachdem sich herausstellte, dass sich auch alle anderen Anbieter preislich (roundabout 22.99 €) nicht viel tun werden. Pünktlich krachte die Lieferung auch in meinen Briefkasten und nun wartete der Datenträger darauf von mir gesehen zu werden. Wie immer protzt das Papp-Cover mit Superlativen, was das Bonusmaterial angeht – beim „Stein der Weisen“ hat\'s ja was die Bonus-Disc anging ordentlich Probleme mit einigen Abspielgeräten und PC-Laufwerken gegeben - ich war diesmal also sehr skeptisch...

Der Steckbrief
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  • Original-Titel : „Harry Potter and The Chamber Of Secrets“
  • Nach dem Roman von Joanne K. Rowling
  • Ersterscheinungsjahr & Land: 2002 – USA/GB
  • Label: Warner Home Entertainment (DVD 2003)
  • Lauflänge: ca. 153 Minuten + Bonus
  • Genre: Fantasy Familienfilm
  • DVD-Art: Typ 9 (Hauptfilm) und 5 (Bonus)
  • Version & Altersfreigabe: Doppel-DVD / FSK 6
  • Bildformat: Widescreen 16:9 (2,35 : 1)
  • Tonformat: DD 5.1 EX (D und E)
  • Sprachen: Deutsch und Englisch
  • Untertitel : Deutsch (auch für Hörgeschädigte), Englisch
  • Bonusmaterial: Ja (plus Extra-DVD)
  • Menü: vollanimiert / musikunterlegt
  • Produktion: David Heyman
  • Regie: Chris Columbus
  • Musik: John Williams
  • Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Richard Griffith, Robbie Coltrane, Richard Harris, John Cleese, Alan Rickman – Gaststar: Kenneth Brannagh als Gilderoy Lockhart

    Bonusmaterial
  • Audiokommentar (Disc 1)
  • Rückblick auf Teil 1 (Disc 1)
  • Cast und Crew Biographien (Disc 1)
  • Interview mit J.K. Rowling (Disc 2)
  • Interviews mit den Darstellern (Disc 2)
  • 19 entfallene/erweiterte Szenen (Disc 2)
  • Diverses Behind-the-Scenes, Spielereien (Disc2)
  • PC-ROM-Teil mit Screen-Goodies, Previews etc. (Disc2)

    Die Story
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    Harrys zweites Jahr auf Hogwarts beginnt turbulent und natürlich mit Katastrophen für die Dursleys, die ihrem Neffen zwar endlich ein eigenes Zimmer spendiert haben, doch ansonsten immer noch \"allergisch\" auf Magie reagieren. Doch nicht Harry ist deren eigentliches Problem, denn der darf in den Schulferien nicht zaubern (was die Dursleys jedoch zumindest im Roman vorerst nicht wissen), sondern der ominöse Hauself Dobby. Dieser steht in den Diensten einer Magier-Familie, dessen Identität der magisch veranlagte Sklave jedoch nicht preisgeben darf & kann – auf jeden Fall versucht er alles Mögliche, um Harry davon abzuhalten das Schuljahr auf der Schule für Hexerei und Zauberei anzutreten. Das beginnt damit, dass der in der Welt der nicht-magischen Menschen eh schon isolierte Harry, keinerlei Post von seinen neuen Freunden aus der Zaubererwelt erhält. Dobby hat sämtliche Briefe abgefangen, als das auffliegt, erklärt er unter lautem Schluchzen und Selbstkastaneiung, dass es nur zu seinem Besten wäre, wenn Harry nicht nach Hogwarts ginge – den genauen Grund nennt er nicht. Harry fühlt sich jedoch nur dort zu Hause und deshalb ist er wild entschlossen die Schule weiter zu besuchen. Nun greift Dobby zu schwereren Geschützen und lässt beim gerade stattfindenden Geschäftsessen im Hause der Dursleys eine Torte auf die Frau von Onkel Vernons Geschäftspartner niedergehen – magisch versteht sich...und löst sich in Luft auf. Wer für den \"Unfall\" verantwortlich gemacht wird, wenn Magie im Spiel ist, dürfte klar sein: Harry! Onkel Vernon vergittert Harrys Zimmerfenster und schwört, dass er ihn niemals auf diese \"Freak-Schule\" mehr gehen lassen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass pünktlich (wenn überhaupt!) zum Schulanfang in Hogwarts sein kann, beginnen immer mehr zu schwinden – Dobbys geheimnisvoller Plan scheint in der Tat aufzugehen...

    \"Wenn du denkst es geht nicht mehr – kommt irgendwo ein Lichtlein her...\" so sagt jedenfalls der Volksmund - und er liegt damit vollkommen richtig: In diesem Fall gehört das Licht zu den Scheinwerfern eines fliegenden Autos, dass sich Harrys Zimmer-Gefängnis nachts annähert. Drin sitzen die drei Weasley-Jungs, die ihrem (Zauber-)Dad das verhexte Vehikel gemoppst haben, um als Kavallerie zu Harrys Befreiung aufzulaufen...äääh...fliegen. Kurzum, die Flucht gelingt knapp und Harry kommt nach einigen weiteren kleineren Zwischenfällen (an denen auch Dobby Anteil hat) doch noch pünktlich im Schloss Hogwarts an, allerdings nicht auf dem üblichen Weg per Express-Zug, den die Schüler normalerweise nehmen. Neben den üblichen Rivalitäten der verschiedenen \"Häuser\" untereinander hält das neue Schuljahr eine weit grössere Gefahr für die gesamte Schule bereit: Die geheimnisvolle Kammer des Schreckens wird nach 20 Jahren erneut geöffnet, in ihr wohnt ein Monster, dass alsbald wo es auftaucht versteinerte Schüler hinterlässt – es ist nur eine Frage der Zeit, bis Tote zu beklagen sind. Harry gerät in Verdacht dafür verantwortlich zu sein, denn er besitzt magische Fähigkeiten, die auch der rätselhafte \"Erbe\" Salazar Slytherins auf sich vereint und nur dieser kann die Kammer öffnen und das was darin haust befehligen. Harry beginnt an seinem Verstand zu zweifeln und seine Mitschüler betrachten ihn mit argwöhnischen Augen, denn immer wenn ein weiteres Opfer gefunden wird, ist Harry nicht weit: Eine harte Nuss, die Ron, Hermine und Harry zu knacken haben, eine Aufgabe die ihre Freundschaft und Teamgeist erneut auf\'s Äusserste fordert...

    Umsetzung
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    Die Kammer des Schreckens ist in meinen Augen der schwächste Roman der HP-Reihe, doch die filmische Umsetzung schlägt sich ordentlich – natürlich ist die Geschichte stellenweise wieder stark eingekürzt worden und lässt so manche für den Roman liebenswerte Handlung vermissen, die in den späteren teilen noch wichtig werden sollen. Trotzdem, vielleicht liegt es gerade an der relativ schwachen Vorlage, dass der Film verhältnismässig besser wegkommt, als noch Teil 1. Auf jeden Fall ist er wesentlich actionreicher, als sein Vorgänger und die handelnden Personen sind vom Zwang befreit noch einmal ausführlich vorgestellt zu werden, das lässt mehr Handlungsspielraum für die Geschichte, als solches. Dem Tempo werden aber auf der Gegenseite einige Momente und Umstände seitens der Filmemacher unterschlagen, die für das Buch essentiell wichtig sind, zum Glück sieht man ein paar davon in den 19 geschnittenen Szenen, die sich auf der Bonus-DVD wiederfinden – die hätte man meiner bescheidenen Meinung nach direkt in die DVD-Version des (Haupt-)Films grösstenteils problemlos 1:1 integrieren können und somit HP-Fans einen Riesengefallen getan. Apropos Schneiden: Die deutsche Version ist frevelhafterweise eh um etwa 2 Minuten kürzer, als die englische, was daran liegt, dass man eine FSK 6 Einstufung in unserem Lande herbeiführen wollte, damit man auch an dem jüngeren Kinopublikum verdienen kann – ich halte eine solche Zensur für übertrieben und bin strikt gegen derartige Verstümmelungen.

    Schauspielerisch merkt man den Darstellern ihre Entwicklung sehr wohl an, sie machen ihre Sache mehr als gut und glaubwürdig, was wiederum in der deutschen Fassung untergeht, ist der Stimmbruch der meisten kindlichen Mimen – Ron und Harry beispielsweise sprechen im Original bereits eine Oktave tiefer, als noch in Teil 1 (in der Synchronisation hört man jedoch die gewohnten, helleren Stimmen der deutschen Sprecher). Auf Seiten der Darsteller gesellt sich neben Gaststar Kenneth Brannagh alias Gilderoy Lockhart auch noch Dracos Papi Lucius Malfoy und dessen (NPC – Non Personal Character) Hauself Dobby hinzu, alle drei ergänzen den ohnehin hervorragenden Cast noch weiter. Zwar ist Lockhart im Film nicht annähernd so schleimig, wie im Buch, doch Brannagh ist dennoch ein Glücksgriff als arroganter Professor des Faches \"Verteidigung gegen die dunklen Künste\". Leider wird uns das gewohnte Gesicht Professor Dumbledores in weiteren Verfilmungen nicht wieder begegnen, Schauspieler Richard Griffith ist kurz vor der Erstaufführung verstorben und muss dementsprechend würdig ersetzt werden – hoffen wir das Beste, denn er hat seine Sache in den ersten beiden Teilen bis hierher vorzüglich gemacht. Leider bekommt Professor Snape (wieder genial verkörpert von Alan Rickman) diesmal nicht ganz die Leinwandzeit, die ihm gebühren würde, doch dafür sehen wir zum Ausgleich mehr vom griesgrämigen Ekelpaket & Hausmeister Filch.

    Hauself Dobby als komplett computeranimierte Figur passt von den Dialogen und der Tricktechnik her perfekt in den Film und braucht sich hinter seinem \"Vetter\" Gollum aus \"HdR – Die zwei Türme\" wirklich nicht zu verstecken. Das gilt im Übrigen auch für die restlichen Tricks, die allesamt sehr gut gemacht sind, hier hab ich nichts zu maulen und behaupte – wie viele Andere auch – die besten Tricks, sind die, welche man nicht wahrnimmt. Gerade \"Freunde\" von überdimensionalen Spinnen werden vor Verzückung in die Hände klatschen, denn die sind beängstigend real animiert und sorgten schon im Kino für gelegentliches, scharfes Einatmen bzw. den einen oder anderen spitzen Schrei aus (vorwiegend) weiblicher Kehle *g*. Natürlich gibt es auch diesmal wieder ein opulent in Szene gesetztes Quidditch-Match zu bestaunen, das durch seine rasanten Kamerafahrten, dem Tempo und dem absolut klasse (Surround-)Sound zu gefallen weiss, leider ist diese Sequenz nicht so ausführlich behandelt (wie im Roman) und überdies viel zu kurz nach meinem Dafürhalten. Die Musik stammt auch in Teil 2 wieder aus der Hand des Grossmeisters John Williams, der seine Themes aber nur geringfügig angepasst und ergänzt hat, um den neuen Personen und Situationen gerecht zu werden. Der Score ist eingängig, wie immer und besitzt den oftmals beschrienen Wiedererkennungswert.

    DVD und Bonusmaterial
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    War der erste Teil noch von einer riesigen Umtauschwelle begleitet, weil in angeblich „billigen“ Playern die Bonus-DVD nicht lief (was Quatsch ist, denn auch hochpreisige Geräte weigerten sich vehement) hat man hier wohl extra Sorgfalt walten lassen: sowohl Haupt- als auch Bonus-DVD laufen in allen von mir benutzen Playern reibungslos. Ausstattungsmässig kann man auch nicht klagen, die Sektorisierung mit 37 Kapiteln, die grafisch animierten Menüs machen einen State-Of-The-Art Eindruck und letztlich die feilgebotenen Features rechtfertigen (zumindest in den Augen von Warner) den durchschnittlichen Preis von 23 Euro für die Doppel-DVD. Technisch ist alles im Grünen Bereich, kein Bildzittern, keine Farbkompression und auch die automatische Erkennung des optimalen Bildschirmformats klappt ohne Murren. Der Sound in DD 5.1 EX liegt in Deutsch und Englisch vor, beide Tonspuren sind superb abgemischt – Untertitel gibt\'s ebenfalls in Deutsch und Englisch plus Deutsch für Hörgeschädigte, welches neuerdings die Textphrasen coloriert darstellt, damit man optisch zwischen den einzelnen Darstellern und Hintergrundgeräuschen unterscheiden kann. Nun, das brauch ich zwar nicht unbedingt aber es ist immerhin ein Fleisskärtchen und wird Gehörlosen sicher gut gefallen.

    Das Bonusmaterial ist recht üppig ausgefallen, allerdings sucht man ein richtiges Making Of vergeblich, stattdessen werden tonnenweise Interviews mit den Beteiligten und kommerzielle Previews zum Besten gegeben. Das ist auf die Dauer leider nur mässig interessant. Auf der ersten Disc befinden sich der – heute beinahe unvermeidlich scheinende – Audiokommentar und die Bios der Mitwirkenden, das eigentliche Zusatzmaterial findet hingegen auf der zweiten Disc Platz. Auch diese ist vollkommen animiert und zum Teil führt eine Stimme (wahlweise auf Englisch, Deutsch oder Niederländisch) durch die einzelnen Unterpunkte, womit auch schon die Klientel deutlich wird: vornehmlich Kinder. Für diese befinden sich auch einige (leichte) Spielchen auf dem Silberling, wo man die Kammer des Schreckens oder den verbotenen Wald durchschreiten kann, auch Dumbledores Büro ist vor neugierigen Blicken ebensowenig sicher, wie das Klassenzimmer von Gilderoy Lockhart und die Winkelgasse. Letztere drei Sachen (Touren) sind als interaktives Infotainment zu betrachten, während die ersten genannten Punkte wirklich Spiele sind: Die Kammer des Schreckens ist vornehmlich ein Quiz und die Flucht aus dem verbotenen Wald ein simpel gestricktes Reaktions-Spiel. Alle diese Features lassen sich mit der DVD-Fernbedienung leidlich bequem handeln, auf dem PC ist das dank Maus wesentlich einfacher. Wo wir grad beim PC sind: den ROM-Teil habe ich mir nur kurz mal angeschaut, ich benötige weder Screen-Saver noch irgendwelche anderen Goodie-Kram, doch ist er grafisch nett gemacht. Logischerweise wird natürlich auch für die HP-Games die Werbetrommel gerührt und einige Demoausschnitte der Programme von Electronic Arts präsentiert...Nonsens, aber ok...DVDs werden heute immer mehr zu ziemlichen Werbeträgern degradiert, damit müssen wir uns wohl abfinden...

    Fazit
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    Dieses Mal wurde nicht soviel gestrichen, dennoch empfehle ich (und nicht nur wegen des immer noch laufenden Bücherfrühlings) die Bücher UNBEDINGT zu lesen, diese eignen sich nämlich nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene – Jede Alterstufe entdeckt Kleinigkeiten für sich, die liebevoll dort eingebaut wurden. Gleiches gilt für den Film selbst: Es ist ein sehr unterhaltsamer Familienstreifen und nachdem man in Deutschland 2 Minuten rausgeschnibbelt hat sogar für die kleinsten Zuschauer angeblich tauglich. Das bezweifle ich vehement, denn 10 – 12 Jahre alt sollte man schon sein, um den zweiten – actionlastigeren – Potter-Teil zu sehen. Zum Einen wegen eventuell drohender Alpträume aufgrund der Spinnen und des Basilisken (dem Ober-Monster), zum Anderen wegen des versteckten Humors und der Message, die man wohl erst ab eines gewissen Alter einzuschätzen und zu würdigen weiss. Somit war die Kürzung prinzipiell betrachtet vollkommen für\'n A**** und umso verwerflicher, da sie nur der Geldscheffelei diente. Das Bonusmaterial geht in Ordnung und beim zweiten Versuch hat Warner es tatsächlich geschafft die gleiche Qualität, wie beim Hauptfilm walten zu lassen. Warum allerdings die 19 geschnittenen (und sehr aufschlussreichen) Szenen nicht direkt eingebunden wurden, vermag ich nicht zu sagen, da ich aber grundsätzlich misstrauisch bin dünkt mich, dass vielleicht noch eine weitere DVD-Version demnächst auf den Markt geschmissen wird, sozusagen die „Ultimate-Edition“ (oder etwas in der Art) – es wäre schliesslich nicht das erste Mal, dass man solcherlei doppelter Abzockerei frönt. Lassen wir uns also überraschen! Einstweilen gibt\'s von mir 5 zerbrochene Zauberstäbe und eine Guck-Empfehlung für die ganze Familie, wo im TV zurzeit eh meist vorwiegend Schrott oder bluttriefende Action-Reisser geboten werden...und das ausgerechnet während der Osterfeiertage *kopfschüttel*...manche Sachen und Sender werde ich wohl nie verstehen ;-)

    SoLong und Frohe Ostern

    Der Hokus-Pokus-Pharao

    Warnhinweis:
    Ein österlicher „Aveda Kadevra!“-Zauberspruch an alle Schnellklicker ;-)
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