Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von negelchen
Zauber für groß und klein
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Im Zustand größter Schwachsinnigkeit hab ich meinem kleinen Bruder doch tatsächlich vor mehr als einem Monat versprochen, ihn ins Kino zu Harry Potter einzuladen, als vorgezogenes Weihnachtsgeschenk sozusagen. Das aber in der festen Überzeugung, dass der Kleine das bis zum Kinostart eh wieder vergessen hat. Aber Irrtum.. Im Gegensatz dazu erinnerte er mich doch wirklich jedes Mal daran, wenn die Werbung für den Film im Fernsehen lief.
Damit das nun nicht noch Wochen so weitergeht, hab ich dann schließlich gestern zugestimmt und bin mit ihm ins Kino zu „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ gegangen.
Es ist schon verwunderlich, wie schnell man durch so was zur Lieblingsschwester wird ;o).
Aber nun erst mal zum Film:
Daten
****
Titel: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Originaltitel : Harry Potter and the Chamber of Secrets
Regie: Chris Columbus
Drehbuch : Steven Kloves
Genre: Fantasy
FSK : 6 Jahre
Gedreht: 2002 in USA
Dauer: 158 Minuten
Kinostart: 14.November 2002
Homepage: www.harry-potter.de
Preis: 7,20 € (Cinestar Neubrandenburg)
Schauspieler
********
Harry Potter: Daniel Ratcliffe
Ron Weasley: Rupert Grint
Hermine Granger: Emma Watson
Dumbledore: Richard Harris
Hagrid: Robbie Coltraine
Draco Malfoy: Tom Felton
Lucius Malfoy: Jason Isaacs
Gilderoy Lockhart: Kenneth Branagh
Snape: Alan Rickman
McGonagal: Maggie Smith
Inhalt
***
Harry (Daniel Radcliffe) kann das Ende der Ferien kaum noch erwarten. Dann kann er endlich wieder das Haus seiner Stiefeltern verlassen und nach Hogwart fahren. Doch vor seiner Abreise bekommt er noch Besuch von einem kleinen, tollpatschigen Hauself namens Doby. Dieser versucht mit allen Mitteln Harry daran zu hindern, zu der Zauberschule zurückzukehren.
Trotzdem gelingt es Harry nach Hogwarts zu kommen. Dort trifft er auf seine alten Freunde Ron Weasley (Rupert Grint), Hermine Granger, aber auch auf seinen ewigen Konkurrenten Draco Malfoy und seinen Vater. Das neue Schuljahr hat noch gar nicht ganz begonnen und schon geschehen seltsame Dinge.
Harry beginnt seltsame Stimmen zu hören, die sonst kein anderer wahrnehmen kann. Als er ihnen folgt, sieht er die erste Warnung „ Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. Feinde des Erben, nehmt euch in acht“ groß an die Wand geschrieben. Daneben findet er den Körper der versteinerten Katze des Hausmeisters. Aber das ist erst das erste Zeichen, dem noch einige folgen werden...
Und nun stehen Harry und seine Freunde vor vielen Fragen: Was hat es mit der „Kammer des Schreckens“ auf sich? Wie und von wem konnte sie geöffnet werden? Wie sind die Katze und die Schüler versteinert worden? All das versucht Harry aufzulösen. Hilfe bekommt er dabei von dem Tagebuch des Tom Riddle (eines Schülers der vor 50 Jahren in Hogwarts zur Schule ging, also zu der Zeit als die Kammer das erste mal geöffnet wurde...
Eigene Meinung
***********
Mit „Der Kammer des Schreckens“ wird nahtlos an die erste Harry-Potter-Verfilmung angeschlossen. Auch hier wechseln sich Spannung und Humor ständig ab. Aber gleich zum Anfang: für mich ist dieser Film wirklich gut gewesen, aber dass er nun wesentlich besser als sein Vorgänger sein soll (wie ich schon von vielen gehört habe), kann ich nicht behaupten.
Wie auch im ersten Teil wurde wieder einiges vom Buch weggelassen, was aber auch verständlich ist. Wenn sie wirklich jede winzige Handlung/Tatsache aus dem Buch verfilmen würden, würde der Film gar kein Ende haben und die drei Stunden (mit Werbung gerechnet) reichen ja nun auch wirklich. Und das wesentliche ist natürlich auch enthalten...
Viel besser als im ersten Teil ist die Darstellung von Hogwarts. Denn hier wird viel mehr gezeigt und viel öfter wird das gesamte Gebäude eingeblendet. Man kann sich so die ganze Umgebung vorstellen. Trotz der vielen im Computer erzeugten Szenen, wirkt alles sehr real und überzeugend.
Wo wir dann grad bei den Computer sind, wie auch im ersten Teil gibt es hier wieder viele aufwendige und fesselnde Effekte. Eigentlich ist der Film von Anfang an damit „vollgepackt“, aber trotzdem wirkt es nicht übertrieben, sondern überzeugend. Und das ist für mich ziemlich wichtig, weil ich sonst nur noch auf die Effekte achte ( wie bei den alten Horrorfilmen) anstatt auf die Handlung.
Der besondere Charme des Filmes geht vor allem von den Schauspielern aus. Zuallererst zu nennen ist natürlich Daniel Radcliffe als Harry Potter. Bei ihm erkennt man wirklich eine wahre Verbesserung im Verhältnis zum vorigen Film.
Rupert Grint fällt besonders positiv auf. Er kann die verschiedenen Fassaden von Ron Weasley wirklich klasse darstellen. In dem einen Moment jämmerlich und ängstlich und
Kurz darauf wieder mutig und zu allem bereit. Besonders überzeugend fand ich ihn in der Szene mit den Schnecken (alle die den Film kennen, wissen was ich meine ;o) ).
Auch Emma Watson als Hermine Granger ist wieder sehr überzeugend. Aber eine Verbesserung im Verhältnis zum „Stein der Weisen“ ist bei ihr nicht wirklich zu merken. Auch dort hat sie die Rolle der allwissenden Hermine perfekt rüber gebracht.
Auch wenn es noch einige klasse Schauspieler gibt, komm ich nur noch auf einen extra zu sprechen: Kenneth Branangh (Gilderoy Lockhart ) als Lehrer der Verteidigung gegen die dunklen Künste neu an der Schule. Eigentlich müsste er dem Zuschauer mit seiner egoistischen und selbstverliebten Art total unsympathisch sein. Er stellt sich selbst als Held dar, ist aber in Wahrheit ein totaler Feigling. Aber genau das macht ihn wiederum total ansprechend und witzig.
Meinung von dem „Kleinen“
********************
Wie schon oben geschrieben, bin ich mit meinem achtjährigen Bruder zu dem Film gegangen. Ich hab ihn natürlich auch nach dem Film gefragt, wie er ihm gefallen hat und das erste war gleich: „Er war zu lang“.
Hmm.. na ja nun gut.. irgendwie ist das auch verständlich, schließlich waren wir von 17:30 bis 20:35 im Kino. Und da verwundert es wohl niemanden, dass es für Kinder schon ziemlich anstrengend wird. Aber es gibt eigentlich – meiner Meinung nach – keine Szenen, die man wirklich hätte auslassen können. Der Film war gleich von Beginn an spannend und das bis zum Schluss.
Trotz der Länge war aber auch der Kleine begeistert von dem Film. Er hat mir gleich erzählt, dass er auch gerne so wäre, wie Harry. Also hat der Film die Jüngeren schon schnell gefesselt. Aber ich finde trotzdem, dass der Film, allein wegen den Kleineren, nicht ganz so düster hätte sein müssen..
Sehr umstritten ist ja auch gewesen, dass der Film schon ab 6 Jahre freigegeben wurde. Ich persönlich finde das auch um einiges zu früh. Aber wie andere Ciaoaner sagen „erst ab 12“, ist für mich dann doch übertrieben. Mein Brüderchen hat’s schließlich auch noch heil überstanden ;o). Aber für kleinere Kinder würde ich es auch nicht empfehlen.
Obwohl ja keine wirklich „blutigen“ Szenen dabei waren, waren diese „Schreckmomente“, wo alle im Kino zusammen zucken. Und deshalb denk ich nicht, dass 6 Jährige den Film schon unbedingt sehen sollten. Als ich meinen Bruder gefragt hab, ob er sich doll gegruselt hat, hat er es natürlich sofort verneint. Na ja.. welcher Achtjährige würde das auch zugeben ( und dann noch vor der großen Schwester). Aber ich hab ja gemerkt, dass er sich in manchen Szenen doch erschrocken hat. Wie man zu der FSK ab 6 kommt, versteh ich echt nicht..
Aber zum Schluss muss ich noch sagen, ich glaub ich hab mich mehr geekelt, als die kleinen Kinder. Schließlich waren die drei Tierarten, die ich wirklich am widerlichsten finde, dort zu finden: Schlangen, Schnecken und Spinnen. Alle drei zusammen in einem Film *graus*..
Fazit:
***
Auch „die Kammer des Schreckens“ ist wieder voller Spannung und Humor und sowohl für die „Kleinen“ (ab ca. 8 Jahre) als auch für die „Großen“ empfehlenswert.
Damit das nun nicht noch Wochen so weitergeht, hab ich dann schließlich gestern zugestimmt und bin mit ihm ins Kino zu „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ gegangen.
Es ist schon verwunderlich, wie schnell man durch so was zur Lieblingsschwester wird ;o).
Aber nun erst mal zum Film:
Daten
****
Titel: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Originaltitel : Harry Potter and the Chamber of Secrets
Regie: Chris Columbus
Drehbuch : Steven Kloves
Genre: Fantasy
FSK : 6 Jahre
Gedreht: 2002 in USA
Dauer: 158 Minuten
Kinostart: 14.November 2002
Homepage: www.harry-potter.de
Preis: 7,20 € (Cinestar Neubrandenburg)
Schauspieler
********
Harry Potter: Daniel Ratcliffe
Ron Weasley: Rupert Grint
Hermine Granger: Emma Watson
Dumbledore: Richard Harris
Hagrid: Robbie Coltraine
Draco Malfoy: Tom Felton
Lucius Malfoy: Jason Isaacs
Gilderoy Lockhart: Kenneth Branagh
Snape: Alan Rickman
McGonagal: Maggie Smith
Inhalt
***
Harry (Daniel Radcliffe) kann das Ende der Ferien kaum noch erwarten. Dann kann er endlich wieder das Haus seiner Stiefeltern verlassen und nach Hogwart fahren. Doch vor seiner Abreise bekommt er noch Besuch von einem kleinen, tollpatschigen Hauself namens Doby. Dieser versucht mit allen Mitteln Harry daran zu hindern, zu der Zauberschule zurückzukehren.
Trotzdem gelingt es Harry nach Hogwarts zu kommen. Dort trifft er auf seine alten Freunde Ron Weasley (Rupert Grint), Hermine Granger, aber auch auf seinen ewigen Konkurrenten Draco Malfoy und seinen Vater. Das neue Schuljahr hat noch gar nicht ganz begonnen und schon geschehen seltsame Dinge.
Harry beginnt seltsame Stimmen zu hören, die sonst kein anderer wahrnehmen kann. Als er ihnen folgt, sieht er die erste Warnung „ Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet. Feinde des Erben, nehmt euch in acht“ groß an die Wand geschrieben. Daneben findet er den Körper der versteinerten Katze des Hausmeisters. Aber das ist erst das erste Zeichen, dem noch einige folgen werden...
Und nun stehen Harry und seine Freunde vor vielen Fragen: Was hat es mit der „Kammer des Schreckens“ auf sich? Wie und von wem konnte sie geöffnet werden? Wie sind die Katze und die Schüler versteinert worden? All das versucht Harry aufzulösen. Hilfe bekommt er dabei von dem Tagebuch des Tom Riddle (eines Schülers der vor 50 Jahren in Hogwarts zur Schule ging, also zu der Zeit als die Kammer das erste mal geöffnet wurde...
Eigene Meinung
***********
Mit „Der Kammer des Schreckens“ wird nahtlos an die erste Harry-Potter-Verfilmung angeschlossen. Auch hier wechseln sich Spannung und Humor ständig ab. Aber gleich zum Anfang: für mich ist dieser Film wirklich gut gewesen, aber dass er nun wesentlich besser als sein Vorgänger sein soll (wie ich schon von vielen gehört habe), kann ich nicht behaupten.
Wie auch im ersten Teil wurde wieder einiges vom Buch weggelassen, was aber auch verständlich ist. Wenn sie wirklich jede winzige Handlung/Tatsache aus dem Buch verfilmen würden, würde der Film gar kein Ende haben und die drei Stunden (mit Werbung gerechnet) reichen ja nun auch wirklich. Und das wesentliche ist natürlich auch enthalten...
Viel besser als im ersten Teil ist die Darstellung von Hogwarts. Denn hier wird viel mehr gezeigt und viel öfter wird das gesamte Gebäude eingeblendet. Man kann sich so die ganze Umgebung vorstellen. Trotz der vielen im Computer erzeugten Szenen, wirkt alles sehr real und überzeugend.
Wo wir dann grad bei den Computer sind, wie auch im ersten Teil gibt es hier wieder viele aufwendige und fesselnde Effekte. Eigentlich ist der Film von Anfang an damit „vollgepackt“, aber trotzdem wirkt es nicht übertrieben, sondern überzeugend. Und das ist für mich ziemlich wichtig, weil ich sonst nur noch auf die Effekte achte ( wie bei den alten Horrorfilmen) anstatt auf die Handlung.
Der besondere Charme des Filmes geht vor allem von den Schauspielern aus. Zuallererst zu nennen ist natürlich Daniel Radcliffe als Harry Potter. Bei ihm erkennt man wirklich eine wahre Verbesserung im Verhältnis zum vorigen Film.
Rupert Grint fällt besonders positiv auf. Er kann die verschiedenen Fassaden von Ron Weasley wirklich klasse darstellen. In dem einen Moment jämmerlich und ängstlich und
Kurz darauf wieder mutig und zu allem bereit. Besonders überzeugend fand ich ihn in der Szene mit den Schnecken (alle die den Film kennen, wissen was ich meine ;o) ).
Auch Emma Watson als Hermine Granger ist wieder sehr überzeugend. Aber eine Verbesserung im Verhältnis zum „Stein der Weisen“ ist bei ihr nicht wirklich zu merken. Auch dort hat sie die Rolle der allwissenden Hermine perfekt rüber gebracht.
Auch wenn es noch einige klasse Schauspieler gibt, komm ich nur noch auf einen extra zu sprechen: Kenneth Branangh (Gilderoy Lockhart ) als Lehrer der Verteidigung gegen die dunklen Künste neu an der Schule. Eigentlich müsste er dem Zuschauer mit seiner egoistischen und selbstverliebten Art total unsympathisch sein. Er stellt sich selbst als Held dar, ist aber in Wahrheit ein totaler Feigling. Aber genau das macht ihn wiederum total ansprechend und witzig.
Meinung von dem „Kleinen“
********************
Wie schon oben geschrieben, bin ich mit meinem achtjährigen Bruder zu dem Film gegangen. Ich hab ihn natürlich auch nach dem Film gefragt, wie er ihm gefallen hat und das erste war gleich: „Er war zu lang“.
Hmm.. na ja nun gut.. irgendwie ist das auch verständlich, schließlich waren wir von 17:30 bis 20:35 im Kino. Und da verwundert es wohl niemanden, dass es für Kinder schon ziemlich anstrengend wird. Aber es gibt eigentlich – meiner Meinung nach – keine Szenen, die man wirklich hätte auslassen können. Der Film war gleich von Beginn an spannend und das bis zum Schluss.
Trotz der Länge war aber auch der Kleine begeistert von dem Film. Er hat mir gleich erzählt, dass er auch gerne so wäre, wie Harry. Also hat der Film die Jüngeren schon schnell gefesselt. Aber ich finde trotzdem, dass der Film, allein wegen den Kleineren, nicht ganz so düster hätte sein müssen..
Sehr umstritten ist ja auch gewesen, dass der Film schon ab 6 Jahre freigegeben wurde. Ich persönlich finde das auch um einiges zu früh. Aber wie andere Ciaoaner sagen „erst ab 12“, ist für mich dann doch übertrieben. Mein Brüderchen hat’s schließlich auch noch heil überstanden ;o). Aber für kleinere Kinder würde ich es auch nicht empfehlen.
Obwohl ja keine wirklich „blutigen“ Szenen dabei waren, waren diese „Schreckmomente“, wo alle im Kino zusammen zucken. Und deshalb denk ich nicht, dass 6 Jährige den Film schon unbedingt sehen sollten. Als ich meinen Bruder gefragt hab, ob er sich doll gegruselt hat, hat er es natürlich sofort verneint. Na ja.. welcher Achtjährige würde das auch zugeben ( und dann noch vor der großen Schwester). Aber ich hab ja gemerkt, dass er sich in manchen Szenen doch erschrocken hat. Wie man zu der FSK ab 6 kommt, versteh ich echt nicht..
Aber zum Schluss muss ich noch sagen, ich glaub ich hab mich mehr geekelt, als die kleinen Kinder. Schließlich waren die drei Tierarten, die ich wirklich am widerlichsten finde, dort zu finden: Schlangen, Schnecken und Spinnen. Alle drei zusammen in einem Film *graus*..
Fazit:
***
Auch „die Kammer des Schreckens“ ist wieder voller Spannung und Humor und sowohl für die „Kleinen“ (ab ca. 8 Jahre) als auch für die „Großen“ empfehlenswert.
Bewerten / Kommentar schreiben