Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von princesse
Von Zauberern und Monstern
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
\'
Man nehme...
Nein, Frau nehme einen wunderbaren Mann, überrede ihn zu einem Kinobesuch, und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, Harry Potter am Nachmittag. Wir hatten befürchtet, in einer Schar von johlenden Kindern sitzen zu müssen und ich hatte vorsorglich schon mal die Karten reserviert (ganz hinten), aber das Kino war heute ziemlich leer, vielleicht 20 Leute in einem verhältnismässig grossen Saal mit \"Sony Dynamic Digital Sound\", la dernier crie in Sachen Ton im Kinosaal (1).
Ich hatte schon den ersten Harry Potter gesehen, damals im Original, das hatte ich hier etwas vermisst, er war synchronisiert. Wenn die Schauspieler englisch sprechen, wirken sie nun mal authentischer, besonders bei einem britischen Film.
Die Geschichte ist im Grunde schnell zusammengefasst:
Harry sitzt zu Hause bei Onkel und Tante, die ihn gleichsam nicht mögen und schikanieren. Kein Wunder, dass Harry sich zurück an seine Zauberer-Schule Hogwarts sehnt, aber es sind gerade Ferien. Und dass er nicht einen einzigen Brief vons einen neuen Freunden bekommt, macht die Angelegenheit nur noch trister. Aber dann besucht ihn ein Hauself, ein hässliches, kleines und nicht sehr reinliches Wesen mit riesigen Ohren und Augen, der ihn eindringlich von einem weiteren Besuch der Schule abrät, \"schreckliche Dinge werden geschehen\". Aber Harry hält das nicht ab, er sieht Hogwarts als sein neues Zuhause an und dahin möchte er auch schnellstmöglich zurück. Der Elf war auch derjenige, der die Briefe seiner Freunde allesammt abgefangen hatte, um ihn zu entmutigen, nocheinmal nach Hogwarts zu gehen.
Derweil hat sein Onkel Gitter vor dem Fenster und Schlösser an die Tür von Harry\'s Zimmer angebracht und ihm einen weiteren Besuch der Schule untersagt.
Aber es dauerte nicht lange, und seine Freunde waren zur Stelle, mit dem fliegenden Auto von Ron Weasley\'s Vater rissen sie die Gitter aus der Verankerung und machen sich auf und davon. Harry war wieder überglücklich.
Nachdem Harry einige Tage bei den Weasley\'s verbracht hatte, gings wieder auf nach Hogwarts. Alles ist eigentlich wie beim ersten Mal, nur ein neuer Lehrer, Gilderoy Lockheart, der den Schüler die Verteidigung gegen die dunklen Künste beibringen soll, ist dazu gestossen.
Aber bald schon passieren eigenartige Dinge, die Katze des Hausfaktotum wird versteinert aufgefunden, nicht tot, nur versteinert, bald darauf auch ein Schüler. Harry Potter hört eine Stimme, die ihn ruft und die Schüler hören zum ersten Mal von der \"Kammer des Schreckens\", welche ein fürchterliches Monster beherbergen soll, nur dass keiner weiss, wo diese Kammer ist und ob dies auch alles wahr ist.
Harry hat natürlich wieder zusammen mit Hermine und Ron einige Abenteuer zu bestehen, so wie wir es aus den Büchern und vom ersten Film her kennen.
Dieser Film war ausgesprochen unterhaltsam, witzig, spannend und manchmal auch rührend.
Wunderschöne Bilder einer alten Burg, unterirdischer Gänge, um sich schlagender Bäume und grünen Landschaften wechseln sich ab mit furiosen Actionszenen (zum Beispiel beim Qiddisch) und leichtem Horror (ein Heer von Spinnen ist hinter Harry und Ron her) und ab und zu gabs sogar etwas zu lachen. Die Kreaturen, welche es in Harry\'s Welt gibt, sind vom Regisseur sehr gut in Szene gesetzt, schön gemacht, wirken fast echt, faszinieren, die hässlichen Spinnen, der Haus-Elf, wie auch der schöne Vogel Phönix mit orang-rotem Gefieder, sie alle geben dem Film einen phantastischen Hintergrund und sorgen ausserdem dafür, dass es einem im Zuschauerraum keine Sekunde langweilig wird.
Ja, sicherlich kann man anmerken, es ist ein Film glattpoliert nach Hollywood-Art, aber dies trifft es eben doch nicht ganz, irgendwie strahlte da etwas britisches durch, möglicherweise aber auch nur der Schauspieler wegen, sei es drum, uns hat er gefallen.
Ob eine FSK ab 6 Jahren verkehrt ist, sprich die Kinder zu jung sind, ist strittig. Für uns ist beim Amblick der Monster im Film sicher der Reflex da zu sagen, die Kinder verkraften das nicht, sie sind noch zu jung. darf man einem Spiegel-Journalisten glauben (2), so sind die Erwachsenen die einzigen, die Probleme mit dem Monstern haben, die Kinder hätten alle entweder glänzende Augen gehabt oder seien aufgrund der Filmüberlänge schier eingeschlafen.
Somit würde ich raten, dies individuell zu entscheiden, zarten Seelchen den Film vielleicht eher vorenthalten, die anderen aber würden wahrscheinlich keinen bleibenden Schaden davontragen. Dennoch, Sechsjährige scheinen mir wirklich etwas zu klein für den Film, vielleicht ab 8 Jahren.
Hilfreich ist natürlich, wenn die Kinder die Bücher bereits gelesen haben, dann wissen sie, dass es ein gutes Ende nehmen wird.
Mein Begleiter war erwachsen und das Filmvergnügen war in dieser Gesellschaft um so schöner, danke, dass du mitgekommen bist, es war ein riesen Spass und Vergnügen zusammen mit dir.
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Richard Harris, Alan Rickman, Maggie Smith, Robbie Coltrane, Jason Isaacs, Kenneth Branagh, John Cleese
Regie: Chris Columbus, USA 2002
Produktion: 1492 Pictures, Heyday Films, Warner Bros.
161 Minuten (FSK: frei ab 6 Jahren)
nach dem gleichnamigen Buch von Joanne K. Rowling
Originaltitel: Chamber of Secrets
(1)SDDS ist das Kürzel für \"Sony Dynamic Digital Sound\". Es ist das Neueste, was es auf dem Digitaltonsektor gibt. Ähnlich wie bei Dolby Digital sind auch die SDDS-Toninformationen auf dem Film selbst untergebracht.
Der Unterschied besteht darin, dass von SDDS insgesamt acht Kanäle angesprochen werden können, so dass ein sehr realistischer Klangeindruck entsteht. Aufgrund der Fülle der Toninformationen beansprucht dieses System gleich zwei Tonspuren, die auf dem Filmstreifen rechts und links vom Bild untergebracht sind und dort von einer sehr aufwendigen Ableseeinheit in hörbare Signale umgewandelt werden.
(2) http://www.spiegel.de/kultur/kino/ 0,1518,222647,00.html
Man nehme...
Nein, Frau nehme einen wunderbaren Mann, überrede ihn zu einem Kinobesuch, und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, Harry Potter am Nachmittag. Wir hatten befürchtet, in einer Schar von johlenden Kindern sitzen zu müssen und ich hatte vorsorglich schon mal die Karten reserviert (ganz hinten), aber das Kino war heute ziemlich leer, vielleicht 20 Leute in einem verhältnismässig grossen Saal mit \"Sony Dynamic Digital Sound\", la dernier crie in Sachen Ton im Kinosaal (1).
Ich hatte schon den ersten Harry Potter gesehen, damals im Original, das hatte ich hier etwas vermisst, er war synchronisiert. Wenn die Schauspieler englisch sprechen, wirken sie nun mal authentischer, besonders bei einem britischen Film.
Die Geschichte ist im Grunde schnell zusammengefasst:
Harry sitzt zu Hause bei Onkel und Tante, die ihn gleichsam nicht mögen und schikanieren. Kein Wunder, dass Harry sich zurück an seine Zauberer-Schule Hogwarts sehnt, aber es sind gerade Ferien. Und dass er nicht einen einzigen Brief vons einen neuen Freunden bekommt, macht die Angelegenheit nur noch trister. Aber dann besucht ihn ein Hauself, ein hässliches, kleines und nicht sehr reinliches Wesen mit riesigen Ohren und Augen, der ihn eindringlich von einem weiteren Besuch der Schule abrät, \"schreckliche Dinge werden geschehen\". Aber Harry hält das nicht ab, er sieht Hogwarts als sein neues Zuhause an und dahin möchte er auch schnellstmöglich zurück. Der Elf war auch derjenige, der die Briefe seiner Freunde allesammt abgefangen hatte, um ihn zu entmutigen, nocheinmal nach Hogwarts zu gehen.
Derweil hat sein Onkel Gitter vor dem Fenster und Schlösser an die Tür von Harry\'s Zimmer angebracht und ihm einen weiteren Besuch der Schule untersagt.
Aber es dauerte nicht lange, und seine Freunde waren zur Stelle, mit dem fliegenden Auto von Ron Weasley\'s Vater rissen sie die Gitter aus der Verankerung und machen sich auf und davon. Harry war wieder überglücklich.
Nachdem Harry einige Tage bei den Weasley\'s verbracht hatte, gings wieder auf nach Hogwarts. Alles ist eigentlich wie beim ersten Mal, nur ein neuer Lehrer, Gilderoy Lockheart, der den Schüler die Verteidigung gegen die dunklen Künste beibringen soll, ist dazu gestossen.
Aber bald schon passieren eigenartige Dinge, die Katze des Hausfaktotum wird versteinert aufgefunden, nicht tot, nur versteinert, bald darauf auch ein Schüler. Harry Potter hört eine Stimme, die ihn ruft und die Schüler hören zum ersten Mal von der \"Kammer des Schreckens\", welche ein fürchterliches Monster beherbergen soll, nur dass keiner weiss, wo diese Kammer ist und ob dies auch alles wahr ist.
Harry hat natürlich wieder zusammen mit Hermine und Ron einige Abenteuer zu bestehen, so wie wir es aus den Büchern und vom ersten Film her kennen.
Dieser Film war ausgesprochen unterhaltsam, witzig, spannend und manchmal auch rührend.
Wunderschöne Bilder einer alten Burg, unterirdischer Gänge, um sich schlagender Bäume und grünen Landschaften wechseln sich ab mit furiosen Actionszenen (zum Beispiel beim Qiddisch) und leichtem Horror (ein Heer von Spinnen ist hinter Harry und Ron her) und ab und zu gabs sogar etwas zu lachen. Die Kreaturen, welche es in Harry\'s Welt gibt, sind vom Regisseur sehr gut in Szene gesetzt, schön gemacht, wirken fast echt, faszinieren, die hässlichen Spinnen, der Haus-Elf, wie auch der schöne Vogel Phönix mit orang-rotem Gefieder, sie alle geben dem Film einen phantastischen Hintergrund und sorgen ausserdem dafür, dass es einem im Zuschauerraum keine Sekunde langweilig wird.
Ja, sicherlich kann man anmerken, es ist ein Film glattpoliert nach Hollywood-Art, aber dies trifft es eben doch nicht ganz, irgendwie strahlte da etwas britisches durch, möglicherweise aber auch nur der Schauspieler wegen, sei es drum, uns hat er gefallen.
Ob eine FSK ab 6 Jahren verkehrt ist, sprich die Kinder zu jung sind, ist strittig. Für uns ist beim Amblick der Monster im Film sicher der Reflex da zu sagen, die Kinder verkraften das nicht, sie sind noch zu jung. darf man einem Spiegel-Journalisten glauben (2), so sind die Erwachsenen die einzigen, die Probleme mit dem Monstern haben, die Kinder hätten alle entweder glänzende Augen gehabt oder seien aufgrund der Filmüberlänge schier eingeschlafen.
Somit würde ich raten, dies individuell zu entscheiden, zarten Seelchen den Film vielleicht eher vorenthalten, die anderen aber würden wahrscheinlich keinen bleibenden Schaden davontragen. Dennoch, Sechsjährige scheinen mir wirklich etwas zu klein für den Film, vielleicht ab 8 Jahren.
Hilfreich ist natürlich, wenn die Kinder die Bücher bereits gelesen haben, dann wissen sie, dass es ein gutes Ende nehmen wird.
Mein Begleiter war erwachsen und das Filmvergnügen war in dieser Gesellschaft um so schöner, danke, dass du mitgekommen bist, es war ein riesen Spass und Vergnügen zusammen mit dir.
Darsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, Richard Harris, Alan Rickman, Maggie Smith, Robbie Coltrane, Jason Isaacs, Kenneth Branagh, John Cleese
Regie: Chris Columbus, USA 2002
Produktion: 1492 Pictures, Heyday Films, Warner Bros.
161 Minuten (FSK: frei ab 6 Jahren)
nach dem gleichnamigen Buch von Joanne K. Rowling
Originaltitel: Chamber of Secrets
(1)SDDS ist das Kürzel für \"Sony Dynamic Digital Sound\". Es ist das Neueste, was es auf dem Digitaltonsektor gibt. Ähnlich wie bei Dolby Digital sind auch die SDDS-Toninformationen auf dem Film selbst untergebracht.
Der Unterschied besteht darin, dass von SDDS insgesamt acht Kanäle angesprochen werden können, so dass ein sehr realistischer Klangeindruck entsteht. Aufgrund der Fülle der Toninformationen beansprucht dieses System gleich zwei Tonspuren, die auf dem Filmstreifen rechts und links vom Bild untergebracht sind und dort von einer sehr aufwendigen Ableseeinheit in hörbare Signale umgewandelt werden.
(2) http://www.spiegel.de/kultur/kino/ 0,1518,222647,00.html
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