Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von ET2000
Harry in Höchstform
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ein Buch wie Harry Potter zu verfilmen ist mit Sicherheit nicht einfach. Kinder sind harte Kritiker, zumal wenn sie, wie bei Harry Potter von auszugehen ist, die entsprechenden Bücher kennen. Wehe es fehlt ein Detail aus dem Film. Eines aber kann auch der detailreichste Film nicht umsetzen. Die individuelle Fantasie jeden Kindes. So habe ich überwiegend positive Stimmen aufgenommen, jedoch auch Kritik, sobald ein Detail fehlte, bzw. Enttäuschung wenn eine Figur nicht den Vorstellungen des Kindes entsprach.
Inhalt
=======
Die Sommerferien bei seinen Verwandten sind für Harry Potter wieder eine Qual. So wirde er von seiner Tante Petunia, Onkel Vernon und dem verwöhnten Cousin Dudley drangsaliert wo es nur geht.
Es steht Besuch im Hause der Dursleys an und Harry wird wie immer auf sein Zimmer geschickt, wo ihn aber diesmal Hauself Dobby begegnet. Dobby warnt Harry davor, dieses Jahr nicht in die Schule für Zauberkünste zu fahren, da sein Leben in Gefahr sei.
In der Folge passieren einige Dinge, die Harry davon abhalten sollen, die Schule zu besuchen. Harry und seinem Freund Ron schliesslich gelingt auf Umwegen doch noch der Besuch der Schule.
Da Harry und Ron bei Ihrer etwas aussergewöhnlichen Ankunft in der Schule Hogwarts für Aufruhe sorgen, fordert der Harry nicht wohl gesonnene Prof. Snape den Schulverweis.
Es kommt, wie zu erwarten natürlich anders.
Der Unterricht beginnt und wieder werden die Schüler mit einem neuen Lehrer für die Abwehr dunkler Zauberkünste konfrontiert: Proffessor Lockhard
Schon am ersten Abend nach dem Unterricht vernimmt Harry merkwürdige Stimmen, die aber nur er zu hören schein. Die wiederkehrenden Stimmen machen Harry neugierig und er beschliesst mit seinen Freunden der Ursache auf den Grund zu gehen.
An einer Wand entdecken sie eine rote Aufschrift: „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet,….“ Neben der Aufschrift hängt die versteinerte Katze des Hausmeisters.
Die mysteriösen Versteinerungen wiederholen sich und als es auch Herminge (die Freundin von Ron und Harry) erwischt, wird’s brenzlig.
Die Lage spitzt sich zu, für die ganze Schule. Da keine Lösung gefunden wird und auch die Schulleitung machtlos scheint, wird sogar der Direktor von Hogwarts, Prof. Dumbledore seines Amtes erhoben….
Mehr wird nicht verraten.
Filmanalyse
==============
Die Buchvorlage gibt einiges her. Die Handlung ist von vorne bis hinten schlüssig. Der Film hält sich an die Buchvorlage. Böser Überraschungen, grobe Änderungen gibt es nicht und verzichtet wird lediglich auf Kleinigkeiten.
Die Story hat insgesamt einen grossen Spannungsbogen und ein hohes Tempo.
Beeindruckend finde ich die Details, die Harry Potter in eine völlig andere Welt bringen.
Voller Ideenreichtum werden sogar alltägliche Dinge der Menschenwelt (Muggel) in der Zaubererwelt anders gelöst. Dabei ist auch in der Zaubererwelt nicht unbedingt alles einfacher. So benötigt z.B. eine Briefeule durchaus auch mal länger, als die Muggel Post.
Mit den Bänden wächst die Welt von Harry Potter. Die Autorin Rowling baut sich mit jedem Band die Welt der Zauberer weiter aus.
Die Story wirkt an keiner Stelle konstruiert, ist in sich absolut schlüssig. Man wird zum mitraten angeregt, wird ständig überrascht.
Schön finde ich, dass es nicht unbedingt eine klare Linie zwischen Gut und Böse gibt. Es gibt zwar beide Pole, aber es gibt viele Dinge dazwischen (z.B. Prof. Snape).
Der Film hat, wie das Buch, ein starkes Finale, dass aber keinesfalls übertrieben wirkt.
Allerdings halte ich den Film für ab 6 Jahren für etwas zu heftig. Schwierige Situation, denn in Deutschland ist die nächste Stufe dann 12 Jahre. Ein Zwischending von 9 Jahren wäre sinnvoll. Die Kids befinden sich dann in der magischen Phase, was für die Entwicklung sehr wichtig ist, und lernen in dieser auch mit Ängsten usw. umzugehen. Da der Film aber eine gute Botschaft hat und vor allem ein gutes Ende, sehe ich das mit dem Alter nicht ganz so dramatischh. Wichtig ist, dass die Eltern die Kinder nicht alleine lassen und, wenn Fragen auftauchen mit Ihren Kindern darüber reden.
Aber leider ist es ja so, dass viele Eltern die Verantwortung lieber an andere abgeben oder eine Konfrontation vermeiden, als sich mit ihrem Kind auseinander zu setzen.
Die 3 Hauptfiguren
-------------------
Harry Potter
Daniel Radcliffe wächst mit der Rolle. Damals, zum ersten Film, wollte die Autorin den Film unbedingt mit britischen Schauspielern besetzen und nach langer Suche fand man Daniel Radcliffe. Optisch finde ich Daniel absolut passend. So ähnlich habe ich mir Harry Potter vorgestellt. Schauspielerisch halte ich ihn für die schwächste Besetzung im Film. Damit will ich nicht sagen, dass er schlecht ist. Gerade im zweiten Teil hat sich Daniel mächtig gesteigert und seine Mimik wirkt nicht mehr so eindimensional. Eine solide Leistung.
Hermine
Die beste Freundin von Harry und Ron.
Toll ! Emma Watson gehört für mich zu einer der Entdeckungen des Filmes. Das Mädel ist schnippig, zickig und schwankt in ihren Gefühlen, dass es eine Wonne ist, ihr zuzuschauen. Das Mädel hat absolut Talent und scheint sehr viel Freude am Schauspielen zu haben.
Ron
Ron ist Harries bester Freund. Zusammen gehen sie durch Dick und Dünn. Ron ist ein bisschen Faul, aber ein genialer Schachspieler (siehe erster Teil). Ron verkörpert eigentlich die ruhigere Sorte, wirkt aber weniger reif als Harry.
Ron wird von Rupert Grint gespielt. Schauspielerisch ist die Rolle vielleicht nicht die grosse Herausforderung wie die Rolle Hermines. Rupert spielt die Rolle aber überzeugend und ich konnte mich mit dem Buch-Ron identifizieren.
Weitere Rollen:
----------------
Professor Snape
Wie immer wäre es Snape, der früher einmal einige Probleme mit Harrys Vater hatte, am liebsten, Harry würde die Schule verlassen. Snape drangsaliert und versucht Hass gegen Harry und seine Freunde zu schüren. Allerdings ist Snape nicht wirklich böse, wie man aus dem ersten Teil bereits weis.
Snape wird von Alan Rickman gespielt. Rickman spielt den arroganten und finster dreinschauenden Snape absolut überzeugend. Schauspielerisch ist die Rolle relativ eindimensional. Diese Rolle spielt Rickman perfekt.
Professor Dumbledore
Gespielt von Richard Harries, der leider dieses Jahr verstorben ist. Harry Darsteller Danielle Radcliffe soll mächtig geheult haben, als er dies erfuhr.
Dumbledore ist die gute Seele, die über allem zu stehen scheint. Ein grosser, extrem weiser alter Zauberer. Der wohl einzigste Zauberer, der Lord Voldemort die Stirn bieten könne.
Dumbledore ist absolut souverän.
Harries passte hervorragend in die Rolle des alten souveränen Mannes. Als Ersatz ist zwar mal von Christopher Lee die Rede. Ich jedoch tendiere zu Sean Connery ;-)
Dragon Malfoy
Der Sohn von Lucius Malfoy und der Wiedersacher von Harry Potter. Böse und immer bedacht, Harry den Ruhm streitig zu machen. Allerdings auf böswillige Art. Dragon ist überheblich, überschätzt sich und machtgierig. Aber zum Glück noch ein Schüler.
Eine böse Rolle, böse gespielt. Toll.
Die Neuen :
--------------
Tom Riddle
Riddle scheint ein netter Hogwarts Schüler zu sein, der bereits vor 50 Jahren die Schule verlassen hat. Harry findet das Magische Tagebuch Riddles, über das dieser mit Harry kommuniziert. Harry kann sich so in Riddles Erinnerungen bewegen. Irgendwann muss Harry aber erkennen, das Riddle der junge…… (Bäähh, selber schauen)
Gilderoy Lockhart
Der neue Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist erfolgreicher Buch Autor, wobei er wohl die meisten Abenteuer, von denen er in voller Inbrunst stetig spricht wohl kaum wirklich erlebt hat. Bei den Mädels kommt er gut an und er ist bis ins Detail durchgestylt und gepflegt. Selbst Harry und Rons Freundin Hermine schwärmt für Lockhart. Nur Harry und Ron selbst sind garnicht so begeistert.
Gespielt wird Lockhart vom britischen Schauspieler Kenneth Branagh. Und da in brillianter Form. Branagh ist eingebildet, hochnäsig und spielt überspitzt, aber keinesfalls übertrieben. Für mich eine der zentralen Rollen, denn es ist ein wahres Vergnügen Branagh zu beobachten. Jede Szene voller Witz und Spielfreude.
Lucius Malfoy
Lucius Malfoy tritt zum ersten Mal stärker in Erscheinung. Er ist der Vater von Dragon Malfoy, der Erzfeind Harry Potters in Hogwarts. Malfoy arbeitete früher eng mit Lord Voldermort (der grosse Zauberer der dunklen Mächte) zusammen und scheint auch jetzt durch und durch böse. So ist er es, der für die Suspendierung Prof. Dumbledores sucht. Seine rassistischen Ansichten gehen dahin, dass er alle Schlammblüter ( Schüler die nicht aus reinen Zaubererfamilien sondern von Muggeln abstammen) von der Schule verweisen will.
Ginny Weasley
Ginny (gespielt von Bonnie Wright) ist die Schwester von Ron Weasley (Harrys Freund). Sie kommt in diesem Jahr zum ersten Mal in die Zauberschule und wie Harry nach Gryffindor. Ginny hat sich in Harry verknallt, dem das ganze relativ peinlich ist.
Lord Voldemort schafft es von Ginny „Besitz“ zu ergreifen und sie zu etlichen Untaten zu bewegen, bei denen sie nur knapp dem Tod entrinnt. Gerettet von Harry Potter.
Schauspielerisch ist die relativ kleine Rolle gut besetzt. Ginny kommt glaubwürdig rüber, irgendwelche besonderen Merkmale kann ich nicht verzeichnen.
Dobby
Interessanter Weise ist Dobby eine reine, wirklich gelungene Computer – Animation.
Dobby ist ein sogenannter Haus-Elf und arbeitet für den bösen Zauberer Lucius Malfoy, bzw. wird von dem praktisch versklavt. Tritte und Schläge sind an der Tagesordnung. Dobby ist eigentlich ein Netter. Er will Harry vor der drohenden Gefahr schützen, bringt ihn stattdessen aber mächtig in Bedrängnis.
Natürlich gibt es weitere Rollen in diesem Film. Ich denke aber, dass ich die von der Leinwandpräsenz her stärksten Rollen kurz analysiert habe.
Fazit:
========
Das zwischen Romanen und Filmen stets Unterschiede herrschen liegt in der Natur der Dinge. Columbus hat mit Hilfe der Autorin Rowling eine wirklich hervorragende Umsetzung des Buches geschafft. Der Film ist noch detailreicher als der erste Film. Es fehlen kleinere Passagen aus dem Buch, die jedoch nicht ins Gewicht fallen und der Handlung keinen Abbruch tun. Das Tempo in dem der Film vorgetragen wird ist enorm, droht fast zu überschlagen. Oft lohnt es sich auch den Hintergrund anzuschauen, bzw. genaustens hinzuschauen, um alle Details aufzunehmen. Ich denke, wer wirklich alles aufnehmen will, muss den Film 2x sehen, oder sich später die DVD kaufen.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut. Schade das Richard Harris alias Professor Dumbledore nun verstorben ist.
Wichtige Zauberformeln:
========================
Morsmordre: Beschwört das dunkle Zeichen Lord Voldemorts
Deletrius: Schwupps, das Zeichen verschwindet wieder. Beides aber nur von sehr erfahrenen Zauberern machbar.
Imperio: Völlige Kontrolle über das Opfer
Crucio: Foltert das Opfer
Avada Kedavra: Todesfluch
Serpensortia: Eine Schlange erscheint.
Orchideus: Ein Blumenstrauss kommt aus der Spitze des Zauberstabs
Avis: Kleine Vögel werden herbeigezaubert.
Waddiwasi: Lässt einen Gegenstand aus etwas herausschiessen
Lumos: Der Zauberstab leuchtet an der Spitze
Reducto: Sprengt grosse und schwere Gegenstände aus dem Weg.
Inhalt
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Die Sommerferien bei seinen Verwandten sind für Harry Potter wieder eine Qual. So wirde er von seiner Tante Petunia, Onkel Vernon und dem verwöhnten Cousin Dudley drangsaliert wo es nur geht.
Es steht Besuch im Hause der Dursleys an und Harry wird wie immer auf sein Zimmer geschickt, wo ihn aber diesmal Hauself Dobby begegnet. Dobby warnt Harry davor, dieses Jahr nicht in die Schule für Zauberkünste zu fahren, da sein Leben in Gefahr sei.
In der Folge passieren einige Dinge, die Harry davon abhalten sollen, die Schule zu besuchen. Harry und seinem Freund Ron schliesslich gelingt auf Umwegen doch noch der Besuch der Schule.
Da Harry und Ron bei Ihrer etwas aussergewöhnlichen Ankunft in der Schule Hogwarts für Aufruhe sorgen, fordert der Harry nicht wohl gesonnene Prof. Snape den Schulverweis.
Es kommt, wie zu erwarten natürlich anders.
Der Unterricht beginnt und wieder werden die Schüler mit einem neuen Lehrer für die Abwehr dunkler Zauberkünste konfrontiert: Proffessor Lockhard
Schon am ersten Abend nach dem Unterricht vernimmt Harry merkwürdige Stimmen, die aber nur er zu hören schein. Die wiederkehrenden Stimmen machen Harry neugierig und er beschliesst mit seinen Freunden der Ursache auf den Grund zu gehen.
An einer Wand entdecken sie eine rote Aufschrift: „Die Kammer des Schreckens wurde geöffnet,….“ Neben der Aufschrift hängt die versteinerte Katze des Hausmeisters.
Die mysteriösen Versteinerungen wiederholen sich und als es auch Herminge (die Freundin von Ron und Harry) erwischt, wird’s brenzlig.
Die Lage spitzt sich zu, für die ganze Schule. Da keine Lösung gefunden wird und auch die Schulleitung machtlos scheint, wird sogar der Direktor von Hogwarts, Prof. Dumbledore seines Amtes erhoben….
Mehr wird nicht verraten.
Filmanalyse
==============
Die Buchvorlage gibt einiges her. Die Handlung ist von vorne bis hinten schlüssig. Der Film hält sich an die Buchvorlage. Böser Überraschungen, grobe Änderungen gibt es nicht und verzichtet wird lediglich auf Kleinigkeiten.
Die Story hat insgesamt einen grossen Spannungsbogen und ein hohes Tempo.
Beeindruckend finde ich die Details, die Harry Potter in eine völlig andere Welt bringen.
Voller Ideenreichtum werden sogar alltägliche Dinge der Menschenwelt (Muggel) in der Zaubererwelt anders gelöst. Dabei ist auch in der Zaubererwelt nicht unbedingt alles einfacher. So benötigt z.B. eine Briefeule durchaus auch mal länger, als die Muggel Post.
Mit den Bänden wächst die Welt von Harry Potter. Die Autorin Rowling baut sich mit jedem Band die Welt der Zauberer weiter aus.
Die Story wirkt an keiner Stelle konstruiert, ist in sich absolut schlüssig. Man wird zum mitraten angeregt, wird ständig überrascht.
Schön finde ich, dass es nicht unbedingt eine klare Linie zwischen Gut und Böse gibt. Es gibt zwar beide Pole, aber es gibt viele Dinge dazwischen (z.B. Prof. Snape).
Der Film hat, wie das Buch, ein starkes Finale, dass aber keinesfalls übertrieben wirkt.
Allerdings halte ich den Film für ab 6 Jahren für etwas zu heftig. Schwierige Situation, denn in Deutschland ist die nächste Stufe dann 12 Jahre. Ein Zwischending von 9 Jahren wäre sinnvoll. Die Kids befinden sich dann in der magischen Phase, was für die Entwicklung sehr wichtig ist, und lernen in dieser auch mit Ängsten usw. umzugehen. Da der Film aber eine gute Botschaft hat und vor allem ein gutes Ende, sehe ich das mit dem Alter nicht ganz so dramatischh. Wichtig ist, dass die Eltern die Kinder nicht alleine lassen und, wenn Fragen auftauchen mit Ihren Kindern darüber reden.
Aber leider ist es ja so, dass viele Eltern die Verantwortung lieber an andere abgeben oder eine Konfrontation vermeiden, als sich mit ihrem Kind auseinander zu setzen.
Die 3 Hauptfiguren
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Harry Potter
Daniel Radcliffe wächst mit der Rolle. Damals, zum ersten Film, wollte die Autorin den Film unbedingt mit britischen Schauspielern besetzen und nach langer Suche fand man Daniel Radcliffe. Optisch finde ich Daniel absolut passend. So ähnlich habe ich mir Harry Potter vorgestellt. Schauspielerisch halte ich ihn für die schwächste Besetzung im Film. Damit will ich nicht sagen, dass er schlecht ist. Gerade im zweiten Teil hat sich Daniel mächtig gesteigert und seine Mimik wirkt nicht mehr so eindimensional. Eine solide Leistung.
Hermine
Die beste Freundin von Harry und Ron.
Toll ! Emma Watson gehört für mich zu einer der Entdeckungen des Filmes. Das Mädel ist schnippig, zickig und schwankt in ihren Gefühlen, dass es eine Wonne ist, ihr zuzuschauen. Das Mädel hat absolut Talent und scheint sehr viel Freude am Schauspielen zu haben.
Ron
Ron ist Harries bester Freund. Zusammen gehen sie durch Dick und Dünn. Ron ist ein bisschen Faul, aber ein genialer Schachspieler (siehe erster Teil). Ron verkörpert eigentlich die ruhigere Sorte, wirkt aber weniger reif als Harry.
Ron wird von Rupert Grint gespielt. Schauspielerisch ist die Rolle vielleicht nicht die grosse Herausforderung wie die Rolle Hermines. Rupert spielt die Rolle aber überzeugend und ich konnte mich mit dem Buch-Ron identifizieren.
Weitere Rollen:
----------------
Professor Snape
Wie immer wäre es Snape, der früher einmal einige Probleme mit Harrys Vater hatte, am liebsten, Harry würde die Schule verlassen. Snape drangsaliert und versucht Hass gegen Harry und seine Freunde zu schüren. Allerdings ist Snape nicht wirklich böse, wie man aus dem ersten Teil bereits weis.
Snape wird von Alan Rickman gespielt. Rickman spielt den arroganten und finster dreinschauenden Snape absolut überzeugend. Schauspielerisch ist die Rolle relativ eindimensional. Diese Rolle spielt Rickman perfekt.
Professor Dumbledore
Gespielt von Richard Harries, der leider dieses Jahr verstorben ist. Harry Darsteller Danielle Radcliffe soll mächtig geheult haben, als er dies erfuhr.
Dumbledore ist die gute Seele, die über allem zu stehen scheint. Ein grosser, extrem weiser alter Zauberer. Der wohl einzigste Zauberer, der Lord Voldemort die Stirn bieten könne.
Dumbledore ist absolut souverän.
Harries passte hervorragend in die Rolle des alten souveränen Mannes. Als Ersatz ist zwar mal von Christopher Lee die Rede. Ich jedoch tendiere zu Sean Connery ;-)
Dragon Malfoy
Der Sohn von Lucius Malfoy und der Wiedersacher von Harry Potter. Böse und immer bedacht, Harry den Ruhm streitig zu machen. Allerdings auf böswillige Art. Dragon ist überheblich, überschätzt sich und machtgierig. Aber zum Glück noch ein Schüler.
Eine böse Rolle, böse gespielt. Toll.
Die Neuen :
--------------
Tom Riddle
Riddle scheint ein netter Hogwarts Schüler zu sein, der bereits vor 50 Jahren die Schule verlassen hat. Harry findet das Magische Tagebuch Riddles, über das dieser mit Harry kommuniziert. Harry kann sich so in Riddles Erinnerungen bewegen. Irgendwann muss Harry aber erkennen, das Riddle der junge…… (Bäähh, selber schauen)
Gilderoy Lockhart
Der neue Professor für Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts ist erfolgreicher Buch Autor, wobei er wohl die meisten Abenteuer, von denen er in voller Inbrunst stetig spricht wohl kaum wirklich erlebt hat. Bei den Mädels kommt er gut an und er ist bis ins Detail durchgestylt und gepflegt. Selbst Harry und Rons Freundin Hermine schwärmt für Lockhart. Nur Harry und Ron selbst sind garnicht so begeistert.
Gespielt wird Lockhart vom britischen Schauspieler Kenneth Branagh. Und da in brillianter Form. Branagh ist eingebildet, hochnäsig und spielt überspitzt, aber keinesfalls übertrieben. Für mich eine der zentralen Rollen, denn es ist ein wahres Vergnügen Branagh zu beobachten. Jede Szene voller Witz und Spielfreude.
Lucius Malfoy
Lucius Malfoy tritt zum ersten Mal stärker in Erscheinung. Er ist der Vater von Dragon Malfoy, der Erzfeind Harry Potters in Hogwarts. Malfoy arbeitete früher eng mit Lord Voldermort (der grosse Zauberer der dunklen Mächte) zusammen und scheint auch jetzt durch und durch böse. So ist er es, der für die Suspendierung Prof. Dumbledores sucht. Seine rassistischen Ansichten gehen dahin, dass er alle Schlammblüter ( Schüler die nicht aus reinen Zaubererfamilien sondern von Muggeln abstammen) von der Schule verweisen will.
Ginny Weasley
Ginny (gespielt von Bonnie Wright) ist die Schwester von Ron Weasley (Harrys Freund). Sie kommt in diesem Jahr zum ersten Mal in die Zauberschule und wie Harry nach Gryffindor. Ginny hat sich in Harry verknallt, dem das ganze relativ peinlich ist.
Lord Voldemort schafft es von Ginny „Besitz“ zu ergreifen und sie zu etlichen Untaten zu bewegen, bei denen sie nur knapp dem Tod entrinnt. Gerettet von Harry Potter.
Schauspielerisch ist die relativ kleine Rolle gut besetzt. Ginny kommt glaubwürdig rüber, irgendwelche besonderen Merkmale kann ich nicht verzeichnen.
Dobby
Interessanter Weise ist Dobby eine reine, wirklich gelungene Computer – Animation.
Dobby ist ein sogenannter Haus-Elf und arbeitet für den bösen Zauberer Lucius Malfoy, bzw. wird von dem praktisch versklavt. Tritte und Schläge sind an der Tagesordnung. Dobby ist eigentlich ein Netter. Er will Harry vor der drohenden Gefahr schützen, bringt ihn stattdessen aber mächtig in Bedrängnis.
Natürlich gibt es weitere Rollen in diesem Film. Ich denke aber, dass ich die von der Leinwandpräsenz her stärksten Rollen kurz analysiert habe.
Fazit:
========
Das zwischen Romanen und Filmen stets Unterschiede herrschen liegt in der Natur der Dinge. Columbus hat mit Hilfe der Autorin Rowling eine wirklich hervorragende Umsetzung des Buches geschafft. Der Film ist noch detailreicher als der erste Film. Es fehlen kleinere Passagen aus dem Buch, die jedoch nicht ins Gewicht fallen und der Handlung keinen Abbruch tun. Das Tempo in dem der Film vorgetragen wird ist enorm, droht fast zu überschlagen. Oft lohnt es sich auch den Hintergrund anzuschauen, bzw. genaustens hinzuschauen, um alle Details aufzunehmen. Ich denke, wer wirklich alles aufnehmen will, muss den Film 2x sehen, oder sich später die DVD kaufen.
Die schauspielerischen Leistungen sind durchweg gut. Schade das Richard Harris alias Professor Dumbledore nun verstorben ist.
Wichtige Zauberformeln:
========================
Morsmordre: Beschwört das dunkle Zeichen Lord Voldemorts
Deletrius: Schwupps, das Zeichen verschwindet wieder. Beides aber nur von sehr erfahrenen Zauberern machbar.
Imperio: Völlige Kontrolle über das Opfer
Crucio: Foltert das Opfer
Avada Kedavra: Todesfluch
Serpensortia: Eine Schlange erscheint.
Orchideus: Ein Blumenstrauss kommt aus der Spitze des Zauberstabs
Avis: Kleine Vögel werden herbeigezaubert.
Waddiwasi: Lässt einen Gegenstand aus etwas herausschiessen
Lumos: Der Zauberstab leuchtet an der Spitze
Reducto: Sprengt grosse und schwere Gegenstände aus dem Weg.
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