Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Action:  viel
  • Anspruch:  anspruchsvoll
  • Romantik:  durchschnittlich
  • Humor:  humorvoll
  • Spannung:  sehr spannend

Erfahrungsbericht von Robiator

Rezension von Harry Potter 2 (mit Kritik)

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Rezension von Harry Potter 2 (mit Kritik)

Film: Harry Potter und die Kammer des Schreckens
Regie: Chris Columbus, USA 2002
Dauer: 165 min – (Ab 6 Jahren)

Endlich wieder Hogwarts!!! So oder so ähnlich mag es wohl in Deutschland klingen ;o) Ja, der zweite Teil von Harry Potter läuft bereits seit kurzer Zeit in unseren Kinos! Und nachdem ich mir diesen Film am Freitag (22.11.2002) angeschaut habe, will ich diese Gelegenheit nutzen, mal wieder etwas von mir hören zu lassen. Ich wurde ja auch schließlich vielfach darum gebeten. OK - hier ist meine Rezension vom 24.11.2002:

(1) Allerlei Seltsames zum Filmbeginn
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Harry Potter’s (Daniel Radcliffe) Ferien neigen sich dem Ende zu, und er hätte demzufolge auch nichts gegen ein neues Schuljahr an der Hogwarts-Zauberschule einzuwenden. Zumal er von seiner Tante Petunia (Fiona Shaw) und seinem Onkel Vernon (Richard Griffiths), die immer noch die gleichen Ekelpakete sind, tyrannisiert wird. Auch seine Schulfreunde Ron Weasley (Rupert Grint) und Hermine Granger (Emma Watson) - so scheint es zumindest - haben ihn einfach vergessen, denn alle Briefe, die er in den letzten Wochen an die beiden gesandt hatte, blieben bisher unbeantwortet. Und letztendlich begegnet Harry noch einem etwas seltsamen (aber durchaus irgendwie niedlichen) Geschöpf - der Hauselfe (*1*) Dobbie. Dieser zerzauste Überraschungsgast versucht mit aller Kraft zu verhindern, dass Harry Potter in die Zauberschule zurückkehrt. Er warnt ihn sogar davor. Er wisse von seltsamen Dingen und Intrigen, die sich gegen Harry wenden würden, sobald er nach Hogwarts käme. Als Harry ihn nach seinem Dienstherren fragt, um dem Geheimnis ein wenig näher zu kommen, schweigt Dobbie oder vielmehr bringt er Potter sogar so in Schwierigkeiten, dass Onkel Vernon - ganz außer sich - das Zimmer von Harry vergittert, denn sein Onkel hat ein für allemal genug von den Zauberkünsten seines Neffen. Somit scheint der Weg nach Hogwarts versperrt zu sein und auch die Hauselfe Dobbie ist (zumindest vorerst) äußerst zufrieden.

(2) Das Abenteuer beginnt
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Natürlich gelingt Harry Potter die Flucht - doch wie, wird an dieser Stelle nicht verraten. Ein kleiner Gedankensprung führt nun zum nächsten Kapitel dieser Filmbeschreibung.

Kaum angekommen auf Hogwarts bekommt Harry Potter die Mächte der Finsternis zu spüren, dennoch scheint er sie für eine kleine Weile unter Kontrolle zu haben. Neue Lehrer, wie Professor Sprout (Miriam Margolyes) oder der Professor in „Verteidigung gegen die dunklen Künste“ Gilderoy Lockhart (Kenneth Branagh) treten in den Vordergrund der Handlung. Doch plötzlich, scheint sich wie von selbst die Kammer des Schreckens geöffnet zu haben. Doch wer hat diese geheimnisvolle Kammer geöffnet? Warum wurde sie vor 50 Jahren schon einmal geöffnet? Und was ist eigentlich die Kammer des Schreckens? Welche Bedeutung haben dabei die immer wieder auftauchenden Spinnen? Welche Rolle spielen sein Widersacher Draco Malfoy (Tom Felton) und dessen Vater Lucius Malfoy (Jason Isaacs) in dieser Sache? All diese Fragen stellt sich Harry und mit Hilfe seiner Freunde Ron und Hermine macht er sich schließlich an die Lösung. Verstärkt wird dieser Lösungsdrang dadurch, dass er mitbekommt, dass die Zauberschule um den leitenden Professor Albus Dumbledore (Richard Harris) geschlossen werden soll, wenn die Kammer nicht wieder verschlossen würde.

Nach und nach werden jedoch die Freunde von Harry aus dem Verkehr gezogen, Hermine wird versteinert, Rubeus Hagrid (Robbie Coltrane) als vermeintlicher Öffner der Kammer des Schreckens wird verhaftet, Ginny Weasley (Bonnie Wright) wird schließlich von einem schrecklichen Monster entführt und auch Professor Dumbledore muss von allen Ämtern zurücktreten, da er scheinbar nicht Herr der Lage ist. Seine letzte Hoffnung scheint nun nur noch der Professor Gilderoy Lockhart sein, doch um dessen Fähigkeiten scheint es nicht so bestellt, wie jener vorgibt. Als letztendlich Harry auch noch von Ron Weasley in der Kammer des Schreckens getrennt wird, begibt er sich ganz alleine - in die Hände des Urhebers dieser mysteriösen Umstände.

(3) Abschließende Bemerkungen und Kritik
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Natürlich möchte ich an dieser Stelle noch nicht soviel verraten, auch nicht die Bedeutung des Auftritts von Tom Riddle (Christian Coulson), der Harry Potter auf dem Weg zum Geheimnis der Kammer des Schreckens behilflich ist. Vielleicht nur ein Hinweis: Auch diesmal ist der Hauptfeind von Harry Lord Voldemort.

Dank der Regie von Columbus wurde meiner Meinung nach wieder ein tolles Werk geschaffen, was aus dem Genre der Familienunterhaltung bereits jetzt nicht mehr wegzudenken ist. Bleibt nur noch zu hoffen, dass die Schauspieler nicht schneller altern, als die Filmabfolge der nachfolgenden Teile gedreht werden kann, denn wer gewöhnt sich schon gerne an neue Schauspieler? Weiterhin hoffen natürlich alle Hogwarts-Fans, dass auch der Nachfolgeregisseur Alfonso Cuaron einen würdigen dritten Teil der Potter-Reihe produziert.

Ein besonderes Hauptaugenmerk in diesem Film galt dem Quidditch-Match. Das Resultat ist begeisterungswürdig, insbesondere werden all jene voll auf ihre Kosten kommen, die das Quidditch-Spiel lieben. Ferner ist Columbus auch die Darstellung der zahlreichen Nebendarsteller gelungen. Im Vergleich zum „Herr der Ringe“ ist die schauspielerische Leistung der Akteure wesentlich besser (Ausnahme ist Gandalf, ohnehin unübertrefflich ;o) ). Charaktere und Besonderheiten jeder einzelnen Person wurden liebevoll betont und in Szene gesetzt. Auch den Mix aus Aktion, Spannung, Komödie und der Einsatz von gruseligen Elementen bewerte ich persönlich mit gut. Besonders hervorheben möchte ich die Effekte des Filmes, die insbesondere im Kino besonders gut zur Geltung kommen.

Da der Film bereits ab 6 Jahren ist, bedeutet dieses zugleich, dass nicht jede Zielgruppe mit diesem Film angesprochen werden soll. Zielgruppe ist natürlich unsere Kinderwelt und deren Eltern und Fans. Hartgesottene Gruselfans sollten beispielsweise eher „Der Rote Drache“ besuchen, da ich fürchte, dass die Gruselszenen für jene nicht ausreichen. Ständig nach dem Witz und dem Ablachen suchende Komödienfans sollten meiner Meinung nach, lieber einen Film mit Eddie Murphie & Co. besuchen. Kurzerhand gesagt, wird wohl Kinder dieser Film am meisten begeistern. Dieses bedeutet nicht, dass Erwachsene diesen Film nicht gut finden. Im Gegenteil sogar. Was ich nur zum Ausdruck bringen will, dass der Film zwar gut, aber keinesfalls Oscarreif ist.

Für ein Ablenken aus dieser in den Wirtschaftssumpf abtauchenden Alltagswelt ist dieser Film jedoch hervorragend geeignet.


Einen schönen Restsonntag wünscht allen Lesern Robiator.

© am 24.11.2002


Fußnoten:
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*1* Hauselfen sind untergeordnete Mitglieder der magischen Welt, die z.B. für niedere Putz-, Küchen-, und sonstige Dienstleistungstätigkeiten zuständig sind. Aufgrund dieses Ranges haben sie in der Gesellschaft der Zauberer weder Macht noch Ansehen.

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