Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von w.gruentjens
Köstlches Vergnügen, aber kein Kunstwerk
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Harry Potter und die Kammer des Schreckens bietet köstliche Unterhaltung, perfektes Handwerk, ein wenig Kitsch und kaum Kunst.
Soll man sich diesen Film deshalb ansehen?
STORY
Harry Potter möchte ins zweite Jahr der Zaubererschule Hogwarts. Doch ein Hauself warnt ihn davor, dorthin zu gehen, weil große Gefahren drohen. Dabei macht er solchen Krach, dass Harry eingesperrt wird. Er erhält auch keine Briefe von seinen Freunden, und daher werden seine Freunde, die ihm in Wirklichkeit geschrieben haben, immer ungeduldiger, bis sie ihn schließlich von den Dursleys, bei denen er gefangen gehalten wird, befreien - und das auch noch mit einem fliegenden Auto.
In der Schule wird er dann damit konfrontiert, dass die Kammer des Schreckens geöffnet sei, und dass man gewarnt sein solle. Die Katze des Hausmeisters wird zuerst versteinert gefunden, aber dabei bleibt es nicht. Gleichzeitig werden Alraunen gezüchtet, die die Versteinerung wieder aufheben können.Immer wieder wird versucht, ihn von der Schule zu entfernen, damit er nicht in zu große Gefahr gerät. Schließlich werden Probleme, die vor 1000 Jahren gelegt wurden - nämlich bei der Gründung der Schule - in den Mittelpunkt gerückt, bis es schließlich zum Endkampf kommt.
Die Autorin hat Elemente aus der griechischen Sagenwelt, als den späteren Mythologien und Sagen genommen und zu einem künstlichen Werk - aber nicht einem Kunstwerk - verknüpft.
Wird Harry die Schule erreichen, und wenn, mit welchen Problemen?
Wird er dort bestehen können, obwohl es größte Probleme gibt, weil die Kammer des Schreckens geöffnet ist?
Hat Hagrid, worauf alles deutet, die Kammer geöffnet?
Ist Harry der Erbe von Slytherine, oder ist es jemand ganz anderes?
Was hat es mit dem Tagebuch von Tom Riddle auf sich, das Harry in die Zeit vor 50 Jahren führt, als die Kammer schon einmal geöffnet war?
Wird er wieder auf Lord Voldemort treffen, oder steckt jemand ganz anderes dahinter?
Viele Fragen tun sich im Verlauf des Filmes auf, und schließlich kommt es - natürlich - zu einem Endkampf, den Harry Potter besteht und so die Schule rettet.
Im Verlauf des Filmes kommen zwei Figuren vor, die am Ende eine große Rolle spielen: Es handelt sich um den Phoenix und den Basislisk. Der Phoenix ist ein Vogel, deer sich in regelmäßigen Abständen durch die Einwirung des Sonnenlichts selbst verbrennt, dann aber aus seiner Asche neu ersteht - ein Symbol für die Aufferstehungf Christi; der Basilisk ist ein Zwitterwesen aus Schlange und Vogel und steht für das Teuflische, Verwerfliche. Klar, auf welcher Seite die beiden kämpfen werden, wenn es darauf ankommt.
QUALITÄT
Ich habe mich bei dem Film köstlich amüsiert, manchmal gelacht, manchmal ein wenig gegruselt, manchmal auch Spannung gespürt. Im Vergleich zum ersten Teil ist mir aufgefallen, dass es sich hier um eine Geschichte mehr aus einem Guss handelt, wogegen beim ersten Teil doch viele Aspekte nebeneinander gesetzt worden sind, die erst später zu einer Auflösung führen werden.
Während der zweite Teil also mehr aus einem Guss ist, so hat er die Geschichte ganz anders angefasst. Ist im ersten Teil noch das Zauberhafte, das Märchenhafte vorherrschend, so wird im zweiten Teil Komik hineingebracht - man muss an vielen Stellen, die im Vergleich zum Buch leicht verändert sind, lachen. Und es ist noch ein wenig mehr Action hineingebracht, aber auch nicht mehr als bei Arielle - die Meerjungfrau, wenn es da auch Zeichentrick ist.
Das eine hat mir gut gefallen, dass es sich mehr um das Thema dreht. Auch die Wendungen und die Auflösung schließlich sind sehr glaubhaft.Die Regie hat den Film etwas härter und etwas lustiger genommen als den ersten Teil - und da entspricht ja auch dem Buch, auch da ist das zweite Buch lustiger und härter als das erste. Mir persönlich hat allerdings die Vermischung von Komik und Action nicht so gut gefallen. Wenn man von Film zu Film die Komik um 20 % steigert und auch die Action, dann hat man beim letzten Film eine Action-Satire.
Die Schauspieler agieren recht gut, aber nicht hervorragend. Die Musik ist oft dominant, oft unnötig, z. B. wenn geredet wird oder bei Schlachtszenen. Die Kamerafahrten sind hervorragend, wenn auch nicht genial.
KÖSTLICHER KITSCH ODER KONSTRUIERTE KUNST?
Wenn man den Film ansehen möchte, dann muss man sich darüber im Klaren sein, dass es einen Abend mit viel guter Unterhaltung, einer Story aus einem Guss und viel Lachen und ein wenig Spannung gibt. Was die Autorin da alles zusammengemixt hat aus 3000 Jahren Mythologie - von Homer angefangen - das geht auf keine Kuhhaut. Aber hat nicht auch schon Homer das, was erzählt wurde, als er lebte, in mehreren köstlichen Werken zusammengefasst? Die Entscheidung ist schwierig; und ich würde mal sagen, aber ich flüstere es jetzt und schreibe deswegen rückwärts:
HCSTIK REHCILTSÖK TSI SE
EIGNUNG FÜR KINDER
Es wird oft bemängelt, der Film sei ab 6 Jahren nicht gut zu sehen. Ich habe vergeblich nach Dingen gesucht, die nicht auch in König der Löwen oder anderen Disney-Filmen ab 6 vorkämen. Ein Kind, das solche Filme gewöhnt ist, kann auch diesen gut sehen - vielleicht nicht gerade abends vor dem Einschlafen. Wenn es eine Bewertung ab 10 Jahren gäbe, wo wäre sie noch angebrachter.
FAZIT
Wer sich köstlich unterhalten will, und wem auch das Streifen an die Grenze zum Kitsch nichts ausmacht, der ist mit diesem Film gut beraten.
Wer einen harten Action-Film sucht, der ist hier falsch.
Wer einen anspruchsvollen Film sicht, der Probleme aufgreift oder gar verarbeitet, der ist hier falsch.
Soll man sich diesen Film deshalb ansehen?
STORY
Harry Potter möchte ins zweite Jahr der Zaubererschule Hogwarts. Doch ein Hauself warnt ihn davor, dorthin zu gehen, weil große Gefahren drohen. Dabei macht er solchen Krach, dass Harry eingesperrt wird. Er erhält auch keine Briefe von seinen Freunden, und daher werden seine Freunde, die ihm in Wirklichkeit geschrieben haben, immer ungeduldiger, bis sie ihn schließlich von den Dursleys, bei denen er gefangen gehalten wird, befreien - und das auch noch mit einem fliegenden Auto.
In der Schule wird er dann damit konfrontiert, dass die Kammer des Schreckens geöffnet sei, und dass man gewarnt sein solle. Die Katze des Hausmeisters wird zuerst versteinert gefunden, aber dabei bleibt es nicht. Gleichzeitig werden Alraunen gezüchtet, die die Versteinerung wieder aufheben können.Immer wieder wird versucht, ihn von der Schule zu entfernen, damit er nicht in zu große Gefahr gerät. Schließlich werden Probleme, die vor 1000 Jahren gelegt wurden - nämlich bei der Gründung der Schule - in den Mittelpunkt gerückt, bis es schließlich zum Endkampf kommt.
Die Autorin hat Elemente aus der griechischen Sagenwelt, als den späteren Mythologien und Sagen genommen und zu einem künstlichen Werk - aber nicht einem Kunstwerk - verknüpft.
Wird Harry die Schule erreichen, und wenn, mit welchen Problemen?
Wird er dort bestehen können, obwohl es größte Probleme gibt, weil die Kammer des Schreckens geöffnet ist?
Hat Hagrid, worauf alles deutet, die Kammer geöffnet?
Ist Harry der Erbe von Slytherine, oder ist es jemand ganz anderes?
Was hat es mit dem Tagebuch von Tom Riddle auf sich, das Harry in die Zeit vor 50 Jahren führt, als die Kammer schon einmal geöffnet war?
Wird er wieder auf Lord Voldemort treffen, oder steckt jemand ganz anderes dahinter?
Viele Fragen tun sich im Verlauf des Filmes auf, und schließlich kommt es - natürlich - zu einem Endkampf, den Harry Potter besteht und so die Schule rettet.
Im Verlauf des Filmes kommen zwei Figuren vor, die am Ende eine große Rolle spielen: Es handelt sich um den Phoenix und den Basislisk. Der Phoenix ist ein Vogel, deer sich in regelmäßigen Abständen durch die Einwirung des Sonnenlichts selbst verbrennt, dann aber aus seiner Asche neu ersteht - ein Symbol für die Aufferstehungf Christi; der Basilisk ist ein Zwitterwesen aus Schlange und Vogel und steht für das Teuflische, Verwerfliche. Klar, auf welcher Seite die beiden kämpfen werden, wenn es darauf ankommt.
QUALITÄT
Ich habe mich bei dem Film köstlich amüsiert, manchmal gelacht, manchmal ein wenig gegruselt, manchmal auch Spannung gespürt. Im Vergleich zum ersten Teil ist mir aufgefallen, dass es sich hier um eine Geschichte mehr aus einem Guss handelt, wogegen beim ersten Teil doch viele Aspekte nebeneinander gesetzt worden sind, die erst später zu einer Auflösung führen werden.
Während der zweite Teil also mehr aus einem Guss ist, so hat er die Geschichte ganz anders angefasst. Ist im ersten Teil noch das Zauberhafte, das Märchenhafte vorherrschend, so wird im zweiten Teil Komik hineingebracht - man muss an vielen Stellen, die im Vergleich zum Buch leicht verändert sind, lachen. Und es ist noch ein wenig mehr Action hineingebracht, aber auch nicht mehr als bei Arielle - die Meerjungfrau, wenn es da auch Zeichentrick ist.
Das eine hat mir gut gefallen, dass es sich mehr um das Thema dreht. Auch die Wendungen und die Auflösung schließlich sind sehr glaubhaft.Die Regie hat den Film etwas härter und etwas lustiger genommen als den ersten Teil - und da entspricht ja auch dem Buch, auch da ist das zweite Buch lustiger und härter als das erste. Mir persönlich hat allerdings die Vermischung von Komik und Action nicht so gut gefallen. Wenn man von Film zu Film die Komik um 20 % steigert und auch die Action, dann hat man beim letzten Film eine Action-Satire.
Die Schauspieler agieren recht gut, aber nicht hervorragend. Die Musik ist oft dominant, oft unnötig, z. B. wenn geredet wird oder bei Schlachtszenen. Die Kamerafahrten sind hervorragend, wenn auch nicht genial.
KÖSTLICHER KITSCH ODER KONSTRUIERTE KUNST?
Wenn man den Film ansehen möchte, dann muss man sich darüber im Klaren sein, dass es einen Abend mit viel guter Unterhaltung, einer Story aus einem Guss und viel Lachen und ein wenig Spannung gibt. Was die Autorin da alles zusammengemixt hat aus 3000 Jahren Mythologie - von Homer angefangen - das geht auf keine Kuhhaut. Aber hat nicht auch schon Homer das, was erzählt wurde, als er lebte, in mehreren köstlichen Werken zusammengefasst? Die Entscheidung ist schwierig; und ich würde mal sagen, aber ich flüstere es jetzt und schreibe deswegen rückwärts:
HCSTIK REHCILTSÖK TSI SE
EIGNUNG FÜR KINDER
Es wird oft bemängelt, der Film sei ab 6 Jahren nicht gut zu sehen. Ich habe vergeblich nach Dingen gesucht, die nicht auch in König der Löwen oder anderen Disney-Filmen ab 6 vorkämen. Ein Kind, das solche Filme gewöhnt ist, kann auch diesen gut sehen - vielleicht nicht gerade abends vor dem Einschlafen. Wenn es eine Bewertung ab 10 Jahren gäbe, wo wäre sie noch angebrachter.
FAZIT
Wer sich köstlich unterhalten will, und wem auch das Streifen an die Grenze zum Kitsch nichts ausmacht, der ist mit diesem Film gut beraten.
Wer einen harten Action-Film sucht, der ist hier falsch.
Wer einen anspruchsvollen Film sicht, der Probleme aufgreift oder gar verarbeitet, der ist hier falsch.
Bewerten / Kommentar schreiben