Harry Potter und die Kammer des Schreckens (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von tautiptoe
Endlich wieder in Hogwarts!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Endlich wieder in Hogwarts!
Diese Überschrift ist durchaus zweideutig zu verstehen. Nach einem langen Jahr des Wartens lief am 14. November 2002 endlich der zweite Teil der Harry Potter-Verfilmungen an. Ich hatte das Glück, bereits am 13.11. bei einer Vorpremiere dabei sein zu dürfen – eine Doppelvorstellung der Filme „Harry Potter und der Stein der Weisen“ sowie „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“!
Doch nicht nur unsereins als Zuschauer, sondern vor allem natürlich der junge Zauberer Harry Potter kann es in kaum erwarten, nach Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, zurückzukehren. Die Sommerferien verbringt er bei seinen Verwandten Onkel Vernon, Tante Petunia und Cousin Dudley, sogenannte Muggel (Nicht-Zauberer), die ihn wie in seiner gesamten Jugend quälen und piesacken. Nachdem Harry durch den unglücklichen Besuch der Hauselfe Dobby, die ihn aus noch unbekannten Gründen davon abhalten will, nach Hogwarts zurückzukehren, seinem Onkel ein wichtiges Geschäftsessen verdorben hat, wird er streng bestraft und darf sein Zimmer nicht mehr verlassen und natürlich auch nicht nach Hogwarts zurückkehren – waren seine Verwandten doch schon immer gegen die Zauberei. Doch Harrys bester Freund Ron Weasley und seine beiden Brüder George und Fred retten ihn nachts auf ungewöhnliche Weise mit einem fliegenden Auto und nehmen ihn mit zu sich nach Hause.
Um die Schulsachen für das neue Jahr in Hogwarts zu kaufen, reisen die Weasleys mit Harry sowie Ihren eigenen Kindern Percy (Vertrauensschüler von Hogwarts), den Zwillingen George und Fred, Ron und der kleinen Ginny, die neu nach Hogwarts kommt, per Flohpulver nach London in die Winkelgasse – sozusagen einem Shopping-Paradies für Hexen und Zauberer.
Hier treten zwei neue Charaktere auf, die im ersten Teil noch nicht vorkamen:
Gilderoy Lockheart, ein vor allem bei Frauen beliebter Zauberer, der sich durch seine Bücher als ein großer Kämpfer wider das Böse etabliert hat und für seinen Starruhm lebt. Er wird der neue Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts – ein Posten, den Harrys verhasster Lehrer Severus Snape bereits seit langem begehrt.
Zudem sieht man hier zum ersten Mal Lucius Malfoy, den Vater von Draco, Harrys Mitschüler und erbittertem Feind. Er hat in der Winkelgasse nur eine relativ kleinen Auftritt, der sich jedoch später noch als bedeutsam herausstellen soll.
Nachdem Harry und Ron „dank“ der Hauselfe Dobby Schwierigkeiten haben, den Hogwarts-Express zur Schule zu erreichen, nehmen Sie sich einfach den fliegenden Wagen von Rons Vater und fliegen damit am helllichten Tag über England. Während der dafür erhaltenen Strafarbeiten, die Harry mit dem Beantworten von Lockhearts Fanpost abarbeiten muß, hört er auf einmal eine unheimlich Stimme – Lockheart jedoch nicht!
Kurze Zeit später stellt sich heraus, daß die Kammer des Schreckens geöffnet wurde und Mrs. Norris, die Katze von Hausmeister Filch, wird versteinert aufgefunden. Die von dem Mitbegründer der Schule, Salazar Slytherin, angelegte Kammer beherbergt ein Monster, daß alle sogenannten Schlammblüter (Schüler mit „unreinem Blut“, die von Muggeln abstammen) töten soll. Nur der wahre Erbe des Salazar Slytherin ist in der Lage, diese Kammer zu öffnen – und durch einige Vorkommnisse wird Harry Potter für diesen Erben gehalten.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten – wenn Ihr wissen möchtet, wie Harry sich aus dieser Situation rettet, wer der wahre Erbe von Slytherin ist, ob wirklich Schüler getötet werden, warum Dobby Harry von der Rückkehr zur Schule abhalten will oder ob der Superstar Gilderoy Lockheart dem Schrecken ein Ende setzen kann, dann müßt Ihr Euch diesen Film schon selber ansehen oder zumindest das Buch dazu lesen. ;-)
Meine Meinung zum Film:
Dem Regisseur Chris Columbus, der auch bereits den ersten Teil „Harry Potter und der Stein der Weisen“ drehte, ist wiederum ein Meisterwerk gelungen. Die bereits aus dem ersten Teil bekannten Darsteller Daniel Ratcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ron Weasley) Emma Watson (Hermine Granger), Richard Harris (Albus Dumbledore), Maggie Smith (Professor McGonagal), Alan Rickman (Severus Snape) und Robbie Coltraine (Hagrid) spielen auch diesmal wieder ihre Rollen überzeugend, ebenso die beiden „Newcomer“ Kenneth Brannagh alias selbstverliebter Zauberer Gilderoy Lockheart und Jason Isaacs als der fiese Lucius Malfoy.
Leider ist Richard Harris, der Professor Dumbledore spielt, am 25. Oktober 2002 an Krebs gestorben. Für die folgenden Harry Potter-Filme muß somit ein Ersatz gefunden werden, was sicherlich nicht einfach sein wird, da Harris diese Rolle auf eine sehr markante und überzeugende Art ausgefüllt hat.
Die Spezialeffekte des Films sind überwältigend – teils sogar besser als im ersten Film. Insbesondere beim Quidditch-Spiel sind wieder einige faszinierende Bilder zu sehen, doch auch „einfache“ Szenen wie die Dekorationen des Speisesaals zu Helloween und Weihnachten, die sich bewegenden Bilder und die Geister des Schlosses sind teils atemberaubend. Die Kostüme der Schauspieler und auch die Requisiten sind wie auch im ersten Teil sehr liebevoll gestaltet – dies gilt insbesondere für die Professoren, da die Schüler ja vornehmlich ihre Schuluniform tragen.
Eine extra Erwähnung muß der Hauselfe Dobby gebühren, die vollkommen computeranimiert ist und dennoch unglaublich echt und lebendig wirkt. Dobby ist auf jeden Fall ein absoluter Sympathieträger in diesem Film, wenn auch ihre Rolle bis zum Ende hin unklar bleibt.
Die Story an sich wurde sehr flüssig und umfassend wiedergegeben. Kleinere, für den Handlungsstrang nicht ganz so wichtige Szenen aus dem Buch, wie z.B. die Todestagsfeier des Fast Kopflosen Nicks, oder die Valentinstag-Feierlichkeiten fehlen, was jedoch für die Schlüssigkeit des Films kein Problem ist. Jemand, der weder die Bücher gelesen hat, noch den „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gesehen hat, wird es jedoch schwer haben, die ganzen Hintergründe von Harrys Berühmtheit, den Schrecken Lord Voldemorts und die Bedeutung bzw. Rolle von Hogwarts allgemein zu verstehen.
Was mich persönlich etwas enttäuscht hat, war das etwas zu abrupte Ende des Films nach dem großen Showdown, das im Buch doch etwas länger dargestellt worden ist. Diese 2 – 3 Minuten hätte der Film, der mit 158 Minuten eh Überlänge hat, auch noch verkraftet und es wäre ein schönerer Ausklang gewesen.
Auch Ginny, die Schwester von Ron, ist für die wichtige Rolle, die sie in der ganzen Angelegenheit spielt, viel zu sehr im Hintergrund. Im Buch ist sie zwar auch keine Hauptperson, aber durch die ganze Story hindurch immer wieder im Blickfeld des Lesers - im Film taucht sie nur am Anfang und am Ende auf, was die Zusammenhänge etwas schwieriger erkennen läßt.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch sicherlich die Alterfreigabe von 6 Jahren. Dieser Film enthält so viele gruselige und auch brutale Szenen (Aragog und seine Spinnen im Wald, die Peitschende Weide und natürlich der Kampf mit dem Monster), daß viele Kinder mit Sicherheit Alpträume von diesem Film bekommen werden. Ich persönlich würde niemals mit einem Kind unter 12 Jahren dort hineingehen – Ausnahmen können besonders reife Kinder vielleicht ab 9 - 10 Jahren sein. Die Altersfestlegung von 6 Jahren ist jedoch eindeutig aus kommerziellen Gesichtspunkten getroffen worden und hier hat meines Erachtens nach die FSK versagt. Sicherlich ist es für die Industrie ein großes Problem, daß es keine weitere Abstufung zwischen 6 und 12 Jahren gibt – doch sollte der Schutz der Kinder absolut im Vordergrund stehen. Es gab übrigens eine heiße Diskussion um diese Entscheidung. Ursprünglich war der Film ab 12 Jahren freigegeben worden, was dem Verleiher Warner Brothers natürlich überhaupt nicht gefallen hat. Darum sind die heftigsten Szenen herausgeschnitten worden – dennoch ist meiner Meinung nach, wie bereits gesagt, die Freigabe ab 6 Jahren nicht nachzuvollziehen.
Insgesamt ist es aber ein toller Film, und alle Fans der Bücher von Joanne K. Rowlings sollten ihn nicht verpassen!
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
USA 2002
Originaltitel: Harry Potter and the Chamber of Secrets –
Regie: Chris Columbus –
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Kenneth Branagh, Robbie Coltrane, Richard Harris, Alan Rickman, Maggie Smith
158 Minuten
P.S. Die Bewertung \"Kinderfilm\" ist bitte in Zusammenhang mit meiner Meinung zur Altersfreigabe zu sehen.
Diese Überschrift ist durchaus zweideutig zu verstehen. Nach einem langen Jahr des Wartens lief am 14. November 2002 endlich der zweite Teil der Harry Potter-Verfilmungen an. Ich hatte das Glück, bereits am 13.11. bei einer Vorpremiere dabei sein zu dürfen – eine Doppelvorstellung der Filme „Harry Potter und der Stein der Weisen“ sowie „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“!
Doch nicht nur unsereins als Zuschauer, sondern vor allem natürlich der junge Zauberer Harry Potter kann es in kaum erwarten, nach Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, zurückzukehren. Die Sommerferien verbringt er bei seinen Verwandten Onkel Vernon, Tante Petunia und Cousin Dudley, sogenannte Muggel (Nicht-Zauberer), die ihn wie in seiner gesamten Jugend quälen und piesacken. Nachdem Harry durch den unglücklichen Besuch der Hauselfe Dobby, die ihn aus noch unbekannten Gründen davon abhalten will, nach Hogwarts zurückzukehren, seinem Onkel ein wichtiges Geschäftsessen verdorben hat, wird er streng bestraft und darf sein Zimmer nicht mehr verlassen und natürlich auch nicht nach Hogwarts zurückkehren – waren seine Verwandten doch schon immer gegen die Zauberei. Doch Harrys bester Freund Ron Weasley und seine beiden Brüder George und Fred retten ihn nachts auf ungewöhnliche Weise mit einem fliegenden Auto und nehmen ihn mit zu sich nach Hause.
Um die Schulsachen für das neue Jahr in Hogwarts zu kaufen, reisen die Weasleys mit Harry sowie Ihren eigenen Kindern Percy (Vertrauensschüler von Hogwarts), den Zwillingen George und Fred, Ron und der kleinen Ginny, die neu nach Hogwarts kommt, per Flohpulver nach London in die Winkelgasse – sozusagen einem Shopping-Paradies für Hexen und Zauberer.
Hier treten zwei neue Charaktere auf, die im ersten Teil noch nicht vorkamen:
Gilderoy Lockheart, ein vor allem bei Frauen beliebter Zauberer, der sich durch seine Bücher als ein großer Kämpfer wider das Böse etabliert hat und für seinen Starruhm lebt. Er wird der neue Lehrer für die Verteidigung gegen die dunklen Künste in Hogwarts – ein Posten, den Harrys verhasster Lehrer Severus Snape bereits seit langem begehrt.
Zudem sieht man hier zum ersten Mal Lucius Malfoy, den Vater von Draco, Harrys Mitschüler und erbittertem Feind. Er hat in der Winkelgasse nur eine relativ kleinen Auftritt, der sich jedoch später noch als bedeutsam herausstellen soll.
Nachdem Harry und Ron „dank“ der Hauselfe Dobby Schwierigkeiten haben, den Hogwarts-Express zur Schule zu erreichen, nehmen Sie sich einfach den fliegenden Wagen von Rons Vater und fliegen damit am helllichten Tag über England. Während der dafür erhaltenen Strafarbeiten, die Harry mit dem Beantworten von Lockhearts Fanpost abarbeiten muß, hört er auf einmal eine unheimlich Stimme – Lockheart jedoch nicht!
Kurze Zeit später stellt sich heraus, daß die Kammer des Schreckens geöffnet wurde und Mrs. Norris, die Katze von Hausmeister Filch, wird versteinert aufgefunden. Die von dem Mitbegründer der Schule, Salazar Slytherin, angelegte Kammer beherbergt ein Monster, daß alle sogenannten Schlammblüter (Schüler mit „unreinem Blut“, die von Muggeln abstammen) töten soll. Nur der wahre Erbe des Salazar Slytherin ist in der Lage, diese Kammer zu öffnen – und durch einige Vorkommnisse wird Harry Potter für diesen Erben gehalten.
Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten – wenn Ihr wissen möchtet, wie Harry sich aus dieser Situation rettet, wer der wahre Erbe von Slytherin ist, ob wirklich Schüler getötet werden, warum Dobby Harry von der Rückkehr zur Schule abhalten will oder ob der Superstar Gilderoy Lockheart dem Schrecken ein Ende setzen kann, dann müßt Ihr Euch diesen Film schon selber ansehen oder zumindest das Buch dazu lesen. ;-)
Meine Meinung zum Film:
Dem Regisseur Chris Columbus, der auch bereits den ersten Teil „Harry Potter und der Stein der Weisen“ drehte, ist wiederum ein Meisterwerk gelungen. Die bereits aus dem ersten Teil bekannten Darsteller Daniel Ratcliffe (Harry Potter), Rupert Grint (Ron Weasley) Emma Watson (Hermine Granger), Richard Harris (Albus Dumbledore), Maggie Smith (Professor McGonagal), Alan Rickman (Severus Snape) und Robbie Coltraine (Hagrid) spielen auch diesmal wieder ihre Rollen überzeugend, ebenso die beiden „Newcomer“ Kenneth Brannagh alias selbstverliebter Zauberer Gilderoy Lockheart und Jason Isaacs als der fiese Lucius Malfoy.
Leider ist Richard Harris, der Professor Dumbledore spielt, am 25. Oktober 2002 an Krebs gestorben. Für die folgenden Harry Potter-Filme muß somit ein Ersatz gefunden werden, was sicherlich nicht einfach sein wird, da Harris diese Rolle auf eine sehr markante und überzeugende Art ausgefüllt hat.
Die Spezialeffekte des Films sind überwältigend – teils sogar besser als im ersten Film. Insbesondere beim Quidditch-Spiel sind wieder einige faszinierende Bilder zu sehen, doch auch „einfache“ Szenen wie die Dekorationen des Speisesaals zu Helloween und Weihnachten, die sich bewegenden Bilder und die Geister des Schlosses sind teils atemberaubend. Die Kostüme der Schauspieler und auch die Requisiten sind wie auch im ersten Teil sehr liebevoll gestaltet – dies gilt insbesondere für die Professoren, da die Schüler ja vornehmlich ihre Schuluniform tragen.
Eine extra Erwähnung muß der Hauselfe Dobby gebühren, die vollkommen computeranimiert ist und dennoch unglaublich echt und lebendig wirkt. Dobby ist auf jeden Fall ein absoluter Sympathieträger in diesem Film, wenn auch ihre Rolle bis zum Ende hin unklar bleibt.
Die Story an sich wurde sehr flüssig und umfassend wiedergegeben. Kleinere, für den Handlungsstrang nicht ganz so wichtige Szenen aus dem Buch, wie z.B. die Todestagsfeier des Fast Kopflosen Nicks, oder die Valentinstag-Feierlichkeiten fehlen, was jedoch für die Schlüssigkeit des Films kein Problem ist. Jemand, der weder die Bücher gelesen hat, noch den „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gesehen hat, wird es jedoch schwer haben, die ganzen Hintergründe von Harrys Berühmtheit, den Schrecken Lord Voldemorts und die Bedeutung bzw. Rolle von Hogwarts allgemein zu verstehen.
Was mich persönlich etwas enttäuscht hat, war das etwas zu abrupte Ende des Films nach dem großen Showdown, das im Buch doch etwas länger dargestellt worden ist. Diese 2 – 3 Minuten hätte der Film, der mit 158 Minuten eh Überlänge hat, auch noch verkraftet und es wäre ein schönerer Ausklang gewesen.
Auch Ginny, die Schwester von Ron, ist für die wichtige Rolle, die sie in der ganzen Angelegenheit spielt, viel zu sehr im Hintergrund. Im Buch ist sie zwar auch keine Hauptperson, aber durch die ganze Story hindurch immer wieder im Blickfeld des Lesers - im Film taucht sie nur am Anfang und am Ende auf, was die Zusammenhänge etwas schwieriger erkennen läßt.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch sicherlich die Alterfreigabe von 6 Jahren. Dieser Film enthält so viele gruselige und auch brutale Szenen (Aragog und seine Spinnen im Wald, die Peitschende Weide und natürlich der Kampf mit dem Monster), daß viele Kinder mit Sicherheit Alpträume von diesem Film bekommen werden. Ich persönlich würde niemals mit einem Kind unter 12 Jahren dort hineingehen – Ausnahmen können besonders reife Kinder vielleicht ab 9 - 10 Jahren sein. Die Altersfestlegung von 6 Jahren ist jedoch eindeutig aus kommerziellen Gesichtspunkten getroffen worden und hier hat meines Erachtens nach die FSK versagt. Sicherlich ist es für die Industrie ein großes Problem, daß es keine weitere Abstufung zwischen 6 und 12 Jahren gibt – doch sollte der Schutz der Kinder absolut im Vordergrund stehen. Es gab übrigens eine heiße Diskussion um diese Entscheidung. Ursprünglich war der Film ab 12 Jahren freigegeben worden, was dem Verleiher Warner Brothers natürlich überhaupt nicht gefallen hat. Darum sind die heftigsten Szenen herausgeschnitten worden – dennoch ist meiner Meinung nach, wie bereits gesagt, die Freigabe ab 6 Jahren nicht nachzuvollziehen.
Insgesamt ist es aber ein toller Film, und alle Fans der Bücher von Joanne K. Rowlings sollten ihn nicht verpassen!
Harry Potter und die Kammer des Schreckens
USA 2002
Originaltitel: Harry Potter and the Chamber of Secrets –
Regie: Chris Columbus –
Darsteller: Daniel Radcliffe, Rupert Grint, Emma Watson, Kenneth Branagh, Robbie Coltrane, Richard Harris, Alan Rickman, Maggie Smith
158 Minuten
P.S. Die Bewertung \"Kinderfilm\" ist bitte in Zusammenhang mit meiner Meinung zur Altersfreigabe zu sehen.
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