Hauskatze Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Familientauglichkeit:  durchschnittlich
  • Futterkosten:  durchschnittlich
  • Pflegeaufwand:  gering
  • Platzbedarf:  gering

Erfahrungsbericht von pumelchen55

Die Hauskatze

5
  • Bewegungsdrang:  hoch
  • Familientauglichkeit:  hoch
  • Futterkosten:  durchschnittlich
  • Pflegeaufwand:  durchschnittlich
  • Platzbedarf:  gering

Pro:

liebevoll, immer für Action zu haben, es wird nie langweilig,

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Die Hauskatze (Felis silvestris f. catus) ist ein seit vielen Jahrhunderten vom Menschen gehaltenes Haustier aus der Familie der Katzen, das sich in vielerlei Hinsicht von anderen Haustieren unterscheidet. Auf faszinierende Weise eigenwillig, aber dennoch ihren Menschen zutraulich, beansprucht sie sehr viel Bewegungsfreiheit und hat trotzdem zu den Menschen eine enge Beziehung entwickelt. Obwohl die Tiere sehr zutraulich werden, behalten sie anscheinend dennoch ihren eigenen Willen und gelten als schwer zu erziehen. Den größten Teil des Tages verbringen die Hauskatzen mit Schlafen und Dösen. Auch die intensive Fellpflege nimmt viel Zeit ein.

Alter
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Katzen werden ca. 15-20 Jahre alt; es gab jedoch auch schon einige Exemplare, die 30 Jahre und älter wurden, ohne hierbei träges Verhalten oder andere Zeichen des Alters aufzuweisen. Sie leben \"räuberisch\", sind also Fleischfresser, ihre Jagdmethode ist typisch für ihre wildlebenden Verwandten: Anschleichen an das Opfer und Ansprung aus kürzester Entfernung.

Die Vorfahren
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Die Vorfahren der heutigen Hauskatze waren die Falbkatze, die Steppenkatze, und die Waldkatze. Aus den Steppen Afrikas und deren Buschlandschaften kommt die Falbkatze. Sie hat große Ohren, ist schlank und hochbeinig.
Die Steppenkatze kommt aus Indien und sie ist kräftiger gebaut und dicker als die Falbkatze.
Die Waldkatze kommt aus Europa und Asien und sie ist schwerer, hat kurze Ohren und einen buschigen, dicken Schwanz.
Unsere Hauskatzen sind eine Mischung zwischen den Falbkatzen mit ihrem schlanken, hochbeinigen Körper und den Waldkatzen mit ihrer kräftigeren Gestalt.

Wie die Katze zum Haustier wurde
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Die ersten Katzen zähmte man bereits im achten Jahrtausend vor Christus auf Zypern. Auch die Bauern im alten Ägypten kannten das Schädlingsproblem mit Mäusen, die ihnen ihr Korn vernichteten. Für die Katzen, boten sich in den Silos geradezu paradiesische Zustände. So kamen sich Mensch und Tier näher, ohne das der Mensch großartig etwas dazu beitragen mußte.
Katzen waren in den Augen der Menschen heilig und wurden vergöttert. Der Mord an einer Katze wurde bestraft und die Auslieferung der Tiere ins Ausland wurde lange Zeit verweigert.

Erst seit die Menschen Häuser bauten, lebten auch Katzen bei ihnen und sie hat sich aus freien Stücken dem Menschen angeschlossen.
Der Beginn der Karriere der Katze war zur Zeit des Pharaos Tutanchamuns und des Pharaos Ramses.
Damals wurde die Katze zur Göttin erklärt. Es war nicht irgendeine Göttin, sondern sie wurde zur schönsten und edelsten Göttin der Ägypter: die der Weiblichkeit, der Anmut, der Fruchtbarkeit, der Eleganz, der Grazie – eine Herrin der Fröhlichkeit und der Liebe. Diese Göttin wurde Bastet genannt und ihr wurde ein Tempel geweiht, in dessen Mitte eine zwanzig Meter hohe Katzenstatue stand und in dem Tausende von Katzen lebten, die von Priestern gefüttert und gepflegt wurden. Die Tötung einer Katze wurde als Todsünde betrachtet und mußte mit dem Leben bezahlt werden.
Tausende Menschen pilgerten nach Bubastis um dort ein grosses Fest zu veranstalteten, für die Verehrung der Katzengöttin und dies geschah einmal im Jahr. Die herbeigeströmten Pilger führten sorgfältig einbalsamierte, tote Katzen mit sich, um sie an diesem Wallfahrtsort zu beerdigen. Reiche betteten ihre Katze in einen mit Gold und Edelsteinen verzierten Sarg. Im Laufe der Zeit entstanden in Bubastis und anderen Kultstätten riesige Katzenfriedhöfe. Der Tod ihrer Katze war für eine ägyptische Familie Anlass zu tiefster Trauer. Man rasierte sich die Augenbrauen ab, um seine Anteilnahme nach außen hin sichtbar zu machen und verbrachte mehrere Tage mit beten und fasten. Kam es zu einem Brand des Hauses, wurde zuerst die Katze als kostbarster Besitz in Sicherheit gebracht.
Die ersten Katzen kamen nach Italien, Gallien und Britannien, die verbotener weiße, aus Ägypten geschmuggelt wurden. Als dann gegen Ende der römischen Kaiserzeit die grossen Völkerwanderungen begannen, kamen Katzen auch aus Vorderasien und Russland nach Mitteleuropa.

Katzenhaltung
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Gesunde Ernährung
Die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil für eine gesunde und gepflegte Katze. Wichtiges Indiz für ein gesundes Tier sind ein dichtes Fell und klare Augen. Wie alle Lebewesen braucht die Katze Eiweiße, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine in ausgewogener Zusammenstellung.
Fertiges handelsübliches Dosenfutter enthält solche Nährstoffe, jedoch meist auch für die Katze auf Dauer schädliche Zusatzstoffe. Hier ist vor allem der künstlich erhöhte Zuckeranteil zu nennen, der das Produkt als karamelisierte Einmischung für den Katzenhalter optisch und geruchlich aufwertet (das eigentlich eher graue Futter wird bräunlich eingefärbt) und somit als Verkaufsargument dient.
Die zunehmend verbreitete Fütterung von Fertigprodukten hat dennoch in den letzten Jahren maßgeblich zur Erhöhung der durchschnittlichen Lebenserwartung der Tiere beigetragen, da bestimmte Nahrungsbestandteile, die bei der Verfütterung von menschlichen Speiseresten normalerweise fehlen, hier vorhanden sind (z.B. Taurin, Arginin, Lysin, Methionin, Cystein, Nikotinsäure).
Neben dem Dosenfutter wird vom Handel Trockennahrung angeboten. Dazu sollte immer ein Napf mit frischem Wasser bereitgestellt werden. Von der alleinigen Ernährung mit Trockenfutter ist allerdings abzuraten, da die Tiere tendenziell nicht genug Wasser trinken und es zu Harnsteinen kommen kann. Außerdem wird hierdurch die Neigung der Hauskatze zu Nierenerkrankungen gefördert.

Haltung von Katzen ohne Auslauf
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Eine Wohnungskatze sollte nicht alleine gehalten werden. Im Gegensatz zur Katze mit Auslauf hat sie keine abwechslungsreiche Gegend mit lebenden Tieren zum Fangen, mit Bäumen zum Klettern und keine große Entdeckungsmöglichkeiten. Da all diese wichtigen Beschäftigungsmöglichkeiten dem Stubentiger fehlen, muß der Mensch für die fehlende Beschäftigung sorgen. Ein Kratzbaum, am besten vom Boden bis zur Decke, verschiedene Spielmöglichkeiten wie Schnüre, Bälle und so weiter, ab und zu eine Kartonschachtel für Verstecke sollten der Katze zur Verfügung stehen. Mehrere Katzenklo`s sollten aufgestellt werden, die regelmäßig gesäubert werden müssen. Besondere Aufmerksamkeit ist bei Veränderung des Stuhlgangs gefordert, zum Beispiel bei Durchfall oder der Entdeckung von Blut.

Probleme mit Katzen auf Bauernhöfen
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Die Katze ist ein Tier, welches sich - verglichen mit anderen Säugetieren - äußerst schnell vermehrt: Eine Katze wirft im Jahr bis zu dreimal Junge. Ein Wurf besteht im Durchschnitt aus vier Jungtieren. Katzen werden etwa im Alter von sechs bis acht Monaten geschlechtsreif. In nur fünf Jahren könnte ein einziges Katzenpärchen so theoretisch mehrere tausend Nachkommen haben - vorausgesetzt, alle Jungtiere überleben und zeugen ihrerseits Nachkommen. Viele Katzen sterben allerdings früh durch Krankheiten. Die dennoch rasante Vermehrung führt oft zu Inzucht auf Bauernhöfen, deren nachteilige genetische Folgen Herzschwäche, Anfälligkeit für Krankheiten und Lebensverkürzung der Nachkommenschaft umfassen.

Gefahren durch Katzen
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Von einem besonders innigen Umgang mit Katzen ist abzuraten, denn Katzen können eine Reihe von Krankheiten auf den Menschen übertragen. Daher gehören Katzen, auch wenn man sie für noch so sauber hält, nicht ins heimische Bett.

Gefahren für Katzen
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Viele Substanzen, die dem Menschen zuträglich sind, sind für Katzen giftig, wie z.B. Aspirin. Ebenso ist Vorsicht geboten bei der Auswahl von Topfpflanzen für die Wohnung, da Katzen gern Grünzeug knabbern, um sich der beim Putzen verschluckten Haare zu entledigen, viele gängige Pflanzen für die Katze aber hochgradig giftig sind, so z.B. das beliebte Alpenveilchen.

Erkrankungen
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Die weitaus am häufigsten beobachteten Katzenkrankheiten sind Infektionserkrankungen. Jungtiere sind für Herpesinfektionen der Atemwege (Katzenschnupfen) und Parvovirusinfektionen (Katzenseuche) hoch empfänglich. Bei ausgewachsenen Tieren stellen die Infektionen mit dem FeLV-, dem FIV- und dem FIP - Virus ein ernstes Problem dar. Ihre Rolle als Überträger der Tollwut hat die Katze durch Impfungen zum großen Teil verloren.
Daneben sind Katzen sehr empfänglich für Parasiten. Hier werden am häufigsten Infektionen mit [Spulwurm|Spul-]] und Bandwürmern sowie Ektoparasiten (Flöhe, Milben) beobachtet.
Infolge ihrer häufig sehr unabhängigen Lebensweise kommen Traumaerkrankungen wie Fensterstürze, Autounfälle, Schußverletzungen und Bißverletzungen sehr oft vor.


Paarung / Jungen
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Im Frühjahr, wenn es draußen warm wird, wird die weibliche Hauskatze \"rollig\". Sie streicht ständig um die Beine, rollt sich auf dem Rücken hin und her und maunzt lautstark, man möchte sie doch endlich heraus lassen. Während die Kater das ganze Jahr zur Liebe fähig sind, beschränkt sich das Liebesleben der Katzen auf zwei bestimmte Zeiten im Jahr. In der Regel dauern diese von Mitte Februar bis Mitte April und von Mai bis Juni. Sobald die Kater merken, daß läufige Katzen unterwegs sind, sind auch sie nicht mehr zu halten. Sie erkennen dies an Düften und Sexuallockstoffen, die die Katzen versprühen. Auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen nehmen die Kater ausgiebige Wanderungen und Risiken auf sich.

Vor der eigentlichen Paarung findet ein kompliziertes Liebespiel statt. Die Katze rollt sich vor dem Kater auf dem Boden und streckt ihm ihr Hinterteil entgegen. Während der Paarung packt der Kater die Katze zärtlich im Nacken. Das Ganze kann mehrfach passieren. Wenn das Spiel nach ein paar Tagen vorbei ist, will die Katze allerdings vom Kater nichts mehr wissen. Ist sie schwanger, wachsen zunächst ihre Zitzen, sie werden runder und rosiger. Das Gewicht steigt innerhalb der 9 Wochen Tragezeit kräftig an. Die Katze will plötzlich nicht mehr hinaus und sucht nach einem geeigneten Wurfplatz unter Schränken oder in Waschkörben. Am besten bereitet man ihr ein Wurflager in einem Korb.
Es werden 3 bis 9 Junge geboren. Sie sind bei der Geburt noch blind und öffnen erst nach neun Tagen die Augen. Der Nachwuchs wird ca. sieben Wochen lang gesäugt. Die Mutter pflegt die Jungen sorgfältig, putzt sie und trägt sie bei Gefahr mit ihrer Schnauze ins Wurflager zurück. Wenn die Jungen zum ersten Mal mit erhobenem Schwanz das Wurflager verlassen, werden sie zunächst noch gut von der Mutter bewacht. Taucht der Vater zufällig auf, wird er von der Mutter sofort verjagt. Die erste Erkundung der Welt erfolgt bei den kleinen Kätzchen spielerisch. Dabei bereiten sie sich auf alles Wichtige im Leben vor. Die Mutter spielt dabei zunächst mit, wird aber mit zunehmendem Alter der Jungen immer abweisender. Sobald die Kätzchen erwachsen sind, geht die Mutter wieder ihre eigenen Wege.

Meine Meinung
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Wenn man auf die richtige Pflege und Ernährung achtet, kann man lange freude an Hauskatzen haben. Es ist immer wieder intressant sie zu beobachten und es wird nie langweilig. Mit Katzen in der Bude ist immer etwas los. Allerdings würde ich keinen Kindern unter 10 Jahren, die sich eine Katze wünschen, eine schenken, da die Katzen auch mal mit Krallen spielen und das dann zu Verletzungen führen kann.

Ich danke, fürs durchlesen des Berichts. Über eine Bewertung und / oder Kommentar würde ich mich freuen.

Bis bald

pumelchen55

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