Haustiere Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kathi1988

Die Farbmaus!

Pro:

...

Kontra:

...

Empfehlung:

Ja

Also hier möchte ich euch mal ein paar allgemeine Infos zu Farbmäusen näher bringen:

Steckbrief
Name: Farbmaus (lateinisch mus musculus)
Herkunft: Die Farbmaus stammt von der westlichen Hausmaus (mus musculus) ab
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Familie: Mäuse (Muridae)
Unterfamilie: Echte Mäuse (Murinae)
Sozial: Im Familienverband, keinesfalls einzeln
Alter: 1-3 Jahre ( im Schnitt um die 18 Monate)
Geschlecht: Geschlechtsreife mit ca. 4 Wochen, Weibchen meist etwas früher wie die Männchen
Tragzeit: 21-23Tage
Wurfgröße: 1-15 (im Schnitt 8-12) Jungtiere
Größe: ca. 8 - 12 cm + Schwanzlänge von ca. 7 - 11 cm
Gewicht: 25-50g
Farbschläge: viele Farbzüchtungen
Ernährung: Getreide und Sämereien, Haferflocken und -körner, Weizenkörner und Flocken, Gerste, Roggen, Kolbenhirse, Buchweizen, verschiedene Gras- und Kräutersamen, Maiskörner, Reisflocken, Erbsenflocken, Trockenkräuter, in geringen Mengen auch: Sonnenblumenkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Walnüsse, Kürbiskerne, Rosinen, getrocknete Äpfel und Pfirsiche oder ungezuckerte Cornflakes
Lebensart: dämmerungs- und nachtaktiv; kommen aber auch schon mal am Tage raus, wenn sie zahm sind
Behausung: Käfighaltung ( auch Aquarium mit Gitterabdeckung) und Offenhaltung (Mäuseburg, Tisch) , je größer je besser (außer bei Männchen, da sonst Revierstreitigkeiten auftreten, die tödlich enden können)

Zur Haltung:
Der Standort:
Raumtemperatur: Von 18°C bis 21°C
Luftfeuchtigkeit: Von 60% und 80%
Der Standort des Käfigs muss gut belüftet sein, allerdings darf keine Zugluft entstehen.
Außerdem muss er in einem eher dunklen Bereich (keine direkte Sonneneinstrahlung) stehen, jedoch dürfen sie die Tiere nicht vom Tageslicht abschotten.
Und der Raum sollte frei von Lärm und Zigarettenqualm sein.

Hier ist eine Pro- und Contraliste der einzelnen Möglichkeiten ihre Tiere zu halten.

KÄFIG:
-Vorteile: Die Etagen sind leicht einzubauen, hängendes \"Gerät\" wie Trinkflaschen ist leicht einzusetzen, die Mäuse können auch noch an den Wänden klettern.

-Nachteile: Die Mäusekäfige müssen sehr dichtmaschig sein, das heißt für euch, ihr habt eine schlechte sich um eure Tiere zu beobachten, je größer der Käfig umso teurer wird er. Und die Tiere können über die meist niedrigen Plastikwannen die Streu nach draußen schmeißen. Außerdem muss darauf geachtet werden, das die Gitterstäbe nicht mit Plastik beschichtet sind, da eure Mäuse das sonst abknabbern könnten.

AQUARIUM/ TERRARIUM:
-Vorteile: Ihr habt einen guten Durchblick (zum beobachten), könnt viel Einstreu verwenden (Mäuse lieben es zu buddeln), und durch den Kostenfaktor habt ihr auch mehr Platz!

-Nachteile: Hat nach meiner Meinung viel \"Problemchen\"
Das Aquarium ist extrem schwer und kann nur schlecht transportiert werden, ist also blöd, falls die Urlaubsversorgung nicht ins Haus kommt, sonder die Mäuse zur Urlaubsversorgung. Wenn das Aquarium zu hoch eist, ist die Luftzirkulation gestört, Trinkflaschen und neue Etagen können nicht einfach so befestigt werden, wie bei einem Käfig.

MÄUSEBURG:
-Vorteile: perfekte Sicht auf eure Liebsten, für die höhe der Häuser gibt es keine Grenzen.

-Nachteile: Katzenhaltern ist abzuraten, manche Mäusearten haben Höhenangst, die Streu bleibt nicht immer auf dem Tisch, schlechte Befestigungsmöglichkeiten für Trinkflaschen.

SELBSTBAUTEN:
-Vorteile: Ihr könnt eurer kreativität freien Lauf lassen und somit das perfekte Heim entwerfen.

-Nachteile: Der Zeitaufwand, und evtl der Kostenfaktor! Und evtl auftretende \"Produktionsfehler\"

Ernährung:
Hier stelle ich ihnen nun ein \"Rezept\" zu verfügung, wie sie ihren Mäusen das Futter bereiten können:
100 g Weizen
200 g Hafer
50 g Gerste
50 g Buchweizen
100 g Reis, natur
110 g Hirse
110 g Sittichfutter
100 g (ungedüngte) Grassamen
10 g Sonnenblumenkerne
30 g Leinsaat

Menge: Pro Tier ca. 1,5 Teelöffel/Tag. Die Futtermenge kann auch herabgesetzt werden, falls die Tiere sehr viel liegen lassen. Bei übergewichtigen Tieren sollten die Sonnenblumenkerne weggelassen werden bis das Tier wieder Normalgewicht erreicht hat.

Reichen sie einmal pro Woche ihren Tieren auch Naturjoghurt oder Mehlwürmer, beides enthält viel Eiweiß.

Als Trinken reichen sie ihren Mäusen täglich frischen Mineralwasser ohne Kohlensäure (da Mäuse sehr empfindlich auf Chlor reagieren)

Pflege:
Geben sie ihren Mäusen täglich frisches Futter und Wasser. Die Kloecke des Käfigs sollte ebenfalls täglich gereinigt werden. Ansonsten wechseln sie die Einstreu 1 mal pro Woche und desinfizieren sie den Käfig maximal einmal im Monat!


Ich halte mich an die hier angegebenen Daten und meine Mäuse leben jetzt seit fast einem Jahr bei mir und ihnen geht es immer noch äußerst gut!

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