Haustiere Testbericht

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Erfahrungsbericht von prinzeugen

Die Fische sind auch Lebewesen

Pro:

kostet fast gar nix

Kontra:

braucht viel zeit

Empfehlung:

Nein

Ich will heute etwas über die gesunde Fütterung der Fische schreiben. Richtig füttern ist das wichtigste bei der Aquarienpflege. Den Fischen geht es nicht anders als UNS: Sie mögen genauso wenig wie du jeden Tag das Gleiche essen. Da die Fische im Aquarium mit Ausnahme der Algen kaum natürliches Futter vorfinden, ist Abwechslung beim Füttern wichtig.

Das ist nicht schwer, denn im Fachhandel kann man ein reiches Futterangebot finden, aus dem man auswählen kann. Wenn du die Fische einseitig, immer mit dem gleichen Futter ernährst, können sie Mangelerscheinungen bekommen und krank werden. Manche Fische sind reine Pflanzenfresser, manche sind Raubfische und brauche auch dann zusätzlich tierische Kost. Die meisten Fische kannst du am Besten mit einer guten Mischung aus den verschiedenen Futtersorten ernähren.


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TROCKENFUTTER:
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Trockenfutter ist ein Mischfutter und enthält alles, was ein Fisch braucht. Es eignet sich deshalb gut als Grundnahrung. Im Fachhandel wird es in verschiedenen Formen angeboten.

Futterflocken: werden auf die Wasseroberfläche gestreut. Dort schwimmen sie und sinken erst langsam ab. Von den Fischen der oberen und mittleren Wasserschichten werden sie besonders gern gefressen. Die Flocken gibt’s auch in unterschiedlichen Größen. Für Pflanzenfresser gibt es rein vegetarische Flocken.
Zusammensetzung: aus Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Getreide, Hefen, Pflanzliche Eiweißextrakte, Weichtiere und Krebstiere, Öle und Fette, Algen, Zucker, Lezithin, Vitamin A, C, E, und D3.

Futterpellets oder Futtersticks: sind solche Stäbchen aus gepressten Trockenfutter. Die braucht man vor allem für größere Fische.

Futtertabletten: sind gut für bodenlebende Fische, weil die Tabletten rasch auf den Grund des Aquariums sinken. Es gibt aber auch Hafttabletten, die an die Scheibe geheftet werden. Die Fische fressen dann die Tablette an der Scheibe ab. Und da kann man sie bei der Mahlzeit gut beobachten. (besonders für Welse)
Zusammensetzung: Milch und Molkereiprodukte, Fisch und Fischnebenerzeugnisse, Pflanzliche Eiweißextrakte, Getreide, Hefen, Weichtiere und Krebstiere, Öle und Fette, Algen, Zucker, und Vitamine A, B, C, D3.

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GEFRORENES FUTTER:
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Fische nehmen auch gefrorenes Futter gern als Abwechslung zum Trockenfutter. Du solltest es also regelmäßig füttern.

Frostfutter: ist ein guter Ersatz für Lebendfutter, denn es besteht aus tiefgefrorenen Futtertieren, zum beispiel Mückenlarven. Es sieht so ähnlich aus wie eine Tafel Schokolade und muss im Frostfach des Kühlschranks aufbewahrt werden. Von der Tafel brichst du bei jeder Fütterung immer nur soviel ab, wie du deinen Fischen gerade gibst.

Gefriergetrocknetes Futter: besteht ebenfalls aus Futtertieren, die tiefgefroren und getrockneet wurden. Es ist als Zusatzfutter gut geeignet. Die Fische mögen es in der Regel sehr gern, es ist für sie ein echter Leckerbissen.

Lebendfutter: gibt es im Handel meist als rote oder weiße Mückenlarven zu kaufen. Eigentlich wäre es für deine Fische das natürlichste Futter. Da es aber oft mit Schadstoffen und Krankheiten belastet ist, rate ich dir eher davon ab, es dir zu kaufen. Das beste Futter für deine Jungfische sind Salinenkrebse. Diese kannst du selbst züchten und anschließend immer frisch an deinen Fischnachwuchs verfüttern.

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Vitamine und Mineralien:
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Vitamine und Mineralstoffe sind für deine Fische genauso wichtig wie auch für dich. Im Trockenfutter sind zu wenig Vitamine und Mineralien vorhanden. Deshalb sollte man auch regelmäßig Mineralpulver ins Wasser und täglich 1 Vitamintropfen auf das Frostfutter geben.

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Die wichtigsten Grundsätze für die gesunde Ernährung deiner Fische sind, dass du abwechslungsreich und vor allem nicht zu viel fütterst. Wenn du diese Grundsätze immer beherzigst, bleiben deine Fische lange fit und gesund.

Weil es gar so nett ist, die hungrigen Fische an der Scheibe „betteln“ zu sehen, wenn du ans Aquarium herantrittst, würdest du deine Fische vielleicht gerne öfters füttern. Das solltest du dir aber verkneifen, denn es bekommt den Fischen gar nicht gut, wenn sie ständig zu viel fressen. Sie werden dann nur träge und leichter anfällig für alle möglichen Krankheiten. Jedesmal wenn man die Fische füttert muss man achten, dass man den Fischen nicht zu viel zum Fressen gibst.

Also man füttert nur soviel, wie von den Fischen innerhalb von 5 Minuten gefressen wird. Das Futter darf dabei nicht weiter als 5 cm unter die Wasseroberfläche sinkenden. Übriggebliebenes Futter sammelt sich sonst am Boden und fängt zu schimmeln und zu faulen an. Das aber schadet der Wasserqualität und damit auch der Gesundheit deiner Fische.

Man verteilt pro Fütterung die Menge auf mehrere kleinere Portionen. Große Fische können mal eine Fütterung verpassen, aber nicht die Jungfische, die müssen jeden Tag gefüttert werden.

Wenn man z.B. morgens aufsteht und gerade das Licht im Aquarium eingeschaltet hat, darf man erst ca. nach 30 Minuten die Fische füttern, weil sie erst nur dann wach sind und das Futter aufnehmen können.

Ich wollte noch was zu solchen Futtertabletten sagen. Ich habe ja 2 Aquarien und auch viele Fische. Ich habe auch die Welse und die muss man auch mit Tabletten füttern. Diese Tabletten benutze ich manchmal, aber die finde ich irgendwie nicht so gut, weil wenn man mit diesen Tabletten die Welse oder auch Goldfische füttert, ist das Aquarium ca. nach 2 Wochen wirklich schmutzig. Und dann muss ich es wieder reinigen.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-29 23:01:26 mit dem Titel Ohne Sauerstoff geht es überhaupt nicht !!!

Pflanzen spielen eine große Rolle in einem Aquarium. Sie sind nicht nur hübsch als Dekoration, sondern übernehmen auch gleichzeitig auch noch viele wichtige Aufgaben. Pflanzen kosten eigentlich nicht so viel , aber es gibt sie für ca. 1,5 Euro bis 10 Euro im Fachhandel.

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Wozu braucht man die Pflanzen?
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Sie liefern SAUERSTOFF, den die Fische – genau wie halt wir die Menschen und alle anderen Lebewesen – zum Atmen benötigen. Das geschieht bei der Photosynthese.

Photosynthese: Bei Tag betreiben Pflanzen die Photosynthese. Mit der Energie von Licht wandeln sie Kohlendioxid und Wasser in Stoffe um, die sie zum Wachstum brauchen. Dabei wird, gewissermaßen als „ Abfallprodukt“, Sauerstoff freigesetzt.

Um sie zu betreiben, brauchen die Pflanzen Licht als Energie. Deshalb ist im Aquarium eine Beleuchtungsdauer von 12 bis 14 Stunden täglich nötig. Die Pflanzen liefern bei der Photosynthese aber nicht nur Sauerstoff. Sie entnehmen dabei dem Wasser auch Kohlendioxid, das die Fische beim Ausatmen abgeben. Zwischen Fischen und Pflanzen kommt es zu einem regelrechten Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid.


Die Pflanzen reinigen auch Wasser von Stoffen, die für die Fische giftig sind. Zum Beispiel benötigen die Pflanzen für ihr Wachstum Stickstoff. Diesen geben die Fische mit ihren Ausscheidungen ab. Stickstoff würde mit der Zeit das Aquarienwasser vergiften. Dass das nicht passiert, dafür sorgen die Pflanzen. Sie nehmen den Stickstoff mit ihren Blättern oder Wurzeln auf und entfernen ihn so aus dem Wasser. Sie tragen damit wesentlich zu einem gesunden Aquarienwasser bei.


Auch ein Vorteil von den Pflanzen ist, dass sie viele Verstecke für die Fische bieten. Die Fische ziehen sich auch einmal zurück und wollen Ruhe haben. Neue Fische können sich zwischen den Pflanzen gut verstecken und die neue Umgebung erst einmal beobachten zu können. Junge Fische sind im Pflanzengewirr sicher vor Raubfeinden. Pflanzen bilden auch markante Punkte, um Reviere abzugrenzen. Und sie bieten Schatten für Fische, die nicht nur im hellen Licht schwimmen wollen.

Sie dienen auch als ABLAICHPLATZ, da viele Fische während ihrer Laichzeit eine Vorliebe für ganz bestimmte, meist feinfiedrige, Pflanzen haben. Ohne diese Pflanzen im Aquarium fehlt den Fischen der Anreiz, abzulaichen. Wenn du also einmal Fische züchten möchtest, musst du die Lieblingspflanzen deiner Fische genau kennen.

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Pflegeleichte Pflanzen
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Wie schon die Fische, so müssen auch die Pflanzen zueinander passen und die gleichen Ansprüche an die Beckengröße und die Wassertemperatur haben. Ich habe da z.B. ein paar gute Pflanzen die ich euch als Tip geben kann: Zwergamazonas, Rötliche Amazonas, Javafarn, Walkers Wasserkelch, Hornfarn, Wasserpest, Fettblatt. Ich habe sie jetzt vom Vordergrund bis in den Hintergrund die Pflanzen eingeordnet.

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Rosettenbildende Pflanzen
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Dazu gehören alle Pflanzen, bei denen die Blätter von einem Punkt aus nach der Art einer Rosette wachsen.
Cryptocorynen: Wasserkelche haben kräftig gelb oder blau gefärbte Blütenkelchen, die sich manchmal über den Wasserspiegel erheben
Sagittarien: sind Pfeilkräuter genauso wie
Vallisnerien: Wasserschrauben, sie sind alle ähnlich wie die erste pflanze.

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Anubiasarten
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Zu deutsch heißen diese Pflanzen auch Afrikanische Speerblätter. Sie sind attraktiv und wachsen selbst dort, wo andere Pflanzen Licht wegnehmen, gut. Die Vermehrung ist einfach. Anubiasarten eignen sich gut als Einzelpflanze.

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Stengelpflanzen
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Zu ihnen gehören alle Pflanzen, bei denen die Blätter an einem Stengel sitzen, also nicht aus einem Punkt herauswachsen. Stengelpflanzen müssen regelmäßig zurückgeschnitten werden. Sie sind leicht zu vermehren. Du brauchst sie nur zu kürzen.

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Farne
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Wie alle Farne sind auch Aquariuenfarne leicht daran zu erkennen, das das jungste Blatt wie ein Schneckenhaus eingerollt ist und sich beim Auswachsen erst ausrollt. Farne sind sehr vermehrungsfreudig. Schwarze Flecken in Farnblättern sind bei älteren Blättern normal, an ihnen bilden sich die Jungpflanzen.

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Schwimmpflanzen
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Zu dieser Gruppe zählen Pflanzen, die meist an der Wasseroberfläche treiben, ohne fest zu verwurzeln. Günstig sind Schwimmfarne jedoch für Fische, die Schaumnester ( Labyrinth oder Fadenfische bauen es an der Wasseroberfläche und legen darin ihre Eier ab) bauen und für Oberflächenfische als Verstecke. Wenn man keine dieser Fischarten in deinem Aquarium pflegst, solltest du auf Schwimmpflanzen lieber verzichten.

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Pflanzen einsetzen:
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Rosettenpflanzen stecken oft in Körbchen mit Steinwolle. Mit dem Finger eine Mulde in den Kies oder sonst was graben, Pflanze einsetzen und Pflanzloch wieder schließen. Nun die Pflanzen etwas nach oben ziehen, damit sich die Wurzeln nicht knicken. Die Stengelpflanzen muss man flach auf den Kies legen und mit einem Kieselstein beschweren, so verankert treiben sie an mehreren Stellen gleichzeitig Wurzeln aus und wachsen rasch an.

Also, ich habe jetzt alles aufgeschrieben, viel Spaß noch.



----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-05-12 18:04:12 mit dem Titel Schön für die Fische

Die Einrichtung des Aquariums

Wenn man das Becken, die technische Geräte, die Wasserpflanzen zu Hause hat, kann man jetzt an die Einrichtung deiner kleinen Wasserwelt gehen. Aber wenn man am liebsten sofort darauf stürzen möchte, wartet man besser das nächste Wochenende ab, damit man genügend Zeit hat, das Aquarium in Ruhe einzurichten.

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Aber davor
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Bevor man richtig loslegen kann, sind noch ein paar Sachen nötig:

2 Plastikschüsseln
Eimer
Bürste

Zuerst fängt man mit den Pflanzen an: Die Aquarienpflanzen, die man ja schon vor 1-2 Tagen gekauft hat, legt man in eine Schüssel mit Wasser (man muss sie dunkel und kühl aufbewahren), bis man sie eingepflanzt hat. So bleiben sie frisch.


Das Becken Testen: Du prüfst sorgfältig, ob das Becken den Weg vom Geschäft gut überstanden hat. Wenn man auf den ersten Blick keinen Sprung entdeckt, macht man eine Probe mit Wasser. Du stellst das Becken im Bad vorsichtig auf und füllt es mit Wasser. Nach kurzer Zeit siehst du dann, ob es dicht ist oder nicht. Sollte es vielleicht auslaufen, dann bringst du es mit Kassenzettel ins Geschäft wo du es gekauft hast. Bei mir ist es zwar noch nie passiert , aber man kann nie wissen.


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Boden- und Dekomaterial vorbereiten:
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- Neue Ton- und Keramikbehälter können sofort verwendet werden, aber zuerst mit klarem Waser abspülen. Sie beeinflussen das Wasser nicht. Gebrauchte Blumentöpfe oder ähnliches hätte lieber nicht verwendet, weil da giftige Stoffe, wie zum Beispiel Blumendünger, ins Aquariumwasser gelangen können.
- Die Wurzel muss man gründlich mit einer Bürste unter fließendem Wasser reinigen. Dann legst du sie über Nacht in einen Eimer mit warmen Wasser. Sie wird dann mit Wasser vollsaugen und später im Aquarium am Boden liegenbleiben. Wenn die Wurzeln im Eimer an der Oberfläche schwimmen dann nimmt man halt ein Stein, um sie zu beschweren.
- Auch alle Steine, die man ins Aquarium legen will, muss man mit einer Bürste sorgfältig reinigen. Man darf aber keine Putzmittel verwenden, weil die Reste davon für dein Aquarienwasser giftig sein könnten.
- Auch den Kies für den Bodengrund muss man gründlich waschen. Ich mache es immer so, ich fülle den Kies in so eine große Schüssel, die man schräg unter Wasser halten muss. Gleichzeitig rühre ich den Kies mit der Hand um, bis das überlaufende Wasser klar und sauber bleibt. Das dauert wenige Minuten. Man muss aber aufpassen, dass kein Kies in den Abfluß gelangt, weil es die Rohre verstopft und es ist schwer zu reinigen.
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Bodengrund einbringen
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Man stellt das Becken auf. Dann..
1) Kies: Auf dem Beckenboden ca. 3 Beutel gewaschenen verteilen und mit den Fingern glattstreichen
2) Dünger: Darauf den Nährboden für die Pflanzen gleichmäßig verteilen.
3) Kies: Als oberste Schicht die restlichen 3 Beutel Kies verteilen und ebenfalls glattstreichen. Zur Beckenrückwand hin den Bodengrund etwas ansteigen lassen, da hier die tiefer wurzelnden Pflanzen eingesetzt werden.

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Das Becken dekorieren:
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Hier kann man einer Phantasie freien Lauf lassen. Alles ist erlaubt, solange es die Fische nicht stört, verletzt oder das Wasser vergiftet. Man kann eine Steinhöhle aus 4 Steinen bauen. Dazu 3 Steine im Dreieck anordnen und einen großen, flachen Stein darüberlegen, fertig ist der Unterschlupf. Man kann auch gegenüber der Steinhöhle einige Wurzel auf den Kies legen. Sie brauchen es vielleicht für Versteckmöglichkeit. Wenn man das Becken mit Wasser füllt, muss man aufpassen, das der Boden nicht aufwirbelt.

Es gibt verschiedene Pflanzen, die unterschiedlich hoch wachsen. Die niedrigen Pflanzen kommen in den Vordergrund, die mittelhohen in die Mitte und die hochwüchsigen in den Hintergrund.

Geräte am Becken anbringen:

- Den Filter und den Heizer befestigst du jeweils hinten im Aquarium in einer Ecke mit den Saugnäpfen an der Glasscheibe.
- Das Thermometer gehört links an die vordere Aquarienscheibe. So kann man jederzeit die Wassertemperatur ablesen.

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Trockentraining
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Solange noch das Aquarium noch leer ist, kannst du bequem mit dem Dekomaterial spielen und das Becken zur Probe dekorieren. So kann man sehen, ob dir die geplante Einrichtung auch gefällt . ABER: Grundsatz: „weniger ist mehr“. Die Fische brauchen Platz zum Schwimmen, und manche Pflanzen brauchen Platz, um sich weiter auszubreiten. Darum sollte man nicht den ganzen Boden des Aquariums mit Dekomaterial auslegen.


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Die Inbetriebnahme des Aquariums
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Wenn jetzt das Aquarium eingerichtet ist, kann man es in Betrieb nehmen. Ich setze die Abdeckung mit den Leuchtstoffröhren auf das Aquarium, stecke die Gerätestecker in die Steckdose und schalte das Licht an. Und da steht es dann: Mein erstes eigenes Aquarium. Es sieht toll aus, obwohl noch kein Fisch darin schwimmt.

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Ein Aquarium ohne Fische ist langweilig
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Das Stimmt, aber man muss sich gedulden. Was heißt das? Das Leitungswasser, das man eingefüllt hat, wird erst allmählich zum geeigneten Aquarienwasser. Die Pflanzen brauchen Zeit um festzuwurzeln. Die Filterbakterien, die im Filter zu einem sauberen Wasser beitragen, müssen das Filtermaterial besiedeln. Erst danach hat sich ein gesunder Lebesraum für die Fische entwickelt.

Ich empfehle allen, die Fische erst dann zu kaufen, wenn das Aquarium gut eingefahren ist. Wann es soweit ist, erkennt man daran, dass das anfangs ganz trübe Wasser wieder klar ist. Vorher solltest du die Fische nicht kaufen, denn du müßtest sie im Plastikbeutel aufbewahren, und da fühlen sie sich überhaupt nicht wohl. Der Beutel braucht man eigentlich nur für den Transport.

Auch ohne Fische gibt es in den nächsten Tagen im Aquarium viel zu bestaunen. Das Wasser kann trüb oder sogar bräunlich und voller Luftbläschen sein. Es kann in den ersten Tagen passieren, dass das Aquarium abends trübe ist und am nächsten Morgen glasklar. Weißer Schleim kann die Glasscheiben überziehen. Das alles ist völlig normal und zeigt an, wie sich nach und nach das geeignete Aquarienwasser entwickelt, in dem sich die Fische dann rundherum wohlfühlen werden.

14 Bewertungen, 1 Kommentar

  • Anachronistin

    28.11.2002, 10:30 Uhr von Anachronistin
    Bewertung: sehr hilfreich

    Bie "Pro: Kostet fast gar nix" musste ich aber doch lachen. Aquarium plus Einrichtung kostet nichts? - Dann war ich eindeutig im falschen Geschäft... Ansonsten aber ein sehr schöner Bericht.