Hawaii Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2007
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Erfahrungsbericht von tepungaatewaka
ALOHA!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Aloha (=Hallo)!!
Surfen, Wellenreiten, Sonne, Palmen, große Limousinen und nicht zuletzt die vielen Stars die sich in Hawaii immer mal wieder unter die Menschen mischen verleihen Hawaii einen besonderen Reit für Touristen.
Der Ruf von Hula Hula Mädchen und dem american way of life eilen der eigenen Meinung voraus.
Schlicht und einfach gesagt: Hawaii, nicht nur der Traum vieler Amerikaner.
Voller Freude auf meine Blumenkette stieg ich nach ca. 15 Stunden Flugzeit, (mit Zwischenstopp in L.A.) aus dem Flugzeug aus, wartetet ungeduldig auf mein Gepäck und wurde fortwährend immer ungeduldiger, während ich in der Menschenschlange anstand, um endlich mein Visum zu bekommen, um schließlich meine erste Enttäuschung zu erleben! Keine singenden Hawaianer zur Begrüßung und auch keine Kette aus Blumen erwarteten mich...war ich denn tatsächlich auf Hawaii gelandet? (Wie ich im Nachhinein erfuhr, bekommt man diese Blumen nur, wenn man wohl eines der exklusiveren Hotels gebucht hat.)
Während meiner Taxifahrt durch Honolulu bei Nacht war die Enttäuschung doch fast schon wieder vergessen. Mildes Klima, hell bestrahlte Palmen, eine lauer Sommerwind, riesige, faszinierende Limousinen und je näher ich mich meinem Ziel –Waikiki- näherte, desto öfter konnte ich einen Blick auf das Meer erhaschen. Hawaii, ich bin da!!
Nach der für gewöhnlich schlecht geschlafenen ersten Nacht machte ich mich früh morgens guter Dinge auf den Weg Richtung Meer.
Doch was mich bei Tageslicht in Waikiki erwartete, hatte ich mir anders erträumt. Hochhaus neben Hochhaus, Supermärkte, ABC-Stores, Menschenmengen, Autogehupe, rasante bis gemeingefährliche Radfahrer, es schein alles darauf hinauszulaufen, dass dieser tag mit Gewissheit eine Katastrophe werden würde.
„Nein, nein, nein, so schnell lässt man sich doch nicht gleich den 1.Urlaubstag vermiesen“ sagte ich mir und endlich sah ich das Meer, den Strand und eine nicht enden wollende Strandpromenade mit unzähligen Palmen.
Sofort stieg meine Laune auf der Skala wieder um einige Punkte an und ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen am feinen goldgelben Sandstrand. Die Sonne schien, es war angenehm warm, ein leichter Wind ließ die Palmenwedel rascheln und endlich war das lang ersehnte Meeresrauschen zu hören.
Nach dem Sonnenbad war nun das Schwimmen in Meer angesagt, doch leider war dies die zweite Enttäuschung. Auf Grund der oftmals hohen Wellen in Waikiki und der Meeresströmungen wurden zum Schutze etwa 5-7 Meter Entfernung Betonmauern ins Meer gebaut, die das übertreten der Wellen verhindern. Somit hat man anstatt des freien Meeres eher eine Art großes Planschbecken das etwa 1,60 m tief bzw. flach ist und somit eher einem stillen Gewässer als der Assoziation, die man bei dem Gedanken an das Meer von Hawaii hat ähnelt!
Natürlich kann man über Stege oder an kleinen Aussparungen zwischen der Mauer an manchen Stellen hinter diese mauer gelangen, doch geht dabei nicht nur irgendwie das Schwimmgefühl verloren, sondern ist das auch das Revier der Surfer und somit nicht immer ungefährlich für Schwimmer.
So langsam wurde es dämmrig und zum 1.Mal durfte ich einen Sonnenuntergang auf Hawaii miterleben. Fasziniert von dem riesigen roten Feuerball, der das Meer in Flammen setzte bevor er darin versank war ich mir mittlerweile mehr als sicher, doch in Hawaii gelandet zu sein.
Die Wahl eines Restaurants für meine bevorstehendes Abendessen viel mir sehr schwer. Es ist geradezu erstaunlich, wie viele verschiedene Kulturelle Küchen diese Insel zu bieten hat. Egal ob fast-food oder 3*Restaurants, es findet sich für jeden Gast und Einheimischen das Essen seiner Wahl. Ich wählte einen Mexikaner und das Essen war gigantisch, ebenso die Rechnung.
Wer nach Hawaii kommt sollte sich vorab über die Preise die einen erwarten im Klaren sein. Auch nach längerem Aufenthalt ist sind mir eher weniger (bis keine) Geschäfte oder Supermärkte aufgefallen, wo es sich günstig einkaufen lässt. Im Gegensatz zu den Essens- und Verpflegungspreisen sind die Preise für Kleidungen recht günstig, insbesondere für die weltbekannten Hawaiihemden, die wohl nirgendwo sonst auf der Welt in so mannigfaltiger und farbenfroher Auswahl zu finden sind wie hier.
Empfehlenswert bzw. Sehenswert sind in jedem Falle Pearl Harbor und Maui und die Vulkaninsel Big Island.
Wer von uns denkt nicht so gut wie automatisch auch an die Ereignisse von Pearl Harbor, wenn er an Hawaii denkt? Das Denkmal ist direkt über der gesunkenen USS Arizona erbaut , das damals größte US Kriegsschiff der im Hafen von Oahu Stationierten Flotte. Dieses Denkmal ist zur Ehrung und Anerkennung all der Soldaten gewidmet, die beim Angriff im Dezember 1941 ihr Leben ließen.
Beim Besuch des Denkmals wird vorab ein Film gezeigt, der einem Informationen zu diesem furchtbaren Ereignis gibt versetzt einen gleichzeitig in die richtige Stimmung, um das Denkmal zu besichtigen. Es ist sehr bewegend an solch einem Ort zu stehen, wo Jahre zuvor unfassbar grausame Geschehnisse passierten. Beim Anblick auf die Wrackteile der zerstörten Schiffe die auch die Grabstätte der Besatzung ist wurde ich mir zumindest trotz, oder gerade wegen der erschütternden Ereignisse von damals der Kostbarkeit des eigenen Lebens sehr bewusst.
Ein weiterer lohnenswerter Ausflug ist Maui. Am schnellsten erreicht man diese Insel mit dem Flugzeug.
Endlich, bei der Ankunft auf Maui erhielt ich endlich meine Blumenkette.
Diese Insel ist sehr vielfältig. Von hohen Klippen und schönen Stränden, Vulkangestein bis zu wunderschönen Naturparks hat sie so allerlei zu bieten. Nicht zu vergessen ist natürlich DAS Surferparadies North Shore, wo sich die weltbesten Surfer ins Wasser wagen und zeigen, was sie können.
Dies war eines meiner Eindrucksvollsten Erlebnisse während meines Aufenthaltes auf Maui. Am North Shore sind die Wellen je nach Wind bis zu oder 10 Meter hoch oder sogar noch höher. (Man überlege hier bitte einmal, wie hoch ein Haus ist!) Alleine das beobachten der kraftvollen Wellen ist ein Naturschauspiel ohnegleichen, doch das zusehen von Surfen, wie sie eins mit der Welle werden und sich in die Natur integrieren ist mehr als einmalig. Zwar sieht man überall, auf jeder Insel von Hawaii Surfer, doch nirgends verspürte man dies Kraft der Natur und das Können der Surfer so nah wie an diesem Platz!
Bei der Fahrt über die Insel wird einem das Risiko dem sich die Surfer aussetzen mehr als bewusst. Nicht selten passiert es, dass man an einem Denkmal oder einer Grabstätte vorbeifährt, wo zerbrochene Surfbretter daneben liegen und einen somit erkennen lassen, dass hier jemand viel zu früh gehen musste.
Auch Charles Lindbergh wurde auf eigenen Wunsch auf Maui, seiner Wahlheimat beerdigt.
Big Island ist eine Vulkaninsel, auf der noch heute aktive Vulkane zu besichtigen sind. Am besten ist es, man macht diese Reise mit einem Führer, denn so kann man sich einfach entspannt zurücklehnen und das Naturschauspiel beobachten. In jedem Falle lohnenswert!
Alles in allem kann ich sagen, das Hawaii einiges zu bieten hat. Mein anfänglicher Missmut legte sich mit der Zeit und ich habe gemerkt, dass es daran lag, dass ich einfach eine ganz andere Vorstellung von Hawaii hatte, als es hier tatsächlich ist. Es ist nicht die Karibik und auch nicht annäherungsweise irgendeine idyllische Insel im Pazifik. Man merkt fast überall, dass man sich in Amerika befindet. Doch als ich gemerkt habe, das man an der Strandpromenade auch Rollerbladen kann kam mir der Asphalt nicht mehr so schlimm vor, als ich gemerkt habe, dass es nicht nur diesen riesigen Strand in Waikiki gibt, sondern ich mit dem Fahrrad auch an anderen Stellen, ruhigere Strände mit Meer ohne störende Betonbauwerke entdecken konnte machte es doch Spaß, Hawaii für mich zu entdecken.
P.S. ich habe diesen Artikel unter Oahu gepostet, da ich mich dort die meiste Zeit aufhielt.
Surfen, Wellenreiten, Sonne, Palmen, große Limousinen und nicht zuletzt die vielen Stars die sich in Hawaii immer mal wieder unter die Menschen mischen verleihen Hawaii einen besonderen Reit für Touristen.
Der Ruf von Hula Hula Mädchen und dem american way of life eilen der eigenen Meinung voraus.
Schlicht und einfach gesagt: Hawaii, nicht nur der Traum vieler Amerikaner.
Voller Freude auf meine Blumenkette stieg ich nach ca. 15 Stunden Flugzeit, (mit Zwischenstopp in L.A.) aus dem Flugzeug aus, wartetet ungeduldig auf mein Gepäck und wurde fortwährend immer ungeduldiger, während ich in der Menschenschlange anstand, um endlich mein Visum zu bekommen, um schließlich meine erste Enttäuschung zu erleben! Keine singenden Hawaianer zur Begrüßung und auch keine Kette aus Blumen erwarteten mich...war ich denn tatsächlich auf Hawaii gelandet? (Wie ich im Nachhinein erfuhr, bekommt man diese Blumen nur, wenn man wohl eines der exklusiveren Hotels gebucht hat.)
Während meiner Taxifahrt durch Honolulu bei Nacht war die Enttäuschung doch fast schon wieder vergessen. Mildes Klima, hell bestrahlte Palmen, eine lauer Sommerwind, riesige, faszinierende Limousinen und je näher ich mich meinem Ziel –Waikiki- näherte, desto öfter konnte ich einen Blick auf das Meer erhaschen. Hawaii, ich bin da!!
Nach der für gewöhnlich schlecht geschlafenen ersten Nacht machte ich mich früh morgens guter Dinge auf den Weg Richtung Meer.
Doch was mich bei Tageslicht in Waikiki erwartete, hatte ich mir anders erträumt. Hochhaus neben Hochhaus, Supermärkte, ABC-Stores, Menschenmengen, Autogehupe, rasante bis gemeingefährliche Radfahrer, es schein alles darauf hinauszulaufen, dass dieser tag mit Gewissheit eine Katastrophe werden würde.
„Nein, nein, nein, so schnell lässt man sich doch nicht gleich den 1.Urlaubstag vermiesen“ sagte ich mir und endlich sah ich das Meer, den Strand und eine nicht enden wollende Strandpromenade mit unzähligen Palmen.
Sofort stieg meine Laune auf der Skala wieder um einige Punkte an und ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen am feinen goldgelben Sandstrand. Die Sonne schien, es war angenehm warm, ein leichter Wind ließ die Palmenwedel rascheln und endlich war das lang ersehnte Meeresrauschen zu hören.
Nach dem Sonnenbad war nun das Schwimmen in Meer angesagt, doch leider war dies die zweite Enttäuschung. Auf Grund der oftmals hohen Wellen in Waikiki und der Meeresströmungen wurden zum Schutze etwa 5-7 Meter Entfernung Betonmauern ins Meer gebaut, die das übertreten der Wellen verhindern. Somit hat man anstatt des freien Meeres eher eine Art großes Planschbecken das etwa 1,60 m tief bzw. flach ist und somit eher einem stillen Gewässer als der Assoziation, die man bei dem Gedanken an das Meer von Hawaii hat ähnelt!
Natürlich kann man über Stege oder an kleinen Aussparungen zwischen der Mauer an manchen Stellen hinter diese mauer gelangen, doch geht dabei nicht nur irgendwie das Schwimmgefühl verloren, sondern ist das auch das Revier der Surfer und somit nicht immer ungefährlich für Schwimmer.
So langsam wurde es dämmrig und zum 1.Mal durfte ich einen Sonnenuntergang auf Hawaii miterleben. Fasziniert von dem riesigen roten Feuerball, der das Meer in Flammen setzte bevor er darin versank war ich mir mittlerweile mehr als sicher, doch in Hawaii gelandet zu sein.
Die Wahl eines Restaurants für meine bevorstehendes Abendessen viel mir sehr schwer. Es ist geradezu erstaunlich, wie viele verschiedene Kulturelle Küchen diese Insel zu bieten hat. Egal ob fast-food oder 3*Restaurants, es findet sich für jeden Gast und Einheimischen das Essen seiner Wahl. Ich wählte einen Mexikaner und das Essen war gigantisch, ebenso die Rechnung.
Wer nach Hawaii kommt sollte sich vorab über die Preise die einen erwarten im Klaren sein. Auch nach längerem Aufenthalt ist sind mir eher weniger (bis keine) Geschäfte oder Supermärkte aufgefallen, wo es sich günstig einkaufen lässt. Im Gegensatz zu den Essens- und Verpflegungspreisen sind die Preise für Kleidungen recht günstig, insbesondere für die weltbekannten Hawaiihemden, die wohl nirgendwo sonst auf der Welt in so mannigfaltiger und farbenfroher Auswahl zu finden sind wie hier.
Empfehlenswert bzw. Sehenswert sind in jedem Falle Pearl Harbor und Maui und die Vulkaninsel Big Island.
Wer von uns denkt nicht so gut wie automatisch auch an die Ereignisse von Pearl Harbor, wenn er an Hawaii denkt? Das Denkmal ist direkt über der gesunkenen USS Arizona erbaut , das damals größte US Kriegsschiff der im Hafen von Oahu Stationierten Flotte. Dieses Denkmal ist zur Ehrung und Anerkennung all der Soldaten gewidmet, die beim Angriff im Dezember 1941 ihr Leben ließen.
Beim Besuch des Denkmals wird vorab ein Film gezeigt, der einem Informationen zu diesem furchtbaren Ereignis gibt versetzt einen gleichzeitig in die richtige Stimmung, um das Denkmal zu besichtigen. Es ist sehr bewegend an solch einem Ort zu stehen, wo Jahre zuvor unfassbar grausame Geschehnisse passierten. Beim Anblick auf die Wrackteile der zerstörten Schiffe die auch die Grabstätte der Besatzung ist wurde ich mir zumindest trotz, oder gerade wegen der erschütternden Ereignisse von damals der Kostbarkeit des eigenen Lebens sehr bewusst.
Ein weiterer lohnenswerter Ausflug ist Maui. Am schnellsten erreicht man diese Insel mit dem Flugzeug.
Endlich, bei der Ankunft auf Maui erhielt ich endlich meine Blumenkette.
Diese Insel ist sehr vielfältig. Von hohen Klippen und schönen Stränden, Vulkangestein bis zu wunderschönen Naturparks hat sie so allerlei zu bieten. Nicht zu vergessen ist natürlich DAS Surferparadies North Shore, wo sich die weltbesten Surfer ins Wasser wagen und zeigen, was sie können.
Dies war eines meiner Eindrucksvollsten Erlebnisse während meines Aufenthaltes auf Maui. Am North Shore sind die Wellen je nach Wind bis zu oder 10 Meter hoch oder sogar noch höher. (Man überlege hier bitte einmal, wie hoch ein Haus ist!) Alleine das beobachten der kraftvollen Wellen ist ein Naturschauspiel ohnegleichen, doch das zusehen von Surfen, wie sie eins mit der Welle werden und sich in die Natur integrieren ist mehr als einmalig. Zwar sieht man überall, auf jeder Insel von Hawaii Surfer, doch nirgends verspürte man dies Kraft der Natur und das Können der Surfer so nah wie an diesem Platz!
Bei der Fahrt über die Insel wird einem das Risiko dem sich die Surfer aussetzen mehr als bewusst. Nicht selten passiert es, dass man an einem Denkmal oder einer Grabstätte vorbeifährt, wo zerbrochene Surfbretter daneben liegen und einen somit erkennen lassen, dass hier jemand viel zu früh gehen musste.
Auch Charles Lindbergh wurde auf eigenen Wunsch auf Maui, seiner Wahlheimat beerdigt.
Big Island ist eine Vulkaninsel, auf der noch heute aktive Vulkane zu besichtigen sind. Am besten ist es, man macht diese Reise mit einem Führer, denn so kann man sich einfach entspannt zurücklehnen und das Naturschauspiel beobachten. In jedem Falle lohnenswert!
Alles in allem kann ich sagen, das Hawaii einiges zu bieten hat. Mein anfänglicher Missmut legte sich mit der Zeit und ich habe gemerkt, dass es daran lag, dass ich einfach eine ganz andere Vorstellung von Hawaii hatte, als es hier tatsächlich ist. Es ist nicht die Karibik und auch nicht annäherungsweise irgendeine idyllische Insel im Pazifik. Man merkt fast überall, dass man sich in Amerika befindet. Doch als ich gemerkt habe, das man an der Strandpromenade auch Rollerbladen kann kam mir der Asphalt nicht mehr so schlimm vor, als ich gemerkt habe, dass es nicht nur diesen riesigen Strand in Waikiki gibt, sondern ich mit dem Fahrrad auch an anderen Stellen, ruhigere Strände mit Meer ohne störende Betonbauwerke entdecken konnte machte es doch Spaß, Hawaii für mich zu entdecken.
P.S. ich habe diesen Artikel unter Oahu gepostet, da ich mich dort die meiste Zeit aufhielt.
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