Kurort Soltau Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von YetiChris
Soltau Therme - Bad mit ausgefeiltem Bezahlsystem
Pro:
Schöne Anlage, gute Sauna, cleveres Bezahlsystem
Kontra:
mangelnde Hygiene im Umkleidebereich (s. Bericht), Rutschgefahr!
Empfehlung:
Ja
Bei meiner kleinen Familie hat es sich zu einer Tradition entwickelt, das wir über die Osterfeiertage meine Mutter in der Lüneburger Heide, genaugenommen in Schneverdingen, zu besuchen. So kann unsere Kleine mal ihre eine Oma besuchen, und meine Freundin und ich haben so etwas wie Urlaub. Neben vielen Ausflügen in die nähere und fernere Umgebung (Hamburg, Bremen, Heidepark etc.) gehört inzwischen auch ein Besuch in der Soltau Therme zum Pflichtprogramm.
Die Therme liegt ziemlich in der Ortsmitte und ist leicht zu finden, da sie sehr gut ausgeschildert ist. Es gibt 2 große Parkplätze, und auch per Bus ist das Bad recht gut erreichbar. Seit ca. 25 Jahren nutzt man in Soltau eine Solequelle, die knapp 200m unter der Erde liegt. Die Heide birgt große Salzvorkommen. Die Soltauer Sole wirkt lindernd bei Hautproblemen, Erkältungen, leichten Herz-, Kreislauf- oder Durchblutungsstörungen.
Wenn man sein Auto abgestellt hat, läuft man durch einen schönen, kleinen Park zum Eingang der Therme. Schon von außen sieht man die Pavillons des Thermalbades: große Glasflächen und Holz sind die vorherrschenden Baustoffe. Am Eingang erwartet den unkundigen Gast die erste Überraschung: Das Portemonnaie kann man getrost stecken lassen. Man bekommt lediglich einen Schlüssel ausgehändigt, der zu einem der vielen Kleiderspinde in den 2 Umkleidebereichen (einer ebenerdig, der zum Hallenbad führt, einer im Untergeschoss zum Solebad) passt. Hier muss man leider etwas suchen, den die Nummerierung ist, freundlich gesagt, etwas undurchsichtig. Auch die Tatsache, dass im Umkleidebereich nicht sauber zwischen Schuh- und Barfussbereich getrennt wird, ist der Hygiene nicht grade zuträglich, auch wenn die Kabinen ansonsten sehr sauber und gepflegt wirken. Ein Tipp zu Anfang: Badeschlappen nicht vergessen! Diese schützen auch gleich noch vor dem 2. Manko, das sofort auffällt: den glatten Fließen! Es besteht akute Rutschgefahr!
Nachdem man sich umgezogen und sich in den Duschen gewaschen hat, betritt man den Badebereich. (Ich beschreibe mal unseren üblichen Weg, durch das Solebad, man kann, wie gesagt, auch gleich in die normale Schwimmhalle gelangen).
Das Solebad befindet sich im Untergeschoss in einem der modernen Pavillons. Es bietet ein großes, nahezu rundes Therapiebecken( ca. 20m im Durchmesser, etwa 1,50m tief, mit einer Wassertemperatur von etwas 28°), ein kleines Kaltwasser-Tauchbecken, ein Warmwasserbecken mit künstlicher Grotte (Temperatur ca. 33°) und zwei kleinere Entspannungsbecken, in denen Wassersprudler in bequemen Sitzmulden zum ausruhen locken. Diese Sitzmulden findet man auch im großen Becken, ebenso wie einen künstlichen Wasserfall und Unterwasser-Massagedüsen. Auch den Zugang zum Außenbecken findet man hier, allerdings ist das Wasser für kältere Witterung zumeist zu kalt. Das wasser ist ziemlich Salzig, man sollte es nach Möglichkeit nicht probieren. Rund um die Schwimmbecken sind an den Außenwänden bequeme Entspannungsliegen aufgestellt, die (trotz eindringlicher Bitte der Belegschaft und entsprechenden Schildern) ganz im Stile deutscher Besitzstandswahrung immer mit Handtüchern reserviert sind. Allerdings lässt sich im benachbarten, kleineren Entspannungspavillon auch noch meist ein Plätzchen finden.
Wer mit Erkältungen zu kämpfen hat, dem sei der Inhalationsraum ans herz gelegt. Hier kann man die zu feinem Nebel zerstäubte Sole inhalieren und sich so Linderung verschaffen.
Über eine Treppe (Achtung: rutschig!!!) führt der Weg zur Cafeteria. Allerdings ist dem Gast erst mal der Weg durch ein Drehkreuz versperrt. Hier kommt nun der Schlüssel, den man immer am Handgelenk tragen sollte, zum Einsatz. Man hält ihn vor ein Lesegerät, und schon ist der Weg frei. Die Cafeteria ist recht klein, bietet aber eine annehmbare Qualität zu angenehm niedrigen Preisen. Auch hier benötigt man keinerlei Geld, sondern hält wieder seinen Schlüssel vor ein Lesegerät – fertig!
An der Cafeteria vorbei kommt man in einen kleinen Aufenthaltsbereich, der im Sommer auch zu einer großen Sonnenterrasse führt und eine kleine Kinderecke (bei Bedarf mit Betreuung!), einem Leseraum und Sitzgelegenheiten birgt, zu den weiteren Bereichen der Therme. Dem Hallenbad, den Solarien (die auch mit dem Schlüssel „bezahlt“ werden), der Saunalandschaft und dem hauseigenen Fitnessbereich, dem „Vitadrom“.
Beginnen wir mit dem Hallenbad. Zuerst fühlt man sich in eine andere Welt versetzt: Nichts mehr von der modernen Architektur der Pavillons, hier herrscht 70er – Jahre – Ambiente vor: Quadratisch, praktisch, gut. Das Hallenbad ist nämlich der ältere Teil der Anlage, alle anderen Bereiche wurden quasi um es herumgebaut. Trotzdem ist es nicht ungemütlich. Das Hallenbad bietet ein 35m Schwimmerbecken, ein kleines Nichtschwimmerbecken mit allerlei Wasserspielzeug, einen liebevoll gestalteten Kleinkindbereich mit kindgerechten Rutschen, Wasserläufen, Springbrunnen und Sitzmöglichkeiten für Kinder und Eltern, außerdem ein Springerbecken mit 1m, 3m und 5m Turm und eine 84m lange, recht schnelle Wasserrutsche. Das Wasser ist übrigens recht stark gechlort, zumindest nach meinem Empfinden – schon nach 2-3 Minuten ohne Schwimmbrille brennen meine Augen wie Feuer! Allerdings schwimme ich schon seit 16 Jahren im Verein und trainiere regelmäßig, vielleicht bin ich etwas überempfindlich.
Angenehm ist, das die Startblöcke im Schwimmerbecken gesperrt sind und eine Bahn für Schwimmer gesperrt ist. Ambitioniertere Badegäste haben so die Möglichkeit, ohne großes Zick-Zack ein paar Bahnen zu drehen.
Als nächstes kann man durch ein weiteres Drehkreuz den Saunabereich betreten, der wieder in einem moderneren Pavillon untergebracht ist. Er bietet neben einem Bistro 3 Innensaunen (80-95°) ein Dampfbad, eine Lichtsauna, einen Whirlpool und ausreichend Ruhezonen die üblichen Schwall- und Gussduschen, 2 Innentauchbecken sowie einen sehr schönen Außenbereich, der ein weiteres Tauchbecken, ein Außenschwimmbecken und eine Blockhaus- (95°) sowie eine Erdsauna (90°) bietet.
Natürlich werden hier auch Massagen angeboten
Nachdem man sich nach seinen Vorlieben im Schwimmbad vergnügt hat und sich wieder angekleidet hat, kommt man zum Ausgang, und ihr werdet es euch schon denken können: man bezahlt tatsächlich „Austritt“. Alle Leistungen, die auf dem Schlüssel gespeichert sind (Also Bäderbenutzung, Sauna, Solarium, Massagen und Verpflegung) werden ausgelesen und man erhält eine differenzierte Rechnung, die sich nach den besuchten Einrichtungen und der Verweildauer richtet. So kostet der 2stündige Besuch des Hallenbads 3€ für Erwachsene, Sole- und Hallenbad schlagen mit 9€ für 3 Stunden zu Buche, Hallenbad und Sauna mit 11€ ebenfalls für 3 Stunden, und alle 3 Einrichtungen kosten für 4 Stunden 13,50€. Für Massagen und den Kauf von Verpflegung in der Cafeteria oder Saunabistro erhält man übrigens Zeitgutschriften. Im Sommer berechtigt ein Schlüssel des Hallenbads übrigens zur kostenlosen Mitbenutzung des angeschlossenen Freibads (zu dem ich allerdings keine Infos habe – ich war noch nie im Sommer dort!).
Für Stammgäste aus der Umgebung lohnt sich übrigens auch der Kauf von sog. Rabattkarten. Diese muss man zu einem bestimmten Nennwert (50, 100, 150€) erwerben und erhält dann, bis das Guthaben verbraucht ist, 10, 15 oder 20% Rabatt auf die Rechnungsbeträge, die damit beglichen werden.
Man kann daran schon sehen, das wir die Soltau Therme bei jedem Besuch in der Lüneburger Heide besuchen: Es ist vollkommen empfehlenswert! Jeder kann jeder auf seine Kosten kommen! Kinder haben ihren Spaß im Hallenbad im wirklich tollen Kleinkind- und Nichtschwimmerbereich, der Rutsche und den Sprungtürmen, Erwachsene können in der Sole oder der Sauna relaxen oder etwas für die Gesundheit tun, man kann entspannen oder toben, essen und trinken, ein bisschen trainieren, sich sonnen... und das alles ohne lästiges Nachzahlen oder das man ständig Angst haben muss, das einem im wahrsten Sinne des Wortes das Geld aus der Badetasche gezogen wird. Den Schlüssel hat man sowieso immer bei sich, man kann sich auch spontan zu einem Saunagang oder einer Massage entschießen – bezahlt wird erst am Schluss. Dabei sind die Preise im Rahmen und auch die Zeitgutschriften für die Gastronomie und die Massagen tragen dazu bei, dass das Abrechnungssystem in meinen Augen dennoch fair ist. Da die Schwester meiner Mutter eine Rabattkarte besitzt (die übertragbar sind – ein riesen Vorteil!) können wir auch immer ein paar Euros sparen – bei 3 Personen meine Freundin, meine Mutter und ich) und einem kleinen Kind machen 20% schnell mal 10 Euro aus.
Die schon angesprochenen kleinen Kritikpunkte (mangelnde Hygiene im Umkleidebereich und die Unfallgefahr durch zu glatte Fliesen) werden durch die guten Ideen, das nette Personal und das angenehme Ambiente mehr als aufgewogen!
Besucht die Soltau Therme, wenn ihr in der Gegend Urlaub macht. Vielleicht nach einem Besuch im Heidepark?
Die Therme liegt ziemlich in der Ortsmitte und ist leicht zu finden, da sie sehr gut ausgeschildert ist. Es gibt 2 große Parkplätze, und auch per Bus ist das Bad recht gut erreichbar. Seit ca. 25 Jahren nutzt man in Soltau eine Solequelle, die knapp 200m unter der Erde liegt. Die Heide birgt große Salzvorkommen. Die Soltauer Sole wirkt lindernd bei Hautproblemen, Erkältungen, leichten Herz-, Kreislauf- oder Durchblutungsstörungen.
Wenn man sein Auto abgestellt hat, läuft man durch einen schönen, kleinen Park zum Eingang der Therme. Schon von außen sieht man die Pavillons des Thermalbades: große Glasflächen und Holz sind die vorherrschenden Baustoffe. Am Eingang erwartet den unkundigen Gast die erste Überraschung: Das Portemonnaie kann man getrost stecken lassen. Man bekommt lediglich einen Schlüssel ausgehändigt, der zu einem der vielen Kleiderspinde in den 2 Umkleidebereichen (einer ebenerdig, der zum Hallenbad führt, einer im Untergeschoss zum Solebad) passt. Hier muss man leider etwas suchen, den die Nummerierung ist, freundlich gesagt, etwas undurchsichtig. Auch die Tatsache, dass im Umkleidebereich nicht sauber zwischen Schuh- und Barfussbereich getrennt wird, ist der Hygiene nicht grade zuträglich, auch wenn die Kabinen ansonsten sehr sauber und gepflegt wirken. Ein Tipp zu Anfang: Badeschlappen nicht vergessen! Diese schützen auch gleich noch vor dem 2. Manko, das sofort auffällt: den glatten Fließen! Es besteht akute Rutschgefahr!
Nachdem man sich umgezogen und sich in den Duschen gewaschen hat, betritt man den Badebereich. (Ich beschreibe mal unseren üblichen Weg, durch das Solebad, man kann, wie gesagt, auch gleich in die normale Schwimmhalle gelangen).
Das Solebad befindet sich im Untergeschoss in einem der modernen Pavillons. Es bietet ein großes, nahezu rundes Therapiebecken( ca. 20m im Durchmesser, etwa 1,50m tief, mit einer Wassertemperatur von etwas 28°), ein kleines Kaltwasser-Tauchbecken, ein Warmwasserbecken mit künstlicher Grotte (Temperatur ca. 33°) und zwei kleinere Entspannungsbecken, in denen Wassersprudler in bequemen Sitzmulden zum ausruhen locken. Diese Sitzmulden findet man auch im großen Becken, ebenso wie einen künstlichen Wasserfall und Unterwasser-Massagedüsen. Auch den Zugang zum Außenbecken findet man hier, allerdings ist das Wasser für kältere Witterung zumeist zu kalt. Das wasser ist ziemlich Salzig, man sollte es nach Möglichkeit nicht probieren. Rund um die Schwimmbecken sind an den Außenwänden bequeme Entspannungsliegen aufgestellt, die (trotz eindringlicher Bitte der Belegschaft und entsprechenden Schildern) ganz im Stile deutscher Besitzstandswahrung immer mit Handtüchern reserviert sind. Allerdings lässt sich im benachbarten, kleineren Entspannungspavillon auch noch meist ein Plätzchen finden.
Wer mit Erkältungen zu kämpfen hat, dem sei der Inhalationsraum ans herz gelegt. Hier kann man die zu feinem Nebel zerstäubte Sole inhalieren und sich so Linderung verschaffen.
Über eine Treppe (Achtung: rutschig!!!) führt der Weg zur Cafeteria. Allerdings ist dem Gast erst mal der Weg durch ein Drehkreuz versperrt. Hier kommt nun der Schlüssel, den man immer am Handgelenk tragen sollte, zum Einsatz. Man hält ihn vor ein Lesegerät, und schon ist der Weg frei. Die Cafeteria ist recht klein, bietet aber eine annehmbare Qualität zu angenehm niedrigen Preisen. Auch hier benötigt man keinerlei Geld, sondern hält wieder seinen Schlüssel vor ein Lesegerät – fertig!
An der Cafeteria vorbei kommt man in einen kleinen Aufenthaltsbereich, der im Sommer auch zu einer großen Sonnenterrasse führt und eine kleine Kinderecke (bei Bedarf mit Betreuung!), einem Leseraum und Sitzgelegenheiten birgt, zu den weiteren Bereichen der Therme. Dem Hallenbad, den Solarien (die auch mit dem Schlüssel „bezahlt“ werden), der Saunalandschaft und dem hauseigenen Fitnessbereich, dem „Vitadrom“.
Beginnen wir mit dem Hallenbad. Zuerst fühlt man sich in eine andere Welt versetzt: Nichts mehr von der modernen Architektur der Pavillons, hier herrscht 70er – Jahre – Ambiente vor: Quadratisch, praktisch, gut. Das Hallenbad ist nämlich der ältere Teil der Anlage, alle anderen Bereiche wurden quasi um es herumgebaut. Trotzdem ist es nicht ungemütlich. Das Hallenbad bietet ein 35m Schwimmerbecken, ein kleines Nichtschwimmerbecken mit allerlei Wasserspielzeug, einen liebevoll gestalteten Kleinkindbereich mit kindgerechten Rutschen, Wasserläufen, Springbrunnen und Sitzmöglichkeiten für Kinder und Eltern, außerdem ein Springerbecken mit 1m, 3m und 5m Turm und eine 84m lange, recht schnelle Wasserrutsche. Das Wasser ist übrigens recht stark gechlort, zumindest nach meinem Empfinden – schon nach 2-3 Minuten ohne Schwimmbrille brennen meine Augen wie Feuer! Allerdings schwimme ich schon seit 16 Jahren im Verein und trainiere regelmäßig, vielleicht bin ich etwas überempfindlich.
Angenehm ist, das die Startblöcke im Schwimmerbecken gesperrt sind und eine Bahn für Schwimmer gesperrt ist. Ambitioniertere Badegäste haben so die Möglichkeit, ohne großes Zick-Zack ein paar Bahnen zu drehen.
Als nächstes kann man durch ein weiteres Drehkreuz den Saunabereich betreten, der wieder in einem moderneren Pavillon untergebracht ist. Er bietet neben einem Bistro 3 Innensaunen (80-95°) ein Dampfbad, eine Lichtsauna, einen Whirlpool und ausreichend Ruhezonen die üblichen Schwall- und Gussduschen, 2 Innentauchbecken sowie einen sehr schönen Außenbereich, der ein weiteres Tauchbecken, ein Außenschwimmbecken und eine Blockhaus- (95°) sowie eine Erdsauna (90°) bietet.
Natürlich werden hier auch Massagen angeboten
Nachdem man sich nach seinen Vorlieben im Schwimmbad vergnügt hat und sich wieder angekleidet hat, kommt man zum Ausgang, und ihr werdet es euch schon denken können: man bezahlt tatsächlich „Austritt“. Alle Leistungen, die auf dem Schlüssel gespeichert sind (Also Bäderbenutzung, Sauna, Solarium, Massagen und Verpflegung) werden ausgelesen und man erhält eine differenzierte Rechnung, die sich nach den besuchten Einrichtungen und der Verweildauer richtet. So kostet der 2stündige Besuch des Hallenbads 3€ für Erwachsene, Sole- und Hallenbad schlagen mit 9€ für 3 Stunden zu Buche, Hallenbad und Sauna mit 11€ ebenfalls für 3 Stunden, und alle 3 Einrichtungen kosten für 4 Stunden 13,50€. Für Massagen und den Kauf von Verpflegung in der Cafeteria oder Saunabistro erhält man übrigens Zeitgutschriften. Im Sommer berechtigt ein Schlüssel des Hallenbads übrigens zur kostenlosen Mitbenutzung des angeschlossenen Freibads (zu dem ich allerdings keine Infos habe – ich war noch nie im Sommer dort!).
Für Stammgäste aus der Umgebung lohnt sich übrigens auch der Kauf von sog. Rabattkarten. Diese muss man zu einem bestimmten Nennwert (50, 100, 150€) erwerben und erhält dann, bis das Guthaben verbraucht ist, 10, 15 oder 20% Rabatt auf die Rechnungsbeträge, die damit beglichen werden.
Man kann daran schon sehen, das wir die Soltau Therme bei jedem Besuch in der Lüneburger Heide besuchen: Es ist vollkommen empfehlenswert! Jeder kann jeder auf seine Kosten kommen! Kinder haben ihren Spaß im Hallenbad im wirklich tollen Kleinkind- und Nichtschwimmerbereich, der Rutsche und den Sprungtürmen, Erwachsene können in der Sole oder der Sauna relaxen oder etwas für die Gesundheit tun, man kann entspannen oder toben, essen und trinken, ein bisschen trainieren, sich sonnen... und das alles ohne lästiges Nachzahlen oder das man ständig Angst haben muss, das einem im wahrsten Sinne des Wortes das Geld aus der Badetasche gezogen wird. Den Schlüssel hat man sowieso immer bei sich, man kann sich auch spontan zu einem Saunagang oder einer Massage entschießen – bezahlt wird erst am Schluss. Dabei sind die Preise im Rahmen und auch die Zeitgutschriften für die Gastronomie und die Massagen tragen dazu bei, dass das Abrechnungssystem in meinen Augen dennoch fair ist. Da die Schwester meiner Mutter eine Rabattkarte besitzt (die übertragbar sind – ein riesen Vorteil!) können wir auch immer ein paar Euros sparen – bei 3 Personen meine Freundin, meine Mutter und ich) und einem kleinen Kind machen 20% schnell mal 10 Euro aus.
Die schon angesprochenen kleinen Kritikpunkte (mangelnde Hygiene im Umkleidebereich und die Unfallgefahr durch zu glatte Fliesen) werden durch die guten Ideen, das nette Personal und das angenehme Ambiente mehr als aufgewogen!
Besucht die Soltau Therme, wenn ihr in der Gegend Urlaub macht. Vielleicht nach einem Besuch im Heidepark?
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