Heiko Herrlich Testbericht

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Erfahrungsbericht von Blumenstaengel

leider war er sehr lange Verletzt aber er ist trotzdem gut

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Daten:
geboren am...: 03.12.1971
Geburtsort: Mannheim
Sternzeichen: Schütze
Herkunftsland: Deutschland
Grösse: 186 cm
Gewicht: 83 kg
Familienstand: verh.


Rückennummer: 11
Position: Angriff

Bisherige Vereine: Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, SC Freiburg, FC Emmendingen, FC Kollnau
beim BVB seit: August 1995
Bisherige Erfolge: Mit Borussia Dortmund: Deutscher Meister 2002, 1996 - Champions League Sieger 1997 - Weltpokal 1997


Während seines Kampfes gegen die Krankheit hat der ehemalige Nationalspieler sein Wertesystem neu geordnet. „Wenn ich mir nur vorstelle, wie wir vor zwei Jahren nach der sportlichen Talfahrt auf die Fresse bekommen haben. Wie wenig Privatleben ich damals hatte und wie wir von außen angefeindet wurden – solche Dinge zum Beispiel würde ich kaum noch an mich heranlassen, vielleicht gar nicht mehr. Das wäre lächerlich.“

Geholfen, den Krebs endgültig zu besiegen und auch mit anderen Schicksalsschlägen umzugehen, hat ihm nach eigener Auskunft vor allem sein Glaube. „Meine Gebete haben mich zur Ruhe kommen lassen, ich war teilweise sogar sehr, sehr glücklich, weil ich innerlich mit mir im Reinen war und jeden Moment zutiefst genossen habe.“ Der Glaube – er nimmt im Leben des Borussen bereits seit Leverkusener Zeiten einen hohen Stellenwert ein. Heute legt er Wert auf die Feststellung, Christ zu sein, aber kein Katholik, mag es allerdings überhaupt nicht, wenn er als Persönlichkeit alleine auf seinen Glauben reduziert wird.

Privat hat Herrlich („Ich bin ein Familien-mensch“), stets offen, humorvoll und niemals überheblich wirkend, sein Glück längst gefunden: Mit Ehefrau Sangita verbringt der gelernte Bürokauf-mann einen Großteil seiner Freizeit, lauscht den Klängen von Sting und Led Zeppelin oder schaut sich im Kino die neuesten Machwerke aus den Filmwerkstätten Hollywoods an. Im Sommer letzten Jahres kam Töchterchen Noomi zur Welt, die jetzt natürlich den Lebensmittelpunkt der Familie bildet.

Seine ersten Bundesligatore schoss Heiko Herrlich für Bayer Leverkusen. Zum Nationalspieler avancierte er im Dress von Borussia Mönchengladbach. Die Niederrhein-Borussen schoss er 1995 zum DFB-Pokalsieg. Im gleichen Sommer wechselte Herrlich, seinerzeit auch Bundesliga-Torschützenkönig, für die damalige Rekordablösesumme von elf Millionen Mark nach Dortmund. Der Angreifer absolvierte fünf Länderspiele.

Auf die Saison 2002/2003 freut sich Heiko Herrlich, obwohl er realistisch einzuschätzen weiß, dass Jan Koller, Marcio Amoroso und Enrique Ewerthon zunächst im Angriff gesetzt sind. Doch gerade für Jan Koller, so Herrlich, stehe er als erste Alternative zur Verfügung, falls der Tscheche einmal ausfallen sollte. Obwohl zu Beginn der Vorbereitung die Spätfolgen seiner schweren Kopfverletzung noch deutlich spürbar sind, greift Herrlich mit viel Ehrgeiz wieder an. „Der Augapfel hatte sich verschoben, so dass ich alles übereinander sehe. Deshalb muss ich eine Brille mit Prismengläsern tragen. Die Ärzte sagen, dass sich das von alleine wieder einpendeln wird. Es ist auch schon wesentlich besser geworden. Ich hatte nur insgeheim gehofft, es würde ein wenig schneller gehen. Aber mit einer Spezialbrille kann ich das Training aufnehmen und in die neue Saison starten.“

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