Die Zwerge (Taschenbuch) / Markus Heitz Testbericht

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ab 6,15
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Erfahrungsbericht von dove-networks

Was ich schon immer über Zwerge wissen wollte

Pro:

Kurzweilig, spannend, witzig, interessant

Kontra:

nix

Empfehlung:

Ja

Schon lange habe ich nicht mehr ein Buch so verschlungen wie dieses: \"Die Zwerge\" von Markus Heitz. Wurde mal Zeit dass ich das gelesen hab, als alter Zwergenfreund, der ich ja bin....


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Biographie Markus Heitz

geboren am 10. Oktober 1971, um 10.43 Uhr und bestimmt auch mit irgendwelchen Sekunden in Homburg. Homburg SAAR. NICHT Bad Homburg! Die haben ein Bad, wir haben einen Bach. Aber \"Bach Homburg\" klang nicht sonderlich gut. Daher hat die Stadtverwaltung auf den Zusatz verzichtet.

Wie es sich gehört, besuchte ich die Grundschule, rutschte ins Gymnasium, weil ich den Namen des echten \"Markus Heitz\" annahm. Den anderen Typen ließ ich entführen und ins Ausland verkaufen, während ich mir sein Leben unter den Nagel riss. Vermutlich schuftet er in einer Zitronenplantage. Mit der Kohle des Verkaufs habe ich auch meiner Familie einen neuen Namen spendiert, damit es weniger auffällt.

Nach dem Abitur rief die Bundeswehr mich zur Vaterlands-(oder Mutterlands)verteidigungseinübung nach Bexbach. Zum Jägerbataillon. Ich habe es unverletzt überstanden, verletzte glücklicherweise auch niemanden ernsthaft. Schussverletzungen gehören nämlich zum \"Arbeitsplatzrisiko\" eines Offiziers. Ein \"Diszi\" habe wegen \"Befolgung eines unerlaubten Befehls eines Vorgesetzten\" erhalten. Was cool klingt, kostete mich 50 Mark. Den Offizier 200 Mark.

Das Olivgrün tauschte ich danach gegen Schwarz, die Kaserne gegen die Universität des Saarlandes. Los ging\'s! \"Lehramt am Gymnasium\" hießt das Ziel, das bald in \"Magister Artium\" umbenannt wurde. Warum? Ich fand es schicker, mich hinterher \"Meister\" nennen zu dürfen. Ein \"Meister der Kunst\". Lehrer sind unterbezahlt und bekommen zu wenig Anerkennung. Das ist bei Journalisten und Schriftsteller nicht anders, wie ich inzwischen feststellte. Die Berufsberatung hat gelogen.

Und dann wurde ich trotzdem Journalist UND Schriftsteller. Einfach so. Ohne nachzudenken. Gelegentlich merkt man das.


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Inhalt

Zunächst zur Welt, in der dieses Buch spielt. Diese Welt nennt sich \"Das Geborgene Land\". Dieses Land ist komplett von Gebirgen umgeben, und in diesen Gebirgen gibt es 5 Pforten zum Geborgenen Land, die von den 5 Stämmen der Zwerge bewacht werden, um das Land vor den Kreaturen Tions (Orks, Bogglins, Oger und andere) zu schützen.
Doch vor langer Zeit wurde der Stamm der Fünften durch eine List überrannt, und seitdem befindet sich das Tote Land auf Gebieten des Geborgenen Landes, und jeder der auf dem Boden des Toten Landes stirbt, steht als Untoter wieder auf.
Das Geborgene Land ist weiterhin unterteilt in Königreiche, die allerdings nur eine kleine Nebenrolle spielen. Die Hauptrolle spielen die über die Grenzen dieser Reiche verteilten Zauberreiche. Es gibt 6 Zauberreiche, die jeweils von einem Großmagier kontrolliert werden.

Das Buch dreht sich um den Zwerg Tungdil Bolofar, der als Findelkind beim Magus Lot-Ionan dem Geduldigen im Zauberreich Ionandar. Nach einem Streit mit einem von den Schülern des Magus gehen einige Dinge kaputt, und um den schon lange währenden Streit zu beenden, sendet der Magus Tungdil auf einen Botengang quer durch das ganze Land. Hierbei bekommt er es schnell mit Ork und Albae (Dunkelelfen) zu tun, die aus dem Toten Land kommen und ihn bald jagen, weil die Artefakte, wegen denen er unterwegs ist, ihnen gefährlich werden können. Als es besonders brenzlig wird, kommen ihm die Zwillinge Boindil und Boendal zu Hilfe, die auf der Suche nach ihm waren. Der Großkönig der Zwerge wusste von Tungdil und behauptete, er wäre ein Anwärter auf den Thron, um einen sinnlosen Krieg gegen die Elben zu verhindern, den der legitime Nachfolger geplant hatte.

Unterdessen hatte Nudin der Wissbegierige eine Versammlung aller Magi einberufen, um das Tote Land zu bekämpfen. Doch es stellte sich heraus, dass Nudin vom Toten Land besessen war und nun Nod-onn der Zweifache. Er tötete alle Magi, und wenig später darauf auch die besten Schüler der Magi, um sich deren Mächt einzuverleiben. Doch er hatte eine übersehen, Andokai die Stürmische, die sich durch eine List retten konnte. Sie traf durch Zufall mit Tungdil zusammen und entzifferte die Schriften, die der mit sich trug. Darin stand, dass es nur eine Möglichkeit gab, Nod-onn zu töten: Indem eine Axt geschmiedet wurde in der Schmiede der Fünften, die mitten im Herzen des Toten Landes lag.

Tungdil machte sich mit einer kleinen Gruppe auf den Weg, diese Aufgabe zu erfüllen. Dabei bekamen sie Unterstützung durch eine kleine Schauspielgruppe, die mehr draufhatte, als es zunächst den Anschein hatte.......

Wie immer, wer den Schluss wissen will, muss selber lesen.


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Meinung:

Wie man schon an der Länge meiner Inhaltsbeschreibung merkt, ist die Story ziemlich vielschichtig, weist keine störenden Löcher auf und ist ziemlich interessant. Man kann sich gut in Tungdil hineinversetzen weil er die Zwerge nur aus Büchern kennt, so wie wir, und der Leser lernt die Zwerge als Volk quasi mit dem Hauptcharakter zusammen kennen. Man erfährt eine ganze Menge Interessantes über dieses Volk, und diese Informationen sind geschickt in eine spannende Story eingepackt. Im Klappentext steht, dass man in diesem Buch erfährt, \"wie ein Zwerg lebt, denkt und kämpft\". Und genau das trifft ein. Es gibt jetzt, nachdem ich dieses Buch gelesen habe, kaum noch offene Fragen, die sich mir stellen. Ich selbst spiele einen Zwerg in einer Rollenspiel-Gruppe, und jeder, der das auch tut, sich aber bisher nicht soo stark mit diesem Volk beschäftigt hat, der sollte das auf jeden Fall tun!
Aber auch für alle anderen Fantasy-Freunde ist dieses Buch eine äußerst lohnende Investition. Es ist nicht kompliziert geschrieben, sehr spannend und kurzweilig. Wilde, detailiert beschriebene Kampfszenen wechseln mit witzigen Dialogen zwischen den Zwergen und auch den Menschen. Man bekommt einen guten Eindruck von der Welt in ihrer Gesamtanschauung, den verschiedenen Völkern in ihrer Mentalität, und überhaupt wurde sehr viel wert gelegt auf die Ausarbeitung der Charaktere, was durch viele kleine Nebenhandlungen, die gut in die Haupthandlung eingeflochten wurden, sehr gut umgesetzt wurde.

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Fazit:

Ein absolutes MUSS für jeden Zwergenfreund, und für Fantasy-Leser überhaupt. Und auch ein lohnendes Werk für Fantasy-Neulinge. Viel Spaß beim Lesen!!!!!
Gûlin

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Daten:

Markus Heitz
\"Die Zwerge\"
621 Seiten
Heyne Best.-Nr.: 06/9372
ISBN 3-453-87531-1
Preis: ?13,-




Die Biographie von Markus Heitz entstammt der Homepage von Markus Heitz: http://www.mahet.de

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