Elfenwinter (Taschenbuch) / Bernhard Hennen Testbericht
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Erfahrungsbericht von Ninui
Der Elfenjarl und der Krieg mit den Trollen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
heute möchte ich euch über ein Buch schreiben, in das ich viel Zeit investiert habe. Ich habe endlos lange gebraucht s zu lesen und habe mich mehr durch gequält als sonst was. Es lag nicht daran, dass das Buch nicht spannend war oder sonst was, sondern daran, dass ich vorher „Die Elfen“ gelesen habe. Bei selbem Autor und dem Titel „Elfenwinter“ bin ich einfach davon ausgegangen, dass es sich um eine Fortsetzung handelt, aber dem war nicht so.
Nun möchte ich euch das Buch aber erst Mal beschreiben, bevor ich mit meiner Meinung loslege.
01 Der Autor
Mir war Bernhard Hennen vor dem Buch „Die Elfen“ gar kein Begriff, aber weil mir dieses Buch so gut gefallen hat, dachte ich, Band zwei wäre genauso, wie das erste.
In „Die Elfen“ hat mit besonders der Schreibstil gefallen, den ich aber in „Elfenwinter“ leider nicht wieder gefunden habe.
Dies habe ich bei wikipedia über den Autor gefunden:
Bernhard Hennen (* 1966 in Krefeld) ist ein deutscher Autor von Fantasy - Literatur und historischen Erzählungen.
Er studierte zuerst Germanistik, Archäologie und Geschichte. Danach arbeitete er als Rundfunkjournalist beim Westdeutschen Rundfunk. Gleichzeitig war er Autor bei dem Fanzine ZauberZeit. Für das in Deutschland meistverkaufte Rollenspiel Das Schwarze Auge verfasste er zahlreiche Abenteuerbücher. Als Mitarbeiter beim Rundfunk bereiste er Mittelamerika und den Vorderen Orient.
Erstmals als Romanautor trat er zusammen mit Wolfgang Hohlbein mit der Trilogie Das Jahr des Greifen hervor. Es folgten weitere Romane zur aventurischen Spielwelt. Der Roman Der Sturm aus der Greifentrilogie wurde mit einem Preis ausgezeichnet.
Bernhard Hennen ist verheiratet und lebt in Krefeld. Eine starke Freundschaft verbindet ihn mit Wolfgang Hohlbein. Genau wie dieser ist er Fan von Warhammer 40,000. Er führt dort eine Imperiale Armee in die Schlacht.
Auf Wikipedia findet ihr auch eine Übersicht über die gesamten Werke des Autors.
02 Das Buch an sich
~~Cover~~
Auf dem fast blauen Cover sieht man, wie schon bei „Die Elfen“ ein Schwert im Boden stecken. Dieses Mal jedoch mit Schnee und Eis bedeckt. Daneben sieht man einen Helm liegen. In gelber Schrift steht der Titel „Elfenwinter“ auf dem Buch und ach in hellblau der Autor.
Die Schrift vom Titel glänzt, je nachdem wie das Licht darauf fällt.
Das mit Eis und Schnee bedeckte Schwert und auch der Helm wirken wie Zeugen von vergessenen Orten und Schlachten. Überbleibsel eines Krieges.
~~Aufmachung~~
Das Buch ist meiner Meinung nach sehr schlicht und einfach. Dennoch wirken die einfachen Dinge ja meistens schöner. Unter jedem Kapiteltitel befindet sich eine Schneeflocke.
Bevor die Geschichte losgeht, findet man eine Landkarte und einen irischen Knoten.
03 Inhalt
Auf die Elfenkönigin Emerelle wird ein Anschlag verübt und ihr treuer Gefährte Ollowein, bringt sie mit ein paar anderen in Sicherheit. Doch die angebliche Sicherheit entpuppt sich als falsche Fährte, denn die Trolle sind ihnen auf den Fersen.
Die letzte Möglichkeit die Ollowein sieht, ist das Menschenreich und er flüchtet zu seinem Ziehsohn Alfadas. Alfadas ist der Jarl von Fyrnstain und ein alter Freund der Elfen, da er dort groß geworden ist.
Kurze Zeit später beginnt ein Krieg zwischen den Völkern. Die Elfen und Menschen kämpfe gegen Die Trolle, de Albenmark wieder ihre Heimat nennen möchten. Doch ach in der Menschenwelt geschehen unheimliche Dinge, von denen Alfadas erst erfährt, as er nach Hause zurückkehren will, weil er denkt der Krieg sei vorbei.
Doch seine liebe Frau Asla hat sein Dorf gerettet und zusammen mit den Bewohnern gegen die Trolle gekämpft. Die Trolle können auch aus der Menschenwelt vertrieben werden, doch für niemanden ist es mehr so, wie es einmal war. Die Menschen, die mit Alfadas nach Albenmark gegangen waren, haben keine Familien mehr und er selber hat eigentlich zwei. Während sein Sohn Ulric bei ihm ist, wächst sein zweiter Sohn in Albenmark auf. Er wusste nichts von diesem Sohn, als er seine Familie in der Menschenwelt gründete. Seine Frau Asla jedoch, würde er nie wieder sehen, denn diese hat sich ein neues Heim, zusammen mit einem alten Freund gesucht.
04 Auszug aus dem Buch/Leseprobe
Gold und Steine (Seite 666)
„Lass dich von meiner Nase nicht täuschen, Dalla.“ Lambi klopfte sich auf den Hosenlatz. „Hier unten ist noch alles in Ordnung.“
Die Hure des Königs verknotete den Verband an seinem Kopf. Dann sah sie ihn mit ihren grünen Augen an. Lambi war rothaarigen Frauen gegenüber immer voreingenommen gewesen. Sie brachten nichts als Ärger, hieß es.
Er dachte an den Stein, den er in der Hosentasche trug.
Er dachte an den Stein, den er in der Hosentasche trug. Egal was für Ärger er sich einhandelte, er würde nicht lange dauern. Er grinste.
„Na, wie wäre es mit uns beiden? Bis zum Abmarsch bleibt gerade noch genug Zeit.“
Dalla legte ihm die Hand auf die Brust, dort, wo sein Herz war. „ich weiß, dass hier bei dir alles in Ordnung ist, Lambi. Das ist das Einzige, was ich an Männern interessiert.“
Der Jarl konnte sein Glück kaum fassen. „Dann wollen wir also? Ich kenne da einen Ort, ganz in der Nähe, der ist...“
Sie schüttelte den Kopf. „ich muss nach den Verwundeten sehen, das weißt du.“
„Gerade hast du mein Herz verwundet. Das wird mich umbringen, wenn du dich nicht sofort darum kümmerst.“
Dalla lachte. Dann stand sie auf. „Möge Luth dir einen langen Faden spinnen.“
[...]
Aus den Augenwinkeln sah Lambi Alfadas in Richtung des Schlittens eilen. Der hatte ihm hier gerade noch gefehlt! So sehr er Alfadas schätzte, es gab Dinge, die würde der Elfenjarl niemals verstehen, und von denen musste er auch gar nichts wissen.
[...]
Es war zu sät. Alfadas trat neben den Schlitten. Lambi konnte ihm ansehen, dass er es wusste.
Der Herzog zog die Zeltplane zur Seite und strich über das Gold, so als müsse er es berühren, um zu glauben, was er sah. „Es stimmt also wirklich“, sagte er leise. Als er wieder aufsah, lag maßlose Enttäuschung in seinem Blick.
Lambi wünscht sich, dass Alfadas losschreien würde oder besser noch ihm einen Schlag ins Gesicht verpasste.
So etwas war er gewohnt. Aber dieser Blick... Das konnte er nicht ertragen! Beschämt sah er fort.
Dabei war er doch im Recht, dachte sich der Jarl wütend. „Es ist eine vn diesem verdammten Türen“, sagte er schließlich. „Wer goldene Türen hat, der muss sich eben nicht wundern, wenn ihm einmal eine abhanden kommt.“
„Sie sind unsere Verbündeten. Unsere Gastgeber..“
„Ja, und wir sind Gäste, die so freundlich sind, für unsere Gastgeber die Schädel hinzuhalten. Was haben wir davon? Fast die Hälfte der Männer, die mit dir nach Albenmark gekommen sind ist tot. Und trotzdem vergöttern sie dich! Alfadas, der mit uns im Dreck liegt. Alfadas, der uns heraushaut, wenn wir in der Scheiße sitzen. Alfadas hier, Alfadas da“ ich kann es nicht mehr hören!“
[...]
05 Die Personen
Alfadas
Alfadas ist er Sohn vom großen Mandred Torginson, den man schon in „Die Elfen“ erleben kann. Er wurde von Ollowein groß gezogen und wuchs in der Obhut der Königin Emerelle auf.
In der Menschenwelt ist er der Jarl von Fyrnstain und hat zusammen mit seiner Frau Asla zwei Kinder: Kadlin und Ulric.
Er liebt sein Leben, wünscht sich aber auch manchmal nach Albemark zurück, weil dort alles anders ist und er dort eigentlich seine große Liebe verloren hat. Sie hatte ihn damals verlassen woraufhin er wieder in die Menschenwelt ging oder besser gesagt einfach dort geblieben war, nachdem sein Vater und seine Freunde ihn mit auf Reisen genommen hatten.
Er führt nach Olloweins Ankunft die Menschen nach Albenmark um gegen die Trolle an zu kämpfen und Emerelle so zu retten.
Ollowein
Ollowein ist der Diener von Emerelle und ihr Lebwächter. Er beleitet sie überall hin und versucht ihr das Leen zu retten, auch wenn er dabei selber fast stirbt. Sen Vater ist ein König, mit dem er aber sehr wenig am Hut hat.
Er steht Alfadas immer zur Seite und hegt große Gefühle für ihn, da er ihn a großgezogen hat.
Asla
Asla ist die Frau Alfadas und sie rettet viele aus ihrem Volk, weil sie sich gegen die Trolle stellt. Sie uns Kalf, der wohl ihr Mann geworden wäre, wäre Alfadas nicht gekommen, bleiben am Ende des Buches zusammen und leben wohl glücklich. Eine sehr starke Frau, die von vielen beneidet wird.
Es gibt noch viele weitere, durchaus auch wichtige Personen in diesem Buch, aber diese mag ich jetzt nicht alle beschreiben, dass würde zu viel werden.
06 Gedanken beim Lesen / Fazit
Nun aber Mal zu meinem Fazit. Also ich finde die Geschichte in diesem Buch durchaus spannend und auch wirklich schön, doch hätte eigentlich das Buch eine andere Titel zugeschrieben werden müssen. Von den Elfen erfährt an nicht wirklich so viel. Alfadas ist immerhin en Mensch und kein Elf und auch die vielen trolle, von denen man durchaus viel erfährt und die ganzen Menschen. Naja ich weiß nicht?
Die Geschichte war dennoch manchmal sehr verwirrend. Zum Beispiel gibt es dort zwei Elfen, die von einer Schamanin in Geisterhunde verwandelt werden. Diese können Menschen Lebensenergie aussauge und sind nahezu unsichtbar. Doch was mit denen passiert weiß ich jetzt gar nicht mehr so genau. Erst tauchen sie auf und dann kommt Kapitellang gar nichts mehr von denen.
Manchmal fehlen mir einfach ein bisschen die Zusammenhänge, was bestimmt daran liegt, dass ich mich so schwer getan habe, dass Buch zu lesen. Es ist einfach nicht leicht, wen man vorher „Die Elfen“ gelesen hat. Die Elfen hat mich einfach wahnsinnig fasziniert und ich war begeistert von den Charakteren. Ich hätte mir einfach gewünscht, dass diese auch wieder in diesem Band vor kommen, doch leider ist dem nicht so. Es werden zwar Andeutungen gemacht und s ist sicherlich nicht schlecht, „Die Elfen“ vorher gelesen zu haben, aber die Faszination bleibt aus.
Auch der Schreibstil hat mich dieses Mal nicht so fasziniert, wie bei dem anderen Buch.
Ich sage Mal, ich hätte das Buch vermutlich gut gefunden, wenn ich mir zwischen den beiden Büchern mehr Zeit gelassen hätte. Die Geschichte ist ja durchaus spannend und schön, doch nichts für jemanden, der nach einer Fortsetzung von „Die Elfen“ sucht.
Meine Lieblingsfigur aus diesem Buch ist Ollowein. Man erfährt endlich ein bisschen mehr über ihn. Er kam nämlich auch im anderen Band vor und irgendwie ist die Geschichte, um ihn sehr rührend. Von seinem Vater so gut wie verstoßen, weil er laut dem Gesetz der Elfen nicht erwachsen ist, weil er keinen Wärmezauber ausführen kann und dann noch seine große Liebe, die stirbt, weil sie ihn nicht verraten will. Er ist ziemlich einsam und hat eigentlich nur Alfadas. Finde das einfach klasse, dass die Elfen auch Mal nicht perfekt sind in diesem Buch.
Schön finde ich die unterschiedlichen Darstellungen der Völker, ach der verschiedenen Elfenvölker. Alle haben unterschiedliche Eigenschaften. Die Menschen sind rau und gutherzig, die Trolle rau und barbarisch und die Elfen ruhig und mysteriös. Auch Kentauren sind wieder mit von der Partie.
Alls in allem eigentlich ein schönes Buch und ich vergebe vier Punkte. Den Punkt Abzug gibt s von mir, weil der Titel nicht ganz passt, da es meiner Meinung nach, nicht wirklich um Elfen geht und die Hauptperson sogar ein Mensch ist.
07 weitere Informationen
ISBN: 3-453-52137-4
Preis: 14 Euro
Verlag: Heyne
891 Seiten (Geschichte geht bis Seite 881, danach folgen Personenerklärung, Danksagung, Glossar und Schauplatzerklärung)
Taschenbuchformat (13x21 cm kartoniert)
Umschlagillustration: Michael Welply
P.S.: Ich schreibe auch bei ciao
23 Bewertungen, 11 Kommentare
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06.12.2008, 22:44 Uhr von Striker1981
Bewertung: sehr hilfreichSH und Weihnachtliche Grüße vom STRIKER
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22.05.2006, 15:12 Uhr von SuicideToday
Bewertung: sehr hilfreichsh und lg
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22.05.2006, 15:06 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichsh... @};----..lg susi
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15.05.2006, 20:33 Uhr von Django006
Bewertung: sehr hilfreichsh & *lg* Alan :>))))
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15.05.2006, 20:29 Uhr von topware2002
Bewertung: sehr hilfreich............................///......................... <br/>.........................(ö ö)....................... <br/>SH-------oOO--(_)--OOo-----------
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15.05.2006, 20:28 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichSh…...‹(•¿•)›…..LG Ela
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15.05.2006, 20:18 Uhr von HiRD1
Bewertung: sehr hilfreichSH. Gruß, Ralf
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15.05.2006, 20:15 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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15.05.2006, 19:36 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreich<b><font color=red>* * * SEHR HILFREICH * * *</b> <br/>ausführlich & informativ... <br/>Liebe Grüße... RenÖ </font>
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15.05.2006, 19:28 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Birgit :-)
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15.05.2006, 19:04 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich =)
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