Elfenwinter (Taschenbuch) / Bernhard Hennen Testbericht
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Erfahrungsbericht von orlan
Kampf um Albenmark
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Inhalt
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Vor langer Zeit endete der Krieg der Elfen gegen die Trolle mit der Verbannung der Trolle in die „Menschenwelt“ und der Hinrichtung der Trollanführer. Doch die Trolle haben diese Schmach nie vergessen und sinnen nun auf Rache.
Dank der Macht der Schamanin Skanga gelingt es den Trollen um ihren König Branbart, zurück nach Albenmark zu gelangen. Ihr Angriff trifft die Elfen völlig unvorbereitet. Sie haben den kampfstarken Trollen nicht viel entgegenzusetzen.
Nur mit Mühe gelingt es dem elfischen Schwertmeister Ollowain und einigen wenigen Getreuen, die schwerverletzte Elfenkönigin Emerelle zu retten und durch einen sogenannten Albenstern von Albenmark in die Welt der Menschen zu fliehen. Dort sorgt ihr Auftauchen für einigen Wirbel. Im Fjordland finden die Elfen bei dem Menschen Alfadas und seiner Frau Asla Unterschlupf.
Doch Horsa, der König des Fjordlands, sieht im Auftauchen der Elfen eine großartige Chance, seinen Thron für seinen einzigen Sohn zu sichern. Er verspricht den Elfen, sie in ihrem scheinbar aussichtslosen Kampf gegen die Trolle zu unterstützen. Dazu schickt er ein Heer nach Albenmark. Alfadas soll es anführen und mit ihm sollen alle tapferen und mutigen Männer gehen, die möglicherweise einst Anspruch auf den Thron des Fjordlands erheben könnten.
Tatsächlich schlagen sich die Menschen tapfer, haben den gewaltigen Trollen im Kampf allerdings nur wenig entgegenzusetzen. Gemeinsam mit den Elfen verteidigen die Menschen die letzte Bastion der Elfen, deren Fall den Trollen den Zugang zu den Elfenlanden ermöglichen würde.
Doch dieser Kampf erweist sich als aussichtslos, endet aber in einer Art Patt. Um die Menschen dafür zu bestrafen, dass sie den Elfengeholfen haben, starten die Trolle nun eine Strafexpedition in das Fjordland. Die Familien der Albenmarkveteranen sind bedroht und jede Hilfe scheint zu spät zu kommen…
Meine Meinung
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„Elfenwinter“ ist quasi die Fortsetzung des vielgelobten Fantasy-Romans „Die Elfen“, der ebenfalls von Bernhard Hennen stammt, den ich aber leider bisher noch nicht selbst gelesen habe.
Deswegen kann ich auch guten Gewissens behaupten, dass man den Vorgängerroman nicht unbedingt gelesen haben muss, bevor man zu dem hier rezensierten Roman greift. Allerdings enthält „Elfenwinter“ auch immer wieder Anspielungen auf Geschehnisse, die bereits in „Die Elfen“ eine Rolle gespielt haben. Diese werden aber an der entsprechenden Stelle ausreichend erklärt, so dass keine Verständnisprobleme auftauchen.
In die von Bernhard Hennen geschaffene Fantasy-Welt, deren Länder, Völker und Magie hat man sich recht schnell eingelesen. Sollte man doch einmal nicht mehr weiter wissen, hilft in der Regel das am Ende des Buches abgedruckte Glossar weiter, in dem alle wichtigen Begriffe, Personen und Schauplätze noch einmal kurz erklärt sind.
Die Geschichte selbst hat mich dann aber doch nicht so begeistert, wie ich mir dies auf Grund der guten Kritiken für „Die Elfen“ und einiger wirklich guter Romane, die ich von Bernhard Hennen bereits gelesen habe, erhofft habe.
Der Roman ist zwar gut zu lesen und meist auch recht spannend, hat mich aber irgendwie nicht in seinen Bann schlagen können. Auch das Ende lässt vielleicht mehr Fragen offen, als beantwortet werden, so dass man wohl noch mit zumindest einem weiteren Band dieser „Elfen-Saga“ rechnen kann.
Sehr gut gefallen hat mir hingegen die Erzählweise des Autors. Die Geschichte wird nicht nur aus der Sicht der „Guten“ erzählt. Auch die Denkweise und die Motive der menschenfressenden Trolle werden eingehend beschrieben. Dies gelingt sehr gut, indem man als Leser den Trollkrieger Orgrim durch die Handlung begleitet.
An einigen Stellen wirkt die Geschichte doch ein wenig brutal, so dass ich das Buch für ganz junge Leser nicht empfehlen würde. Die Trolle sind eben Menschenfresser und nicht gerade zimperlich – und genau dies führt der Autor dem Leser des Öfteren auch klar vor Augen.
Zu Anfang des Buches ist auch noch eine Karte Albenmarks abgedruckt, die ich allerdings als nicht sonderlich nützlich empfunden habe. Zwar sind dort die Plätze der wichtigsten Schlachten eingezeichnet, doch andere Orte, die für die Geschichte wichtig sind, kann man nur sehr schwierig ausmachen.
Autor
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Bernhard Hennen wurde 1966 in Krefeld geboren.
Er studierte an der Universität Köln Germanistik, Geschichte und Asiatische Altertumskunde und arbeitete als Zeitungs- und Radiojournalist.
Mit „Das Jahr des Greifen“ erschien 1994 sein erster Roman, den er zusammen mit Wolfgang Hohlbein schrieb. Die Geschichte zu diesem Roman basiert auf den beiden Rollenspielabenteuern „Das Jahr des Greifen“ und „Das Jahr des Greifen II“, die Bernhard Hennen für das Fantasy-Rollenspiel „Das Schwarze Auge“ entwickelt hatte. Für „Das Schwarze Auge“ schrieb Hennen auch noch einige weitere Abenteuer und Romane.
Neben zahlreichen phantastischen Romanen sind inzwischen auch einige historische Romane von Bernhard Hennen erschienen.
Heute lebt der Autor mit seiner Frau und seiner Tochter in Krefeld.
(Die Informationen zu der obigen kurzen Biographie stammen aus dem hier rezensierten Roman und von der offiziellen Internetseite des Autors www.bernhardhennen.de. Dort findet man auch noch vieles mehr über den Autor und seine Werke.)
Fazit
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Insgesamt gesehen kommt „Elfenwinter“ leider über eine durchschnittliche Bewertung nicht hinaus, wobei die Tendenz jedoch eher nach oben als nach unten geht, da der Roman insgesamt doch recht spannend ist.
Trotz aller Kritik werde ich beim nächsten Buch Bernhard Hennens aber wohl doch erneut zugreifen.
Daten
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Elfenwinter / Hennen, Bernhard
Wilhelm Heyne Verlag, 2006
Taschenbuch, 891 Seiten
ISBN: 3-453-52137-4
Preis: 14,- Euro
33 Bewertungen, 16 Kommentare
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21.06.2006, 03:16 Uhr von schokofan
Bewertung: sehr hilfreichsh und glg Dagmar
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20.06.2006, 23:45 Uhr von panico
Bewertung: sehr hilfreichTOP !!! lg panico :-)
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27.05.2006, 00:30 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreichsh... @};----..lg susi
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09.05.2006, 15:50 Uhr von jockel2001
Bewertung: sehr hilfreichEcht spitzenmäßiger Bericht Jo
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09.05.2006, 11:03 Uhr von blackangel63
Bewertung: sehr hilfreich....(´`-´´-/´).___..--´´´`-._ <br/>..... `6_.6. ...`-...(.... .`-.__.`) <br/>.....(_Y_ ´..._.. ..`._.`..``-..-´ <br/>..._..`--´_..-_/../--´_.´.,´ <br/>..(il), -´´..(li),´..((!.- LG Anja
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09.05.2006, 10:44 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr hilfreich für diesen Bericht! Gruß, sunnyburst
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09.05.2006, 10:26 Uhr von bodspy
Bewertung: sehr hilfreichErfahrungsberichte Weideglück Molke Drink Apfel Gesamtbewertung: Gesamtbewertung Weideglück Molke Drink Apfel <br/>Bewertet von 2 Ciao-Mitgliedern <br/> <br/> Angebote zu Weideglück Molke Drink Apfel <br/> <br/> Lebensmittel wie sie ins Leben passen -
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09.05.2006, 02:52 Uhr von bugzz
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr guter Bericht! Äußerst gelungen! Sehr hilfreich! =)
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09.05.2006, 02:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich<b> <* SH, dein Bericht *> <br/> LG, Manuela :o))</b>
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09.05.2006, 02:39 Uhr von topware2002
Bewertung: sehr hilfreichDer Bericht ist SH - Ich durfte ihn ja Dank Yopi fast schon Auswendig lernen...... <br/>............................///......................... <br/>.........................(o o)....................... <br/>SH-------oOO--(_)--OOo-----------
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09.05.2006, 02:36 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich<b>Wunderbar! YOPI schreibt einem nun vor, wie lange man lesen muss, um einen Bericht zu bewerten. Und wenn man den Bericht auf anderen Meinungsforen schon gelesen hat? Trotzdem "Bitte warten - bitte warten." Gegen Durchklicker hilft das bekanntl
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09.05.2006, 01:48 Uhr von bigmama
Bewertung: sehr hilfreichsh, LG Anett
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09.05.2006, 01:05 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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09.05.2006, 00:43 Uhr von star87
Bewertung: sehr hilfreich***sehr hilfreich ***
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09.05.2006, 00:37 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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09.05.2006, 00:30 Uhr von Magicfinger
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/> <br/>Grüße <br/> <br/>MAGICFINGER
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