Hepatitis C Testbericht

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Erfahrungsbericht von ss09876

Was hat die Pamela Anderson eigentlich?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Aus den Promi-Nachrichten, konnten wir entnehmen, daß die ungeschlagene Baywatch-Nixe Pamela Anderson angeblich an Hepatitis C erkrankt ist. Sie sagt, sie hätte sich bereits vor Jahren mit einer Tätowiernadel von ihrem Ex-Ehemann infiziert. Damit man auch weiß wovon die Rede ist, und man beurteilen kann, ob das Alles so stimmt was die Medien da von sich geben, versuche ich Euch einen kurzen Überblick über den Erreger und die Erkrankung zu geben:

Erreger
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Bei dem Erreger der Hepatitis C handelt es sich um das gleichnamige Hepatitis-C-Virus aus der Familie der Flavivieren.

Übertragung
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Die Übertragung erfolg primär über Bluttransfusionen. Es kann allerdings auch durch verunreinugte Nadeln (wie bei unserer Pam), sexuell oder auch im Mutterleib auf das Kind übertragen werden.

Inkubationszeit
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Der Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit beträgt ca. 30-150 Tage.

Krankheitsverlauf & Symptomatik
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Die Symptome einer akuten Hepatitis-C sind wesentlich milder als z.B. bei Hepatitis A oder B. Was dazu führen kann, dass man jahrelang beschwerdefrei ist, und die Erkrankung anfangs gar nicht bemerkt. Bei vielen Leberentzündungen bekommt man einen sog. Ikterus, d.h. die Haut färbt sich leicht gelblich, welches daran liegt, dass die Leber normalerweise den Farbstoff der roten Blutkörperchen abbaut. Wenn sie in ihrer Funktion gestört ist, wird dieser nur unvollständig zu einem gelben Farbstoff abgebaut, welcher dann im Blut bleibt und auch die Haut und die Augen gelb färbt. Bei der Hepatitis-C ist das allerdings nur selten der Fall. Aus diesen Gründen ist es auch sehr wahrscheinlich, dass man Pamela Anderson die Erkrankung nicht angesehen hat.
Allerdings erkranken etwa 70% der Infizierten an einer chronischen Leberentzündung (=Hepatitis), welches unbehandelt zu einer fortschreitenden Leberzerstörung führt. Da die Leber unteranderem viele Entgiftungsfunktionen (auch von Medikamenten und Drogen) übernimmt, vergiftet sich der Körper nach und nach selbst.
Eine zusätzliche schwerwiegende Folge ist, dass das Risiko für ein Leberkarzinom stark erhöht wird, da die Leberzellen durch das Einnisten der Viren ausser Kontrolle geraten und entarten können.

Therapie § Prophylaxe
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Eine Impfung gegen Hepatitis-C existiert zur Zeit leider noch nicht. Bisher wurde die Erkrankung rein symptomatisch behandelt, d.h. nur die Symptome, nicht die Virus-Infektion selbst werden behandelt. Seit einiger Zeit wird die Hepatitis C mit künstlichen Interferonen behandelt, welche unteranderem die Virusvermehrung vermindert. Leider sprechen bis heute allerdings nur etwa 50% der Therapierten positiv auf diese Behandlung an.

Vorkommen
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Da seit mehreren Jahren alle Blutkonserven auf das Hepatitis-C-Virus untersucht werden, ist die Prävalenz, d.h. die Anzahl der bereits Erkrankten, in der Normalbevölkerung sehr gering. Allerdings sind in den Risikogruppen (i.v.-Drogenabhängige) bis zu 80% infiziert.

Fazit
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Da die Hepatitis C sehr schwere Folgen hat, und dennoch schleichend beginnt, wird sie oft erst sehr spät erkannt und kann demnach auch erst spät therapiert werden. Wenn man allerdings die allgemeinen Schutzmaßnahmen beherzigt, welche auch für das HIV gelten, ist die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren sehr gering.

24 Bewertungen, 9 Kommentare

  • easysusi

    25.02.2010, 01:22 Uhr von easysusi
    Bewertung: sehr hilfreich

    ganz liebe Grüße Susi

  • Nathalie810

    20.04.2004, 23:02 Uhr von Nathalie810
    Bewertung: sehr hilfreich

    Sehr nützlicher bericht, habe mih auch schon öfter mit dem thema auseinader gesetzt

  • seehuhn

    07.04.2002, 15:53 Uhr von seehuhn
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hab mich schon länger gefragt was die hat.

  • Rena50

    02.04.2002, 02:31 Uhr von Rena50
    Bewertung: sehr hilfreich

    Dieser Bericht ist ein *sn* wert. Hier konnte man wirklich etwas lernen. Eine gute Woche wünscht Rena

  • Nanie

    02.04.2002, 00:01 Uhr von Nanie
    Bewertung: sehr hilfreich

    Man freut sich immer über neues Wissen, vor allem wenn es sich über so ernste Themen wie tödlich endende Krankeiten handelt. Liebe Grüße, Nanie

  • DerMolf

    02.04.2002, 00:00 Uhr von DerMolf
    Bewertung: sehr hilfreich

    Würde zwar gerne wissen woher Du das alles so genau weißt, aber ich glaub Dir einfach mal. :-) Gruß, Molf

  • Ritzilein

    01.04.2002, 23:59 Uhr von Ritzilein
    Bewertung: sehr hilfreich

    Klasse Bericht. Jetzt weiß ich etwas mehr über diese Krankheit... Gruß, Bianca

  • AnetteBauer

    01.04.2002, 23:56 Uhr von AnetteBauer
    Bewertung: sehr hilfreich

    Toller Beitrag, kann natürlich nicht beurteilen ob er medizinisch richtig ist, aber es hört sich auf jeden Fall gut und verständlich an! Böse Krankheit!

  • ZubZero024

    01.04.2002, 23:55 Uhr von ZubZero024
    Bewertung: sehr hilfreich

    Hier mal eine gute Bewertung. Gruß ZubZero024