Highfield Festival Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von 2BEorNOT2be
sex, drugs and rock´n roll
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das Highfield feierte dieses Jahr sein 5jähriges Bestehen, und ich durfte dabei sein.
Ich war 1999 schon mal dort, auch da waren teilweise recht gute und berühmte Bands da, wie zum Beispiel Garbage und Fanta 4. Doch seit dem ersten Highfield im Jahre 1997 ist das Festival immer größer und berühmter geworden.
Wo verdammt ist Hohenfelden?
Hohenfelden ist ein ziemlich großer Stausee in der Nähe von Erfurt, im schönen Thüringer Land, es liegt also mitten in Deutschland. Das Festivalgelände ist direkt und ohne viel Umwege von der Autobahn aus zu erreichen. Von Berlin sind es ca.300 Kilometer, von Magdeburg 220km und von Nürnberg 170km. Zentraler kann der Ort gar nicht liegen.
Der Campingplatz
Camping, Bühne und Parkplatz sind getrennt gehalten.
Das hat Vor und Nachteile.
Der Campingplatz ist auf einer Feldwiese untergebracht und fast 50 Hektar große, selbst diese reichten aber nicht aus um die ganzen Highfieldcamper unterzubringen, so wurden am ersten Tag noch meterweise Bauzaun rangekarrt um das Areal zu vergrößern. Alles in allem ist der Zeltplatz aber groß genug, hier dürfte sich man eher verlaufen als Platzangst zu haben, gegen das verlaufen helfen allerdings die riesigen Scheinwerfer die aufgestellt sind und in der Nacht erstens eine wunderbare Orientierungshilfe geben (für mich zum Licht...hicks....) und zweitens irgendwie die Mücken weghalten da die sich alle an den Flutlichtern versammeln.
Parken darf man aber nicht auf dem Campingplatz, die Autos müssen draußen bleiben, werden aber von der Secrurity bewacht, sagt man. Also kann es schon mal passieren das manche Camper, die auch beim campen nicht auf heimischen Luxus verzichten wollen mitunter 3 bis 4 mal zu ihrem Auto laufen müssen. Aber der Durchschnittscamper dürfte bequem mit einem Gang hinkommen.
Der weg zur Bühne dauerte eine Zigarette und ein Büchsenbier, wenn ich mich da an 1999 erinnere waren es schon fast 3 Kippen und 2 Bier bis man(n) an der Bühne war, da hatte man noch auf dem eigentlichen „Campingplatz Hohenfelden“ gezeltet...doch die Dauercamper müssen sich wohl über die vielen rüpelhaften Halbstarken und die vielen arg geschundenen Gartenzwerge aufgeregt haben, seitdem campen die Besucher auf dem Feld.
Bühne bzw. Festivalgelände!
Die Bühne steht mitten am Wasser des Stausees, was dem ganzen Festival schon ein schönes Ambiente gibt und dem ganzen so ein bisschen Festivalromantik verleiht :)
Durch den Sandboden auf dem ganzen Festivalgelände ist man auch größtenteils vor Schlamm sicher, das Regenwasser fliest schnell ab, der Sandboden saugt sich nicht voll. Gute Idee, muss ich da sagen, aber eher doch zufälliger Nebeneffekt der Lage.
Die üblichen Festivalanhängsel sind natürlich auch immer dabei. Hunderte von Bier und Fressbuden mit überteuerten Preisen, T-Shirt Verkaufstände, Bungekran und haufenweise Promo von Tabak über Duschbad (mit Dusche...ja Axe hatte 5 Duschen auf dem Festivalgelände aufgestellt:) )bis Kondomen...alles was das Festivalherz begehrt.
Plastikflaschen und Büchsen waren auf dem Gelände verboten, und mussten am Einlas abgegeben werden. Tetrapacks waren aber erlaubt, also doch noch lästiges umfüllen von Wein und Bier in Tetrapacks. Da aber Bier ausm Tetrapack bei 30 Grad Bier und Außentemperatur nicht sehr angenehm ist musste man entweder abstinent bleiben oder auf die teuren Getränke vom Stand zurückgreifen. Ich entschied mich weder für das eine noch das andere...so wurde am zweiten Tag aus dem eine Bierbüchsenweg ein „ein- einhalb Flaschen Wein und eine Bierbüchse-Weg“ :)
Sanitären Einrichtungen.
Wo wir gerade bei Bier und Wein sind, kommt natürlich nicht drum rum sich mit dem alten Festivalproblem: den Dixies zu befassen.
Meiner Meinung nach viel zu wenige, wie wahrscheinlich auf jedem Festival :)
Aber wenigstens wurden sie jeden früh geleert, doch schon ein paar Stunden danach waren sie wieder bis unter Rand gefüllt mit Leckereien.
Duschen gab es auch, doch hatte ich kein Bock mich 2 Stunden anzustellen. Und zum Ärger aller durfte man diese Jahr nicht mal im Stausee baden, 1999 war das noch möglich, aber diese jahr haben uns die Blaualgen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Also dreckig und speckig bleiben, da kommt wenigsten die richtige Campingatmosphäre auf. Da muss eben die tägliche Dosendusche aus dem Hause AXE genügen.
Bands und Lineup
Dese Jahr konnte das Highfield mit ein paar sehr guten Headlinern glänzen, der Topakt war wohl hier unumstritten Korn.
Aber auch Namen wie Incubus, Farin Urlaub, Faithless, Jimmy eat World und die Sportfreunde liesen sich auf den Plakaten lesen und vor der Bühne genießen.
Die Band spielten von 11Uhr in der Früh bis ca. 1 Uhr nachts. Obwohl sich wohl die 11 Uhr Lokalband mit ein paar Zuschauern abgeben mussten und wohl eher zum allgemeinen Aufwachen gut waren. Erst ab ca 15 Uhr füllte sich das festivalgelände langsam, und Am späten Abend, wenn die Headliner die Bühne betreten flippt die Menge aus. Und das ganze Gelände ist am rumspringen und abhotten, aber das ist wohl überall so :)
Preise und Organisation
Das 3- tages Ticket mit Camping kostete 59 €
Zuzüglich aller Gebühren so das man am Ende auf 66 € kommt. Das ein- tages Ticket kostete 32€, wohl kaum lohneswert. Das wohl auch der Grund das man nur Leute mit grünen Armbändern sah, die Tickets können an speziellen Umtauschstellen oder am Einlas, wie üblich, umgetaucht werden. Das Parken kosten noch mal 5€, meiner meinung nach ein bisschen unverschämt, da Parken ja meiner Meinung nach im campen mit inbegriffen ist. Jeder Besucher erhält am Eingang zum Campingplatz einen Müllbeutel, für den er 5€ locker machen muss, diese bekommt er aber am Ende der 3 Tage gegen den gefüllten Müllbeutel wieder, so liegt nicht ganz soviel Müll rum. Tiere jeglicher Art, also sagen wir haustiere jeder Art, isses nun Hund oder Hamster sind verboten. Und eigentlich ist Fotografieren auf dem Festivalgelände, also vor der Bühne auch verboten, doch ein Fotoapparat ohne Focus oder Zoom darf man mit reinnehmen. Und den Rest im Zelt lassen. Ach ja a propos im Zelt lassen, ich hatte mein Handy, mein Fotoapparat und meine Kohle im Zelt...alles war noch da als ich wieder kam. Ich hab auch von keinen gehört dem irgendwann mal irgendwas weggekommen ist.
Fazit
Das Highfield hat sich mehr und mehr etabliert, es hat 1997 mit ein paar Band an einem Tag angefangen und heute verwöhnen Korn, Incubus, Faithless und andere Größen an drei Tagen die Zuschauer. Damals wo eher etwas für Lokal ansässige Zuschauer aus Erfurt und Umgebung trifft man heute Leute aus ganz Deutschland, England, Niederlande, Österreich und der Schweiz.
Dazu kommt noch die super Lage. Mitten an einem Stausee, der sogar zum baden genutzt werden kann, wenn nicht gerade mal Blaualgen drinrumtümpeln. Der Campingplatz ist recht groß, niemand muss Platzangst haben. Und weit isses auch nicht bis zur Bühne.
Alles in allem ein sehr gutes Festival, nicht so große wie Rock im Park, dafür aber mit dem gewissen etwas. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr...vielleicht sieht man sich ja beim Highfield...im nächsten Jahr :)
Ich war 1999 schon mal dort, auch da waren teilweise recht gute und berühmte Bands da, wie zum Beispiel Garbage und Fanta 4. Doch seit dem ersten Highfield im Jahre 1997 ist das Festival immer größer und berühmter geworden.
Wo verdammt ist Hohenfelden?
Hohenfelden ist ein ziemlich großer Stausee in der Nähe von Erfurt, im schönen Thüringer Land, es liegt also mitten in Deutschland. Das Festivalgelände ist direkt und ohne viel Umwege von der Autobahn aus zu erreichen. Von Berlin sind es ca.300 Kilometer, von Magdeburg 220km und von Nürnberg 170km. Zentraler kann der Ort gar nicht liegen.
Der Campingplatz
Camping, Bühne und Parkplatz sind getrennt gehalten.
Das hat Vor und Nachteile.
Der Campingplatz ist auf einer Feldwiese untergebracht und fast 50 Hektar große, selbst diese reichten aber nicht aus um die ganzen Highfieldcamper unterzubringen, so wurden am ersten Tag noch meterweise Bauzaun rangekarrt um das Areal zu vergrößern. Alles in allem ist der Zeltplatz aber groß genug, hier dürfte sich man eher verlaufen als Platzangst zu haben, gegen das verlaufen helfen allerdings die riesigen Scheinwerfer die aufgestellt sind und in der Nacht erstens eine wunderbare Orientierungshilfe geben (für mich zum Licht...hicks....) und zweitens irgendwie die Mücken weghalten da die sich alle an den Flutlichtern versammeln.
Parken darf man aber nicht auf dem Campingplatz, die Autos müssen draußen bleiben, werden aber von der Secrurity bewacht, sagt man. Also kann es schon mal passieren das manche Camper, die auch beim campen nicht auf heimischen Luxus verzichten wollen mitunter 3 bis 4 mal zu ihrem Auto laufen müssen. Aber der Durchschnittscamper dürfte bequem mit einem Gang hinkommen.
Der weg zur Bühne dauerte eine Zigarette und ein Büchsenbier, wenn ich mich da an 1999 erinnere waren es schon fast 3 Kippen und 2 Bier bis man(n) an der Bühne war, da hatte man noch auf dem eigentlichen „Campingplatz Hohenfelden“ gezeltet...doch die Dauercamper müssen sich wohl über die vielen rüpelhaften Halbstarken und die vielen arg geschundenen Gartenzwerge aufgeregt haben, seitdem campen die Besucher auf dem Feld.
Bühne bzw. Festivalgelände!
Die Bühne steht mitten am Wasser des Stausees, was dem ganzen Festival schon ein schönes Ambiente gibt und dem ganzen so ein bisschen Festivalromantik verleiht :)
Durch den Sandboden auf dem ganzen Festivalgelände ist man auch größtenteils vor Schlamm sicher, das Regenwasser fliest schnell ab, der Sandboden saugt sich nicht voll. Gute Idee, muss ich da sagen, aber eher doch zufälliger Nebeneffekt der Lage.
Die üblichen Festivalanhängsel sind natürlich auch immer dabei. Hunderte von Bier und Fressbuden mit überteuerten Preisen, T-Shirt Verkaufstände, Bungekran und haufenweise Promo von Tabak über Duschbad (mit Dusche...ja Axe hatte 5 Duschen auf dem Festivalgelände aufgestellt:) )bis Kondomen...alles was das Festivalherz begehrt.
Plastikflaschen und Büchsen waren auf dem Gelände verboten, und mussten am Einlas abgegeben werden. Tetrapacks waren aber erlaubt, also doch noch lästiges umfüllen von Wein und Bier in Tetrapacks. Da aber Bier ausm Tetrapack bei 30 Grad Bier und Außentemperatur nicht sehr angenehm ist musste man entweder abstinent bleiben oder auf die teuren Getränke vom Stand zurückgreifen. Ich entschied mich weder für das eine noch das andere...so wurde am zweiten Tag aus dem eine Bierbüchsenweg ein „ein- einhalb Flaschen Wein und eine Bierbüchse-Weg“ :)
Sanitären Einrichtungen.
Wo wir gerade bei Bier und Wein sind, kommt natürlich nicht drum rum sich mit dem alten Festivalproblem: den Dixies zu befassen.
Meiner Meinung nach viel zu wenige, wie wahrscheinlich auf jedem Festival :)
Aber wenigstens wurden sie jeden früh geleert, doch schon ein paar Stunden danach waren sie wieder bis unter Rand gefüllt mit Leckereien.
Duschen gab es auch, doch hatte ich kein Bock mich 2 Stunden anzustellen. Und zum Ärger aller durfte man diese Jahr nicht mal im Stausee baden, 1999 war das noch möglich, aber diese jahr haben uns die Blaualgen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Also dreckig und speckig bleiben, da kommt wenigsten die richtige Campingatmosphäre auf. Da muss eben die tägliche Dosendusche aus dem Hause AXE genügen.
Bands und Lineup
Dese Jahr konnte das Highfield mit ein paar sehr guten Headlinern glänzen, der Topakt war wohl hier unumstritten Korn.
Aber auch Namen wie Incubus, Farin Urlaub, Faithless, Jimmy eat World und die Sportfreunde liesen sich auf den Plakaten lesen und vor der Bühne genießen.
Die Band spielten von 11Uhr in der Früh bis ca. 1 Uhr nachts. Obwohl sich wohl die 11 Uhr Lokalband mit ein paar Zuschauern abgeben mussten und wohl eher zum allgemeinen Aufwachen gut waren. Erst ab ca 15 Uhr füllte sich das festivalgelände langsam, und Am späten Abend, wenn die Headliner die Bühne betreten flippt die Menge aus. Und das ganze Gelände ist am rumspringen und abhotten, aber das ist wohl überall so :)
Preise und Organisation
Das 3- tages Ticket mit Camping kostete 59 €
Zuzüglich aller Gebühren so das man am Ende auf 66 € kommt. Das ein- tages Ticket kostete 32€, wohl kaum lohneswert. Das wohl auch der Grund das man nur Leute mit grünen Armbändern sah, die Tickets können an speziellen Umtauschstellen oder am Einlas, wie üblich, umgetaucht werden. Das Parken kosten noch mal 5€, meiner meinung nach ein bisschen unverschämt, da Parken ja meiner Meinung nach im campen mit inbegriffen ist. Jeder Besucher erhält am Eingang zum Campingplatz einen Müllbeutel, für den er 5€ locker machen muss, diese bekommt er aber am Ende der 3 Tage gegen den gefüllten Müllbeutel wieder, so liegt nicht ganz soviel Müll rum. Tiere jeglicher Art, also sagen wir haustiere jeder Art, isses nun Hund oder Hamster sind verboten. Und eigentlich ist Fotografieren auf dem Festivalgelände, also vor der Bühne auch verboten, doch ein Fotoapparat ohne Focus oder Zoom darf man mit reinnehmen. Und den Rest im Zelt lassen. Ach ja a propos im Zelt lassen, ich hatte mein Handy, mein Fotoapparat und meine Kohle im Zelt...alles war noch da als ich wieder kam. Ich hab auch von keinen gehört dem irgendwann mal irgendwas weggekommen ist.
Fazit
Das Highfield hat sich mehr und mehr etabliert, es hat 1997 mit ein paar Band an einem Tag angefangen und heute verwöhnen Korn, Incubus, Faithless und andere Größen an drei Tagen die Zuschauer. Damals wo eher etwas für Lokal ansässige Zuschauer aus Erfurt und Umgebung trifft man heute Leute aus ganz Deutschland, England, Niederlande, Österreich und der Schweiz.
Dazu kommt noch die super Lage. Mitten an einem Stausee, der sogar zum baden genutzt werden kann, wenn nicht gerade mal Blaualgen drinrumtümpeln. Der Campingplatz ist recht groß, niemand muss Platzangst haben. Und weit isses auch nicht bis zur Bühne.
Alles in allem ein sehr gutes Festival, nicht so große wie Rock im Park, dafür aber mit dem gewissen etwas. Ich freu mich schon auf nächstes Jahr...vielleicht sieht man sich ja beim Highfield...im nächsten Jahr :)
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