Highland Park Single Malt Scotch Whisky Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Macmuenze
Die Geschichte von Higland Park
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Mein 1. Bericht soll Euch weniger den Geschmack, sondern mehr die Geschichte des beliebten schottischen Whiskey nahebringen.
Der Highland Park kommt aus einer schottischen Maltdestillerie, am südlichen Ortsrand der Insel-Hauptstadt Kirkwall auf Orkney Mainland gelegen, und sie zählt zur Whiskyregion der Insel und ist dabei noch die nördlichste Brennerei Schottlands.
Highland Park, die auf einer Anhöhe liegt, ist eine
der selten noch ganz tradionell arbeitenden Brennereien, die eigenen floor maltings und zwei kilns brennen.
So liebevoll wie diese Tradition wird auch die Erinnerung an die Geschichte gepflegt, zu der auch der an gleicher Stelle sehr erfolgreich, aber illegal arbeitende, legendäre Magnus Eunson zählt.
Daß er, der auf den Namen des Inselheiligen Sant Magnus getauft war, ein Kirchenmann war, kam ihm gerade recht: er soll den verhassten Zöllner und Steuerbeamten manches Schnippchen geschlagen habe, wenn er zum Beispiel seine Whiskey-Krüge unter der Kanzel oder in den Särgen der lieben verstorbenen verbarg.
Vielleicht gehört das in den Bereich der Legenden dieser Wikinger-Insel, historisch gesichert ist jedenfalls die Gründung 1795 durch David Robinson und die Übernahme von James Gant 1895.
Er war durch seinen Vater bestens vorbereitet, denn der war Manager von Glenlivet gewesen. Die Familie, auf die Heute noch die Lizenz ausgestellt ist, verkaufte 1935 an Highland Destillers.
Der Whiskey, der zu den größten Malts überhaupt gehört, verdankt seinen runden und harmonischen Charakter dem Torf und der Seeluft, aber auch das süße Heidekraut hinterläßt angenehme Spuren.
Als Single-Malt in Eigentümerabfüllung mit 12 Jahren ist er seit den frühen 70er Jahren zu bekommen.
Zuweilen gibt es auch einen Vintage wie den 1967er. Regelmäßig da gegen sollen die beiden Neuen, Ende 1997 eingeführten Versionen mit dem Alter von 18 und 25 Jahren abgefüllt werden.
Im Juni 1998 wurde der 200. Geburtstag der Brennerei durch eine limitierte und numerierte Abfüllung gefeiert. Nur ca. 700 Flaschen gibt es von dem Highland Park 1958, der im Sommer 1998 auf den Markt kam.
Ich hoffe, einige mal zur Geschichte eines so erfolgreichen Whiskeys beigetragen zu haben. Der Geschmack ist an dieser Stelle nicht das wesentlich beschreibbare, probiert es einfach mal selbst aus.
Im Winter des letzten Jahres habe ich mir eine Flasche dieses edlen Tropfens gegönnt - für stolze knapp 100 DM, und ich kann noch immer davon schwärmen.
Bis dahin Euer Macmünze
Der Highland Park kommt aus einer schottischen Maltdestillerie, am südlichen Ortsrand der Insel-Hauptstadt Kirkwall auf Orkney Mainland gelegen, und sie zählt zur Whiskyregion der Insel und ist dabei noch die nördlichste Brennerei Schottlands.
Highland Park, die auf einer Anhöhe liegt, ist eine
der selten noch ganz tradionell arbeitenden Brennereien, die eigenen floor maltings und zwei kilns brennen.
So liebevoll wie diese Tradition wird auch die Erinnerung an die Geschichte gepflegt, zu der auch der an gleicher Stelle sehr erfolgreich, aber illegal arbeitende, legendäre Magnus Eunson zählt.
Daß er, der auf den Namen des Inselheiligen Sant Magnus getauft war, ein Kirchenmann war, kam ihm gerade recht: er soll den verhassten Zöllner und Steuerbeamten manches Schnippchen geschlagen habe, wenn er zum Beispiel seine Whiskey-Krüge unter der Kanzel oder in den Särgen der lieben verstorbenen verbarg.
Vielleicht gehört das in den Bereich der Legenden dieser Wikinger-Insel, historisch gesichert ist jedenfalls die Gründung 1795 durch David Robinson und die Übernahme von James Gant 1895.
Er war durch seinen Vater bestens vorbereitet, denn der war Manager von Glenlivet gewesen. Die Familie, auf die Heute noch die Lizenz ausgestellt ist, verkaufte 1935 an Highland Destillers.
Der Whiskey, der zu den größten Malts überhaupt gehört, verdankt seinen runden und harmonischen Charakter dem Torf und der Seeluft, aber auch das süße Heidekraut hinterläßt angenehme Spuren.
Als Single-Malt in Eigentümerabfüllung mit 12 Jahren ist er seit den frühen 70er Jahren zu bekommen.
Zuweilen gibt es auch einen Vintage wie den 1967er. Regelmäßig da gegen sollen die beiden Neuen, Ende 1997 eingeführten Versionen mit dem Alter von 18 und 25 Jahren abgefüllt werden.
Im Juni 1998 wurde der 200. Geburtstag der Brennerei durch eine limitierte und numerierte Abfüllung gefeiert. Nur ca. 700 Flaschen gibt es von dem Highland Park 1958, der im Sommer 1998 auf den Markt kam.
Ich hoffe, einige mal zur Geschichte eines so erfolgreichen Whiskeys beigetragen zu haben. Der Geschmack ist an dieser Stelle nicht das wesentlich beschreibbare, probiert es einfach mal selbst aus.
Im Winter des letzten Jahres habe ich mir eine Flasche dieses edlen Tropfens gegönnt - für stolze knapp 100 DM, und ich kann noch immer davon schwärmen.
Bis dahin Euer Macmünze
13 Bewertungen, 1 Kommentar
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06.03.2002, 18:53 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichna dann mal prost!
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