Himbeere Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Geschmack:
- Gesundheitsfaktor:
Erfahrungsbericht von willibald-1
Frische Himbeeren im November
Pro:
pflegeleichte Sorte, späte aber reichliche Ernte
Kontra:
./.
Empfehlung:
Ja
Jetzt werden sie wieder reif - da dachte ich, es sei doch mal an der Zeit, diesen Testbericht zu überarbeiten:
Vor zwei Jahren schrieb ich, daß ich Ende November, genauer gesagt am 30.!, habe ich im Garten die letzten Himbeeren gepflückt habe. Nein, nicht irgendwo in Spanien oder Italien oder Griechenland, sondern mitten in Deutschland, im Sauerland!
Himbeeren - das ist für mich der Geschmack von Sommer und Sonne! Natürlich kann man die leckeren Früchte im Wald suchen. Aber Himbeeren im Garten zu halten, ist für mich ein unbedingtes Muß!
Bisher kenne ich Himbeerpflanzen, die - in eine Ecke im Garten gepflanzt - in jedem Jahr Ausläufer bilden. Die neuen Triebe sind es dann, die im folgenden Sommer die Früchte tragen. Da gibt es dann die unterschiedlichsten Sorten: mit großen oder kleineren Früchten, gelbe oder rote, frühe oder späte (wobei man sowieso mehrere Wochen im Sommer ernten kann).
Der Nachteil all dieser Sorten: die Ausläufer verbreiten sich meist unkontrolliert - man wird ihrer einfach nicht richtig Herr, außer man reißt sie aus. Und das mindert natürlich die Ernte. Das Auslichten finde ich auch immer ziemlich mühsam, da man die Triebe abschneiden muß, die in dem Jahr getragen haben, und die Triebe, die im nächsten Jahr tragen sollen, stehen lassen muß. Da windet man sich dann durch die pieksigen Stengel...
Außerdem finden sich in diesen Himbeeren mehr oder weniger häufig diese kleinen weißen Würmchen, die einem den Appetit auf die süßen roten Früchte verleiden.
Als wir vor Jahren am Bodensee waren, lernten wir eine neue Sorte kennen, die in einem Betrieb in Singen gezüchtet wurde: "Autumn Bliss". Inzwischen kann man sie in vielen Gartencentern und Gärtnereien bekommen, oft unter der Bezeichnung "Blissy". Sogar bei Quelle im Versandhandel habe ich sie neulich gesehen. - Über die Qualität der Pflanzen kann ich dabei allerdings nicht viel sagen. Wir kauften unsere vor vier Jahren, so daß ich auch über die Preise nicht mehr recht informiert bin.
Man pflanzt diese Himbeersorte in Reihen. Im Spätsommer bringen sie bis in den Herbst eine reichliche Ernte hervor. Nach der Ernte oder besser noch im zeitigen Frühjahr schneidet man sie bis etwa 10 cm über dem Boden zurück. Im Frühjahr bilden sich an den zurückgschnittenen Stöcken neue Triebe, die dann im Sommer wieder Früchte bringen. Ausläufer gibt es wenige - und wenn, dann kann man sie getrost entfernen, da in den gepflanzten Reihen genug wachsen wird!
Dadurch, daß die Triebe nicht überwintern, sind die Pflanzen offenbar auch weniger krankheitsanfällig. Und die "Fliegen", deren Maden in den anderen Himbeeren heranwachsen, fliegen auch schon nicht mehr, wenn diese Sorte blüht und Früchte ansetzt, so daß der Fruchtgenuß ungetrübt ist!
Die Ernte, die etwas später als bei den gewohnten Himbeersorten beginnt, zieht sich dann tatsächlich bis zum ersten Frost hin, der in diesem Jahr recht spät kam, so daß wir wirklich im November immer noch frische Früchte hatten!
Geschmacklich sind die Früchte genau so herrlich, wie ich es von Gartenhimbeeren gewohnt bin. Allein den Duft finde ich schon betörend! Man darf sie dafür allerdings nicht zu früh ernten, sondern sie müssen richtig dunkelrot sein.
Und pflegeleichter ist diese relativ neue Sorte allemal!
Die leckeren Früchte mag ich gerne zu Saft oder Gelee verarbeiten. Auch auf Tortenböden oder in Tortenfüllungen verarbeitet, sind sie ein Genuß! Und natürlich "einfach so" - ohne alles oder mit Sahne oder Vanilleeis!
Vor zwei Jahren schrieb ich, daß ich Ende November, genauer gesagt am 30.!, habe ich im Garten die letzten Himbeeren gepflückt habe. Nein, nicht irgendwo in Spanien oder Italien oder Griechenland, sondern mitten in Deutschland, im Sauerland!
Himbeeren - das ist für mich der Geschmack von Sommer und Sonne! Natürlich kann man die leckeren Früchte im Wald suchen. Aber Himbeeren im Garten zu halten, ist für mich ein unbedingtes Muß!
Bisher kenne ich Himbeerpflanzen, die - in eine Ecke im Garten gepflanzt - in jedem Jahr Ausläufer bilden. Die neuen Triebe sind es dann, die im folgenden Sommer die Früchte tragen. Da gibt es dann die unterschiedlichsten Sorten: mit großen oder kleineren Früchten, gelbe oder rote, frühe oder späte (wobei man sowieso mehrere Wochen im Sommer ernten kann).
Der Nachteil all dieser Sorten: die Ausläufer verbreiten sich meist unkontrolliert - man wird ihrer einfach nicht richtig Herr, außer man reißt sie aus. Und das mindert natürlich die Ernte. Das Auslichten finde ich auch immer ziemlich mühsam, da man die Triebe abschneiden muß, die in dem Jahr getragen haben, und die Triebe, die im nächsten Jahr tragen sollen, stehen lassen muß. Da windet man sich dann durch die pieksigen Stengel...
Außerdem finden sich in diesen Himbeeren mehr oder weniger häufig diese kleinen weißen Würmchen, die einem den Appetit auf die süßen roten Früchte verleiden.
Als wir vor Jahren am Bodensee waren, lernten wir eine neue Sorte kennen, die in einem Betrieb in Singen gezüchtet wurde: "Autumn Bliss". Inzwischen kann man sie in vielen Gartencentern und Gärtnereien bekommen, oft unter der Bezeichnung "Blissy". Sogar bei Quelle im Versandhandel habe ich sie neulich gesehen. - Über die Qualität der Pflanzen kann ich dabei allerdings nicht viel sagen. Wir kauften unsere vor vier Jahren, so daß ich auch über die Preise nicht mehr recht informiert bin.
Man pflanzt diese Himbeersorte in Reihen. Im Spätsommer bringen sie bis in den Herbst eine reichliche Ernte hervor. Nach der Ernte oder besser noch im zeitigen Frühjahr schneidet man sie bis etwa 10 cm über dem Boden zurück. Im Frühjahr bilden sich an den zurückgschnittenen Stöcken neue Triebe, die dann im Sommer wieder Früchte bringen. Ausläufer gibt es wenige - und wenn, dann kann man sie getrost entfernen, da in den gepflanzten Reihen genug wachsen wird!
Dadurch, daß die Triebe nicht überwintern, sind die Pflanzen offenbar auch weniger krankheitsanfällig. Und die "Fliegen", deren Maden in den anderen Himbeeren heranwachsen, fliegen auch schon nicht mehr, wenn diese Sorte blüht und Früchte ansetzt, so daß der Fruchtgenuß ungetrübt ist!
Die Ernte, die etwas später als bei den gewohnten Himbeersorten beginnt, zieht sich dann tatsächlich bis zum ersten Frost hin, der in diesem Jahr recht spät kam, so daß wir wirklich im November immer noch frische Früchte hatten!
Geschmacklich sind die Früchte genau so herrlich, wie ich es von Gartenhimbeeren gewohnt bin. Allein den Duft finde ich schon betörend! Man darf sie dafür allerdings nicht zu früh ernten, sondern sie müssen richtig dunkelrot sein.
Und pflegeleichter ist diese relativ neue Sorte allemal!
Die leckeren Früchte mag ich gerne zu Saft oder Gelee verarbeiten. Auch auf Tortenböden oder in Tortenfüllungen verarbeitet, sind sie ein Genuß! Und natürlich "einfach so" - ohne alles oder mit Sahne oder Vanilleeis!
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