Cupido (gebundene Ausgabe) / Jilliane Hoffman Testbericht
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Erfahrungsbericht von zaubermaus558
Cupido = Schocker
Pro:
Spannung Pur
Kontra:
nichts für schwache Nerven
Empfehlung:
Ja
Cupido von J. Hoffman (aktualisiert)
Dieses Buch ist ein wahrlicher Thiller-Genuss.
Nachdem ich mir mal wieder einen Thriller besorgt hatte um meine Leselust zu befriedigen stieß ich auf diesen Thriller. Anfänglich dachte ich es wird ein Buch sein wie jedes das ich bis dato gelesen hatte aber weit gefehlt. Spannung pur von der ersten bis zu letzten Seite. Aber es ist nichts für schwache Nerven - das musste ich noch am gleichen Abend erkennen. Die Spannung ließ mich nicht mehr los. Ich hatte das Buch in wenigen Tagen durch.
zum Buch:
New York 1988:
Chloe freut sich richtig auf den Abend, den sie mit ihrem Freund Michael verbringen will. Obwohl sie im Prüfungsstress für das juristische Staatsexamen ist, hat sie sich überreden lassen, mit ihm unter der Woche auszugehen. Es ist ihr Jahrestag und sie hofft, dass er ihr einen Heiratsantrag machen wird. Der Abend verläuft nicht ganz so, wie sie es sich erträumt hat. Er setzt sie zuhause ab und sie geht alleine in ihre Wohnung. Währenddessen lauert ein Mann im Gebüsch unter ihrem Fenster, der sie offensichtlich schon lange beobachtet. Als sie schläft, dringt er in ihre Wohnung ein und vergewaltigt sie brutal. Mit schweren Schnittverletzungen am Brustkorb wird sie am nächsten Morgen ins Krankenhaus eingeliefert.
Miami 2000: Aus Chloe wird C.J.
Zwölf Jahre später ist Chloe Staatsanwältin in Miami, ihren Namen hat sie geändert. Seit einem Jahr wird die Bevölkerung durch die Taten eines Serienmörders erschüttert, dem man den Namen Cupido verpasst hat: Bereits elf blonde junge Frauen sind verschwunden, neun Leichen hat man ohne Herz gefunden. Da passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte. Bei einer Verkehrskontrolle wird ein schwarzer Jaguar angehalten, bei dem man aufgrund eines anonymen Tipps Drogen im Kofferraum vermutet, doch man findet den toten Körper von Anna Prado, dem zehnten Opfer von Cupido. C.J. ist die Staatsanwältin in diesem Fall, doch sie erkennt bei der Anklageerhebung in William Rupert Bantling den Mann, der ihr vor 12 Jahren dieses große Leid angetan hat. Sie kann niemandem davon erzählen und sie kann denn Fall eigentlich nicht abgeben, da sie schon seit einem Jahr daran gearbeitet hatt. Aber kann sie die Kraft für den langen Prozess aufbringen? Und was wäre, wenn ihr Peiniger frei kommen würde?
Justizthriller oder Psychothriller ?
"Cupido" wurde stark beworben und es gibt zahlreiche Aussagen zu diesem Buch, wobei manche von Beklemmung sprechen, von nervenzerfetzender Literatur für den hartgesottenen Leser oder mit Vergleichen mit Stephen King oder Thomas Harris aufwarten. Nein, obwohl ein Serienkiller sein Unwesen treibt, muss man nicht allzu viele blutrünstige Details über sich ergehen lassen, die grausamen Taten werden eher anhand der gerichtsmedizinischen Details deutlich gemacht. Tiefe Einblicke in die Psyche.
Rache
Die ersten Kapitel erinnern an "Der Meister" von Tess Gerritsen, vielleicht weil C.J. selbst in die Angelegenheit verwickelt ist, doch hier enden die Parallelen weitestgehend, denn im vorliegenden Buch ist die Tätersuche eigentlich abgeschlossen. Es wird dann vielmehr dargelegt, wie C.J. ihre Anklage vorbereitet und das sehr detailliert. Zudem spielt natürlich ihre eigene Befangenheit eine Rolle sowie der immerwährende Kampf mit der Vergangenheit. Der Zwiespalt Chloes zwischen juristisch korrektem Verhalten und der Rache am Täter kommt allerdings fast ein bisschen zu kurz.
Die sehr detaillierte Erzählweise ist zu Beginn störend, man findet sich dann aber leicht ein. Über die kleinen Längen im Mittelteil tröstet das überraschende Ende hinweg, die Aussage "nichts ist so, wie es scheint" trifft mal wieder voll zu und so eine kleine Wendung, sei sie auch ein wenig unrealistisch, wünscht sich doch der passionierte Krimileser ab und an mal, weil's so schön ist...
Alles in Allem ein gelungenes Werk, nur echte Krimi und Thriller-Leser fehlt das gewisse etwas.
Dieses Buch ist ein wahrlicher Thiller-Genuss.
Nachdem ich mir mal wieder einen Thriller besorgt hatte um meine Leselust zu befriedigen stieß ich auf diesen Thriller. Anfänglich dachte ich es wird ein Buch sein wie jedes das ich bis dato gelesen hatte aber weit gefehlt. Spannung pur von der ersten bis zu letzten Seite. Aber es ist nichts für schwache Nerven - das musste ich noch am gleichen Abend erkennen. Die Spannung ließ mich nicht mehr los. Ich hatte das Buch in wenigen Tagen durch.
zum Buch:
New York 1988:
Chloe freut sich richtig auf den Abend, den sie mit ihrem Freund Michael verbringen will. Obwohl sie im Prüfungsstress für das juristische Staatsexamen ist, hat sie sich überreden lassen, mit ihm unter der Woche auszugehen. Es ist ihr Jahrestag und sie hofft, dass er ihr einen Heiratsantrag machen wird. Der Abend verläuft nicht ganz so, wie sie es sich erträumt hat. Er setzt sie zuhause ab und sie geht alleine in ihre Wohnung. Währenddessen lauert ein Mann im Gebüsch unter ihrem Fenster, der sie offensichtlich schon lange beobachtet. Als sie schläft, dringt er in ihre Wohnung ein und vergewaltigt sie brutal. Mit schweren Schnittverletzungen am Brustkorb wird sie am nächsten Morgen ins Krankenhaus eingeliefert.
Miami 2000: Aus Chloe wird C.J.
Zwölf Jahre später ist Chloe Staatsanwältin in Miami, ihren Namen hat sie geändert. Seit einem Jahr wird die Bevölkerung durch die Taten eines Serienmörders erschüttert, dem man den Namen Cupido verpasst hat: Bereits elf blonde junge Frauen sind verschwunden, neun Leichen hat man ohne Herz gefunden. Da passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hätte. Bei einer Verkehrskontrolle wird ein schwarzer Jaguar angehalten, bei dem man aufgrund eines anonymen Tipps Drogen im Kofferraum vermutet, doch man findet den toten Körper von Anna Prado, dem zehnten Opfer von Cupido. C.J. ist die Staatsanwältin in diesem Fall, doch sie erkennt bei der Anklageerhebung in William Rupert Bantling den Mann, der ihr vor 12 Jahren dieses große Leid angetan hat. Sie kann niemandem davon erzählen und sie kann denn Fall eigentlich nicht abgeben, da sie schon seit einem Jahr daran gearbeitet hatt. Aber kann sie die Kraft für den langen Prozess aufbringen? Und was wäre, wenn ihr Peiniger frei kommen würde?
Justizthriller oder Psychothriller ?
"Cupido" wurde stark beworben und es gibt zahlreiche Aussagen zu diesem Buch, wobei manche von Beklemmung sprechen, von nervenzerfetzender Literatur für den hartgesottenen Leser oder mit Vergleichen mit Stephen King oder Thomas Harris aufwarten. Nein, obwohl ein Serienkiller sein Unwesen treibt, muss man nicht allzu viele blutrünstige Details über sich ergehen lassen, die grausamen Taten werden eher anhand der gerichtsmedizinischen Details deutlich gemacht. Tiefe Einblicke in die Psyche.
Rache
Die ersten Kapitel erinnern an "Der Meister" von Tess Gerritsen, vielleicht weil C.J. selbst in die Angelegenheit verwickelt ist, doch hier enden die Parallelen weitestgehend, denn im vorliegenden Buch ist die Tätersuche eigentlich abgeschlossen. Es wird dann vielmehr dargelegt, wie C.J. ihre Anklage vorbereitet und das sehr detailliert. Zudem spielt natürlich ihre eigene Befangenheit eine Rolle sowie der immerwährende Kampf mit der Vergangenheit. Der Zwiespalt Chloes zwischen juristisch korrektem Verhalten und der Rache am Täter kommt allerdings fast ein bisschen zu kurz.
Die sehr detaillierte Erzählweise ist zu Beginn störend, man findet sich dann aber leicht ein. Über die kleinen Längen im Mittelteil tröstet das überraschende Ende hinweg, die Aussage "nichts ist so, wie es scheint" trifft mal wieder voll zu und so eine kleine Wendung, sei sie auch ein wenig unrealistisch, wünscht sich doch der passionierte Krimileser ab und an mal, weil's so schön ist...
Alles in Allem ein gelungenes Werk, nur echte Krimi und Thriller-Leser fehlt das gewisse etwas.
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