Das Buch (gebundene Ausgabe) / Wolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein Testbericht
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Erfahrungsbericht von susperia
Ein Buch kann die Wirklichkeit verändern!
Pro:
regt zum denken an, teils sehr spannend, gute Wendepunkte
Kontra:
ein paar Seiten zu viel, stellenweise langatmig
Empfehlung:
Ja
Mensch, hab ich erst jetzt gemerkt, dass ich diesen Bericht noch
nicht veröffentlicht habe. Dabei habe ich ihn schon seit
über einem halben Jahr fertig geschrieben gehabt. Hier ist er nun:
****Story****
Leonie ein junger Teenager soll ein Praktikum in einer Bibliothek machen. Sie stammt aus einer Buchhändlerfamilie, die auch ein eigenes Geschäft haben. Der größte Traum ihrer Großmutter ist es, dass Leonie irgendein Mal in ihre Fußstapfen tritt. Doch Leonie hat eigentlich keine Lust und macht das Praktikum nur aus Liebe zur ihrer Oma. Doch seltsame Dinge geschehen beim ersten Tag. Der Bibliothekar beschimpft sie, selbst in Anwesenheit ihrer Oma. Doch keiner bekommt es mit. Leidet Leoni etwa an Halluzinationen?
Kurz darauf will ihrer Großmutter ohne einen Grund vereisen und kommt bei einem Flugzeug Absturz ums Leben. Die Mutter Leonies will dies nicht wahr haben und entlüftet ein Urgeheimnis. Denn in ihrem Keller befindet sich ein geheimer Zugang in eine andere Welt.
Eine Welt, in der hässliche Wesen jedes Leben der Menschen in ein Buch niederschreiben und archivieren. Die totgeglaubte Großmutter erscheint Leonie im Traum und spricht immer davon das Leonie die Gabe haben soll(welche Gabe, erfährt man nicht) und ihre Mutter vor etwas schlimmen bewahren soll.
Doch Leonies Hilfe kommt zu spät, ihre Eltern drangen in die zweite Welt ein und stahlen das Buch von der Großmutter, um die Geschichte neu zu schrieben. Kann Leonie trotzdem noch helfen? Welche Auswirkungen hat das auf die Wirklichkeit. Lest selbst!
****Der Autor****
Hohlbein ist der deutsche Fantasy Meister. Zahlreiche seiner Romane können Rekord Erfolge verzeichnen. Wolfgang Hohlbein ist 1953 in Weimar geboren. In einer sehr wichtigen Stadt in Puncto Literatur, weil ja auch Johann Wolfgang von Goethe dort gelebt hat. Hohlbein lebt heute als Freier Schriftsteller und schreibt auch andere Romane mit seiner Frau Heike zusammen, wie z.B. Krieg der Engel.
****Kommentar****
Zunächst werden die Charaktere dargestellt, man bekommt ein sehr gutes Bild der Protagonisten, weil sie detailliert und bildlich beschrieben werden.
Mir gefiel die Verwirrung am Anfang sehr gut. Wo der Bibliothekar Leonie beschimpft und niemand anderer es angeblich wahrnimmt. Auch der Schrei der Großmutter in dem verlassenen Flur, regt zur Spannung an. Erst zum Ende weiß man, was passiert war und das dieser Punkt wichtiger für die Geschichte ist, als man angenommen hatte.
Lustig fand ich besonders das die Skriptoren die Menschen genauso häßlich fanden, wie wir sie. Das ist mal was anderes und zeigt uns das Schönheit wirklich relativ ist. Mal ein kleiner Tipp zum anregen, gefiel mir sehr gut.
Das Buch hat an die 800 Seiten, aber meiner Meinung nach hätte eine kleine Verkürzung ganz gut getan. Denn in der Mitte etwa geschah andauern das Gleiche. Leonie kam der Wahrheit immer näher und der Vater schrieb die Vergangenheit wieder neu um. 2 mal war es ja noch richtig spannend und man konnte das Buch kaum weglegen, aber als immer und immer wieder passierte, wurde es langatmig und man dachte sich, wie doof muss die Kleine eigentlich sein? Klar liebt man seine Eltern, aber lässt man dann alles zu????
Das Buch war ein Glück auch weniger brutal als seine anderen Geschichten, nur ein Mal hab ich das grausen bekommen, als Hohlbein erzählt wie Leonie die Achilles Sehne durchgeschnitten wird. Gott, war mir da schlecht, selbst jetzt noch, wenn ich es nieder schreibe*g*
Natürlich ist das Thema der Zeitveränderung sehr interessant und kann einem schon Kopfzerbrechen bescheren. Hohlbein hat viele klasse Ansätze wie man alles bildlich darstellen kann, damit man seine Theorie folgen kann. z.B. als der Vater da Archiv, welches vorher nur aus Büchern bestand, plötzlich in ein Comuter-technisches Archiv umgewandelt hat. Damit alle Erinnerungen an die Menschen stets present blieben. Doch ist das Wirklich der Sinn der Sache?
Er sagt vorher über die Bücher aus: Wenn sie zerfallen, dann verblassen auch die Erinnerungen an diesen Menschen, dessen Leben dort nieder geschrieben ist.
Also, was ist nun richtig? Man kann gut darüber diskutieren und das ist immer ein toller Aspekt eines Buches.
Das Ende kam mir ein wenig zu verrückt vor. Der Übergang von der alten Gegenwart zu der neuen (Von Leonie ausgedachten) war klasse beschrieben. Aber irgendwie zu unrealistisch. Gut ihr werdet jetzt sagen, Hallo, was ist an dem ganzen Thema realistisch, aber das Ende fällt nun noch mehr aus der Rolle fand ich.
****Fazit****
Ein spannendes Buch, welches mit ein paar weniger Seiten noch lesenswerter gewesen wäre. Alles in einem eine gute Unterhaltung mit Nährwert für Diskussionen über die Zeitveränderung.
Viel Spaß beim lesen. Hab ca. 19 € beim Club bezahlt.
nicht veröffentlicht habe. Dabei habe ich ihn schon seit
über einem halben Jahr fertig geschrieben gehabt. Hier ist er nun:
****Story****
Leonie ein junger Teenager soll ein Praktikum in einer Bibliothek machen. Sie stammt aus einer Buchhändlerfamilie, die auch ein eigenes Geschäft haben. Der größte Traum ihrer Großmutter ist es, dass Leonie irgendein Mal in ihre Fußstapfen tritt. Doch Leonie hat eigentlich keine Lust und macht das Praktikum nur aus Liebe zur ihrer Oma. Doch seltsame Dinge geschehen beim ersten Tag. Der Bibliothekar beschimpft sie, selbst in Anwesenheit ihrer Oma. Doch keiner bekommt es mit. Leidet Leoni etwa an Halluzinationen?
Kurz darauf will ihrer Großmutter ohne einen Grund vereisen und kommt bei einem Flugzeug Absturz ums Leben. Die Mutter Leonies will dies nicht wahr haben und entlüftet ein Urgeheimnis. Denn in ihrem Keller befindet sich ein geheimer Zugang in eine andere Welt.
Eine Welt, in der hässliche Wesen jedes Leben der Menschen in ein Buch niederschreiben und archivieren. Die totgeglaubte Großmutter erscheint Leonie im Traum und spricht immer davon das Leonie die Gabe haben soll(welche Gabe, erfährt man nicht) und ihre Mutter vor etwas schlimmen bewahren soll.
Doch Leonies Hilfe kommt zu spät, ihre Eltern drangen in die zweite Welt ein und stahlen das Buch von der Großmutter, um die Geschichte neu zu schrieben. Kann Leonie trotzdem noch helfen? Welche Auswirkungen hat das auf die Wirklichkeit. Lest selbst!
****Der Autor****
Hohlbein ist der deutsche Fantasy Meister. Zahlreiche seiner Romane können Rekord Erfolge verzeichnen. Wolfgang Hohlbein ist 1953 in Weimar geboren. In einer sehr wichtigen Stadt in Puncto Literatur, weil ja auch Johann Wolfgang von Goethe dort gelebt hat. Hohlbein lebt heute als Freier Schriftsteller und schreibt auch andere Romane mit seiner Frau Heike zusammen, wie z.B. Krieg der Engel.
****Kommentar****
Zunächst werden die Charaktere dargestellt, man bekommt ein sehr gutes Bild der Protagonisten, weil sie detailliert und bildlich beschrieben werden.
Mir gefiel die Verwirrung am Anfang sehr gut. Wo der Bibliothekar Leonie beschimpft und niemand anderer es angeblich wahrnimmt. Auch der Schrei der Großmutter in dem verlassenen Flur, regt zur Spannung an. Erst zum Ende weiß man, was passiert war und das dieser Punkt wichtiger für die Geschichte ist, als man angenommen hatte.
Lustig fand ich besonders das die Skriptoren die Menschen genauso häßlich fanden, wie wir sie. Das ist mal was anderes und zeigt uns das Schönheit wirklich relativ ist. Mal ein kleiner Tipp zum anregen, gefiel mir sehr gut.
Das Buch hat an die 800 Seiten, aber meiner Meinung nach hätte eine kleine Verkürzung ganz gut getan. Denn in der Mitte etwa geschah andauern das Gleiche. Leonie kam der Wahrheit immer näher und der Vater schrieb die Vergangenheit wieder neu um. 2 mal war es ja noch richtig spannend und man konnte das Buch kaum weglegen, aber als immer und immer wieder passierte, wurde es langatmig und man dachte sich, wie doof muss die Kleine eigentlich sein? Klar liebt man seine Eltern, aber lässt man dann alles zu????
Das Buch war ein Glück auch weniger brutal als seine anderen Geschichten, nur ein Mal hab ich das grausen bekommen, als Hohlbein erzählt wie Leonie die Achilles Sehne durchgeschnitten wird. Gott, war mir da schlecht, selbst jetzt noch, wenn ich es nieder schreibe*g*
Natürlich ist das Thema der Zeitveränderung sehr interessant und kann einem schon Kopfzerbrechen bescheren. Hohlbein hat viele klasse Ansätze wie man alles bildlich darstellen kann, damit man seine Theorie folgen kann. z.B. als der Vater da Archiv, welches vorher nur aus Büchern bestand, plötzlich in ein Comuter-technisches Archiv umgewandelt hat. Damit alle Erinnerungen an die Menschen stets present blieben. Doch ist das Wirklich der Sinn der Sache?
Er sagt vorher über die Bücher aus: Wenn sie zerfallen, dann verblassen auch die Erinnerungen an diesen Menschen, dessen Leben dort nieder geschrieben ist.
Also, was ist nun richtig? Man kann gut darüber diskutieren und das ist immer ein toller Aspekt eines Buches.
Das Ende kam mir ein wenig zu verrückt vor. Der Übergang von der alten Gegenwart zu der neuen (Von Leonie ausgedachten) war klasse beschrieben. Aber irgendwie zu unrealistisch. Gut ihr werdet jetzt sagen, Hallo, was ist an dem ganzen Thema realistisch, aber das Ende fällt nun noch mehr aus der Rolle fand ich.
****Fazit****
Ein spannendes Buch, welches mit ein paar weniger Seiten noch lesenswerter gewesen wäre. Alles in einem eine gute Unterhaltung mit Nährwert für Diskussionen über die Zeitveränderung.
Viel Spaß beim lesen. Hab ca. 19 € beim Club bezahlt.
8 Bewertungen, 1 Kommentar
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19.07.2004, 19:36 Uhr von lilly
Bewertung: sehr hilfreichsuper Bericht. Ich wollte mir demnächst das Buch bestellen, mal schaun wie es so ist. Hohlbein steht ja, meiner Ansicht nach, für Qualität. LG, Lilly
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