Die Templerin (Taschenbuch) / Wolfgang Hohlbein Testbericht
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Erfahrungsbericht von dreamweb
Spannend und Mitreißend
Pro:
sehr spannend, keine Beschönigung der Zeit
Kontra:
Ziemlich hart und grausam
Empfehlung:
Ja
Den Roman Die Templerin habe ich mir schon vor einiger Zeit als Taschenbuch gekauft. Heute möchte ich \"Die Templerin\" von Wolfgang Hohlbein hier vorstellen.
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INHALT
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Im 12. Jahrhundert wächst die junge Robin in ihrer kleinen friesischen Welt, einem kleinen Dorf, ohne Vater auf. Sie sieht aus wie ein Junge und hat sich auch noch keine großen Gedanken um irgendwelche Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht, obwohl sie jetzt 15 ist. Ihr Vater ist ein Soldat gewesen und wird nur der Soldat oder der Engländer genannt. Viel von ihm hat sie bisher nicht erfahren. Sie wächst auf wie ein typisches Mädchen dieser Zeit und weiß so gut wie gar nichts von der großen Welt.
Eines Tages wird aber diese Welt zerstört. Alles beginnt damit, dass Robin einen 17jährigen Jungen Jan kennenlernt, der der Knappe eines Tempelritters ist. Ein großes Unglück geschieht und Jan sowie einige Dorfbewohner sterben dabei. Der Tempelritter bedroht dabei Robin, die Augenzeugin war und verschwindet. Kurz darauf wird das Dorf überfallen. Alles spricht dabei dafür, dass Tempelritter dabei die Täter waren. Aber Robin weiß es besser, denn sie hat mitbekommen, was tatsächlich passiert ist. Eine gewaltige Intrige ist im Spiel und Robin wird auch noch als Augenzeugin entdeckt.
Nachdem der erste Mordversuch mißlungen ist, wird das Mädchen von einem jungen Tuareg, der bei den Tempelrittern lebt, gerettet. Sie wird im Orden erstmal behandelt und aufgenommen, auch wenn nicht alle Ordensbrüder dafür sind. Robin lernt durch den jungen Tuarege die Liebe kennen, wird aber von diesem auch im Kampf ausgebildet. Natürlich alles im Heimlichen, denn das Mädchen kämpfen, gilt als Ketzerei. Währenddessen sind Robin auch immer ihre Feinde auf der Spur, denn das Wissen ist lebensbedrohlich für einige Adlige, die ein gerissenes Spiel treiben.
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MEINUNG
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Der Roman \"Die Templerin\" ist für mich ein außergewöhnlicher Roman von Wolfgang Hohlbein. Meistens lese ich eher die Phantasie oder teilweise auch horrorähnlichen Romane dieses Autors. Um so erstaunter war ich doch von \"Die Templerin\"
Der Zusatztitel \"Mord, Intrigen und Verrat\" sagt überdeutlich, wovon der Roman handelt. Nein, hier wird keine heile Welt dargestellt. Brutalität und Machtbesessenheit sowie Politik dominieren diesen Roman. Sehr erstaunlich ist der Roman schon dadurch, dass er im 12. Jahrhundert in Deutschland, in Friesland, spielt.
Der Roman war für mich auch daher etwas Besonderes, da er keine Schönfärberei der alten Zeit betreibt. Wolfgang Hohlbein beschreibt hier in seinem Roman etwas, das gut und gerne auch wirklich so hätte stattfinden können. Ein Bauerndorf wird geopfert, um politisch etwas zu bewirken. Dabei wird hier eine Brutatlität gezeigt, die gut und gerne vorstellbar ist. Teilweise fragt man sich während des Lesens, ober der Unterschied zwischen dem bösen adligen Sohn und dem \"guten\" Tempelbruder Abbé wirklich überhaupt existiert.
Die Kirche wird hier weder beschönigt noch zum absoluten Bösen gemacht. Aber es wird auch nicht verschwiegen, wie Bösartig und mit wie wenig Gnade gerade die Kämpfer für die Kirche waren. Der Tuareg, der offiziell ein Sklave des Templers \"Abbé\" ist, hat mich doch am meisten neben der tapfen und kämpferischen Robin beeindruckt. Die beiden scheinen tatsächlich Seelenverwand zu sein und sind doch die einzigen außer den niedergemetzelten Dorfbewohnern, die nicht Politik vor Menschlichkeit stellen.
Insgesamt gefällt es mir an dem Roman sehr gut, wie realisisch und nachvollziehbar hier die unterschiedlichen Personen im Roman dargestellt werden. Ich selbst habe mich sehr schnell mit der jungen Robin identifizieren können, die durch die Gewaltsituation hier in eine vollkommen neue Rolle \"getrieben wird\" und sich als sehr mutig und zäh herausgestellte. Mit ihr habe ich die Geschehnisse sozusagen mit erlebt und auch um sie gebibbert, denn es gibt hier viele äußerst gefährliche Geschehnisse, wie ich vorhin schon dargestellt habe.
Wer keine Grausamkeiten mag, der sollte diesen Roman auch auf keinen Fall lesen. Wer aber Ritterromane oder Abenteuerromane mag, die nicht nur eine Seite verherrlichen, der sollte sich \"Die Templerin\" durchlesen. Der Roman ist von Anfang an bis zum Ende sehr spannend und teilweise gibt es doch überraschende Wendungen.
Der Roman \"Die Templerin\" hat 383 Seiten, auf denen aber sehr viel Spannung vermittelt wird, daher habe ich persönlich das Buch auch nicht aus der Hand legen wollen, ehe ich es zu Ende gelesen habe. Ich kann den Roman sehr empfehlen, auch wenn es sich bei meinem Leser nicht um einen Fan der \"typischen\" Wolfgang Hohlbein-Bücher handelt. Es ist ein spannender und abenteuerlicher Roman mit einem interessanten historischen Thema. Und insbesondere daher für Personen zu empfehlen, die sich für Geschichten aus der Vergangenheit interessieren.
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WOLFGANG HOHLBEIN
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Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren. Er ist einer der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Autoren. Vorwiegend schreibt er Kinder- und Jugendbücher, aber auch Horror-Romane und Drehbüche. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Roman \"Märchenmond\". Viele seiner Bücher schreibt er auch gemeinsam mit seiner Ehefrau.
Einige seiner Bücher, die ich selbst kenne:
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Märchenmond
Märchenmonds Kinder
Die Chronik der Unsterblichen
Azrael - Die Wiederkehr
Die Rückkehr der Zauberer
Charity (Buchserie)
Das Avalon Projekt
Der Widersacher
Die Bedrohung
Wyrm
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DATEN
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Titel: Die Templerin
Autor: Wolfgang Hohlbein
Art: Geschichtlicher Abenteuerroman
Buchart: Taschenbuch
Seiten: 383
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: November 2000
ISBN: 345317738X
Preis: 7,95 Euro bei Amazon
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FAZIT
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Die Templerin ist ein äußerst spannender Roman um ein junges Mädchen aus der Zeit des 12. Jahrhunderts, das sehr anschaulich vermittelt, wie grausam es in dieser Zeit oft zuging. Es ist ein sehr mitreißende Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat und den ich daher jedem empfehlen kann, der nichts gegen Gewaltszenen-Schilderungen hat.
Liebe Grüße - Miara
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INHALT
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Im 12. Jahrhundert wächst die junge Robin in ihrer kleinen friesischen Welt, einem kleinen Dorf, ohne Vater auf. Sie sieht aus wie ein Junge und hat sich auch noch keine großen Gedanken um irgendwelche Unterschiede zwischen Mann und Frau gemacht, obwohl sie jetzt 15 ist. Ihr Vater ist ein Soldat gewesen und wird nur der Soldat oder der Engländer genannt. Viel von ihm hat sie bisher nicht erfahren. Sie wächst auf wie ein typisches Mädchen dieser Zeit und weiß so gut wie gar nichts von der großen Welt.
Eines Tages wird aber diese Welt zerstört. Alles beginnt damit, dass Robin einen 17jährigen Jungen Jan kennenlernt, der der Knappe eines Tempelritters ist. Ein großes Unglück geschieht und Jan sowie einige Dorfbewohner sterben dabei. Der Tempelritter bedroht dabei Robin, die Augenzeugin war und verschwindet. Kurz darauf wird das Dorf überfallen. Alles spricht dabei dafür, dass Tempelritter dabei die Täter waren. Aber Robin weiß es besser, denn sie hat mitbekommen, was tatsächlich passiert ist. Eine gewaltige Intrige ist im Spiel und Robin wird auch noch als Augenzeugin entdeckt.
Nachdem der erste Mordversuch mißlungen ist, wird das Mädchen von einem jungen Tuareg, der bei den Tempelrittern lebt, gerettet. Sie wird im Orden erstmal behandelt und aufgenommen, auch wenn nicht alle Ordensbrüder dafür sind. Robin lernt durch den jungen Tuarege die Liebe kennen, wird aber von diesem auch im Kampf ausgebildet. Natürlich alles im Heimlichen, denn das Mädchen kämpfen, gilt als Ketzerei. Währenddessen sind Robin auch immer ihre Feinde auf der Spur, denn das Wissen ist lebensbedrohlich für einige Adlige, die ein gerissenes Spiel treiben.
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MEINUNG
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Der Roman \"Die Templerin\" ist für mich ein außergewöhnlicher Roman von Wolfgang Hohlbein. Meistens lese ich eher die Phantasie oder teilweise auch horrorähnlichen Romane dieses Autors. Um so erstaunter war ich doch von \"Die Templerin\"
Der Zusatztitel \"Mord, Intrigen und Verrat\" sagt überdeutlich, wovon der Roman handelt. Nein, hier wird keine heile Welt dargestellt. Brutalität und Machtbesessenheit sowie Politik dominieren diesen Roman. Sehr erstaunlich ist der Roman schon dadurch, dass er im 12. Jahrhundert in Deutschland, in Friesland, spielt.
Der Roman war für mich auch daher etwas Besonderes, da er keine Schönfärberei der alten Zeit betreibt. Wolfgang Hohlbein beschreibt hier in seinem Roman etwas, das gut und gerne auch wirklich so hätte stattfinden können. Ein Bauerndorf wird geopfert, um politisch etwas zu bewirken. Dabei wird hier eine Brutatlität gezeigt, die gut und gerne vorstellbar ist. Teilweise fragt man sich während des Lesens, ober der Unterschied zwischen dem bösen adligen Sohn und dem \"guten\" Tempelbruder Abbé wirklich überhaupt existiert.
Die Kirche wird hier weder beschönigt noch zum absoluten Bösen gemacht. Aber es wird auch nicht verschwiegen, wie Bösartig und mit wie wenig Gnade gerade die Kämpfer für die Kirche waren. Der Tuareg, der offiziell ein Sklave des Templers \"Abbé\" ist, hat mich doch am meisten neben der tapfen und kämpferischen Robin beeindruckt. Die beiden scheinen tatsächlich Seelenverwand zu sein und sind doch die einzigen außer den niedergemetzelten Dorfbewohnern, die nicht Politik vor Menschlichkeit stellen.
Insgesamt gefällt es mir an dem Roman sehr gut, wie realisisch und nachvollziehbar hier die unterschiedlichen Personen im Roman dargestellt werden. Ich selbst habe mich sehr schnell mit der jungen Robin identifizieren können, die durch die Gewaltsituation hier in eine vollkommen neue Rolle \"getrieben wird\" und sich als sehr mutig und zäh herausgestellte. Mit ihr habe ich die Geschehnisse sozusagen mit erlebt und auch um sie gebibbert, denn es gibt hier viele äußerst gefährliche Geschehnisse, wie ich vorhin schon dargestellt habe.
Wer keine Grausamkeiten mag, der sollte diesen Roman auch auf keinen Fall lesen. Wer aber Ritterromane oder Abenteuerromane mag, die nicht nur eine Seite verherrlichen, der sollte sich \"Die Templerin\" durchlesen. Der Roman ist von Anfang an bis zum Ende sehr spannend und teilweise gibt es doch überraschende Wendungen.
Der Roman \"Die Templerin\" hat 383 Seiten, auf denen aber sehr viel Spannung vermittelt wird, daher habe ich persönlich das Buch auch nicht aus der Hand legen wollen, ehe ich es zu Ende gelesen habe. Ich kann den Roman sehr empfehlen, auch wenn es sich bei meinem Leser nicht um einen Fan der \"typischen\" Wolfgang Hohlbein-Bücher handelt. Es ist ein spannender und abenteuerlicher Roman mit einem interessanten historischen Thema. Und insbesondere daher für Personen zu empfehlen, die sich für Geschichten aus der Vergangenheit interessieren.
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WOLFGANG HOHLBEIN
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Wolfgang Hohlbein wurde 1953 in Weimar geboren. Er ist einer der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Autoren. Vorwiegend schreibt er Kinder- und Jugendbücher, aber auch Horror-Romane und Drehbüche. Sein Durchbruch gelang ihm 1982 mit dem Roman \"Märchenmond\". Viele seiner Bücher schreibt er auch gemeinsam mit seiner Ehefrau.
Einige seiner Bücher, die ich selbst kenne:
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Märchenmond
Märchenmonds Kinder
Die Chronik der Unsterblichen
Azrael - Die Wiederkehr
Die Rückkehr der Zauberer
Charity (Buchserie)
Das Avalon Projekt
Der Widersacher
Die Bedrohung
Wyrm
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DATEN
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Titel: Die Templerin
Autor: Wolfgang Hohlbein
Art: Geschichtlicher Abenteuerroman
Buchart: Taschenbuch
Seiten: 383
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: November 2000
ISBN: 345317738X
Preis: 7,95 Euro bei Amazon
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FAZIT
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Die Templerin ist ein äußerst spannender Roman um ein junges Mädchen aus der Zeit des 12. Jahrhunderts, das sehr anschaulich vermittelt, wie grausam es in dieser Zeit oft zuging. Es ist ein sehr mitreißende Roman, der mich schnell in seinen Bann gezogen hat und den ich daher jedem empfehlen kann, der nichts gegen Gewaltszenen-Schilderungen hat.
Liebe Grüße - Miara
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