Katzenwinter (gebundene Ausgabe) / Wolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein Testbericht
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Erfahrungsbericht von magicgirl
Katzenwinter
Pro:
spannend
Kontra:
keine
Empfehlung:
Ja
Ein fesselnder Horrorschinken-Fantasyroman von Wolfgang und Heike Holbein, der ununterbrochen gut lesbar und durchgängig entweder spannend oder witzig ist. Eine gute Mischung. Wenn ich könnte, würde ich einfach mal rüberfahren zu Hohlbeins und dazu persönlich gratulieren.
Zu der Geschichte will ich nicht allzuviel sagen. Eine Familie lebt mit der Großmutter zusammen, die sich bei einem Treppensturz das Genick bricht und im Koma liegt. Die alte Frau war im Ort Crailsfelden als Hexe verschrieen und offenbar auch nicht ganz ohne Grund.
In dem Ort geht etwas seltsames vor. Die Bewohner werden agressiver als sonst und geraten schon bei der kleinsten Kleinigkeit aus dem Häuschen. Offensichtlich hat der Enkel der im Krankenhaus liegenden Großmutter eine besondere Fähigkeit von seiner Oma mitbekommen, denn obwohl er nicht weiß wie, scheint er irgendwas daran ändern zu können.
Und dann wird der Ort eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Diese Zeit, des "Nicht aus dem Ort Hinauskönnens" wird als Katzenwinter bezeichnet.
Das Buch hat mich wirklich nicht mehr losgelassen. Nachdem ich bei meinem letzten Roman von Dean R. Koontz doch wirklich geschädigt war von Landschaftbeschreibungen und Metaphern, überzeugte dieses Buch, dadurch, das gar nichts beschrieben wird und der Leser sich seine eigene kleine Welt vorstellen kann. Hierbei ist mir dann auch zum ersten Mal aufgefallen, daß diese Schreibweise äußst typisch für Hohlbein ist, erfreulicherweise.
Was ich als Kölner und damit auch Deutscher besonders witzig fand wa r, daß es endlich mal einen Horror Roman gibt, in dem mit Mark und nicht mit Dollar bezahlt wird und in dem die Gebäude nicht so hoch sind wie die Freiheitsstatue, sondern wie der Kölner Dom (wirklich, mit dem hat er verglichen). Es war eine angenehme Erfahrung zu wissen, daß die beschreibenden Adjektive, die in diesem Buch stehen, auch die Worte des Schriftstellers und nicht irgendeines Übersetzers sind. Irgendwie denke ich, daß man das auch merkt. Insgesamt fand ich es nach einer Reihe von Dean R. Koontz, Stephen King und sonstigen amerikanischen Horrorfritzen mal wieder echt erfrischend einen wirklich guten Hohlbein zu lesen. Und mit Katzenwinter haben Heike und Wolfgang Hohlbein nochmal ein richtig gutes Buch unter die Leute gebracht.
Nun ja, es gibt hier noch eine Meinung, die ich allerdings nicht teile. Bemängelt wird darin zum Beispiel, daß der Hauptdarsteller wirklich viele dumme Aktionen bringt, bei denen sich der Leser denkt, Mein Gott, ist der dämlich. Tatsache ist, daß dem Leser und dem Hauptdarsteller viele Informationen lange Zeit vorenthalten werden, die für die Lösung und den Schluß allerdings absolut entscheidend sind. Und daß der Hauptdarsteller mal nicht mehr weiß, als der Leser, finde ich schon wieder gut, hat man selten.
Die andere Meinung bemängelt auch, daß der Schreibstil zu simpel sei und die Worte von Hohlbein nicht gut gewählt seien. Kann ich ebenfalls nicht unterstreichen. Liegt aber vielleicht daran, daß es nicht sooo viele übernatürliche Dinge gibt, die einer übernatürlichen Beschreibung bedürften. Ich fand das ganze überraschend und erfreulich normal.
Leider kann ich Euch keinen genauen Preis nennen, da ich es selbst als Bertelsmann Ausgabe geschenkt bekommen habe. Aber als Taschenbuch ist es eines der wenigen Bücher, für die ich auch mehr als 12;80 bezahlen würde. Kann ich natürlich auch erst jetzt sagen. Aber vielleicht erinnert ihr euch ja an meine Meinung, wenn ihrm mal in der Bücherei davorsteht oder ni cht wißt, was ihr bei Bertelsmann bestellen soll.
Katzenwinter ist eine gute Wahl. Auch zum Verschenken geeignet, da nicht so abgedreht.
Zu der Geschichte will ich nicht allzuviel sagen. Eine Familie lebt mit der Großmutter zusammen, die sich bei einem Treppensturz das Genick bricht und im Koma liegt. Die alte Frau war im Ort Crailsfelden als Hexe verschrieen und offenbar auch nicht ganz ohne Grund.
In dem Ort geht etwas seltsames vor. Die Bewohner werden agressiver als sonst und geraten schon bei der kleinsten Kleinigkeit aus dem Häuschen. Offensichtlich hat der Enkel der im Krankenhaus liegenden Großmutter eine besondere Fähigkeit von seiner Oma mitbekommen, denn obwohl er nicht weiß wie, scheint er irgendwas daran ändern zu können.
Und dann wird der Ort eingeschneit und von der Außenwelt abgeschnitten. Diese Zeit, des "Nicht aus dem Ort Hinauskönnens" wird als Katzenwinter bezeichnet.
Das Buch hat mich wirklich nicht mehr losgelassen. Nachdem ich bei meinem letzten Roman von Dean R. Koontz doch wirklich geschädigt war von Landschaftbeschreibungen und Metaphern, überzeugte dieses Buch, dadurch, das gar nichts beschrieben wird und der Leser sich seine eigene kleine Welt vorstellen kann. Hierbei ist mir dann auch zum ersten Mal aufgefallen, daß diese Schreibweise äußst typisch für Hohlbein ist, erfreulicherweise.
Was ich als Kölner und damit auch Deutscher besonders witzig fand wa r, daß es endlich mal einen Horror Roman gibt, in dem mit Mark und nicht mit Dollar bezahlt wird und in dem die Gebäude nicht so hoch sind wie die Freiheitsstatue, sondern wie der Kölner Dom (wirklich, mit dem hat er verglichen). Es war eine angenehme Erfahrung zu wissen, daß die beschreibenden Adjektive, die in diesem Buch stehen, auch die Worte des Schriftstellers und nicht irgendeines Übersetzers sind. Irgendwie denke ich, daß man das auch merkt. Insgesamt fand ich es nach einer Reihe von Dean R. Koontz, Stephen King und sonstigen amerikanischen Horrorfritzen mal wieder echt erfrischend einen wirklich guten Hohlbein zu lesen. Und mit Katzenwinter haben Heike und Wolfgang Hohlbein nochmal ein richtig gutes Buch unter die Leute gebracht.
Nun ja, es gibt hier noch eine Meinung, die ich allerdings nicht teile. Bemängelt wird darin zum Beispiel, daß der Hauptdarsteller wirklich viele dumme Aktionen bringt, bei denen sich der Leser denkt, Mein Gott, ist der dämlich. Tatsache ist, daß dem Leser und dem Hauptdarsteller viele Informationen lange Zeit vorenthalten werden, die für die Lösung und den Schluß allerdings absolut entscheidend sind. Und daß der Hauptdarsteller mal nicht mehr weiß, als der Leser, finde ich schon wieder gut, hat man selten.
Die andere Meinung bemängelt auch, daß der Schreibstil zu simpel sei und die Worte von Hohlbein nicht gut gewählt seien. Kann ich ebenfalls nicht unterstreichen. Liegt aber vielleicht daran, daß es nicht sooo viele übernatürliche Dinge gibt, die einer übernatürlichen Beschreibung bedürften. Ich fand das ganze überraschend und erfreulich normal.
Leider kann ich Euch keinen genauen Preis nennen, da ich es selbst als Bertelsmann Ausgabe geschenkt bekommen habe. Aber als Taschenbuch ist es eines der wenigen Bücher, für die ich auch mehr als 12;80 bezahlen würde. Kann ich natürlich auch erst jetzt sagen. Aber vielleicht erinnert ihr euch ja an meine Meinung, wenn ihrm mal in der Bücherei davorsteht oder ni cht wißt, was ihr bei Bertelsmann bestellen soll.
Katzenwinter ist eine gute Wahl. Auch zum Verschenken geeignet, da nicht so abgedreht.
11 Bewertungen, 7 Kommentare
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17.08.2006, 14:28 Uhr von Sayenna
Bewertung: sehr hilfreichsh ** nehmen & geben ** jeder freut sich über Lesung :-)))
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17.08.2006, 12:47 Uhr von lappks
Bewertung: sehr hilfreich~ ~ SH ~ ~ LG Andre
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17.08.2006, 11:34 Uhr von phobee
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich! LG, Pia
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16.08.2006, 22:41 Uhr von waltraud.d
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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16.08.2006, 21:47 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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16.08.2006, 21:30 Uhr von ShortBrini
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht...Brini....
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16.08.2006, 21:25 Uhr von MatthiasHuehr
Bewertung: sehr hilfreichCiao Matthias
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