Katzenwinter (gebundene Ausgabe) / Wolfgang Hohlbein, Heike Hohlbein Testbericht
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Erfahrungsbericht von dreamweb
spannend und gut - auch für Erwachsene
Pro:
sehr spannend, durchgängig interessant geschrieben, sowohl für ältere Kinder als auch für Erwachsene geeignet
Kontra:
man sollte Phantasy-Romane mögen
Empfehlung:
Ja
Schon vor einer Weile habe ich mir den Roman KatzenWinter von Wolfgang und Heike Hohlbein im Angebot gekauft und jetzt während des Urlaubs innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Hier meine Meinung zu KatzenWinter.
INHALT
Justin lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner Großmutter in einem sehr schönen villaähnlichen Haus in dem kleinen sehr alten Ort Crailsfelden, einem Städtchen in Deutschland. Sein Leben scheint ganz normal zu sein, jedenfalls bis Justin 14 Jahre ist. Alles beginnt sehr merkwürdig. Justins Großmutter hat im Ort den Ruf, eine Hexe zu sein. Damit musste Justin schon immer Leben. Oft hänselten ihn andere Kinder, aber Justin hat das nicht so viel ausgemacht.
Jetzt aber geschehen Dinge, die eigentlich realistisch gesehen gar nicht passieren dürfen. Während Justins Großmutter die Treppe hinunter gehen will, löst sich vor Justins Augen plötzlich eine Stufe in Luft auf. Justins Großmutter stürzt daraufhin die Treppe hinunter. Dabei wird sie schwer verletzt. Mit einem Krankenwagen wird die über 80jährige Dame in das etwas weiter entfernte städtische Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt fing es an zu schneien, was etwas merkwürdig für den Oktober ist, denn zu dieser Zeit schneit es hier noch nicht.
Im Krankenhaus erfahren Justin und seine Eltern, dass sich die Großmutter das Genick gebrochen hat. Noch lebt sie, aber ihre Chancen durchzukommen stehen auch wegen ihres hohen Alters nicht gut. Und obwohl die alte Frau bewußtlos ist und eine Atemmaske trägt, geschieht jetzt das nächste unheimliche in Justins Leben. Denn als er von Großmutters Katzen das Krankenhauszimmer betritt, da versucht ihm de alte Dame etwas zu sagen. Alles versteht Justin nicht, aber seine Großmutter teilt ihm mit, dass etwas schreckliches beginnt und nur Justin es aufhalten kann. Aber die Katzen seiner Großmutter (sie hat ca. 1 Dutzend Katzen) würden ihm beistehen.
Später zuhause zieht sich im Ort alles zu. Der Schnee scheint nicht mehr aufhören zu wollen und das Bedrohliche scheint sich mehr und mehr zu nähern. Etwas schemenhaftes, dunkles versucht Justin davon abzuhalten, sich einzumischen. Alles scheint mit der Klosterruine gegenüber seines Wohnhauses zusammen zuhängen. Uralte, böse Kräfte herrschen dort und alle paar Jahre haben sie Unheil über die Menschen in dem kleinen Ort gebracht. Und jedesmal fing alles mit heftigem Schneefall an. Katzenwinter, so nannte man diese Zeit, in der viele Menschen ums Leben kamen.
Justin gerät in sehr große Gefahr, als er versucht, hinter das Geheimnis des Katzenwinters zu kommen. Der Vierzehnjährige weiß nicht viel, aber scheinbar liegt es an ihm, gegen die bösen Mächte anzugehen, wie das wohl seine Großmutter vor ihm tat....
MEINUNG ALLGEMEIN
KatzenWinter ist ein schönes gebundenes Buh. Auf der Vorderseite befinden sich fünf herrliche Katzen verschiedener Rassen inmitten eine Schneelandschaft. Auffällig ist dabei, dass man alles gut sehen kann, obwohl hier eine Nachtlandschaft gezeigt wird. Sogar die Wolken und der Mond wirken hier düster und geheimnisvoll. Dennoch sieht man die Katzen in Farbe, wie man sie nur am Tag sieht.
Das 418seitige Buch ist von guter Qualität, die Seiten sind von angenehmer Dicke, so dass sie sich leicht packen und umblättern lassen. Die Schrift ist in normaler Größe gehalten, so dass ich hieraus nicht unbedingt schließen kann, ob es sich um ein Jugendbuch handelt. Leider gibt es im Inneren des Buches keine Zeichnungen bzw. Bilder, bei dem Thema wäre das bestimmt sehr interessant gewesen. So hat man dafür sehr viel Lesestoff.
MEINUNG ZUM INHALT
Der Roman KatzenWinter liest sich sehr spannend. Ich habe das Buch um den jungen Justin und diese mysteriöse Stadt nur äußerst ungern aus der Hand gelegt, so interessant und packend war hier alles geschrieben.
Geeignet ist KatzenWinter meiner Ansicht nach für alle Menschen, die Märchen oder phantastische Romane mögen und die auch nicht vor Jugendromanen zurückschrecken. Smile, es ist genau so ein Buch, wie ich es mag. Ob ein Held 14 oder 40 ist, stört mich bei einem Buch nicht. Aber ein Buch, dessen Hauptperson noch Minderjährig ist, ist auch meistens anders geschrieben als ein Buch mit einer erwachsenen Hauptperson. So spielen Erwachsene hier nicht die große Rolle. Dafür muss sich der 14jährige Justin mit Dämonen herumzanken, die in Gestalt von Motorrad-Rockern erscheinen oder mit Gestalten, die aus einem Horror-Roman entstammen könnten.
Interessant finde ich die Idee mit den Katzen. Denn die Katzen werden hier als Wesen dargestellt, die mehr als die Menschen über das Schicksal der Stadt zu wissen scheinen. Und die wohl im Gegensatz zu den Menschen nicht unter den Bann des Bösen fallen. Sie - und ein geheimnisvolles Mädchen - sind die einzigen, die Justin zur Seite stehen.
Sehr gut hat mir gefallen, dass Justin sehr normal und nicht überzogen oder als Überheld dargestellt wird. Man merkt immer, dass er eben nur ein normaler Junge ist, der sich selbst gar nicht so sicher ist, dass er auserwählt ist, um dem Bösen in der Stadt den Kampf anzusagen. Er hat ganz normale Ängste und Sorgen.
Auch wenn ich vorhin geschrieben habe, dass Erwachsene in den Hintergrund treten, so gibt es in dem Roman doch ein paar Erwachsene, die sich im Verlauf der Geschichte dann als Wichtig für Justin in seinem Kampf gegen das Böse herauskristallieren. Das eine ist Justins Vater, der wohl doch nicht nur ein Mensch ist, der sich nicht gegen seine Frau durchsetzen kann. Die andere Person aber ist der Tierarzt des Ortes, der als guter Freund von Justins Großmutter gilt und wohl mehr weiß, als er Justin gegenüber anfangs zugeben will.
Die interessanteste und ominöseste Figur ist aber Reggie, die manchmal als 12jähriges Mädchen auftritt und kurze Zeit später dann wieder eine Katze, eine riesige Ragdoll ist. Da Justin von seiner Großmutter gewarnt worden ist, dass sich jemand als Freund tarnt, obwohl er/sie dem Bösen angehört, ist die plötzlich in dieser Situation erscheinende Reggie natürlich diejenige, der Justin nicht so Recht traut. Schade finde ich es nicht, dass man etwas auf die Verwandlung eingeht. Aber gerade das wird hier vermieden. Vielleicht ist das ja der Fall, weil es sich um einen Roman eignet, der auch für Jugendliche geeignet ist. Und eine Verwandlung könnte schon zu Horror-Mässig sein. Vielleicht soll aber auch nur das Mysteriöse hier bewahrt werden.
Insgesamt ist KatzenWinter ein Buch, in dem ein 14jähriger zwar nicht die Welt, aber immerhin seinen Heimatort (und vielleicht doch noch mehr als nur den Ort) retten soll. Es ist ein Buch über Hexen, in dem die Hexen als gutartige Kämperinnen gegen das Böse auftreten.
Etwas schade finde ich, dass die Ratten hier als Helfer des Bösen auftreten, denn diese Tiere werden ja oft genug zu Negativ-Rollen in Büchern mißbraucht. Dennoch wird in KatzenWinter auch darauf hingewiesen, dass normalerweise Ratten keinen Menschen angreifen.
DATEN
Titel: Katzenwinter
Autoren: Wolfgang und Heike Hohlbein
Art: Märchen/Fantasy
Buchart: Gebundenes Buch
Verlag: Ueberreuter
Auflage: 2004
Seiten: 418
ISBN-Nr.: 3-8000-5069-2
Preis: 9,95 Euro bei Amazon
FAZIT
KatzenWinter ist ein Märchen für Jugendliche und auch für Erwachsene, soweit sie Märchen mögen. Es ist ein Roman, der so geschrieben ist, dass man auch als Erwachsener seinen Spaß bzw. gute Unterhaltung geboten bekommt. Mir hat es Spaß gemacht, dieses spannende Buch zu lesen.
Liebe Grüße - Miara
INHALT
Justin lebt zusammen mit seinen Eltern und seiner Großmutter in einem sehr schönen villaähnlichen Haus in dem kleinen sehr alten Ort Crailsfelden, einem Städtchen in Deutschland. Sein Leben scheint ganz normal zu sein, jedenfalls bis Justin 14 Jahre ist. Alles beginnt sehr merkwürdig. Justins Großmutter hat im Ort den Ruf, eine Hexe zu sein. Damit musste Justin schon immer Leben. Oft hänselten ihn andere Kinder, aber Justin hat das nicht so viel ausgemacht.
Jetzt aber geschehen Dinge, die eigentlich realistisch gesehen gar nicht passieren dürfen. Während Justins Großmutter die Treppe hinunter gehen will, löst sich vor Justins Augen plötzlich eine Stufe in Luft auf. Justins Großmutter stürzt daraufhin die Treppe hinunter. Dabei wird sie schwer verletzt. Mit einem Krankenwagen wird die über 80jährige Dame in das etwas weiter entfernte städtische Krankenhaus gebracht. Zu diesem Zeitpunkt fing es an zu schneien, was etwas merkwürdig für den Oktober ist, denn zu dieser Zeit schneit es hier noch nicht.
Im Krankenhaus erfahren Justin und seine Eltern, dass sich die Großmutter das Genick gebrochen hat. Noch lebt sie, aber ihre Chancen durchzukommen stehen auch wegen ihres hohen Alters nicht gut. Und obwohl die alte Frau bewußtlos ist und eine Atemmaske trägt, geschieht jetzt das nächste unheimliche in Justins Leben. Denn als er von Großmutters Katzen das Krankenhauszimmer betritt, da versucht ihm de alte Dame etwas zu sagen. Alles versteht Justin nicht, aber seine Großmutter teilt ihm mit, dass etwas schreckliches beginnt und nur Justin es aufhalten kann. Aber die Katzen seiner Großmutter (sie hat ca. 1 Dutzend Katzen) würden ihm beistehen.
Später zuhause zieht sich im Ort alles zu. Der Schnee scheint nicht mehr aufhören zu wollen und das Bedrohliche scheint sich mehr und mehr zu nähern. Etwas schemenhaftes, dunkles versucht Justin davon abzuhalten, sich einzumischen. Alles scheint mit der Klosterruine gegenüber seines Wohnhauses zusammen zuhängen. Uralte, böse Kräfte herrschen dort und alle paar Jahre haben sie Unheil über die Menschen in dem kleinen Ort gebracht. Und jedesmal fing alles mit heftigem Schneefall an. Katzenwinter, so nannte man diese Zeit, in der viele Menschen ums Leben kamen.
Justin gerät in sehr große Gefahr, als er versucht, hinter das Geheimnis des Katzenwinters zu kommen. Der Vierzehnjährige weiß nicht viel, aber scheinbar liegt es an ihm, gegen die bösen Mächte anzugehen, wie das wohl seine Großmutter vor ihm tat....
MEINUNG ALLGEMEIN
KatzenWinter ist ein schönes gebundenes Buh. Auf der Vorderseite befinden sich fünf herrliche Katzen verschiedener Rassen inmitten eine Schneelandschaft. Auffällig ist dabei, dass man alles gut sehen kann, obwohl hier eine Nachtlandschaft gezeigt wird. Sogar die Wolken und der Mond wirken hier düster und geheimnisvoll. Dennoch sieht man die Katzen in Farbe, wie man sie nur am Tag sieht.
Das 418seitige Buch ist von guter Qualität, die Seiten sind von angenehmer Dicke, so dass sie sich leicht packen und umblättern lassen. Die Schrift ist in normaler Größe gehalten, so dass ich hieraus nicht unbedingt schließen kann, ob es sich um ein Jugendbuch handelt. Leider gibt es im Inneren des Buches keine Zeichnungen bzw. Bilder, bei dem Thema wäre das bestimmt sehr interessant gewesen. So hat man dafür sehr viel Lesestoff.
MEINUNG ZUM INHALT
Der Roman KatzenWinter liest sich sehr spannend. Ich habe das Buch um den jungen Justin und diese mysteriöse Stadt nur äußerst ungern aus der Hand gelegt, so interessant und packend war hier alles geschrieben.
Geeignet ist KatzenWinter meiner Ansicht nach für alle Menschen, die Märchen oder phantastische Romane mögen und die auch nicht vor Jugendromanen zurückschrecken. Smile, es ist genau so ein Buch, wie ich es mag. Ob ein Held 14 oder 40 ist, stört mich bei einem Buch nicht. Aber ein Buch, dessen Hauptperson noch Minderjährig ist, ist auch meistens anders geschrieben als ein Buch mit einer erwachsenen Hauptperson. So spielen Erwachsene hier nicht die große Rolle. Dafür muss sich der 14jährige Justin mit Dämonen herumzanken, die in Gestalt von Motorrad-Rockern erscheinen oder mit Gestalten, die aus einem Horror-Roman entstammen könnten.
Interessant finde ich die Idee mit den Katzen. Denn die Katzen werden hier als Wesen dargestellt, die mehr als die Menschen über das Schicksal der Stadt zu wissen scheinen. Und die wohl im Gegensatz zu den Menschen nicht unter den Bann des Bösen fallen. Sie - und ein geheimnisvolles Mädchen - sind die einzigen, die Justin zur Seite stehen.
Sehr gut hat mir gefallen, dass Justin sehr normal und nicht überzogen oder als Überheld dargestellt wird. Man merkt immer, dass er eben nur ein normaler Junge ist, der sich selbst gar nicht so sicher ist, dass er auserwählt ist, um dem Bösen in der Stadt den Kampf anzusagen. Er hat ganz normale Ängste und Sorgen.
Auch wenn ich vorhin geschrieben habe, dass Erwachsene in den Hintergrund treten, so gibt es in dem Roman doch ein paar Erwachsene, die sich im Verlauf der Geschichte dann als Wichtig für Justin in seinem Kampf gegen das Böse herauskristallieren. Das eine ist Justins Vater, der wohl doch nicht nur ein Mensch ist, der sich nicht gegen seine Frau durchsetzen kann. Die andere Person aber ist der Tierarzt des Ortes, der als guter Freund von Justins Großmutter gilt und wohl mehr weiß, als er Justin gegenüber anfangs zugeben will.
Die interessanteste und ominöseste Figur ist aber Reggie, die manchmal als 12jähriges Mädchen auftritt und kurze Zeit später dann wieder eine Katze, eine riesige Ragdoll ist. Da Justin von seiner Großmutter gewarnt worden ist, dass sich jemand als Freund tarnt, obwohl er/sie dem Bösen angehört, ist die plötzlich in dieser Situation erscheinende Reggie natürlich diejenige, der Justin nicht so Recht traut. Schade finde ich es nicht, dass man etwas auf die Verwandlung eingeht. Aber gerade das wird hier vermieden. Vielleicht ist das ja der Fall, weil es sich um einen Roman eignet, der auch für Jugendliche geeignet ist. Und eine Verwandlung könnte schon zu Horror-Mässig sein. Vielleicht soll aber auch nur das Mysteriöse hier bewahrt werden.
Insgesamt ist KatzenWinter ein Buch, in dem ein 14jähriger zwar nicht die Welt, aber immerhin seinen Heimatort (und vielleicht doch noch mehr als nur den Ort) retten soll. Es ist ein Buch über Hexen, in dem die Hexen als gutartige Kämperinnen gegen das Böse auftreten.
Etwas schade finde ich, dass die Ratten hier als Helfer des Bösen auftreten, denn diese Tiere werden ja oft genug zu Negativ-Rollen in Büchern mißbraucht. Dennoch wird in KatzenWinter auch darauf hingewiesen, dass normalerweise Ratten keinen Menschen angreifen.
DATEN
Titel: Katzenwinter
Autoren: Wolfgang und Heike Hohlbein
Art: Märchen/Fantasy
Buchart: Gebundenes Buch
Verlag: Ueberreuter
Auflage: 2004
Seiten: 418
ISBN-Nr.: 3-8000-5069-2
Preis: 9,95 Euro bei Amazon
FAZIT
KatzenWinter ist ein Märchen für Jugendliche und auch für Erwachsene, soweit sie Märchen mögen. Es ist ein Roman, der so geschrieben ist, dass man auch als Erwachsener seinen Spaß bzw. gute Unterhaltung geboten bekommt. Mir hat es Spaß gemacht, dieses spannende Buch zu lesen.
Liebe Grüße - Miara
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