Wyrm (Taschenbuch) / Wolfgang Hohlbein Testbericht

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ab 11,68
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Erfahrungsbericht von mickey73

Da kriecht was!

Pro:

spannend, fesselnd, fantastisch

Kontra:

das Ende, zu kurz

Empfehlung:

Ja

Derzeit bin ich voll auf dem Hohlbein-Tripp. Eine Freundin hat mir eine ganze Reihe von Büchern von diesem Autor geliehen. Darunter auch Wolfgang Hohlbeins Roman “Wyrm”. Da es mit eins der dünnsten Bücher von den geliehenen Hohlbein-Büchern ist, nahm ich es dann auch gleich in Angriff, dieses erstmal zu lesen, bevor ich mich an die wirklich dicken Schinken zu schaffen mache.



Einband



Bei dem Einband handelt es sich um ein Taschenbuch. Auf der Vorderseite ist neben dem Namen des Autors und dem Titel des Buches eine Zeichnung von einem Haus in einem wildwuchernden Wald abgebildet. Auf der Rückseite ist eine kurze Inhaltsangabe abgedruckt und wieder das Bild von der Vorderseite nur kleinformatiger.



Autor



Wolfgang Hohlbein wurde am 11.08.1953 in Weimar geboren und lebt mit seiner Frau und sechs Kindern in der Nähe von Neuss/Düsseldorf. Seinen Durchbruch als Schriftsteller erlangte er 1982 mit dem Kinderbuch "Märchenmond". Von da an schrieb er eine Vielzahl von Fantasy-, Science-Fiction-, Horror-Romanen und Kinderbüchern. Seine Bücher schafften es oftmals auf die Bestseller-Liste und wurden riesige Erfolge.



Inhalt



Der stellvertretende Chef des Straßenbauamtes, Joffrey Coppelstone, macht sich auf den Weg nach Maggoty, einer kleinen Stadt in Neuengland, um dort dem Farmer Morrison dazuzubringen, dem Staat seine Farm zu verkaufen, da durch das Tal, in dem Morrisons Farm liegt, eine neue Straße gebaut werden soll. Schon auf dem Weg dorthin kommt es zu Widrigkeiten. Coppelstone erleidet eine Wagenpanne, aufgrund der vielen riesigen Schlaglöcher, die sich auf der Straße nach Maggoty befinden. Außerdem muss er feststellen, dass es sich bei der Straße um keine Straße herkömmlichen Sinne handelt, denn sie scheint förmlich das Blut, welches ihm aufgrund eines kleinen Unfalles aus der Nase treufelt, aufzusaugen. So macht er sich dann zu Fuß auf den Weg zu Morrisons Farm. Dieser stellt sich als ein verkrüppelter, unförmiger, hässlicher, alter Mann heraus, der absolut nicht daran denkt, die Farm zu verkaufen, obwohl diese in einem total verwahrlosten Zustand ist. Komischerweise umgibt die Farm ein meterhoher Erdwall, auf den sich Coppelstone keinen Reihm machen kann. Nachdem er bei Morrison kein Glück hat, macht er sich auf den Weg nach Maggoty, um seinen Wagen reparieren zu lasen. Dort sind alle sehr abweisend zu ihm und tun alles, damit er nur ganz schnell wieder abreist. Coppelstone lernt den Reverend Reeves kennen, den Gemeindepfarrer, und dieser erzählt ihm, dass Maggoty eine abgrundtief böse Stadt ist, da die Bewohner vor etlichen Jahren die Mächte des Bösen heraufbeschworen haben. Damals führte dies zum Krieg zwischen den Nachbarstädten Maggoty, Eborat und Vendom, wobei die Stadt Vendom völlig ausgelöscht wurde. Eborat zog sich zurück und ging aus Angst nie wieder gegen Maggoty an. Coppelstone hält dies zuerst für eine harmlose Spukgeschichte, doch er bemerkt immer mehr, dass irgendetwas Böses in Maggoty sein Unwesen treibt. Da er in Maggoty keine Unterkunft für die Nacht findet, begibt er sich in die Nachbarstadt Eborat. Als diese hören, dass Coppelstone aus Maggoty kommt, werden diese auch sehr abweisend, geben ihm aber ein Zimmer in einem Wirtshaus zum Übernachten. Noch vor Anbruch des Tages macht Coppelstone sich wieder auf den Weg nach Maggoty, um herauszufinden, was dort los ist. Ganz Maggoty scheint noch im Schlaf zu liegen. Er geht zu der Kirche, die ihm bei seinem ersten Besuch schon aufgefallen ist, aber diese ist verschlossen. Er verschafft sich gewaltsam Einlass und ist angewidert von dem ekeligen Geruch, der aus dieser Kirche strömt. Coppelstone durchsucht die Kirche, in der alles vermodert und verwittert ist und die bereits seit Jahren nicht mehr ihrem eigentlichen Zweck dienlich gewesen sein muss. In der Sakristei findet er einen Zugang der tief in die Erde hineinführt und aus dem der ekelige Gestank noch stärker heraustritt. Doch er macht verängstigt kehrt und will aufgrund der eigenartigen Dinge, die in Maggoty passieren, die Staatspolizei benachrichtigen aus Eborat. Doch die Telefonleitung ist unterbrochen. Er macht sich auf den Weg und versucht die beschädigte Stelle zu finden und die Telefonleitung zu flicken. Doch dort, wo einmal ein Telefonmast stand, befindet sich nun nur ein riesiger Krater. Plötzlich kriecht etwas aus diesem Krater, dass Coppelstone das Herz gefrieren lässt.



(Was in Maggoty und auf Morrisons Farm wirklich vor sich geht und was Coppelstone entdeckt: selber lesen!)



Meine Meinung



Wieder einmal ist Hohlbein mit seinem Roman “Wyrm” ein Meisterwerk gelungen. Auf sehr einfache, jedoch beeindruckende Weise, weis er den Leser an seinen Roman mit einer immensen Spannung zu fesseln. Von der ersten bis zur letzten Seite erzeugt er ein Spannungsfeld, welches einfach nicht abreißt. Mit dem “Wyrm” erschafft er ein Wesen, welches nicht von dieser Welt ist und weiß damit und mit verschiedenen Szenarien und Geschehnissen in seinem Roman die Phantasie des Lesers ins Extremste anzuregen und voranzutreiben. Man findet nicht viele Hauptpersonen vor, so dass kein Chaos im Kopf des Lesers entstehen kann, wer denn nun wer ist, und wer was mit wem zu tun hat. Auch die Handlung ist gut nachzuvollziehen und der Leser verliert nie den Faden.

Hohlbein weiß ebenso auf sehr interessante Weise ein regelrechtes Angstfeld um diesen Roman zu lesen. Er vermittelt die Angst der einzelnen Personen dem Leser so gut, dass sogar der Leser mit der Zeit immer mehr ein Angstgefühl entwickelt, welches sich aus einem flauen Gefühl in der Magengegend bis über eine Gänsehaut hinaus auf den ganzen Körper ausbreitet.

Der Autor bedient sich eines sehr ausschmückenden Schreibstils, welcher trotz der geringen Buckdicke auffällt. Es wird dabei jedoch nie langamtig oder gar langweilig. Fast schon bekommt man eine Wut, weil dieses Buch einfach zu dünn ist und man einfach zu schnell in der Geschichte vorankommt. Man will mehr lesen, viel mehr. Von Nachteil halte ich auch das Ende, über welches ich hier nicht im Genaueren eingehen möchte, da ich die Spannung nicht vorweg nehmen möchte. Jedoch soviel sei gesagt: Ende halbwegs offen! Und solche Enden sind nun einmal nicht unbedingt mein Fall. Entweder Happy End oder die totale Apokalypse. Aber nicht sowas. An manchen Stellen lässt es Hohlbein richtig ekelig werden. Er beschreibt diese so gut, dass man schon manchmal das Würgen kriegen könnte.



Sonstiges



ISBN 3-453-16119-X

erschienen im Wilhelm Heyne-Verlag

Preis: 7,95 EUR

269 Seiten



Weitere Romane von Hohlbein



Magog

Nemesis

Dunkel

Azrael

Die Prophezeiung

Unterland

Märchenmonds Kinder

und viele, viele mehr!

77 Bewertungen, 27 Kommentare

  • Zuckermaus29

    02.05.2006, 13:48 Uhr von Zuckermaus29
    Bewertung: sehr hilfreich

    "sh" von mir für Dich :o) <br/>Liebe Grüße <br/>Jeanny

  • iii

    08.04.2006, 11:54 Uhr von iii
    Bewertung: sehr hilfreich

    +++ SEHR HILFREICH +++

  • anonym

    19.03.2006, 12:44 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    LG, Marianne ;-)

  • swissflyer

    18.03.2006, 23:57 Uhr von swissflyer
    Bewertung: sehr hilfreich

    ========= <br/>===S H=== <br/>========= <br/> <br/>Liebe Grüsse, Patrik

  • Ilka123

    18.03.2006, 18:33 Uhr von Ilka123
    Bewertung: sehr hilfreich

    lg, Ilka123 <br/>:-))

  • WreckRin

    11.03.2006, 23:01 Uhr von WreckRin
    Bewertung: sehr hilfreich

    toller Bericht, würd mich über Gegenlesungen freun <br/>LG Sandra

  • anonym

    18.12.2005, 17:54 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, LG Birgit :-)

  • Nightmare

    26.11.2005, 07:07 Uhr von Nightmare
    Bewertung: sehr hilfreich

    Ich finde, das dir dieser Bericht gelungen ist. <br/>Ich Bewerte dein Bericht mit Sehr Hilfreich, <br/>Wenn du Interese am Yopi-Forum haben solltes <br/>dann schau doch mal rein bei uns,melde dich mit <br/>deinem Yopi Namen an <br/>unter:www.yopi-forum.d

  • rolandmc

    27.10.2005, 20:05 Uhr von rolandmc
    Bewertung: sehr hilfreich

    schöner bericht

  • campimo

    27.10.2005, 10:40 Uhr von campimo
    Bewertung: sehr hilfreich

    Erscheinungsjahr fehlt, sonst gut.

  • mswmsw

    24.10.2005, 03:49 Uhr von mswmsw
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • sape26

    22.10.2005, 21:18 Uhr von sape26
    Bewertung: sehr hilfreich

    klingt interessant!lg,Sandra

  • anonym

    21.10.2005, 20:27 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    ein toller bericht. lg svenja

  • GilbertArenas0

    21.10.2005, 17:11 Uhr von GilbertArenas0
    Bewertung: sehr hilfreich

    WOW,sehr anschaulich geschrieben

  • Schatzy81

    19.10.2005, 13:57 Uhr von Schatzy81
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, sehr guter Bericht.

  • Flute

    18.10.2005, 22:07 Uhr von Flute
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich. Lg. Dunja <br/>

  • marina71

    18.10.2005, 19:24 Uhr von marina71
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, was sonst bei einem so guten bericht! lg

  • irmi1967

    18.10.2005, 19:03 Uhr von irmi1967
    Bewertung: sehr hilfreich

    die Wolfgang Hohlbein Bücher habe ich auch eine Zeitlang alle verschlungen, die sind oft sehr gut !! sh Bericht. LG. Irmi.

  • Chrillemaus

    18.10.2005, 18:50 Uhr von Chrillemaus
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • SelectorBaghira

    18.10.2005, 18:09 Uhr von SelectorBaghira
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh. LG baghira.

  • henna82

    18.10.2005, 18:05 Uhr von henna82
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, greetz henna82!

  • nele83

    18.10.2005, 17:14 Uhr von nele83
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh, guter Bericht, gefällt mir.

  • schaefchen01

    18.10.2005, 17:05 Uhr von schaefchen01
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh! LG Sabine

  • Tweety30

    18.10.2005, 16:13 Uhr von Tweety30
    Bewertung: sehr hilfreich

    SH. Liebe Grüße, Tweety30!

  • CD_Freak

    18.10.2005, 15:51 Uhr von CD_Freak
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh,echt gut

  • morla

    18.10.2005, 15:46 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • tyranessa

    18.10.2005, 15:38 Uhr von tyranessa
    Bewertung: sehr hilfreich

    Habe bisher nur 2 Bücher von Hohlbein gelesen, doch schon diese waren sehr unterschiedlich im Schreibstil, daher wage ich mich nicht so recht dran! LG Vanessa