Hotel Calimera Chiraz Monastir Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
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Erfahrungsbericht von m0gli
Urlaub unter afrikanischer Sonne
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Auch im Oktober scheint die Sonne in Tunesien noch ausreichend stark genug um dort Sonnen- und Strandurlaub zu machen. Dabei ist es nicht mehr so heiß wie wohl im Sommer, was ich durchaus als positiv empfand. Aber auch in Nordafrika ist dann Herbst und dementsprechend kurz sind schon die Tage.
Ein weiterer Vorteil ist, dass man von Deutschland in gut 2,5 Stunden dort ist, in einer teils völlig fremden Kultur und dennoch nahe genug an Europa um den europäischen Einfluss noch stark zu spüren.
Zu den Pluspunkten der Lage Tunesiens kommt auch die positive Lage in Tunesien und die positive Lage des Hotels Calimera Chiraz. Es liegt quasi in der Mitte zwischen Monastir (17km) und Sousse (13km).
Nachdem das Flugzeug (Fluggesellschaft Nouvel Air) auf dem Habib Burgiba Flughafen in Monastir gelandet war und auf einem "fernab" vom Terminal gelegenen Platz seine Parkposition eingenommen hatte ging es die Gangway hinab und mit einem Bus ins Terminal.
Die dortige Abfertigung ging zwar nicht ruckzuck, aber wir konnten uns auch nicht beklagen und so saßen wir bald danach im Bus.
Das Hotel liegt nur 7km vom Airport entfernt liegt. Wir sind zwar vom Flughafen erst in die "falsche" Richtung abgebogen, aber waren dennoch nach ca. 30 Minuten am Hotel.
Ja aber, …. werden nur vielleicht einige von euch denken, ---- aber dann war es sicher durch Fluglärm sehr laut dort. Nein, war es nicht, denn die Flugzeuge überfliegen zwar nach dem Start das Hotel, aber da sie eine große Schleife fliegen, bevor sie dies tun, sind sie beim Überfliegen schon so hoch, dass man sie kaum wahrnimmt, wenn man sie nicht zufällig sieht.
Um das Hotel zu erreichen muss man die Hauptstraße die Sousse und Monastir verbindet verlassen und auf eine Art Hotelstraße einbiegen, an der fast nur Hotels und ein großer Golfplatz liegen. Die Hotels liegen aber auch nicht unmittelbar an dieser Straße. Alle Hotels die ich gesehen habe haben eine mehr oder weniger lange Auffahrt. An der Straße befindet sich ein breites Tor, welches von einem Pförtner bewacht wird. Nachdem dieser das Tor vor dem Bus geöffnet und danach wieder geschlossen hatte, fuhr unser Bus vor den Hoteleingang, wir luden unsere Koffer aus und gingen mit ihnen zur Rezeption.
Beim Einchequen haben wir nicht nur den Zimmerschlüssel bekommen, sondern auch noch ein Plastikbändchen, welches uns als All-Inclusive-Urlauber auswies.
Wenn man will, wird einem das Gepäck aufs Zimmer gebracht. Die 4 Etagen erreicht man über zwei Aufzüge oder die jeweils daneben liegenden Treppenhäuser. Unser Zimmer lag im zweiten Stock und ich habe meist die Treppe benutzt, denn neben Frühstück, am Pool liegen, Mittagessen, am Strand liegen, Abendessen wollte ich auch noch etwas Bewegung haben.
Wir waren kurz nach 14:00 Uhr im Hotel und wer wollte konnte auch noch zum Mittagessen gehen.
Das Hotel verfügt übrigens über 3 tunesische Sterne und hat im deutschen Reisekatalog 3,5 Sterne. Das dies nicht zu schrecken braucht wird wohl mein Bericht klar zeigen, dass man für den Preis, den man bezahlen muss aber keine Luxusherberge erwarten darf, sollte einem schon bei der Buchung klar sein.
Lage des Hotels
**************
Die Entfernung zum Flughafen habe ich schon kurz beschrieben. Aber nicht nur die Lage zum Airport ist ideal, das Hotel liegt auch nahe genug zu Monastir und Sousse, dass es sich durchaus lohnt, die beiden Städte zu besuchen. Dazu kann man sich ein Taxi mieten (Preise weiß ich nicht, da ich keines benutzt habe, aber ist wohl wirklich erschwinglich) oder mit einer Art Straßenbimmelbahn fahren. Für nur wenige Dinare erreicht man in ca. 30 Minuten beide Städte, und wenn man sich mit mehreren zusammen tut. lässt der Fahrer auch mit sich handeln. Bei uns haben z. B. die Kinder gar nichts bezahlt. Die Bahn fährt zu jeweils festen Zeiten direkt vor dem Hoteleingang ab und kommt dort auch wieder an.
Auch nach Port el Kantaoui ist es nicht weit und da Monastir weder zu weit im Norden noch zu weit im Süden Tunesiens liegt kann man auch ohne allzu lange Transferzeiten an Ausflügen nach Tunis, oder in die Wüste teilnehmen. Wenn das interessiert kann meinen jeweiligen Berichte lesen.
Das Hotel liegt direkt am Strand, der über einen kurzen Fußweg vorbei an der Poolanlage, dem Tennisplatz und der Strandbar durch den recht gepflegten Hotelgarten zu erreichen ist.
Der Strand ist zwar kein afrikanischer Traumstrand, denn er ist recht schmal und im Brandungsbereich wird meist auch recht viel Seegras angeschwemmt, aber er ist hell und feinkörnig. (was allerdings wirklich feiner Sand ist, lernt man erst in der Wüste)
Die Zimmer
***********
Die Zimmer haben 3 Räume, den Flur und einen Balkon. Bucht man Meerblick hat man neben diesem auch den Blick auf die Poolanlage und den Garten. Ansonsten hat man mit Glück seitlichen Meerblick, sieht die Minigolfanlage oder aber schaut auf die Auffahrt.
Die Zimmer sind nicht übermäßig groß, aber wer braucht schon einen Tanzsaal, die Betten sind für große Mitmenschen sicher etwas kurz, mir und meinem Sohn haben sie ausgereicht. Die Matrazzen waren nicht durchgelegen und wem es des Nachts mal kalt werden sollte, für lagen im Kleiderschrank, der auch ausreichend groß war, Wolldecken.
Ehe man durch den kleinen Flur, der ohne Tür in den eigentlichen Schlafraum überging in diesen kam, gingen seitlich vom Flur in die Toilette und das Bad ab, die praktischerweise in getrennten Räumen untergebracht waren.
Die Toilette war eine normale "deutsche" Toilette und im Badezimmer befand sich ein großer Waschplatz (Waschbecken mit ummauerter Ablage) und einem großen Spiegel sowie Steckdose für Fön oder Rasierapparat. Außerdem eine Badewanne mit Dusche und Duschvorhang. Das Wasser wurde schnell heiß, war in der Temperatur gut regelbar und hatte auch immer die ausreichende Temperatur. Das Leitungswasser war nicht als Trinkwasser geeignet, ich glaube zwar nicht, dass es gesundheitsgefährdend war, aber das es sehr stark gechlort war, war es nicht genießbar. Mein Sohn entwickelte sogar ein Allergie dagegen, so dass ich ihn nach dem Duschen immer mit Mineralwasser abgerieben habe.
Der Einbauschrank im Schlafzimmer bot genügend Platz für alle Klamotten. Außerdem befanden sich ein ummauerter Tisch und eine Sitzgelegenheit im Zimmer. Der Balkon war ausreichend groß.
Das Zimmer war immer sauber, allerdings wurde es zu sehr unterschiedlichen Zeit gesäubert und die Betten gemacht, einmal wurde es wohl ganz vergessen, aber nachdem ich dies an der Rezeption gesagt hatte innerhalb von ein paar Minuten erledigt. Apropos Betten machen: Bettlaken und Schlafanzüge/Nachthemden wurden immer in Origamiart auf dem Bett drapiert. Einige Touristen fanden manchmal auch Blütenblätter darauf vor. Bei wem dies gemacht wurde und bei wem nicht, bzw. wonach sich dies richtete, habe ich aber nicht herausfinden können.
Auch gab es einen Fernseher mit verschiedenen, auch mehreren deutschsprachigen Programmen. Der Empfang war meist in Ordnung.
Einen Kühlschrank gab es nicht, aber da man sich immer und überall mit frischen und kühlen Getränken eindecken konnte, war dies kein Nachteil.
Sauberkeit allgemein
******************
Über die Sauberkeit im Hotel und der gesamten Anlage kann ich mich nicht beklagen, ich habe zwar mit einem anderen Touristen gesprochen dem auf der Toilette in der Lobby Kakerlaken begegnet sein sollen, aber ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, und außerdem sind einzelne dieser Tierchen im Süden nichts ungewöhnliches.
Dass das Thema Sauberkeit aber ernst genommen wurde beweist mir die Tatsache, dass man immer irgendwo Angestellte mit Putzutensilien gesehen hat.
Auch die Garten- und Poolanlage machte auf mich immer einen sauberen und gepflegten Eindruck. So gab es einen Gärtner der wohl nichts anderes zu tun hatte, als die Beete aufzuhacken und die Pflanzen zu pflegen.
Die Wasserqualität der Pools war wohl auch in Ordnung, auf jeden Fall wiesen Schilder an diesen darauf, das ab einer bestimmten abendlichen Uhrzeit das Wasser aufbereitet würde und dass Schwimmen unterlassen werden sollte.
Das Hotel
*********
Wenn man am Ende der Auffahrt vor dem Hotel steht, muss man ehe man in die Lobby gelangt durch große breite Türen gehen. Hinter diesen befindet sich ein Glaskasten in dem sich ein (älteres) Modell der gesamten Hotelanlage befindet.
Dahinter ist eine weitere Türanlage angebracht durch die man dann die Lobby erreicht.
Der Fußboden im Eingangs-, Rezeptions- und Lobbybereich ist aus Marmor, ob echt oder künstlich weiß ich nicht.
Auch ein kleiner Brunnen ist in der Lobby untergebracht.
Der Eingangsbereich und die Lobby des Hotels sind recht großzügig. Auf der einen Seite befindet sich die Rezeption die eigentlich immer besetzt ist, dahinter liegen die Räume mit den Safes, dahinter Sanitäranlagen und dann folgt der Speisesaal.
Auf der anderen Seite der Lobby ist eine kleine Sitzgruppe mit den Infoständen der Reisegesellschaften, wo man Mappen mit den Ausflügen und den Abreiseinfos vorfindet.
Da das Hotel sich bei zahlreichen Gesellschaften im Angebot befindet ist der Bereich dementsprechend groß.
Das Hotel hat xyz Zimmer, und einen dementsprechend großen Speisesaal. Die Größe machte sich aber Anfang Oktober nicht nachteilig bemerkbar, wie das aber im Sommer aussieht vermag ich nicht zu sagen, ich könnte mir aber vorstellen, dass es dann im Speisesaal schon mal schwierig werden könnte einen freien Tisch oder Platz zu bekommen. Da die Mahlzeiten alle in Buffetform serviert werden, ist es daher sicher vorteilhaft wenn sich einer an den Tisch und wartet bis der andere sich mit Essen eindeckt hat, oder man reserviert den Tisch anderweitig, sonst kann es sicher vorkommen, dass man mit seinem vollen Teller durch den Speisesaal oder über die Terrasse irrt und keinen Platz bekommt.
Wenn man vom Eingangsbereich geradeaus geht, gelangt man über wenige Stufen in einen Sitzbereich und von dort in den Außenbereich des Hotels.
Die hinter dem Speisesaal gelegene Terrasse hat eine große Bühne auf der das Animationsteam 6mal in der Woche abends Showdarbietungen auf die Bühne bringt. Abba, Stepp, Theater und so weiter sind recht gut gemacht und erfreuen sich meist großer Beliebtheit. Jetzt im Herbst fanden die Darbietungen allerdings nur noch am Anfang dort statt, danach wurden sie in der Disco aufgeführt.
Verpflegung
***********
Ja, dass ist nun ein Punkt an dem sich die Geister scheiden. Wie gesagt gab es alle drei Mahlzeiten in Buffetform und da es ein Allinclusive Hotel ist, konnten die mit dem richtigen Bändchen auch zwischendurch an verschiedenen Stellen Kleinigkeiten erhalten. Die Essenszeiten waren recht großzügig bemessen. Frühstück von 07:00 - 11:00 Uhr, Mittagessen von 12:30 - 14:30 Uhr und das Abendessen von 18:30 - 21.00 Uhr. Tipp: lieber etwas später kommen, da es dann nicht mehr so voll ist. Es wird alles immer wieder aufgefüllt, aber ….
Und das Aber ist schon einer der Kritikpunkte, denn das Essen war oft nur etwas mehr als lauwarm. Allerdings soll das eine tunesische Eigenart sein (oder ist es eine deutsche, dass alles heiß sein muss?). Außerdem ist das Essen zwar schmackhaft (oft sehr ölig) und es gibt auch eine große Auswahl an Vorspeisen, Neben- und Hauptgerichten sowie Desserts, aber es wiederholt sich alles, allzu oft und all zu schnell.
Es gibt Gemüse, Fleisch, Pizza, Fisch, und Nudel- Reis oder Kartoffelgerichte.
Die Tische im Speisezahl wurden teilweise mit Blumenarrangements verschönert. Die Kellner (ausschließlich Männer) waren mit dem Abräumen schnell, eigentlich oft zu schnell bei der Hand. Vielleicht sollte man hier eher ein Mal Wert darauf legen, die Tischtücher öfter zu wechseln.
Neben den schon fertigen Gerichten werden an verschieden Stellen im Speisesaal und auf der Terrasse frische Gerichte zubereitet. Die dann hier dargebotenen Nudeln, Omeletts, Fisch- oder Fleischarten waren stets sehr lecker und dann natürlich auch heiß.
Etwas dürftig in der Zahl waren die Getränkestellen. Bier konnte man nicht selbst zapfen sondern musste zu dem einen Ober der dies tat und sich dort anstellen. Daneben gab es recht künstlich aussehende Soft- und Saftsorten, die aber nicht schlecht schmeckten. An einer anderen Stelle gab es Rot,- Rose- und Weißwein.
Bei großem Andrang hieß es schon mal anstellen.
Hotelanlage, innen und außen
***************************
innen
*******
Welche Möglichkeiten hat man sich zu vergnügen, zu shoppen, zu relaxen und, und, und?
Ich glaube, wenn man alles auspropieren, mitmachen und/oder daran teilnehmen will, reichen 2 Wochen kaum aus, oder man tut nichts anderen und kommt nicht mehr dazu die "Sehenswürdigkeiten" außerhalb der Anlage kennenzulernen.
Es ist schon schwierig genug überhaupt Struktur in den Bericht zu diesem Punkt zu bekommen. Ich will es aber mal versuchen.
Die Lobby habe ich ja schon beschrieben. Rechts neben oder besser gesagt hinter dem Infobereich der Reisegesellschaften (vom Straßeneingang aus gesehen) befindet sich ein kleiner Fernsehraum mit Satelitten TV, der aber nie sehr voll war, da es Fernsehen auch auf den Zimmern gab.
Gegenüber befindet sich eines der Treppenhäuser und eine der beiden Aufzuganlagen über die man den linken Teil des Gebäudes erreicht.
Neben dem TV-Raum befindet sich das Maurische Cafe, welches recht ansprechend eingerichtet ist und verschiedene Getränkesorten offeriert. Hier kann man wenn man will, auch Wasserpfeife rauchen und sich an kleinen Tischen oder auf Sitzkissen niederlassen.
Daneben befindet sich eine kleine Boutique, dann folgt ein kleiner Raum mit Spielmöglichkeiten für Kids, dann kommt ein Bereich mit kleinen Shops hinter denen die Spielhalle folgt. In dieser befinden sich mehrere Automaten für Glücks- und Videospiele. Auch Billard und Tableshuffleboard kann man hier spielen, auch ein Kicker steht dort.
Dann folgt ein nach oben offen Bereich um den 2 Bars (eine internationale wo man allerdings zahlen muss) angebracht sind, dazwischen einige gemütliche Sitzgelegenheiten.
Wenn man weitergeht folgt ein Restaurant, in dem ich allerdings nie war, und dass eigentlich auch immer leer war. Ob hier die wenigen Halbpensionsgäste essen konnten?, ich weiß es nicht.
Dann geht man einige Stufen hinab und hat auf der rechten Seite die Diskothek.
Anschließend gelangt man zum Wellness- und Gesundheitsbereich des Hotels, wo sich Sauna, Hamam, Fitnesstraum, Whirlpools und Indoorpool befinden.
Das alles ist allerdings nichts besonderes, 2 kleine Saunakabinen, ein Fitnessraum mit den üblichen Geräten, 2 Whirlpools und ein mittelgroßer Pool. Auch kann man sich massieren lassen, was ich aber nicht ausprobiert habe. Gegen ein Pfand erhält man immer frische, aber recht dünne Handtücher.
In diesem Bereich ist auch eine Tischtennisplatte zu finden.
Sehr oft ist auch ein Sanitäter im Haus, der bei kleineren Problemen helfen kann. Da sich, wie ich ja schon schrieb bei meinem Sohn eine Allergie entwickelte, bin ich mit ihm auch dorthin gegangen. Er hat sich die Sache angesehen und uns gebeten, wiederzukommen, wenn der Doktor da wäre. Der hat sich die Haut meines Sohnes dann auch noch angesehen und Salbe und Spritzen verschrieben, die der Sanitäter dann an drei Tagen spritzte. Die Salbe und die Spritzen wurden in einer Apotheke von ihm besorgt und mitgebracht.
Neben den beiden schon erwähnten Haupttreppenhäusern mit den Aufzügen gibt es noch mehrere kleine Treppenaufgänge. Man gelangt über sie bis in den noch nicht ausgebauten Teil des Hotels, oder ich sollte wohl besser sagen, den primitiver ausgebauten Teil, in dem wohl ein Teil der Angestellten wohnte.
Außen
********
Wenn man den Außenbereich über die Lobby betritt geht es links auf die Außenterrasse (hier kann man auch die Mahlzeiten einnehmen und den Theateraufführungen lauschen). Dann beginnt der Teil in dem die Liegebetten stehen, teils innerhalb der Grünanlagen und wenn man weitergeht um die beiden Außenpools herum. Links befindet sich das Plantschbecken für die Kleinsten, rechts der große Pool mit einer "Rundschwimmanlage" und der eigentliche Pool mit verschiedenen Tiefen.
Die Liegen und die Auflagen werden von einem Angestellten aufgestellt bzw. verteilt. Obwohl sich um die Jahreszeit eigentlich keine Sorgen machen musste, keinen Platz zu bekommen, gab es auch hier die Unsitte möglichst früh die Liegen zu reservieren um dann möglichst spät zu kommen. Da nützen dann auch die angebrachten Schilder nicht, auf denen darum gebeten dies nicht zu tun, vor allem dann nicht, wenn die angedrohten Konsequenzen (entfernen der Handtücher) nicht gehandhabt werden.
Außerdem waren viele Liegen defekt, ob dass daran lag, das die Saison zu Ende ging, oder ...., keine Ahnung, jedenfalls habe ich manchmal zwei oder drei Liegen ausprobiert und hin- und hergeschoben, um zwei intakte Liegen nebeneinander zu haben.
Die Poolbar bietet vieles, Säfte, Bier, Cola. Limo usw. Von früh bis spät kann man sich hier die Kante geben, wenn man will.
Die Duschen am Pool sind einfach aber in Ordnung.
Die Animation ist vielfältig und wirkt nicht aufdringlich. Zwar wird immer mal wieder gefragt, ob man teilnehmen möchte, aber es wird niemand gezwungen. Allerdings war mir die Musik und die Durchsagen oft einen Tick zu laut-
Was geboten wird? Hier eine Auswahl. Wasserball, Wassergymnastik, Poolspiele, Aerobic, Tanzstunden, Arabischstunden, Shuffelboard, Minigolf, Tenniswettbewerbe. Beachvolleyball, Basketball, Fußball usw.
Auch die Kinder kommen nicht zu kurz, in altersgerechten Gruppen wird ihnen am Vormittag, am Nachmittag und am Abend vieles geboten, so dass hier keine Langeweile aufkommt. So können die Eltern an "ihrer" Animation teilnehmen oder in Ruhe relaxen. Auch Ausflüge werden mit den Kids gemacht.
Wenn man nun vom Pool weiter Richtung Strand geht und die Bar "links liegen lässt" geht man durch den "Aerobic"Pavillion, wo natürlich die Aerobic standfindet oder da er durchbrochen mit Stroh überdacht ist sonnengeschützt hinlegen kann.
Rechts vom Weg zum Strand liegen die Tennisplätze, der Bocciaplatz, Minigolf und der Fußballplatz . Rechts vom Weg, der durch einen Garten führt der Shufflebordplatz, die Strandbar und die Liegewiese.
Dann gelangt man über eine Stufen zum Strand, wo genau wie am Pool, auf der Liegewiese jede Menge Liegen mit Auflagen zur Verfügung stehen. Mit großen Liegehandtüchern braucht ihr euch eigentlich nicht zu belasten, denn im Saunabereich des Hotels bekommt ihr diese kostenlos und nur gegen ein Pfand ausgehändigt. Wechseln könnt ihr diese so oft ihr wollt. Es kann aber schon ein Mal vorkommen, dass gerade keine mehr da sind. Außerdem sind sie sehr dünn.
Seitlich vom Hotel liegen ein Spielplatz mit einigen, wenigen Spielgeräten, die auf mich einen nicht wirklich intakten Eindruck machten. Außerdem sind dort ein weiterer Minigolfplatz und ein zusätzlicher Tennisplatz zu finden.
Am Strand
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Der Strand zieht sind bis nach Monastir und in die andere Richtung bis nach Sousse. Hier findet man wie gesagt weitere Liegen. Hier liegt das Beachvolleyballfeld. Außerdem ist hier eine externe Wassersportstation zu finden an der man Bananaboat fahren und Gleitschirm fliegen kann. Diese Angebote muss man allerdings bezahlen.
Links in Richtung Monastir liegt eine Hotelruine, die wohl nie fertig geworden ist. Leider ist leicht links hinter dem Hotel eine weitere. Man erzählte sich, dass hier jemand den Grund und Boden gekauft hatte und anfing das Hotel zu bauen. Als der Rohbau fast fertig war, stellte sich heraus, dass das Grundstück dem Verkäufer gar nicht gehörte und der richtige Besitzer nicht wollte, dass weitergebaut wurde.
Für Nachtschwärmer oder solche, die sich schon mal außerhalb des Hotels vergnügen wollten; was gab es da. Eigentlich nichts, außer ein paar weiteren Hotels und einigen wenigen kleinen Shops einer darin integrierten Bar, ist nichts weit und breit. Aber wer Allinclusive gebucht hat, braucht meist ja auch nichts.
Ansonsten kann man außerhalb auf eigene Faust mit dem eingangs beschrieben Bimmelbähnchen nach Monastir oder Sousse fahren, oder an zahlreichen Ausflügen teilnehmen (habe ja einige davon schon beschrieben). Halbtages- Tages,- Zweitages- und Dreitagestouren werden angeboten.
Ach ja, ich vergaß, dass sich gegenüber des Hotels ein großer Golfplatz hinzog, saftiges Grün und Fairways liegen unter der afrikanischen Sonne.
Alles in Allem kann ich das Hotel nur empfehlen, es ist preiswert, man braucht nicht in Schlips und Kragen ins Restaurant (sollte es allerdings auch nicht in Badekleidung aufsuchen). Es bietet eigentlich alles, was man braucht und das für relativ wenig Geld.
Anmerkung: anscheinend wechselt die Belegung der Räume schon mal, jedenfalls habe ich einen Lageplan gesehen, auf dem sich zum Beispiel der TV-Raum an einer anderen Stelle befand.
Außerdem hieß es, dass Calimera, das Hotel verkauft hat, ob es also weiterhin so firmiert weiß ich nicht.
Jetzt bin ich ja nur mal gespannt, ob ich wieder schlechte Bewertungen bekomme, weil der Bericht so lang ist.
Mehr zu Calimera-Hotels findet ihr unter www.calimer.de
Habe gerade mal nachgesehen, das Chiraz ist das nicht mehr dabei, es scheint also wirklich nicht mehr zu Calimera zu gehören
Ein weiterer Vorteil ist, dass man von Deutschland in gut 2,5 Stunden dort ist, in einer teils völlig fremden Kultur und dennoch nahe genug an Europa um den europäischen Einfluss noch stark zu spüren.
Zu den Pluspunkten der Lage Tunesiens kommt auch die positive Lage in Tunesien und die positive Lage des Hotels Calimera Chiraz. Es liegt quasi in der Mitte zwischen Monastir (17km) und Sousse (13km).
Nachdem das Flugzeug (Fluggesellschaft Nouvel Air) auf dem Habib Burgiba Flughafen in Monastir gelandet war und auf einem "fernab" vom Terminal gelegenen Platz seine Parkposition eingenommen hatte ging es die Gangway hinab und mit einem Bus ins Terminal.
Die dortige Abfertigung ging zwar nicht ruckzuck, aber wir konnten uns auch nicht beklagen und so saßen wir bald danach im Bus.
Das Hotel liegt nur 7km vom Airport entfernt liegt. Wir sind zwar vom Flughafen erst in die "falsche" Richtung abgebogen, aber waren dennoch nach ca. 30 Minuten am Hotel.
Ja aber, …. werden nur vielleicht einige von euch denken, ---- aber dann war es sicher durch Fluglärm sehr laut dort. Nein, war es nicht, denn die Flugzeuge überfliegen zwar nach dem Start das Hotel, aber da sie eine große Schleife fliegen, bevor sie dies tun, sind sie beim Überfliegen schon so hoch, dass man sie kaum wahrnimmt, wenn man sie nicht zufällig sieht.
Um das Hotel zu erreichen muss man die Hauptstraße die Sousse und Monastir verbindet verlassen und auf eine Art Hotelstraße einbiegen, an der fast nur Hotels und ein großer Golfplatz liegen. Die Hotels liegen aber auch nicht unmittelbar an dieser Straße. Alle Hotels die ich gesehen habe haben eine mehr oder weniger lange Auffahrt. An der Straße befindet sich ein breites Tor, welches von einem Pförtner bewacht wird. Nachdem dieser das Tor vor dem Bus geöffnet und danach wieder geschlossen hatte, fuhr unser Bus vor den Hoteleingang, wir luden unsere Koffer aus und gingen mit ihnen zur Rezeption.
Beim Einchequen haben wir nicht nur den Zimmerschlüssel bekommen, sondern auch noch ein Plastikbändchen, welches uns als All-Inclusive-Urlauber auswies.
Wenn man will, wird einem das Gepäck aufs Zimmer gebracht. Die 4 Etagen erreicht man über zwei Aufzüge oder die jeweils daneben liegenden Treppenhäuser. Unser Zimmer lag im zweiten Stock und ich habe meist die Treppe benutzt, denn neben Frühstück, am Pool liegen, Mittagessen, am Strand liegen, Abendessen wollte ich auch noch etwas Bewegung haben.
Wir waren kurz nach 14:00 Uhr im Hotel und wer wollte konnte auch noch zum Mittagessen gehen.
Das Hotel verfügt übrigens über 3 tunesische Sterne und hat im deutschen Reisekatalog 3,5 Sterne. Das dies nicht zu schrecken braucht wird wohl mein Bericht klar zeigen, dass man für den Preis, den man bezahlen muss aber keine Luxusherberge erwarten darf, sollte einem schon bei der Buchung klar sein.
Lage des Hotels
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Die Entfernung zum Flughafen habe ich schon kurz beschrieben. Aber nicht nur die Lage zum Airport ist ideal, das Hotel liegt auch nahe genug zu Monastir und Sousse, dass es sich durchaus lohnt, die beiden Städte zu besuchen. Dazu kann man sich ein Taxi mieten (Preise weiß ich nicht, da ich keines benutzt habe, aber ist wohl wirklich erschwinglich) oder mit einer Art Straßenbimmelbahn fahren. Für nur wenige Dinare erreicht man in ca. 30 Minuten beide Städte, und wenn man sich mit mehreren zusammen tut. lässt der Fahrer auch mit sich handeln. Bei uns haben z. B. die Kinder gar nichts bezahlt. Die Bahn fährt zu jeweils festen Zeiten direkt vor dem Hoteleingang ab und kommt dort auch wieder an.
Auch nach Port el Kantaoui ist es nicht weit und da Monastir weder zu weit im Norden noch zu weit im Süden Tunesiens liegt kann man auch ohne allzu lange Transferzeiten an Ausflügen nach Tunis, oder in die Wüste teilnehmen. Wenn das interessiert kann meinen jeweiligen Berichte lesen.
Das Hotel liegt direkt am Strand, der über einen kurzen Fußweg vorbei an der Poolanlage, dem Tennisplatz und der Strandbar durch den recht gepflegten Hotelgarten zu erreichen ist.
Der Strand ist zwar kein afrikanischer Traumstrand, denn er ist recht schmal und im Brandungsbereich wird meist auch recht viel Seegras angeschwemmt, aber er ist hell und feinkörnig. (was allerdings wirklich feiner Sand ist, lernt man erst in der Wüste)
Die Zimmer
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Die Zimmer haben 3 Räume, den Flur und einen Balkon. Bucht man Meerblick hat man neben diesem auch den Blick auf die Poolanlage und den Garten. Ansonsten hat man mit Glück seitlichen Meerblick, sieht die Minigolfanlage oder aber schaut auf die Auffahrt.
Die Zimmer sind nicht übermäßig groß, aber wer braucht schon einen Tanzsaal, die Betten sind für große Mitmenschen sicher etwas kurz, mir und meinem Sohn haben sie ausgereicht. Die Matrazzen waren nicht durchgelegen und wem es des Nachts mal kalt werden sollte, für lagen im Kleiderschrank, der auch ausreichend groß war, Wolldecken.
Ehe man durch den kleinen Flur, der ohne Tür in den eigentlichen Schlafraum überging in diesen kam, gingen seitlich vom Flur in die Toilette und das Bad ab, die praktischerweise in getrennten Räumen untergebracht waren.
Die Toilette war eine normale "deutsche" Toilette und im Badezimmer befand sich ein großer Waschplatz (Waschbecken mit ummauerter Ablage) und einem großen Spiegel sowie Steckdose für Fön oder Rasierapparat. Außerdem eine Badewanne mit Dusche und Duschvorhang. Das Wasser wurde schnell heiß, war in der Temperatur gut regelbar und hatte auch immer die ausreichende Temperatur. Das Leitungswasser war nicht als Trinkwasser geeignet, ich glaube zwar nicht, dass es gesundheitsgefährdend war, aber das es sehr stark gechlort war, war es nicht genießbar. Mein Sohn entwickelte sogar ein Allergie dagegen, so dass ich ihn nach dem Duschen immer mit Mineralwasser abgerieben habe.
Der Einbauschrank im Schlafzimmer bot genügend Platz für alle Klamotten. Außerdem befanden sich ein ummauerter Tisch und eine Sitzgelegenheit im Zimmer. Der Balkon war ausreichend groß.
Das Zimmer war immer sauber, allerdings wurde es zu sehr unterschiedlichen Zeit gesäubert und die Betten gemacht, einmal wurde es wohl ganz vergessen, aber nachdem ich dies an der Rezeption gesagt hatte innerhalb von ein paar Minuten erledigt. Apropos Betten machen: Bettlaken und Schlafanzüge/Nachthemden wurden immer in Origamiart auf dem Bett drapiert. Einige Touristen fanden manchmal auch Blütenblätter darauf vor. Bei wem dies gemacht wurde und bei wem nicht, bzw. wonach sich dies richtete, habe ich aber nicht herausfinden können.
Auch gab es einen Fernseher mit verschiedenen, auch mehreren deutschsprachigen Programmen. Der Empfang war meist in Ordnung.
Einen Kühlschrank gab es nicht, aber da man sich immer und überall mit frischen und kühlen Getränken eindecken konnte, war dies kein Nachteil.
Sauberkeit allgemein
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Über die Sauberkeit im Hotel und der gesamten Anlage kann ich mich nicht beklagen, ich habe zwar mit einem anderen Touristen gesprochen dem auf der Toilette in der Lobby Kakerlaken begegnet sein sollen, aber ob das stimmt kann ich nicht beurteilen, und außerdem sind einzelne dieser Tierchen im Süden nichts ungewöhnliches.
Dass das Thema Sauberkeit aber ernst genommen wurde beweist mir die Tatsache, dass man immer irgendwo Angestellte mit Putzutensilien gesehen hat.
Auch die Garten- und Poolanlage machte auf mich immer einen sauberen und gepflegten Eindruck. So gab es einen Gärtner der wohl nichts anderes zu tun hatte, als die Beete aufzuhacken und die Pflanzen zu pflegen.
Die Wasserqualität der Pools war wohl auch in Ordnung, auf jeden Fall wiesen Schilder an diesen darauf, das ab einer bestimmten abendlichen Uhrzeit das Wasser aufbereitet würde und dass Schwimmen unterlassen werden sollte.
Das Hotel
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Wenn man am Ende der Auffahrt vor dem Hotel steht, muss man ehe man in die Lobby gelangt durch große breite Türen gehen. Hinter diesen befindet sich ein Glaskasten in dem sich ein (älteres) Modell der gesamten Hotelanlage befindet.
Dahinter ist eine weitere Türanlage angebracht durch die man dann die Lobby erreicht.
Der Fußboden im Eingangs-, Rezeptions- und Lobbybereich ist aus Marmor, ob echt oder künstlich weiß ich nicht.
Auch ein kleiner Brunnen ist in der Lobby untergebracht.
Der Eingangsbereich und die Lobby des Hotels sind recht großzügig. Auf der einen Seite befindet sich die Rezeption die eigentlich immer besetzt ist, dahinter liegen die Räume mit den Safes, dahinter Sanitäranlagen und dann folgt der Speisesaal.
Auf der anderen Seite der Lobby ist eine kleine Sitzgruppe mit den Infoständen der Reisegesellschaften, wo man Mappen mit den Ausflügen und den Abreiseinfos vorfindet.
Da das Hotel sich bei zahlreichen Gesellschaften im Angebot befindet ist der Bereich dementsprechend groß.
Das Hotel hat xyz Zimmer, und einen dementsprechend großen Speisesaal. Die Größe machte sich aber Anfang Oktober nicht nachteilig bemerkbar, wie das aber im Sommer aussieht vermag ich nicht zu sagen, ich könnte mir aber vorstellen, dass es dann im Speisesaal schon mal schwierig werden könnte einen freien Tisch oder Platz zu bekommen. Da die Mahlzeiten alle in Buffetform serviert werden, ist es daher sicher vorteilhaft wenn sich einer an den Tisch und wartet bis der andere sich mit Essen eindeckt hat, oder man reserviert den Tisch anderweitig, sonst kann es sicher vorkommen, dass man mit seinem vollen Teller durch den Speisesaal oder über die Terrasse irrt und keinen Platz bekommt.
Wenn man vom Eingangsbereich geradeaus geht, gelangt man über wenige Stufen in einen Sitzbereich und von dort in den Außenbereich des Hotels.
Die hinter dem Speisesaal gelegene Terrasse hat eine große Bühne auf der das Animationsteam 6mal in der Woche abends Showdarbietungen auf die Bühne bringt. Abba, Stepp, Theater und so weiter sind recht gut gemacht und erfreuen sich meist großer Beliebtheit. Jetzt im Herbst fanden die Darbietungen allerdings nur noch am Anfang dort statt, danach wurden sie in der Disco aufgeführt.
Verpflegung
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Ja, dass ist nun ein Punkt an dem sich die Geister scheiden. Wie gesagt gab es alle drei Mahlzeiten in Buffetform und da es ein Allinclusive Hotel ist, konnten die mit dem richtigen Bändchen auch zwischendurch an verschiedenen Stellen Kleinigkeiten erhalten. Die Essenszeiten waren recht großzügig bemessen. Frühstück von 07:00 - 11:00 Uhr, Mittagessen von 12:30 - 14:30 Uhr und das Abendessen von 18:30 - 21.00 Uhr. Tipp: lieber etwas später kommen, da es dann nicht mehr so voll ist. Es wird alles immer wieder aufgefüllt, aber ….
Und das Aber ist schon einer der Kritikpunkte, denn das Essen war oft nur etwas mehr als lauwarm. Allerdings soll das eine tunesische Eigenart sein (oder ist es eine deutsche, dass alles heiß sein muss?). Außerdem ist das Essen zwar schmackhaft (oft sehr ölig) und es gibt auch eine große Auswahl an Vorspeisen, Neben- und Hauptgerichten sowie Desserts, aber es wiederholt sich alles, allzu oft und all zu schnell.
Es gibt Gemüse, Fleisch, Pizza, Fisch, und Nudel- Reis oder Kartoffelgerichte.
Die Tische im Speisezahl wurden teilweise mit Blumenarrangements verschönert. Die Kellner (ausschließlich Männer) waren mit dem Abräumen schnell, eigentlich oft zu schnell bei der Hand. Vielleicht sollte man hier eher ein Mal Wert darauf legen, die Tischtücher öfter zu wechseln.
Neben den schon fertigen Gerichten werden an verschieden Stellen im Speisesaal und auf der Terrasse frische Gerichte zubereitet. Die dann hier dargebotenen Nudeln, Omeletts, Fisch- oder Fleischarten waren stets sehr lecker und dann natürlich auch heiß.
Etwas dürftig in der Zahl waren die Getränkestellen. Bier konnte man nicht selbst zapfen sondern musste zu dem einen Ober der dies tat und sich dort anstellen. Daneben gab es recht künstlich aussehende Soft- und Saftsorten, die aber nicht schlecht schmeckten. An einer anderen Stelle gab es Rot,- Rose- und Weißwein.
Bei großem Andrang hieß es schon mal anstellen.
Hotelanlage, innen und außen
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innen
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Welche Möglichkeiten hat man sich zu vergnügen, zu shoppen, zu relaxen und, und, und?
Ich glaube, wenn man alles auspropieren, mitmachen und/oder daran teilnehmen will, reichen 2 Wochen kaum aus, oder man tut nichts anderen und kommt nicht mehr dazu die "Sehenswürdigkeiten" außerhalb der Anlage kennenzulernen.
Es ist schon schwierig genug überhaupt Struktur in den Bericht zu diesem Punkt zu bekommen. Ich will es aber mal versuchen.
Die Lobby habe ich ja schon beschrieben. Rechts neben oder besser gesagt hinter dem Infobereich der Reisegesellschaften (vom Straßeneingang aus gesehen) befindet sich ein kleiner Fernsehraum mit Satelitten TV, der aber nie sehr voll war, da es Fernsehen auch auf den Zimmern gab.
Gegenüber befindet sich eines der Treppenhäuser und eine der beiden Aufzuganlagen über die man den linken Teil des Gebäudes erreicht.
Neben dem TV-Raum befindet sich das Maurische Cafe, welches recht ansprechend eingerichtet ist und verschiedene Getränkesorten offeriert. Hier kann man wenn man will, auch Wasserpfeife rauchen und sich an kleinen Tischen oder auf Sitzkissen niederlassen.
Daneben befindet sich eine kleine Boutique, dann folgt ein kleiner Raum mit Spielmöglichkeiten für Kids, dann kommt ein Bereich mit kleinen Shops hinter denen die Spielhalle folgt. In dieser befinden sich mehrere Automaten für Glücks- und Videospiele. Auch Billard und Tableshuffleboard kann man hier spielen, auch ein Kicker steht dort.
Dann folgt ein nach oben offen Bereich um den 2 Bars (eine internationale wo man allerdings zahlen muss) angebracht sind, dazwischen einige gemütliche Sitzgelegenheiten.
Wenn man weitergeht folgt ein Restaurant, in dem ich allerdings nie war, und dass eigentlich auch immer leer war. Ob hier die wenigen Halbpensionsgäste essen konnten?, ich weiß es nicht.
Dann geht man einige Stufen hinab und hat auf der rechten Seite die Diskothek.
Anschließend gelangt man zum Wellness- und Gesundheitsbereich des Hotels, wo sich Sauna, Hamam, Fitnesstraum, Whirlpools und Indoorpool befinden.
Das alles ist allerdings nichts besonderes, 2 kleine Saunakabinen, ein Fitnessraum mit den üblichen Geräten, 2 Whirlpools und ein mittelgroßer Pool. Auch kann man sich massieren lassen, was ich aber nicht ausprobiert habe. Gegen ein Pfand erhält man immer frische, aber recht dünne Handtücher.
In diesem Bereich ist auch eine Tischtennisplatte zu finden.
Sehr oft ist auch ein Sanitäter im Haus, der bei kleineren Problemen helfen kann. Da sich, wie ich ja schon schrieb bei meinem Sohn eine Allergie entwickelte, bin ich mit ihm auch dorthin gegangen. Er hat sich die Sache angesehen und uns gebeten, wiederzukommen, wenn der Doktor da wäre. Der hat sich die Haut meines Sohnes dann auch noch angesehen und Salbe und Spritzen verschrieben, die der Sanitäter dann an drei Tagen spritzte. Die Salbe und die Spritzen wurden in einer Apotheke von ihm besorgt und mitgebracht.
Neben den beiden schon erwähnten Haupttreppenhäusern mit den Aufzügen gibt es noch mehrere kleine Treppenaufgänge. Man gelangt über sie bis in den noch nicht ausgebauten Teil des Hotels, oder ich sollte wohl besser sagen, den primitiver ausgebauten Teil, in dem wohl ein Teil der Angestellten wohnte.
Außen
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Wenn man den Außenbereich über die Lobby betritt geht es links auf die Außenterrasse (hier kann man auch die Mahlzeiten einnehmen und den Theateraufführungen lauschen). Dann beginnt der Teil in dem die Liegebetten stehen, teils innerhalb der Grünanlagen und wenn man weitergeht um die beiden Außenpools herum. Links befindet sich das Plantschbecken für die Kleinsten, rechts der große Pool mit einer "Rundschwimmanlage" und der eigentliche Pool mit verschiedenen Tiefen.
Die Liegen und die Auflagen werden von einem Angestellten aufgestellt bzw. verteilt. Obwohl sich um die Jahreszeit eigentlich keine Sorgen machen musste, keinen Platz zu bekommen, gab es auch hier die Unsitte möglichst früh die Liegen zu reservieren um dann möglichst spät zu kommen. Da nützen dann auch die angebrachten Schilder nicht, auf denen darum gebeten dies nicht zu tun, vor allem dann nicht, wenn die angedrohten Konsequenzen (entfernen der Handtücher) nicht gehandhabt werden.
Außerdem waren viele Liegen defekt, ob dass daran lag, das die Saison zu Ende ging, oder ...., keine Ahnung, jedenfalls habe ich manchmal zwei oder drei Liegen ausprobiert und hin- und hergeschoben, um zwei intakte Liegen nebeneinander zu haben.
Die Poolbar bietet vieles, Säfte, Bier, Cola. Limo usw. Von früh bis spät kann man sich hier die Kante geben, wenn man will.
Die Duschen am Pool sind einfach aber in Ordnung.
Die Animation ist vielfältig und wirkt nicht aufdringlich. Zwar wird immer mal wieder gefragt, ob man teilnehmen möchte, aber es wird niemand gezwungen. Allerdings war mir die Musik und die Durchsagen oft einen Tick zu laut-
Was geboten wird? Hier eine Auswahl. Wasserball, Wassergymnastik, Poolspiele, Aerobic, Tanzstunden, Arabischstunden, Shuffelboard, Minigolf, Tenniswettbewerbe. Beachvolleyball, Basketball, Fußball usw.
Auch die Kinder kommen nicht zu kurz, in altersgerechten Gruppen wird ihnen am Vormittag, am Nachmittag und am Abend vieles geboten, so dass hier keine Langeweile aufkommt. So können die Eltern an "ihrer" Animation teilnehmen oder in Ruhe relaxen. Auch Ausflüge werden mit den Kids gemacht.
Wenn man nun vom Pool weiter Richtung Strand geht und die Bar "links liegen lässt" geht man durch den "Aerobic"Pavillion, wo natürlich die Aerobic standfindet oder da er durchbrochen mit Stroh überdacht ist sonnengeschützt hinlegen kann.
Rechts vom Weg zum Strand liegen die Tennisplätze, der Bocciaplatz, Minigolf und der Fußballplatz . Rechts vom Weg, der durch einen Garten führt der Shufflebordplatz, die Strandbar und die Liegewiese.
Dann gelangt man über eine Stufen zum Strand, wo genau wie am Pool, auf der Liegewiese jede Menge Liegen mit Auflagen zur Verfügung stehen. Mit großen Liegehandtüchern braucht ihr euch eigentlich nicht zu belasten, denn im Saunabereich des Hotels bekommt ihr diese kostenlos und nur gegen ein Pfand ausgehändigt. Wechseln könnt ihr diese so oft ihr wollt. Es kann aber schon ein Mal vorkommen, dass gerade keine mehr da sind. Außerdem sind sie sehr dünn.
Seitlich vom Hotel liegen ein Spielplatz mit einigen, wenigen Spielgeräten, die auf mich einen nicht wirklich intakten Eindruck machten. Außerdem sind dort ein weiterer Minigolfplatz und ein zusätzlicher Tennisplatz zu finden.
Am Strand
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Der Strand zieht sind bis nach Monastir und in die andere Richtung bis nach Sousse. Hier findet man wie gesagt weitere Liegen. Hier liegt das Beachvolleyballfeld. Außerdem ist hier eine externe Wassersportstation zu finden an der man Bananaboat fahren und Gleitschirm fliegen kann. Diese Angebote muss man allerdings bezahlen.
Links in Richtung Monastir liegt eine Hotelruine, die wohl nie fertig geworden ist. Leider ist leicht links hinter dem Hotel eine weitere. Man erzählte sich, dass hier jemand den Grund und Boden gekauft hatte und anfing das Hotel zu bauen. Als der Rohbau fast fertig war, stellte sich heraus, dass das Grundstück dem Verkäufer gar nicht gehörte und der richtige Besitzer nicht wollte, dass weitergebaut wurde.
Für Nachtschwärmer oder solche, die sich schon mal außerhalb des Hotels vergnügen wollten; was gab es da. Eigentlich nichts, außer ein paar weiteren Hotels und einigen wenigen kleinen Shops einer darin integrierten Bar, ist nichts weit und breit. Aber wer Allinclusive gebucht hat, braucht meist ja auch nichts.
Ansonsten kann man außerhalb auf eigene Faust mit dem eingangs beschrieben Bimmelbähnchen nach Monastir oder Sousse fahren, oder an zahlreichen Ausflügen teilnehmen (habe ja einige davon schon beschrieben). Halbtages- Tages,- Zweitages- und Dreitagestouren werden angeboten.
Ach ja, ich vergaß, dass sich gegenüber des Hotels ein großer Golfplatz hinzog, saftiges Grün und Fairways liegen unter der afrikanischen Sonne.
Alles in Allem kann ich das Hotel nur empfehlen, es ist preiswert, man braucht nicht in Schlips und Kragen ins Restaurant (sollte es allerdings auch nicht in Badekleidung aufsuchen). Es bietet eigentlich alles, was man braucht und das für relativ wenig Geld.
Anmerkung: anscheinend wechselt die Belegung der Räume schon mal, jedenfalls habe ich einen Lageplan gesehen, auf dem sich zum Beispiel der TV-Raum an einer anderen Stelle befand.
Außerdem hieß es, dass Calimera, das Hotel verkauft hat, ob es also weiterhin so firmiert weiß ich nicht.
Jetzt bin ich ja nur mal gespannt, ob ich wieder schlechte Bewertungen bekomme, weil der Bericht so lang ist.
Mehr zu Calimera-Hotels findet ihr unter www.calimer.de
Habe gerade mal nachgesehen, das Chiraz ist das nicht mehr dabei, es scheint also wirklich nicht mehr zu Calimera zu gehören
8 Bewertungen, 4 Kommentare
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27.12.2005, 22:32 Uhr von Lidlefood
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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27.12.2005, 13:10 Uhr von Fluetie
Bewertung: sehr hilfreich:-) lg Dirk
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26.12.2005, 23:54 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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26.12.2005, 23:35 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich <br/>
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