Hundegeschirre Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von HelgeTeuscher
Halti: Spazierengehen ohne Ziehen, Reißen und Muskelkater im Oberarm
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das \"Halti\" ist eine preiswerte und doch effektive Methode, Hunden das \"Bei-Fuß-Gehen\" auf Dauer anzugewöhnen. Unsere Labradorhündin hat von Anfang an ständig nach vorne gezogen, so daß das Spazierengehen nicht die reine Freude war. Unsere Tiertrainerin hat uns daher ein \"Halti\" empfohlen. Dabei handelt es sich genaugenommen nicht exakt um klassisches ein Hundegeschirr, sondern eher um ein Erziehungsmittel, aber diese Kategorie paßt am besten auf das Produkt.
Das \"Halti\" gibt\'s in drei Größen (kleine, mittelgroße und große Hunde) und ist in gut sortierten Zoohandlungen erhältlich. Es funktioniert wie ein Zaumzeug und wird von vorne über die Hundeschnauze gestreift. Befestigt wird es hinter dem Kopf mit einem Clip. Beim ersten Mal ist das \"Halti\" paßgenau einzustellen. Wegen der Größe sollte man seinen Hund daher am besten ins Geschäft mitnehmen. Ein Leinenkarabiner wird am \"Halti\" befestigt. Der andere sollte am Halsband eingeklinkt werden, das nicht abgenommen zu werden braucht. (Dies ermöglicht es, im Falle eines Abrutschens des \"Haltis\" den Hund noch unter Kontrolle zu haben). Wirklich nur mit Fingerdruck bzw. -zug kann das \"Halti\" angezogen werden. Dadurch verkürzt sich der Riemen, der um die Hundeschnauze geführt ist und zieht die Schnauze nach oben. Auf diese Weise wird ein Griff ums Maul simuliert. Der Hund reagiert (normalerweise) sofort, wird langsamer und geht bei Fuß. Ein Nebeneffekt ist, daß der zwangsläufig zum Hundeführer aufblickt.
Das \"Halti\" ist mit keinerlei Schmerzen für den Hund verbunden, auch wenn die meisten anfangs recht ungehalten reagieren und versuchen werden, das \"Halti\" abzustreifen. Es kann auch ein wenig Gebell oder Winseln geben, aber einem solchen \"Quengeln\" darf bzw. sollte ein Hundebesitzer ohnehin nicht nachgeben. Nach kurzer Zeit dürfte sich der Hund beruhigt haben und brav neben dem Besitzer gehen. Bei unserer Hündin wars jedenfalls so. Danach sollte es auch eine kleine Belohnung geben. Unbedingt ist darauf zu achten, daß nicht hart am \"Halti\" gezogen wird, da dies keinen zusätzlichen Nutzen bringt und dem Hund Schmerzen zufügt bzw. sogar zu einer Genickverletzung führen kann. Nach einiger Übungen dürfte der Hund soweit sein, daß teilweise oder ganz auf das \"Halti\" verzichtet werden kann. Das \"Halti\" ist übrigens so leicht und platzsparend, dass man es vorsorglich zum Spazierengehen ohne weiteres in die Jackentasche stecken kann.
Ein weiterer Effekt vom \"Halti\" ist, dass ein Schnappen bzw. Zubeissen (jedenfalls schon bei leichtem Zug auf die Leine) ausgeschlossen ist. Bei temperamentvollen oder sehr dominaten Hunde hat man auf diese Weise auch ein wenig mehr Sicherheitsgefühl. Bei etwas störrischen und kräftigen Hunden empfiehlt es sich, das \"Halti\" zu zweit anzulegen, da man allein mir \"nur\" zwei Händen sonst überfordert sein könnte.
(Diesen Beitrag habe ich in etwas veränderter Form auch bei dooyoo.de veröffentlicht.)
Das \"Halti\" gibt\'s in drei Größen (kleine, mittelgroße und große Hunde) und ist in gut sortierten Zoohandlungen erhältlich. Es funktioniert wie ein Zaumzeug und wird von vorne über die Hundeschnauze gestreift. Befestigt wird es hinter dem Kopf mit einem Clip. Beim ersten Mal ist das \"Halti\" paßgenau einzustellen. Wegen der Größe sollte man seinen Hund daher am besten ins Geschäft mitnehmen. Ein Leinenkarabiner wird am \"Halti\" befestigt. Der andere sollte am Halsband eingeklinkt werden, das nicht abgenommen zu werden braucht. (Dies ermöglicht es, im Falle eines Abrutschens des \"Haltis\" den Hund noch unter Kontrolle zu haben). Wirklich nur mit Fingerdruck bzw. -zug kann das \"Halti\" angezogen werden. Dadurch verkürzt sich der Riemen, der um die Hundeschnauze geführt ist und zieht die Schnauze nach oben. Auf diese Weise wird ein Griff ums Maul simuliert. Der Hund reagiert (normalerweise) sofort, wird langsamer und geht bei Fuß. Ein Nebeneffekt ist, daß der zwangsläufig zum Hundeführer aufblickt.
Das \"Halti\" ist mit keinerlei Schmerzen für den Hund verbunden, auch wenn die meisten anfangs recht ungehalten reagieren und versuchen werden, das \"Halti\" abzustreifen. Es kann auch ein wenig Gebell oder Winseln geben, aber einem solchen \"Quengeln\" darf bzw. sollte ein Hundebesitzer ohnehin nicht nachgeben. Nach kurzer Zeit dürfte sich der Hund beruhigt haben und brav neben dem Besitzer gehen. Bei unserer Hündin wars jedenfalls so. Danach sollte es auch eine kleine Belohnung geben. Unbedingt ist darauf zu achten, daß nicht hart am \"Halti\" gezogen wird, da dies keinen zusätzlichen Nutzen bringt und dem Hund Schmerzen zufügt bzw. sogar zu einer Genickverletzung führen kann. Nach einiger Übungen dürfte der Hund soweit sein, daß teilweise oder ganz auf das \"Halti\" verzichtet werden kann. Das \"Halti\" ist übrigens so leicht und platzsparend, dass man es vorsorglich zum Spazierengehen ohne weiteres in die Jackentasche stecken kann.
Ein weiterer Effekt vom \"Halti\" ist, dass ein Schnappen bzw. Zubeissen (jedenfalls schon bei leichtem Zug auf die Leine) ausgeschlossen ist. Bei temperamentvollen oder sehr dominaten Hunde hat man auf diese Weise auch ein wenig mehr Sicherheitsgefühl. Bei etwas störrischen und kräftigen Hunden empfiehlt es sich, das \"Halti\" zu zweit anzulegen, da man allein mir \"nur\" zwei Händen sonst überfordert sein könnte.
(Diesen Beitrag habe ich in etwas veränderter Form auch bei dooyoo.de veröffentlicht.)
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