Hundegeschirre Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Feelein
Der Hund auf meinem Schoss
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Bis jetzt hatte ich mich noch nicht damit beschäftigt, wie ich meinen Hund im Auto am besten und sichersten unterbringe, aber vor vier Wochen war es dann so weit ...
Ich hatte unseren Irrwisch \"Joe\" (Golden Retriever-Labrador-Mix) zur Hundeschule angemeldet und da er ein sehr lebhafter und nicht gerade kleiner Hund ist - überlegt ich was nun zu tun sei.
Vom Tierheim kenne ich nur die Transportboxen, die eigentlich sehr sicher sind - aber leider nicht in mein Auto passen. Weder auf den Rücksitz noch im Kofferraum fand diese riesige Kiste platz.
Also bin ich in ein Tierfachgeschäft gefahren und habe nach einer Sicherungsmöglichkeit gefragt, denn früher habe ich meine Hunde einfach im Fußraum des Beifahrers platziert - aber diese Hunde waren auch nicht so groß und wild wie \"Joe\".
Nun, die nette Verkäuferin fragte mich sogleich nach der Rasse des Hundes und erklärte mir, dass es den Gurt von Trixie in verschiedenen Größen gäbe (S, M, L, XL).
Wir entschieden uns für die XL-Ausgabe und ich war erstaunt über den niedrigen Preis von 22.- €.
Zuhause angekommen legte ich den Gurt meinem Hund sofort um und stellte ihn mit den Plastikschiebern auf die geeignete Größe ein.
Der Gurt selbst ist aus einem Kunststoffmaterial (an der Brust sogar etwas abgepolstert) und die Verschlüsse sind aus Plastik (er geht um Hals und Brust wie ein Geschirr). Nur der Verschluss der in den Sicherheitsgurt vom Auto geht ist aus Metall.
Mit dem Anlegen des Gurtes gab es eigentlich keine Probleme, obwohl Joe etwas aufgeregt war und alles andere als still hielt. Auch das Einsteigen ins Auto und festmachen war kein Problem - aber dann...
Der Gurt war viel zu lang, so konnte Joe während der Fahrt seinen Kopf auf meine Schulter legen und mir kräftig ins Ohr bellen. Er war zornig sich nicht richtig bewegen zu können und rannte aufgebracht auf dem Rücksitz von einem Fenster zum anderen.
Also hielt ich an um den Gurt etwas zu verkürzen. Aber ich fand hier nur eine Schnalle an der man auch nur einige Zentimeter verkürzen konnte. Das reichte bei weitem nicht aus.
Nun es blieb mir nichts anderes als mit dem verrückten Tier noch schnell die paar Kilometer so zu fahren. Aber kaum fünf Minuten später, kam mein Hund auf meinen Schoß gesprungen.
Wenn ich nicht so geistesgegenwärtig reagiert hätte, wäre wahrscheinlich schlimmeres passiert als eine kleine Beule an meinem Kotflügel, der durch ein Lenkmanöver in den Straßengraben entstand.
Wie konnte das nur passieren???
Der Hund hatte durch das herumspringen auf dem Rücksitz, wohl den Sicherheitsgurt gelöst. Er musste irgendwie auf den Verschluss des Sicherheitsgurtes getreten sein und hatte ihn dadurch geöffnet.
Diese Möglichkeit hatte ich nicht bedacht, obwohl ich ständig an der Standhaftigkeit des Gurtes zweifelte. Ein Hund der über 40 kg wiegt, soll ein Brustgeschirr vor einem Unfall bewahren? Ja, vielleicht wenn er ganz lieb auf dem Rücksitz liegt – aber Joe legt sich nicht eine Minute hin. Jetzt wo ich darüber nachgedacht habe, ist mir klar – Sicherheit ist das mit Sicherheit nicht!!!
Fazit: Der Gurt eignet sich gut um den Hund „etwas“ auf dem Rücksitz zu fixieren – aber Sicherheit ist das auf keinen Fall. Ich werde mir ein anderes Auto zulegen müssen in dem ich eine Transportbox unterbringen kann und die im Auto noch befestigt wird, damit sie bei einem Unfall nicht zum Geschoß wird.
Ich hatte unseren Irrwisch \"Joe\" (Golden Retriever-Labrador-Mix) zur Hundeschule angemeldet und da er ein sehr lebhafter und nicht gerade kleiner Hund ist - überlegt ich was nun zu tun sei.
Vom Tierheim kenne ich nur die Transportboxen, die eigentlich sehr sicher sind - aber leider nicht in mein Auto passen. Weder auf den Rücksitz noch im Kofferraum fand diese riesige Kiste platz.
Also bin ich in ein Tierfachgeschäft gefahren und habe nach einer Sicherungsmöglichkeit gefragt, denn früher habe ich meine Hunde einfach im Fußraum des Beifahrers platziert - aber diese Hunde waren auch nicht so groß und wild wie \"Joe\".
Nun, die nette Verkäuferin fragte mich sogleich nach der Rasse des Hundes und erklärte mir, dass es den Gurt von Trixie in verschiedenen Größen gäbe (S, M, L, XL).
Wir entschieden uns für die XL-Ausgabe und ich war erstaunt über den niedrigen Preis von 22.- €.
Zuhause angekommen legte ich den Gurt meinem Hund sofort um und stellte ihn mit den Plastikschiebern auf die geeignete Größe ein.
Der Gurt selbst ist aus einem Kunststoffmaterial (an der Brust sogar etwas abgepolstert) und die Verschlüsse sind aus Plastik (er geht um Hals und Brust wie ein Geschirr). Nur der Verschluss der in den Sicherheitsgurt vom Auto geht ist aus Metall.
Mit dem Anlegen des Gurtes gab es eigentlich keine Probleme, obwohl Joe etwas aufgeregt war und alles andere als still hielt. Auch das Einsteigen ins Auto und festmachen war kein Problem - aber dann...
Der Gurt war viel zu lang, so konnte Joe während der Fahrt seinen Kopf auf meine Schulter legen und mir kräftig ins Ohr bellen. Er war zornig sich nicht richtig bewegen zu können und rannte aufgebracht auf dem Rücksitz von einem Fenster zum anderen.
Also hielt ich an um den Gurt etwas zu verkürzen. Aber ich fand hier nur eine Schnalle an der man auch nur einige Zentimeter verkürzen konnte. Das reichte bei weitem nicht aus.
Nun es blieb mir nichts anderes als mit dem verrückten Tier noch schnell die paar Kilometer so zu fahren. Aber kaum fünf Minuten später, kam mein Hund auf meinen Schoß gesprungen.
Wenn ich nicht so geistesgegenwärtig reagiert hätte, wäre wahrscheinlich schlimmeres passiert als eine kleine Beule an meinem Kotflügel, der durch ein Lenkmanöver in den Straßengraben entstand.
Wie konnte das nur passieren???
Der Hund hatte durch das herumspringen auf dem Rücksitz, wohl den Sicherheitsgurt gelöst. Er musste irgendwie auf den Verschluss des Sicherheitsgurtes getreten sein und hatte ihn dadurch geöffnet.
Diese Möglichkeit hatte ich nicht bedacht, obwohl ich ständig an der Standhaftigkeit des Gurtes zweifelte. Ein Hund der über 40 kg wiegt, soll ein Brustgeschirr vor einem Unfall bewahren? Ja, vielleicht wenn er ganz lieb auf dem Rücksitz liegt – aber Joe legt sich nicht eine Minute hin. Jetzt wo ich darüber nachgedacht habe, ist mir klar – Sicherheit ist das mit Sicherheit nicht!!!
Fazit: Der Gurt eignet sich gut um den Hund „etwas“ auf dem Rücksitz zu fixieren – aber Sicherheit ist das auf keinen Fall. Ich werde mir ein anderes Auto zulegen müssen in dem ich eine Transportbox unterbringen kann und die im Auto noch befestigt wird, damit sie bei einem Unfall nicht zum Geschoß wird.
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