Ich bin Sam (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Nadira
Lucy in the Sky with Diamonds
Pro:
realistisch, wahrheitsgemäß und sensibel bei einem schwierigem Thema
Kontra:
/
Empfehlung:
Ja
Ich bin Sam
.::.Die Handlung.::.
Alles ist perfekt durchgeplant, sein Leben ist geordnet und Veränderungen verträgt er gar nicht. In dieses Leben des Sam Dawson (Sean Penn) kommt die Geburt seiner Tochter. Die Mutter ist eine Obdachlose, die sich schon kurz nach der Geburt aus dem Staub macht. Die Kleine wächst also bei ihrem Vater auf. Er wird unterstützt von seinen Freunden und von Annie (Dianne Wiest), der Frau von gegenüber, welche aus unbekannten Gründen ihre Wohnung nicht verlässt. Das alles wäre sicher nicht problematisch, wenn Sam und seine Freunde nicht geistig Behindert wären und auf dem geistigen Stand eines Siebenjährigen.
Als Lucy (Dakota Fanning) zur Schule geht beginnt die Situation schließlich zu eskalieren. Ihre Freunde lachen über ihren Vater und sie beginnt langsam zu merken, dass sie mehr und mehr ihrem eigenen Vater geistig überlegen ist. Das Jugendamt wird auf die Situation aufmerksam und auf Lucys sechsten Geburtstag werden beide getrennt und Lucy kommt zu einer Pflegefamilie. Damit beginnt der Kampf des Vaters um seine Tochter und ein Konflikt mit der Frage, ob bei der Erziehung die Intelligenz des Elternteils wichtiger ist als Liebe.
Sam benötigt einen Anwalt und stößt auf die erfolgreiche Rita Harrison (Michelle Pfeiffer). Sie hat bisher noch keinen Fall verloren und zu beginn kein rechtes Interesse jemanden in einem Prozess zu vertreten, der sie nicht bezahlen kann. Erst als sie sich von ihren Kolleginnen als Geldgierig abgestempelt fühlt versucht sie ihr Image durch diesen Prozess aufzubessern. Damit verändert sich ihr Leben.
Rita scheint perfekt, doch in ihrem Privatleben sieht es ganz anders aus. Ihr Mann geht fremd und für ihren Sohn hat sie keine Zeit, darum fühlt er sich ungeliebt und ignoriert sie weitgehend. Während des Prozesses beginnt sie langsam zu verstehen warum und worum Sam kämpft und wie sie ihren Sohn zurückbekommen und ihr Leben retten kann.
Am Schluss gibt der Film uns noch die Antwort auf die zu Prozessbeginn gestellte Frage. Eine Alternative, die bis zum Ende nicht bedacht wurde.
.::.Informationen.::.
Regie: Jessie Nelson
Produzenten: Jessie Nelson, Richard Solomon, Marshall Herskovitz
Drehbuchautoren: Kristine Johnson & Jessie Nelson
Musik: John Powell
Orginaltitel: I Am Sam
Genre: Drama
Ursprungsland: USA
im Jahr: 2000
Länge: 132 Minuten
Freigegeben: 6 Jahre
Anbieter: Warner Brothers
.::.Schauspieler.::.
Die Hauptrollen tragen hier deutlich die Darsteller von Sam, Lucy und Rita. Die Besetzung wurde sehr gut gewählt. Die Schauspieler überzeugen mit unglaublichem Umsetzungsvermögen. Sean Penn schlüpft in die Rolle eines Mannes auf dem geistigen Stand eines Grundschülers und er füllt sie mehr als perfekt aus. Gestik und Mimik sind unglaublich realistisch und unübertrieben.
Doch auch Michelle Pfeiffer bietet eine Identifikation mit der hilflosen Anwältin. Sie lässt nach und nach eine Mauer bröckeln und zeigt uns das Gesicht einer erfolgreichen Anwältin mit einem Leben das sie kaputt macht. Michelle zeigt ihre schauspielerischen Leistung in dem Wandel der Karrierefrau zur Mutter.
Am wichtigsten jedoch ist das unglaubliche Talent der jungen Dakota Fanning. Sie gibt dem ganzen Drama erst ein eigenständiges Leben. Sie spielt eine für ihr Alter sehr reife kleine Dame, die genau weiß was sie will und doch die Liebe ihres Vaters benötigt.
.::.Meine Meinung.::.
Ich bin völlig begeistert von dem Film. Er besitzt alles was ein Drama bei diesem empfindlichen Thema besitzen muss. Der Zuschauer hat die großartige Möglichkeit während der Handlung die Gedanken und die Verzweiflung der einzelnen Charaktere zu verfolgen und nachzuvollziehen. Immer wieder fragte ich mich nach einer Lösung, nach einer Antwort auf die Frage ob ein geistig behinderter Mann ein Kind großziehen kann. Ich verspürte Mitleid und Trauer der Personen bei diesem seltsamen Krieg gegen die Bürokratie und den Realismus. Doch trotz allem war mir bewusst das es auch nicht nur mit Liebe funktionieren kann.
Immer wieder überrascht der Film oder lenkt tiefer in die Emotionen. Er drückt sanft auf die Tränendrüsen ohne kitschig oder albern zu sein. Ich hätte nie die Erwartungen gehabt so viele Wahrheiten oder realistisch gespielte Charakter in einem Film zu sehen. Jede Figur ist für sich genommen eine ganze Story. Sams Freunde, Annie, Sam selber, Lucy, Rita, sogar die Nebenrollen. Überall spielt sich ein kleines Drama ab, als Zuschauer leidet man mit allen und lernt sie alle lieben und verstehen.
Ich würde jeden diesen Film empfehlen, ich meine wirklich jeden. Man muss ihn gesehen haben und darüber gegrübelt haben bevor man etwas verurteilt. Und eine Verurteilung hat er wirklich nicht verdient...
.::.Die Handlung.::.
Alles ist perfekt durchgeplant, sein Leben ist geordnet und Veränderungen verträgt er gar nicht. In dieses Leben des Sam Dawson (Sean Penn) kommt die Geburt seiner Tochter. Die Mutter ist eine Obdachlose, die sich schon kurz nach der Geburt aus dem Staub macht. Die Kleine wächst also bei ihrem Vater auf. Er wird unterstützt von seinen Freunden und von Annie (Dianne Wiest), der Frau von gegenüber, welche aus unbekannten Gründen ihre Wohnung nicht verlässt. Das alles wäre sicher nicht problematisch, wenn Sam und seine Freunde nicht geistig Behindert wären und auf dem geistigen Stand eines Siebenjährigen.
Als Lucy (Dakota Fanning) zur Schule geht beginnt die Situation schließlich zu eskalieren. Ihre Freunde lachen über ihren Vater und sie beginnt langsam zu merken, dass sie mehr und mehr ihrem eigenen Vater geistig überlegen ist. Das Jugendamt wird auf die Situation aufmerksam und auf Lucys sechsten Geburtstag werden beide getrennt und Lucy kommt zu einer Pflegefamilie. Damit beginnt der Kampf des Vaters um seine Tochter und ein Konflikt mit der Frage, ob bei der Erziehung die Intelligenz des Elternteils wichtiger ist als Liebe.
Sam benötigt einen Anwalt und stößt auf die erfolgreiche Rita Harrison (Michelle Pfeiffer). Sie hat bisher noch keinen Fall verloren und zu beginn kein rechtes Interesse jemanden in einem Prozess zu vertreten, der sie nicht bezahlen kann. Erst als sie sich von ihren Kolleginnen als Geldgierig abgestempelt fühlt versucht sie ihr Image durch diesen Prozess aufzubessern. Damit verändert sich ihr Leben.
Rita scheint perfekt, doch in ihrem Privatleben sieht es ganz anders aus. Ihr Mann geht fremd und für ihren Sohn hat sie keine Zeit, darum fühlt er sich ungeliebt und ignoriert sie weitgehend. Während des Prozesses beginnt sie langsam zu verstehen warum und worum Sam kämpft und wie sie ihren Sohn zurückbekommen und ihr Leben retten kann.
Am Schluss gibt der Film uns noch die Antwort auf die zu Prozessbeginn gestellte Frage. Eine Alternative, die bis zum Ende nicht bedacht wurde.
.::.Informationen.::.
Regie: Jessie Nelson
Produzenten: Jessie Nelson, Richard Solomon, Marshall Herskovitz
Drehbuchautoren: Kristine Johnson & Jessie Nelson
Musik: John Powell
Orginaltitel: I Am Sam
Genre: Drama
Ursprungsland: USA
im Jahr: 2000
Länge: 132 Minuten
Freigegeben: 6 Jahre
Anbieter: Warner Brothers
.::.Schauspieler.::.
Die Hauptrollen tragen hier deutlich die Darsteller von Sam, Lucy und Rita. Die Besetzung wurde sehr gut gewählt. Die Schauspieler überzeugen mit unglaublichem Umsetzungsvermögen. Sean Penn schlüpft in die Rolle eines Mannes auf dem geistigen Stand eines Grundschülers und er füllt sie mehr als perfekt aus. Gestik und Mimik sind unglaublich realistisch und unübertrieben.
Doch auch Michelle Pfeiffer bietet eine Identifikation mit der hilflosen Anwältin. Sie lässt nach und nach eine Mauer bröckeln und zeigt uns das Gesicht einer erfolgreichen Anwältin mit einem Leben das sie kaputt macht. Michelle zeigt ihre schauspielerischen Leistung in dem Wandel der Karrierefrau zur Mutter.
Am wichtigsten jedoch ist das unglaubliche Talent der jungen Dakota Fanning. Sie gibt dem ganzen Drama erst ein eigenständiges Leben. Sie spielt eine für ihr Alter sehr reife kleine Dame, die genau weiß was sie will und doch die Liebe ihres Vaters benötigt.
.::.Meine Meinung.::.
Ich bin völlig begeistert von dem Film. Er besitzt alles was ein Drama bei diesem empfindlichen Thema besitzen muss. Der Zuschauer hat die großartige Möglichkeit während der Handlung die Gedanken und die Verzweiflung der einzelnen Charaktere zu verfolgen und nachzuvollziehen. Immer wieder fragte ich mich nach einer Lösung, nach einer Antwort auf die Frage ob ein geistig behinderter Mann ein Kind großziehen kann. Ich verspürte Mitleid und Trauer der Personen bei diesem seltsamen Krieg gegen die Bürokratie und den Realismus. Doch trotz allem war mir bewusst das es auch nicht nur mit Liebe funktionieren kann.
Immer wieder überrascht der Film oder lenkt tiefer in die Emotionen. Er drückt sanft auf die Tränendrüsen ohne kitschig oder albern zu sein. Ich hätte nie die Erwartungen gehabt so viele Wahrheiten oder realistisch gespielte Charakter in einem Film zu sehen. Jede Figur ist für sich genommen eine ganze Story. Sams Freunde, Annie, Sam selber, Lucy, Rita, sogar die Nebenrollen. Überall spielt sich ein kleines Drama ab, als Zuschauer leidet man mit allen und lernt sie alle lieben und verstehen.
Ich würde jeden diesen Film empfehlen, ich meine wirklich jeden. Man muss ihn gesehen haben und darüber gegrübelt haben bevor man etwas verurteilt. Und eine Verurteilung hat er wirklich nicht verdient...
22 Bewertungen, 3 Kommentare
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29.09.2008, 18:08 Uhr von nobody129
Bewertung: sehr hilfreichprima bericht =), meine ich ernst mfg nobody129
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13.04.2006, 12:44 Uhr von schnitzel
Bewertung: sehr hilfreich*daumen hoch*
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13.04.2006, 11:28 Uhr von Sommergirl
Bewertung: sehr hilfreichich fand den Film total schön.....
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