Ich bin Sam (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von Marc12
Sam will Lucy behalten
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Ich bin Sam
- - - Z u m F i l m - - -
Ein sehr netter Kerl ist dieser Sam Dawson. Er hat sein relativ geregeltes Leben gut im Griff. Sam arbeitet bei „Starbucks“ einem Caféhaus. Er ist ein erwachsener Mann, doch geistig ist er auf dem Niveau eines siebenjährigen Kindes. Eines Tages wird er ins Krankenhaus gerufen. Er eilt los, da seine Freundin ein Baby von ihm bekommt. Die kleine Lucy kommt zur Welt. Bei der erst besten Gelegenheit verschwindet Sams Freundin. Sie will kein Kind mit einem Behinderten. Mit viel Hilfe seiner Nachbarin und Freundin Annie, sowie seinen Freunden, die auch Behindert sind, kümmert sich Sam nach besten Kräften um seine Tochter. Als Lucy aber im Schulalter ist, ändert sich alles. Sam stößt an seine Grenzen, Lucy will nicht zur Schule, um nicht intelligenter wie ihr Vater zu werden. Da schlägt auch schon das Jugendamt zu. Sie nehmen Sam seine Tochter weg und stecken sie in eine Pflegefamilie. Nur Besuchsrechts reicht Sam nicht, er will das Sorgerecht für seine geliebte Lucy. Um dieses Sorgerecht zu beantragen sucht er sich die beste Anwaltin aus. Rita Harrison ist die Anwältin, die nie verliert. Genau die richtieg für Sam. Erst will Rita nicht so recht, denn Sam hat viel zu wenig Geld, um sie zu bezahlen, doch damit sie ihre soziale Ader vor ihren Kollegen zeigen kann, übernimmt sie den Fall und arbeitet ohen Honorar. Ritas Privatleben wird dabei auch Sam offenbart. Es ist eine einzige Tragödie. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn kommt Rita gar nicht zurecht. Es geht um Lucy und das ist Sam sehr wichtig.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Sean Penn – Sam Dawson
Michelle Pfeiffer – Rita
Dakota Fanning – Lucy
Dianne Wiest – Annie
Loretta Devine – Margaret Calgrove
Richard Schiff – Turner
Laura Dern – Randy Carpenter
- - - F i l m s t a b - - -
Regie: Jessie Nelson
Produzenten: Jessie Nelson, Richard Solomon, Marshall Herskovitz
Drehbuch: Kristine Johnson & Jessie Nelson
Musik: John Powell
- - - w e i t e r e I n f o s - - -
US-Titel: I Am Sam
Genre: Drama
Land: USA
Jahr: 2000
Länge: 132 Minuten
Anbieter: Warner Brothers
- - - M e i n e M e i n u n g - - -
Die Gesichte eines geistig benachteiligten Mannes erzählt der Film „Ich bin Sam“. Wie es in Hollywood zwar leider Masche ist, wird damit nicht gerade mit platten Klischees gespart.
Der Anfang des Films ist recht schlecht gemacht. Sam und seine Freundin bekommen ein Kind. So recht weiß man am Anfang gar nicht, was Sam überhaupt fehlt. Der Hammer ist aber das Verlassen von Sams Freundin. Sie schickt Sam mit seiner Tochter im Babykorb zum Bus und rennt einfach davon. Recht einfach gemacht. Warum sie wirklich abhaut kann man sich eigentlich nur denken.
Wenn man den Anfang aber erst mal überstanden hat, wundert man sich wirklich, was für ein wunderbare Geschichte sich entwickelt. Sehr gut ist die Rolle von Michelle Pfeiffer – einer meiner absoluten Lieblingsschauspielerinnen – gelungen. Es paßt einfach super, daß Sam an eine Anwältin gerät, die schon fast vergessen hat, was Liebe und Glück eigentlich sind. Auch genial ist das Problem gelößt worden, daß die Anwältin überhaupt den Fall übernimmt. Sie wird da mehr oder weniger rein gedränkt und da sie nicht verlieren kann und will, legt sie sich natürlich erst richtig ins Zeug, um es allen zu beweisen.
Ein sehr großes Kompliment muß man Sean Penn machen. Er spielt die Rolle des Sam wirklich glaubwürdig. Dies ist wahrlich nicht einfach, da er eine geistig zurückgebliebene Person spielt, die aber enorme emotionale Tiefen hat. Seine Hilflosigkeit ist einfach ergreifend.
Michelle Pfeiffer macht ihre Sache wie immer großartig. Leicht sexy kommt sie wieder an und kauft man ihr die Anwältin sofort ab. Eine großartige Leistung! Dakota Fanning, die kleine Lucy wurde perfekt gecarstet. Sie ist wirklich eine bezaubernde Kleine. Sie würde man am liebesten sofort aus den Fernseher ziehen und beschützen wollen. Auch sie macht ihren Job sehr, sehr gut!
Auch für die Umsetzung hat man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Immer dann wenn Sam in einen Konflikt gerät, benutzen die Macher eine Handkamera und Sams aufgewühltes Innere und noch besser vor Augen zu führen. Das ganze dann noch mit Beatles Songs ganz leicht unterlegt. Einfach perfekt.
„Ich bin Sam“ ist wirklich ein Film, der es verdient gesehen zu werden. Ich kann ihn Euch nur wärmstens ans Herz legen. Von diesem Film bin ich wirklich begeistert und er wird meiner Videosammlung dazugeführt! Daumen nach oben für diesen Film!
- - - Z u m F i l m - - -
Ein sehr netter Kerl ist dieser Sam Dawson. Er hat sein relativ geregeltes Leben gut im Griff. Sam arbeitet bei „Starbucks“ einem Caféhaus. Er ist ein erwachsener Mann, doch geistig ist er auf dem Niveau eines siebenjährigen Kindes. Eines Tages wird er ins Krankenhaus gerufen. Er eilt los, da seine Freundin ein Baby von ihm bekommt. Die kleine Lucy kommt zur Welt. Bei der erst besten Gelegenheit verschwindet Sams Freundin. Sie will kein Kind mit einem Behinderten. Mit viel Hilfe seiner Nachbarin und Freundin Annie, sowie seinen Freunden, die auch Behindert sind, kümmert sich Sam nach besten Kräften um seine Tochter. Als Lucy aber im Schulalter ist, ändert sich alles. Sam stößt an seine Grenzen, Lucy will nicht zur Schule, um nicht intelligenter wie ihr Vater zu werden. Da schlägt auch schon das Jugendamt zu. Sie nehmen Sam seine Tochter weg und stecken sie in eine Pflegefamilie. Nur Besuchsrechts reicht Sam nicht, er will das Sorgerecht für seine geliebte Lucy. Um dieses Sorgerecht zu beantragen sucht er sich die beste Anwaltin aus. Rita Harrison ist die Anwältin, die nie verliert. Genau die richtieg für Sam. Erst will Rita nicht so recht, denn Sam hat viel zu wenig Geld, um sie zu bezahlen, doch damit sie ihre soziale Ader vor ihren Kollegen zeigen kann, übernimmt sie den Fall und arbeitet ohen Honorar. Ritas Privatleben wird dabei auch Sam offenbart. Es ist eine einzige Tragödie. Mit ihrem Mann und ihrem Sohn kommt Rita gar nicht zurecht. Es geht um Lucy und das ist Sam sehr wichtig.
- - - D a r s t e l l e r - - -
Sean Penn – Sam Dawson
Michelle Pfeiffer – Rita
Dakota Fanning – Lucy
Dianne Wiest – Annie
Loretta Devine – Margaret Calgrove
Richard Schiff – Turner
Laura Dern – Randy Carpenter
- - - F i l m s t a b - - -
Regie: Jessie Nelson
Produzenten: Jessie Nelson, Richard Solomon, Marshall Herskovitz
Drehbuch: Kristine Johnson & Jessie Nelson
Musik: John Powell
- - - w e i t e r e I n f o s - - -
US-Titel: I Am Sam
Genre: Drama
Land: USA
Jahr: 2000
Länge: 132 Minuten
Anbieter: Warner Brothers
- - - M e i n e M e i n u n g - - -
Die Gesichte eines geistig benachteiligten Mannes erzählt der Film „Ich bin Sam“. Wie es in Hollywood zwar leider Masche ist, wird damit nicht gerade mit platten Klischees gespart.
Der Anfang des Films ist recht schlecht gemacht. Sam und seine Freundin bekommen ein Kind. So recht weiß man am Anfang gar nicht, was Sam überhaupt fehlt. Der Hammer ist aber das Verlassen von Sams Freundin. Sie schickt Sam mit seiner Tochter im Babykorb zum Bus und rennt einfach davon. Recht einfach gemacht. Warum sie wirklich abhaut kann man sich eigentlich nur denken.
Wenn man den Anfang aber erst mal überstanden hat, wundert man sich wirklich, was für ein wunderbare Geschichte sich entwickelt. Sehr gut ist die Rolle von Michelle Pfeiffer – einer meiner absoluten Lieblingsschauspielerinnen – gelungen. Es paßt einfach super, daß Sam an eine Anwältin gerät, die schon fast vergessen hat, was Liebe und Glück eigentlich sind. Auch genial ist das Problem gelößt worden, daß die Anwältin überhaupt den Fall übernimmt. Sie wird da mehr oder weniger rein gedränkt und da sie nicht verlieren kann und will, legt sie sich natürlich erst richtig ins Zeug, um es allen zu beweisen.
Ein sehr großes Kompliment muß man Sean Penn machen. Er spielt die Rolle des Sam wirklich glaubwürdig. Dies ist wahrlich nicht einfach, da er eine geistig zurückgebliebene Person spielt, die aber enorme emotionale Tiefen hat. Seine Hilflosigkeit ist einfach ergreifend.
Michelle Pfeiffer macht ihre Sache wie immer großartig. Leicht sexy kommt sie wieder an und kauft man ihr die Anwältin sofort ab. Eine großartige Leistung! Dakota Fanning, die kleine Lucy wurde perfekt gecarstet. Sie ist wirklich eine bezaubernde Kleine. Sie würde man am liebesten sofort aus den Fernseher ziehen und beschützen wollen. Auch sie macht ihren Job sehr, sehr gut!
Auch für die Umsetzung hat man sich etwas ganz besonderes einfallen lassen. Immer dann wenn Sam in einen Konflikt gerät, benutzen die Macher eine Handkamera und Sams aufgewühltes Innere und noch besser vor Augen zu führen. Das ganze dann noch mit Beatles Songs ganz leicht unterlegt. Einfach perfekt.
„Ich bin Sam“ ist wirklich ein Film, der es verdient gesehen zu werden. Ich kann ihn Euch nur wärmstens ans Herz legen. Von diesem Film bin ich wirklich begeistert und er wird meiner Videosammlung dazugeführt! Daumen nach oben für diesen Film!
Bewerten / Kommentar schreiben