Ich bin Sam (DVD) Testbericht

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ab 68,42
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Summe aller Bewertungen
  • Action:  sehr wenig
  • Anspruch:  durchschnittlich
  • Romantik:  hoch
  • Humor:  wenig humorvoll
  • Spannung:  durchschnittlich

Erfahrungsbericht von Zwergi333

all you need is love

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Einleitung

Ich möchte euch heute einen echt berührenden Film vorstellen :) wo man Tränen unterdrücken muss.
zum inhalt:

Inhalt


Das Wichtigste im Leben von Sam (Sean Penn) ist seine Tochter Lucy (Dakota Fanning). Gleich danach kommen die Beatles. Dann seine Clique geistig behinderter Freunde, mit denen er seine Freizeit nach fest eingespielten Ritualen verbringt. Dann seine Nachbarin Annie (Dianne Wiest), eine begabte Konzertpianistin, die ihre Wohnung schon seit Jahren nicht mehr verlassen hat, weil sie unter Platzangst leidet. Und dann kommt Sams Job. In einer Filiale der Kaffeehauskette Starbucks ist er für kleinere Hilfsdienste zuständig. Kaffeekochen würde ihn dort keiner lassen. Dazu ist Sam einfach nicht klug genug. Sam ist ein erwachsener Mann. Aber sein Verstand arbeitet auf dem Niveau eines siebenjährigen Kindes.

Seit Lucys Mutter gleich nach der Geburt das Weite suchte, hat Sam seine Tochter alleine großgezogen. Wenn das Geld knapp wurde, halfen seine Freunde aus, wenn der Verstand nicht ausreichte, wusste Annie weiter. Lucy liebt ihren Vater über alles. Intuitiv begreift sie sogar, was mit ihm los ist. Bald weigert sich das Mädchen, in der Schule mitzuarbeiten. Sie will nicht mehr lernen. Lucy hat Angst, dass es Sam verletzen könnte, wenn seine Tochter mehr weiß als er.

Ein dummer Zwischenfall an Lucys achtem Geburtstag ruft das Jugendamt auf den Plan. Die Behörden glauben nicht, dass Sam weiterhin in der Lage ist, allein für sein Kind zu sorgen. Sie schlagen Pflegeltern vor. Ein Gerichtstermin wird festgesetzt. Bis dahin wandert Lucy in ein Heim.

In naiver Verzweiflung wendet sich Sam an Rita Harrison (Michelle Pfeiffer). Nach einigem Zögern übernimmt die toughe Star-Anwältin den Fall sogar gratis. Anfangs weil sie hoffte, dadurch ihr soziales Prestige innerhalb der Kollegenschaft aufpolieren zu können. Später weil sie erkennt, dass Sam in all seiner Hilflosigkeit im Leben nicht nur viele Fragen, sondern auch einige wichtige Antworten hat.



John Lennon sagte: Love is All You Need. Jessie Nelsons Ich bin Sam gehört zu jener seltenen Sorte von warmherzigen Kinomärchen, bei der man bis zum Schluss nicht weiß, ob die Tränen in den Augenwinkeln vom Lachen oder vom Weinen kommen. Neben der ergreifenden Geschichte und den genialen Schauspielern (Sean Penn wurde für den Oscar als bester Hauptdarsteller nominiert) spielen die Songs der Beatles, die Sam als Richtschnur für sein ideologisches Handeln dienen, im Film eine entscheidende Rolle. Doch rechtliche Probleme bewogen die Filmemacher, bei Sony Music die Erlaubnis einzuholen, die Originaltitel von heutigen Musikern (Aimee Mann, Michael Penn, Ben Harper, The Black Crowes, Sarah McLachlan, Nick Cave u.a.) neu aufnehmen zu lassen. Die Ergebnisse sind nicht nur am Soundtrack, sondern auch im Film an allen Ecken und Enden zu hören und tragen wesentlich zur beschwingten Stimmung bei, mit der ein jeder das Kino verlassen wird, der Ich bin Sam gesehen hat





Bild: 85%

Das Bild der DVD \"Ich bin Sam\" kann eigentlich voll überzeugen, wäre da nicht das gelengtliche leichte Rauschen, welches aber kaum ins Gewicht fällt. Die Farben sind kräftig und haben eine natürliche Leuchtkraft. Diverse Szenen wurden mit einem leichten Blaustich versehen, um diesen als Stilmittel einzusetzen. Vor allem die Szenen vor Gericht sind davon betroffen. Die Schärfe bewegt sich während dem gesamten Film über fast auf höchstem Niveau, hat aber ab und zu leichte Aussetzer. Der Kontrast geht in Ordnung, könnte aber eine Spur besser sein. Dropouts, Artefakte oder ähnliches sucht man bei dieser neuen Produktion vergeblich.



Ton: 90%

Genrebedingt darf man sich hier kein tonales Wunder erleben. Ganz klar. Das Gebotene klingt aber trotzdem sehr gut. So konzentriert sich alles auf die Dialoge und die Musik. Die Gespräche sind immer klar und verständlich aus der Centerbox zu vernehmen. Beim englischen Original hätten diese eine Spur lauter abgemischt werden können, da man manchmal Schwierigkeiten mit der Verständlichkeit hat. Dieses Problem hat der deutsche Track glücklicherweise nicht. Auch der harmonische Musikscore setzt sich über alle Boxen gut in Szene und baut eine angenehme Räumlichkeit auf. Klingt alles wirklich gut.



Extras: 80%


Hier die Extras im Überblick:

- Audiokommentar
- Dokumentation \"Becoming Sam\"
- Nicht verwendete Szenen
- Stab & Besetzung
- US-Trailer

Der Audiokommentar wird von der Regisseurin gesprochen und bietet einige gute Informationen. Ab und an gibt es leider auch Stellen, die die Dame unkommentiert lässt. Deutsche Untertitel sind verfügbar.
Die Dokumentation \"Becoming Sam\" (ca. 42 min.) ist unterteilt in sechs Punkte. Hier gibt es Filmausschnitte und Interviews mit allen Beteiligten zu sehen. Hier erfährt man alle wichtigen Informationen zum Film. Alle Interviews sind deutsch untertitelt,
Dann gibt es noch sieben nicht verwendete Szenen (ca. 10 min.). Alle Szenen können wahlweise mit Regiekommentar angesehen werden.
Texttafeln zu Stab & Besetzung sowie der US-Trailer runden das Angebot ab.


lg Sandy

22 Bewertungen