Ich bin Sam (DVD) Testbericht
Erfahrungsbericht von derechtegecko
I am Sam - Ein rührender Film
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Liebevoll kümmert sich der alleinerziehende Sam um seine Tochter, doch als diese ihren geistig behinderten Vater intellektuell überholt, schaltet sich das Jugendamt ein.
Unterstützt von einer erfolgreichen Anwältin kämpft Sam vor Gericht um das Sorgerecht.
Immer wieder wird auf „Kramer gegen Kramer“ Bezug genommen, so wie dieser Oscar-Erfolg von 1980 ist auch „I am Sam“ ein peinliches, bis ins Detail vorhersehbares Rührstück. Sean Penn kann zwar in der Hauptrolle brillieren, aber Michelle Pfeiffer wird kein Raum gelassen ihrer Anwältin Tiefe zu verleihen.
Karrieredenken, Handy-Hektik und Materialismus mit flottem Porsche auf der Seite der Anwältin werden Liebe, Geduld und Wahrheit als wesentliche Werte gegenüber gestellt. Gegen die Thematik ist nichts einzuwenden, doch die Plattheit, mit der dies der neue US-Konservativismus im Kino – dazu gehören auch „A Beautiful Mind“ oder „Kate & Leopold“ – propagiert, ist unerträglich.
Einfallslosigkeit kennzeichnet auch Jessie Nelsons Regie. Sprechende Köpfe dominieren, Räume werden keine inszeniert und zahlreiche Szenen sind völlig unmotiviert in blaues Licht und Farben getaucht. Funktionslos und deshalb dilettantisch werden auch die Handkamera und auf der Tonebene zahlreiche klassische Songs eingesetzt.
Unterstützt von einer erfolgreichen Anwältin kämpft Sam vor Gericht um das Sorgerecht.
Immer wieder wird auf „Kramer gegen Kramer“ Bezug genommen, so wie dieser Oscar-Erfolg von 1980 ist auch „I am Sam“ ein peinliches, bis ins Detail vorhersehbares Rührstück. Sean Penn kann zwar in der Hauptrolle brillieren, aber Michelle Pfeiffer wird kein Raum gelassen ihrer Anwältin Tiefe zu verleihen.
Karrieredenken, Handy-Hektik und Materialismus mit flottem Porsche auf der Seite der Anwältin werden Liebe, Geduld und Wahrheit als wesentliche Werte gegenüber gestellt. Gegen die Thematik ist nichts einzuwenden, doch die Plattheit, mit der dies der neue US-Konservativismus im Kino – dazu gehören auch „A Beautiful Mind“ oder „Kate & Leopold“ – propagiert, ist unerträglich.
Einfallslosigkeit kennzeichnet auch Jessie Nelsons Regie. Sprechende Köpfe dominieren, Räume werden keine inszeniert und zahlreiche Szenen sind völlig unmotiviert in blaues Licht und Farben getaucht. Funktionslos und deshalb dilettantisch werden auch die Handkamera und auf der Tonebene zahlreiche klassische Songs eingesetzt.
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