I love Rock'N'Roll - Britney Spears Testbericht
Erfahrungsbericht von rider-of-apocalypse
ser Untergang der Kultur
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Seit längerer Zeit stellen die Hersteller von Kondomen, Anti-Baby-Pillen und anderen Mitteln zur Empfängnisverhütung deutliche Umsatzeinbussen fest und Millionen von weiblichen Teenies liegen gelangweilt und erregt neben ihren verärgerten und ebenfalls erregten Freunden im Bett.
Schuld daran ist ein (ups, jetzt hätte ich fast Musikerin geschrieben) Teenie-Idol, das den Namen BRITNEY –ich poppe nicht vor der Ehe- SPEARS trägt und auch auf mich hatte das Auftauchen dieser Kunstperson ( im Sinne von künstlich, nicht im Sinne von Kunst) nachhaltigen Einfluss.
So ist es mir seit einiger Zeit nicht mehr möglich, Pepsi Cola zu trinken, da mich selbst den Pepsi Flaschen die Gestalt von BRITNEY SPEARS auftaucht.
Ich arbeite in einem Amt mit jugendlichem Publikumsverkehr und in den Wartezonen sind Fernseher aufgestellt, auf denen den ganzen Tag Viva und MTV läuft, so dass leider auch ich einem ebenso grausamen wie aktuellem Videoclip nicht entgehen konnte – I LOVE ROCK ´N´ ROLL von BRITNEY SPEARS.
DER TITEL
°°°°°°°°°°°°°
Für I LOVE ROCK ´N ´ROLL bemühten sich die Macher hinter BRITNEY SPEARS nicht einmal mehr, einen Titel zu schreiben, sondern griffen auf einen alten Titel aus den späten 70er Jahren zurück (können auch die frühen 80er gewesen sein, hier bin ich mir nicht ganz sicher), mit dem damals JOAN JETT & THE BLACK HEARTS großen Erfolg hatten.
Die Originalfassung wurde nun geringfügig „überarbeitet“ in dem einige Elemente billigster Popmusik hinzugefügt werden und schon war ein weiterer Tiefpunkt der Populärmusik fertig.
Das es auch diesem Titel, wie allen Titeln von BRITNEY SPEARS, an musikalischem Wert mangelt dürfte nur die wenigsten wundern.
Ich bin mir übrigens sicher, dass selbst widerstandsfähigste CD-Player von Titeln wie diesem „krank“ werden kann und sicher auch wird.
WAS SIEHT MAN ?
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Das Video beginnt in schwarz-weiss mit der Darstellung eines Soundchecks. Dann kommt endlich ein wenig Farbe ins Bild und BRITNEY SPEARS räkelt sich in einem knappen Leder-Outfit auf einer Harley Davidson (die wie zufällig in der Gegend rumsteht) und im Hintergrund tun Gitarristen und ein Schlagzeuger so, als wissen sie, wozu die Instrumente, die sie in den Händen halten, da sind.
Zwischendurch zerschlägt BRITNEY SPEARS mit einer Gitarre auch ein Box, aus der dann irgendein „Glitter-Scheiss“ regnet.
So traurig mir dies auch erscheint, diese wenigen Worte beschreiben die Handlung des Videos bereits nahezu umfassend.
ANMERKUNGEN
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
BRITNEY SPEARS (bzw. ihre Manager und Berater) scheint zu wissen, was man von ihr sehen will und so wirft sie sich in ein bauchfreies und ihrer Oberweite betonendes Outfit (dass mir an einer anderen Frau durchaus gefallen würde) und stellt sich selbst in den Mittelpunkt ihres Videoclips (es ist schon faszinierend, wie sie es schafft, dass durch ihren Gesang, ihre Bewegungen und ihr Verhalten sogar ihr zweifellos ansehnlicher Körper an Reiz verliert).
Das Motorrad scheint hier nur Mittel zur Selbstdarstellung zu sein, damit sich BRITNEY SPEARS besser in die unterschiedlichen Posen begeben kann.
Leider wirken ihre Bewegungen dabei (wie die ganze Frau) in keinster Weise natürlich und sind meines Erachtens einfach nur peinlich.
Die ganze Szenerie wirkt gekünstelt und man fragt sich die ganze Zeit, was wohl am deplaziertesten aussieht (deplaziert wirkt hier eigentlich alles).
Ein weiterer Höhepunkt der Peinlichkeit sind die im Hintergrund befindlichen Gitarristen, die mit (die Betonung liegt auf dem Wort MIT, denn auf den Gitarren spielen sie sicher nicht) ihren Gitarren spielen. Es wäre wohl hilfreich gewesen, wenn man den beiden die Funktionsweise einer Gitarre erklärt hätte, den Geräusche, die an Musik erinnern, entlocken sie mit ihren Verrenkungen den Instrumenten sicher nicht.
Mag die ganze Szenerie für die ersten 10 Sekunden noch ganz nett wirken, so beginnt das Video bereits kurze Zeit später zu langweilen.
Auch ist mir nicht ersichtlich, was BRITNEY SPEARS Berater mit diesem Titel und dem dazugehörigen Videoclip bezwecken wollen – sollte es ein Imagewechsel sein, so ist dieser misslungen.
Eine weitere Frage, die sich mir beim Ansehen des Videos stellte ist die Frage nach dem Bezug von Titel und Clip zum Rock ´n´ Roll – mir ist dieser nicht ersichtlich.
Das Videos durchaus auch künstlerischen Wert haben können, haben in der Vergangenheit zahlreiche Interpreten (zum Beispiel PRODIDGY) bewiesen, doch scheinbar waren die Verantwortlichen der Meinung, dass BRITNEY SPEARS Körper das ausschlaggebendste Verkaufsargument ist und man in einem Video folglich mehr nicht zeigen muss.
Ein wenig erträglicher, aber noch lange nicht gut, wird der Videoclip übrigens, wenn man den Ton abschaltet.
SCHLUSSWORTE
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Dass mir die Geräusche (als Musik würde ich es nie bezeichnen) von BRITNEY SPEARS nicht gefallen, dürfte jeder wissen, der meinen Musikgeschmack kennt, doch auch das Video ist weder originell, noch in irgendeiner Form gelungen (wer unbedingt die Interpretin sehen will (und viel mehr gibt es in dem Video nicht zu sehen), sollte besser warten, bis sie sich für den Playboy auszieht) und so kann ich den Videoclip zu I LOVE ROCK ´N´ ROLL von BRITNEY SPEARS hier nicht empfehlen und urteile mit SEHR SCHLECHT !
Schuld daran ist ein (ups, jetzt hätte ich fast Musikerin geschrieben) Teenie-Idol, das den Namen BRITNEY –ich poppe nicht vor der Ehe- SPEARS trägt und auch auf mich hatte das Auftauchen dieser Kunstperson ( im Sinne von künstlich, nicht im Sinne von Kunst) nachhaltigen Einfluss.
So ist es mir seit einiger Zeit nicht mehr möglich, Pepsi Cola zu trinken, da mich selbst den Pepsi Flaschen die Gestalt von BRITNEY SPEARS auftaucht.
Ich arbeite in einem Amt mit jugendlichem Publikumsverkehr und in den Wartezonen sind Fernseher aufgestellt, auf denen den ganzen Tag Viva und MTV läuft, so dass leider auch ich einem ebenso grausamen wie aktuellem Videoclip nicht entgehen konnte – I LOVE ROCK ´N´ ROLL von BRITNEY SPEARS.
DER TITEL
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Für I LOVE ROCK ´N ´ROLL bemühten sich die Macher hinter BRITNEY SPEARS nicht einmal mehr, einen Titel zu schreiben, sondern griffen auf einen alten Titel aus den späten 70er Jahren zurück (können auch die frühen 80er gewesen sein, hier bin ich mir nicht ganz sicher), mit dem damals JOAN JETT & THE BLACK HEARTS großen Erfolg hatten.
Die Originalfassung wurde nun geringfügig „überarbeitet“ in dem einige Elemente billigster Popmusik hinzugefügt werden und schon war ein weiterer Tiefpunkt der Populärmusik fertig.
Das es auch diesem Titel, wie allen Titeln von BRITNEY SPEARS, an musikalischem Wert mangelt dürfte nur die wenigsten wundern.
Ich bin mir übrigens sicher, dass selbst widerstandsfähigste CD-Player von Titeln wie diesem „krank“ werden kann und sicher auch wird.
WAS SIEHT MAN ?
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Das Video beginnt in schwarz-weiss mit der Darstellung eines Soundchecks. Dann kommt endlich ein wenig Farbe ins Bild und BRITNEY SPEARS räkelt sich in einem knappen Leder-Outfit auf einer Harley Davidson (die wie zufällig in der Gegend rumsteht) und im Hintergrund tun Gitarristen und ein Schlagzeuger so, als wissen sie, wozu die Instrumente, die sie in den Händen halten, da sind.
Zwischendurch zerschlägt BRITNEY SPEARS mit einer Gitarre auch ein Box, aus der dann irgendein „Glitter-Scheiss“ regnet.
So traurig mir dies auch erscheint, diese wenigen Worte beschreiben die Handlung des Videos bereits nahezu umfassend.
ANMERKUNGEN
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BRITNEY SPEARS (bzw. ihre Manager und Berater) scheint zu wissen, was man von ihr sehen will und so wirft sie sich in ein bauchfreies und ihrer Oberweite betonendes Outfit (dass mir an einer anderen Frau durchaus gefallen würde) und stellt sich selbst in den Mittelpunkt ihres Videoclips (es ist schon faszinierend, wie sie es schafft, dass durch ihren Gesang, ihre Bewegungen und ihr Verhalten sogar ihr zweifellos ansehnlicher Körper an Reiz verliert).
Das Motorrad scheint hier nur Mittel zur Selbstdarstellung zu sein, damit sich BRITNEY SPEARS besser in die unterschiedlichen Posen begeben kann.
Leider wirken ihre Bewegungen dabei (wie die ganze Frau) in keinster Weise natürlich und sind meines Erachtens einfach nur peinlich.
Die ganze Szenerie wirkt gekünstelt und man fragt sich die ganze Zeit, was wohl am deplaziertesten aussieht (deplaziert wirkt hier eigentlich alles).
Ein weiterer Höhepunkt der Peinlichkeit sind die im Hintergrund befindlichen Gitarristen, die mit (die Betonung liegt auf dem Wort MIT, denn auf den Gitarren spielen sie sicher nicht) ihren Gitarren spielen. Es wäre wohl hilfreich gewesen, wenn man den beiden die Funktionsweise einer Gitarre erklärt hätte, den Geräusche, die an Musik erinnern, entlocken sie mit ihren Verrenkungen den Instrumenten sicher nicht.
Mag die ganze Szenerie für die ersten 10 Sekunden noch ganz nett wirken, so beginnt das Video bereits kurze Zeit später zu langweilen.
Auch ist mir nicht ersichtlich, was BRITNEY SPEARS Berater mit diesem Titel und dem dazugehörigen Videoclip bezwecken wollen – sollte es ein Imagewechsel sein, so ist dieser misslungen.
Eine weitere Frage, die sich mir beim Ansehen des Videos stellte ist die Frage nach dem Bezug von Titel und Clip zum Rock ´n´ Roll – mir ist dieser nicht ersichtlich.
Das Videos durchaus auch künstlerischen Wert haben können, haben in der Vergangenheit zahlreiche Interpreten (zum Beispiel PRODIDGY) bewiesen, doch scheinbar waren die Verantwortlichen der Meinung, dass BRITNEY SPEARS Körper das ausschlaggebendste Verkaufsargument ist und man in einem Video folglich mehr nicht zeigen muss.
Ein wenig erträglicher, aber noch lange nicht gut, wird der Videoclip übrigens, wenn man den Ton abschaltet.
SCHLUSSWORTE
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Dass mir die Geräusche (als Musik würde ich es nie bezeichnen) von BRITNEY SPEARS nicht gefallen, dürfte jeder wissen, der meinen Musikgeschmack kennt, doch auch das Video ist weder originell, noch in irgendeiner Form gelungen (wer unbedingt die Interpretin sehen will (und viel mehr gibt es in dem Video nicht zu sehen), sollte besser warten, bis sie sich für den Playboy auszieht) und so kann ich den Videoclip zu I LOVE ROCK ´N´ ROLL von BRITNEY SPEARS hier nicht empfehlen und urteile mit SEHR SCHLECHT !
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