In the Zone - Britney Spears Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 01/2004
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von Morthond
Tolles Album von Tittney? Ja, das geht!
Pro:
kein Mainstream; neue, frische Sounds
Kontra:
Booklet enthält keine Texte, nur wenige Songs wirklich tanzbar
Empfehlung:
Ja
Endlich mal wieder ein Album einer bekannten Künstlerin, dass man nicht gleich als „Kommerzkacke“ abstempeln kann. Mit diesem Album bricht Britney mit ihrem alten Stil und probiert viel Neues aus. Ob das Neue auch gut geworden ist, erfahrt ihr von mir in diesem Bericht.
Zuerst möchte ich euch sagen, dass ich mir aus einem anderen Bericht eine Art Bewertungssystem abgeguckt habe. So wird jeder Song die Möglichkeit haben, 10 Punkte abzusahnen. Bekommt er nur einen Punkt (oder keinen), so wisst ihr ja, was ihr von ihm zu halten habt :P Am Ende kommen dann zum Beispiel 50 von 100 möglichen Punkten raus, sodass ihr eine bessere Vorstellung davon habt, was ihr von der CD erwarten könnt.
Viel Spaß!
[Britney Spears]
Ich denke, zu Britney Spears muss man eigentlich nichts mehr sagen, fast jeder kennt sie und hat eine Meinung zu ihr. Vor einigen Jahren wurde sie mit „Hit Me Baby One More Time“ bekannt, damals war sie glaube ich 17 (Fans berichtigt mich, falls ich falsch liege). Inzwischen ist sie über 20 und sehr viel reifer geworden. „In The Zone“ ist ihr drittes Album nach den Alben „Baby One More Time“ und „Britney“.
[Einzeltitelbewertung]
Nun geht es los mit den einzelnen Titeln.
1. Me Against The Music (featuring Madonna)
Madonnas verzerrte Stimme stellt das Lied vor und ein kleiner Quassel-Wettbewerb zwischen den beiden folgt. Danach singen sie – und das sehr gut, meiner Meinung nach. Zum Mitsingen recht schwer weil recht schnell, zum Tanzen allerdings bestimmt geeignet. Macht gute Laune, man fühlt sich beim Hören stark, sexy und unabhängig (ich als Frau kann das von mir zumindest behaupten, hihi). Das ist die erste Singleauskopplung, die ihr auch bestimmt kennt. Die Zusammenarbeit mit Madonna macht sich wirklich gut und es hört sich sehr gut an.
Da mir der Song aber mittlerweile schon aus den Ohren kommt, gibt es nur 8 von 10 möglichen Punkten.
2. (I Got That) Boom Boom (featuring Ying Yang Twins)
Hier haben wir gleich den ersten wirklich, wirklich außergewöhnlichen Song. Der Anfang hört sich sehr nach „Buschgetrommel“ an (ist es eigentlich auch), das erreichen die Bongos und die Ying Yang Twins, die lauthals ihren Senf „dazuschreien“. Hat irgendwie etwas. Dann beginnt Britney zu singen, das hört sich sehr gut an. Schließlich geht es in dem Song ja auch darum, dass sie das hat, was „du“ willst, also muss es sich ja auch sexy anhören. Jawohl. Ich kann diesem Song wirklich sehr viel abgewinnen, eben weil er so außergewöhnlich ist.
Der kriegt aufgrund der Außergewöhnlichkeit und des Ohrwurm-Refrains 9 von 10 möglichen Punkten.
3. Showdown
Hier haben wir am Anfang einige sehr, sehr, sehr elektronische zusammengemischte Klänge, Britney erzählt ein bisschen was, stöhnt ein bisschen was, und dann geht es zur Sache, allerdings nicht sofort mit richtigem Singen, sondern mit Sprechgesang. Dann singt sie – und auch das hört sich gut an. In diesem Song geht es ebenfalls um ... na ja, worum es so ganz genau geht, kann ich nicht sagen, aber da Britney wieder recht erotisch singt, schätze ich mal, dass es wieder mal um S-E-X geht *hechel* Und da habe ich kein Problem mit. Für eine Nummer, die man ständig hört, weil sie einen so richtig auf Trab bringt, ist „Showdown“ nicht geeignet, weil es eher ein recht langsamer Song ist, der dafür aber andere Qualitäten hat. Kein Mainstream, gute Stimme, gefällt mir.
Dieser Song erhält, weil er doch recht lahm ist, nur 6 von 10 möglichen Punkten. Andere Songs gefallen mir halt besser.
4. Breathe On Me
Oh yeah, very electric... auch hier elektronische Klänge am Anfang des Songs, und Britney stöhnt (natürlich auf Englisch), wie heiß es doch hier drin ist… ja, so viel dazu. Dann singt sie ein bisschen und dann kommt der Refrain Breeeeeeathe Oooooooon Meeeeeeee....... sehr nett, aber auch eher lahm und für „ruhige“ Stunden als Hintergrundmusik zu gebrauchen. Naja, und die eine Stelle gefällt mir, als Britney sagt „Just put your lips together – and blow...“. Oh ja, was für eine Zweideutigkeit wir hier haben ist schon verblüffend... ich brauche euch also nicht erzählen, worum es in diesem Song geht, oder? Beim Hören dieses Songs könnte man ja glatt GEIL werden (um es mit Mario Barths Worten zu sagen...). Sehr schön.... *sabba*
Dieser Song ist zwar recht lahm, aber absolut GEIL und nochmals GEIL, daher gibt es 10 von 10 Punkten..... YEAH BLOW BLOW BLOW....... hehe
5. Early Mornin’
Gitarrenklänge (oder so etwas ähnliches) und Britneys Stimme stimmen den Song ein, Britney erzählt wieder ein bisschen was, bzw. zeigt, wie gut sie lasziv hauchen kann und dann geht der Refrain los: So richtig Nod-Your-Head, so richtig cooool irgendwie... dabei fühlt man sich wie eine Frau in einer verrauchten Kneipe, die von allen Männern angestarrt wird, aber niemand traut sich, einen anzusprechen..... ja, alle wollen mich, das ist so cooool.... so coooool wie der Song. Leider auch wieder ein bisschen lahm, aber hier passt es auch sehr gut. Respekt!
Dieser Song bekommt – weil ich mich dabei soooo verrucht fühle – doch tatsächlich 8 von 10 möglichen Punkten.....
6. Toxic
Nun gut, kommen wir zur aktuellen Single. Die kennt ihr ja vielleicht sogar, dröhnt ja im Moment von allen Radiosendern. Endlich eine schnelle Tanznummer, so richtig Britney-Like, aber irgendwie auch wieder nicht, also nicht „typische“ Britney-Musik, aber der Rhythms passt wieder und man will nur noch TANZEN und MITSINGEN. Schick, schick......
Obwohl mir der Song mittlerweile auch schon fast (!) auf die Nerven geht, erhält er 9 von 10 Punkten.
7. Outrageous
Bei diesem Lied wusste ich von Anfang an nicht, was ich darüber schreiben sollte..... nicht schnell, nicht langsam, keine großen stimmlichen Leistungen und trotzdem nett. Tja, das reicht wohl, müsst ihr euch selbst anhören....
Ich weiß nicht... dem Ganzen gebe ich mal 5 Punkte von 10 möglichen.... ist mir einfach zu langweilig.....
8. Touch Of My Hand
AUWEIA, hier singt Britney doch TATSÄCHLICH über – ja – über MASTURBATION!!! Und das sogar ziemlich überzeugend. (Leider habe ich mal in einem Interview gesehen, dass sie komischerweise sehr offen drüber singen, aber gar nicht drüber reden kann, das war schon etwas merkwürdig... aber na ja.) Mich würde mal interessieren, ob sie so was wirklich praktiziert, denn sie singt recht überzeugend, wie ich oben schon sagte. Hier kommt die „neue“, die erwachsenere Britney zum Vorschein, ein sehr interessanter Song, da man hier die Entwicklung Britneys ablesen kann. Auch mit so einem Thema umzugehen, fällt ihr bestimmt nicht gerade leicht (wie ich ja oben geschrieben habe). Also der Song gefällt mir... recht gut, aufgrund des „spannenden“ Themas und na ja.... ist halt ein recht ruhiger Song, so zum Einschlafen..... nett. Kein Renner, aber nett.
Der Song erhält von mir noch 7 von 10 möglichen Punkten, da ich das Thema interessant finde.
9. The Hook Up
Hier haben wir endlich mal wieder einen tanzbaren, schnelleren, rhythmischen Song. Ein richtig cooler Rhythmus sogar. Britneys Stimme hier gefällt mir sehr gut, ein richtiger Ohrwurm.
Gefällt mir richtig gut, daher 9 von 10 möglichen Punkten.
10. Shadow
Ab und zu schaut noch einmal die „alte“ Britney vorbei, zum Beispiel hier. Eine Liebesballaden, in dem sie von einem Typen singt, den sie vermisst, weil er halt weg ist. Sie singt: „Es ist nur dein Schatten, niemals du selbst, es ist nur dein Schatten, niemand anders, es ist nur dein Schatten, im Raum, er kommt zu spät an und geht zu früh wieder“. Ja, hört sich auf Deutsch natürlich bisschen beschrubbt an, wollte euch nur mal so den Inhalt klarmachen. Eine richtig schöne Liebeskummerballade. Wenn man hier heulen muss, hat man eine Trennung wohl noch nicht zu 100% überwunden, kann ich mir vorstellen.
Eine wirklich, wirklich schöne Ballade, ebenfalls 9 von 10 möglichen Punkten.
11. Brave New Girl
Eines meiner Lieblingslieder!! Ein cooler Rhythmus zu Anfang, dann kommt Sprechgesang von Britney (recht schneller sogar) und dann halt die Bridge, wo sie singt. Die ist aber so verzerrt, aber das hört sich gut an. Und dann kommt der Refrain und zwar wie eine Bombe: So richtig cooles Gutfühl-Feeling kommt da auf, das hört man morgens beim Aufstehen! Super!!! Ich könnte mir vorstellen, dass das die nächste Single wird, aber ich weiß es natürlich nicht.
Mein Lieblingslied erhält natürlich 10 von 10 möglichen Punkten, ist kar ^_^
12. Everytime
Hier haben wir wieder eine schöne Ballade, die mit ein bisschen Klimpermusik anfängt. Dann setzt Britneys zarte Stimme ein und sie wird von einem Klavier begleitet. Bis zur Bridge nämlich, dann kommen mehrere Instrumente hinzu (zum Beispiel eine Harfe, wenn ich mich nicht irre). Und dann kommt wieder das Geklimper, das auch gut passt.
Kein Renner, aber nett. 7 von 10 Punkten.
13. Me Against The Music (featuring Madonna, Rishi Rich’s Desi Kulcha Remix)
Hier haben wir einen – wie ich finde – schrecklichen und ziemlich überflüssigen Remix von „Me Against The Music“. Naja, bisschen Groove hat er schon – aber es gibt Besseres, in jedem Falle. Boah, schnell weiterschalten.
Der kriegt nur 5 von 10 Punkten, buh.
14. The Answer (Bonus Track)
Jaja, nennen wir einen Track Bonus Track und alle Fans freuen sich… Britney stöhnt am Anfang ein bisschen rum, singt, stöhnt rum und zwischendurch erklingt ein recht seltsam anmutender Rhythmus und viel Elektronik.
Naja, auch nicht so mein Ding, wenn der Song fehlen würde, würde nicht auffallen. Auch nur 6 von 10 Punkten.
So viel zur Einzelauswertung der Songs. Hier kommen wir auf 108 von 140 möglichen Punkten. Ist doch ok, oder? Hätte man den blöden Mix und den Bonustrack weggelassen, hätte das Alles besser ausgesehen... die sind schuld!! :P
[Cover und Booklet]
Auf dem Cover sieht man Britneys Gesicht in der Mitte, in einem recht netten Blauton. Oben links steht in orange ihr Name, unten links dann der Name des Albums. Ein bisschen einfallslos vielleicht, aber das gefällt mir trotzdem recht gut.
Das Cover bekommt 7 von 10 Punkten wegen mangelndem Einfallsreichtum, hehe.
Kommen wir zu einem heiklen Thema, dem Booklet. Dieses hat nämlich ein ganz entscheidendes Problem: Denn im Booklet befindet sich leider Gottes kein einziger Songtext!!! Das ärgert mich wirklich richtig dolle. Denn ansonsten finden sich wirklich nur noch einige zugegebenermaßen sehr schöne Bilder von Britney – aber vom Booklet eines solchen Superstars kann man doch Texte erwarten, oder sehe ich das falsch?
Eigentlich sind es wirklich nur 5 Punkte wegen den nicht vorhandenen Texten, aber die Bilder machen einiges wieder wett, sodass ich noch 7 von 10 Punkten verteile.
[Rezension]
Mit diesem Album ist Britney Spears vom Mainstream weggekommen. Man kann sie ab jetzt fast als richtige „Künstlerin“ bezeichnen. Ab und zu kommen – zum Beispiel in den Balladen – noch ihre alten Ambitionen durch, aber das finde ich auch gut so, denn wenn man auf eine CD nur Songs auf Risiko packt, kann man damit auch „auf die Schnauze“ fallen.
Wie euch bestimmt aufgefallen ist, hat sich ja Britney bei diesem Album auch einige Unterstützung von anderen Bands und Künstlern geholt. Meiner Meinung nach haben diese einen entscheidenden Einfluss auf Britneys neuen Stil genommen. (Obwohl man bestimmt erst von einem komplett neuen Stil reden kann, sobald das nächste Album herausgekommen ist, falls dieses auch so gänzlich neue Styles beinhalten sollte.)
Etwas eintönig ist die Themenwahl ihrer Songs: Sex, Kerle, Kerle und Sex könnte man sagen. Naja, sollte mich ja eigentlich nicht stören (höhö...), aber wenn man ständig *nur* laszives Rumgehauche hört, kann das unter Umständen auch nerven. Also bei den möglichen Themen, die man hätte ausschöpfen können (Probleme der Welt, Liebe (+ Sex), alltägliche Probleme, Tiere usw.) hat sie wirklich nur einen Schwerpunkt gewählt: Die Liebe (und den SEX natürlich, allein und mit sich selbst).
Des Weiteren kann man zu diesem Album sagen, dass die meisten Songs keine schnellen Tanznummern sind, sondern eher verhaltene Slow-Down Nummern. Das finde ich persönlich ein bisschen schade, aber auch diese Art von Musik kann sehr sexy sein.
Also:
[Fazit]
Ich kann eigentlich jedem, der so auf „neumodische“ Chartmusik steht, diese CD empfehlen, Britney-Fan oder nicht. Man muss die Frau ja nicht gleich heiraten, wenn man eine CD von ihr kauft ^_^
Übrigens kommen wir hier auf 122 von 160 möglichen Punkten – das ist doch sehr okay, oder? Wenn man bedenkt, dass Britney aus ihren Kinderschuhen geschlüpft ist und endlich ihren eigenen Weg geht, sind 122 von 160 schon ein sehr guter Einstieg!
@ Morthond für Ciao & Yopi
Zuerst möchte ich euch sagen, dass ich mir aus einem anderen Bericht eine Art Bewertungssystem abgeguckt habe. So wird jeder Song die Möglichkeit haben, 10 Punkte abzusahnen. Bekommt er nur einen Punkt (oder keinen), so wisst ihr ja, was ihr von ihm zu halten habt :P Am Ende kommen dann zum Beispiel 50 von 100 möglichen Punkten raus, sodass ihr eine bessere Vorstellung davon habt, was ihr von der CD erwarten könnt.
Viel Spaß!
[Britney Spears]
Ich denke, zu Britney Spears muss man eigentlich nichts mehr sagen, fast jeder kennt sie und hat eine Meinung zu ihr. Vor einigen Jahren wurde sie mit „Hit Me Baby One More Time“ bekannt, damals war sie glaube ich 17 (Fans berichtigt mich, falls ich falsch liege). Inzwischen ist sie über 20 und sehr viel reifer geworden. „In The Zone“ ist ihr drittes Album nach den Alben „Baby One More Time“ und „Britney“.
[Einzeltitelbewertung]
Nun geht es los mit den einzelnen Titeln.
1. Me Against The Music (featuring Madonna)
Madonnas verzerrte Stimme stellt das Lied vor und ein kleiner Quassel-Wettbewerb zwischen den beiden folgt. Danach singen sie – und das sehr gut, meiner Meinung nach. Zum Mitsingen recht schwer weil recht schnell, zum Tanzen allerdings bestimmt geeignet. Macht gute Laune, man fühlt sich beim Hören stark, sexy und unabhängig (ich als Frau kann das von mir zumindest behaupten, hihi). Das ist die erste Singleauskopplung, die ihr auch bestimmt kennt. Die Zusammenarbeit mit Madonna macht sich wirklich gut und es hört sich sehr gut an.
Da mir der Song aber mittlerweile schon aus den Ohren kommt, gibt es nur 8 von 10 möglichen Punkten.
2. (I Got That) Boom Boom (featuring Ying Yang Twins)
Hier haben wir gleich den ersten wirklich, wirklich außergewöhnlichen Song. Der Anfang hört sich sehr nach „Buschgetrommel“ an (ist es eigentlich auch), das erreichen die Bongos und die Ying Yang Twins, die lauthals ihren Senf „dazuschreien“. Hat irgendwie etwas. Dann beginnt Britney zu singen, das hört sich sehr gut an. Schließlich geht es in dem Song ja auch darum, dass sie das hat, was „du“ willst, also muss es sich ja auch sexy anhören. Jawohl. Ich kann diesem Song wirklich sehr viel abgewinnen, eben weil er so außergewöhnlich ist.
Der kriegt aufgrund der Außergewöhnlichkeit und des Ohrwurm-Refrains 9 von 10 möglichen Punkten.
3. Showdown
Hier haben wir am Anfang einige sehr, sehr, sehr elektronische zusammengemischte Klänge, Britney erzählt ein bisschen was, stöhnt ein bisschen was, und dann geht es zur Sache, allerdings nicht sofort mit richtigem Singen, sondern mit Sprechgesang. Dann singt sie – und auch das hört sich gut an. In diesem Song geht es ebenfalls um ... na ja, worum es so ganz genau geht, kann ich nicht sagen, aber da Britney wieder recht erotisch singt, schätze ich mal, dass es wieder mal um S-E-X geht *hechel* Und da habe ich kein Problem mit. Für eine Nummer, die man ständig hört, weil sie einen so richtig auf Trab bringt, ist „Showdown“ nicht geeignet, weil es eher ein recht langsamer Song ist, der dafür aber andere Qualitäten hat. Kein Mainstream, gute Stimme, gefällt mir.
Dieser Song erhält, weil er doch recht lahm ist, nur 6 von 10 möglichen Punkten. Andere Songs gefallen mir halt besser.
4. Breathe On Me
Oh yeah, very electric... auch hier elektronische Klänge am Anfang des Songs, und Britney stöhnt (natürlich auf Englisch), wie heiß es doch hier drin ist… ja, so viel dazu. Dann singt sie ein bisschen und dann kommt der Refrain Breeeeeeathe Oooooooon Meeeeeeee....... sehr nett, aber auch eher lahm und für „ruhige“ Stunden als Hintergrundmusik zu gebrauchen. Naja, und die eine Stelle gefällt mir, als Britney sagt „Just put your lips together – and blow...“. Oh ja, was für eine Zweideutigkeit wir hier haben ist schon verblüffend... ich brauche euch also nicht erzählen, worum es in diesem Song geht, oder? Beim Hören dieses Songs könnte man ja glatt GEIL werden (um es mit Mario Barths Worten zu sagen...). Sehr schön.... *sabba*
Dieser Song ist zwar recht lahm, aber absolut GEIL und nochmals GEIL, daher gibt es 10 von 10 Punkten..... YEAH BLOW BLOW BLOW....... hehe
5. Early Mornin’
Gitarrenklänge (oder so etwas ähnliches) und Britneys Stimme stimmen den Song ein, Britney erzählt wieder ein bisschen was, bzw. zeigt, wie gut sie lasziv hauchen kann und dann geht der Refrain los: So richtig Nod-Your-Head, so richtig cooool irgendwie... dabei fühlt man sich wie eine Frau in einer verrauchten Kneipe, die von allen Männern angestarrt wird, aber niemand traut sich, einen anzusprechen..... ja, alle wollen mich, das ist so cooool.... so coooool wie der Song. Leider auch wieder ein bisschen lahm, aber hier passt es auch sehr gut. Respekt!
Dieser Song bekommt – weil ich mich dabei soooo verrucht fühle – doch tatsächlich 8 von 10 möglichen Punkten.....
6. Toxic
Nun gut, kommen wir zur aktuellen Single. Die kennt ihr ja vielleicht sogar, dröhnt ja im Moment von allen Radiosendern. Endlich eine schnelle Tanznummer, so richtig Britney-Like, aber irgendwie auch wieder nicht, also nicht „typische“ Britney-Musik, aber der Rhythms passt wieder und man will nur noch TANZEN und MITSINGEN. Schick, schick......
Obwohl mir der Song mittlerweile auch schon fast (!) auf die Nerven geht, erhält er 9 von 10 Punkten.
7. Outrageous
Bei diesem Lied wusste ich von Anfang an nicht, was ich darüber schreiben sollte..... nicht schnell, nicht langsam, keine großen stimmlichen Leistungen und trotzdem nett. Tja, das reicht wohl, müsst ihr euch selbst anhören....
Ich weiß nicht... dem Ganzen gebe ich mal 5 Punkte von 10 möglichen.... ist mir einfach zu langweilig.....
8. Touch Of My Hand
AUWEIA, hier singt Britney doch TATSÄCHLICH über – ja – über MASTURBATION!!! Und das sogar ziemlich überzeugend. (Leider habe ich mal in einem Interview gesehen, dass sie komischerweise sehr offen drüber singen, aber gar nicht drüber reden kann, das war schon etwas merkwürdig... aber na ja.) Mich würde mal interessieren, ob sie so was wirklich praktiziert, denn sie singt recht überzeugend, wie ich oben schon sagte. Hier kommt die „neue“, die erwachsenere Britney zum Vorschein, ein sehr interessanter Song, da man hier die Entwicklung Britneys ablesen kann. Auch mit so einem Thema umzugehen, fällt ihr bestimmt nicht gerade leicht (wie ich ja oben geschrieben habe). Also der Song gefällt mir... recht gut, aufgrund des „spannenden“ Themas und na ja.... ist halt ein recht ruhiger Song, so zum Einschlafen..... nett. Kein Renner, aber nett.
Der Song erhält von mir noch 7 von 10 möglichen Punkten, da ich das Thema interessant finde.
9. The Hook Up
Hier haben wir endlich mal wieder einen tanzbaren, schnelleren, rhythmischen Song. Ein richtig cooler Rhythmus sogar. Britneys Stimme hier gefällt mir sehr gut, ein richtiger Ohrwurm.
Gefällt mir richtig gut, daher 9 von 10 möglichen Punkten.
10. Shadow
Ab und zu schaut noch einmal die „alte“ Britney vorbei, zum Beispiel hier. Eine Liebesballaden, in dem sie von einem Typen singt, den sie vermisst, weil er halt weg ist. Sie singt: „Es ist nur dein Schatten, niemals du selbst, es ist nur dein Schatten, niemand anders, es ist nur dein Schatten, im Raum, er kommt zu spät an und geht zu früh wieder“. Ja, hört sich auf Deutsch natürlich bisschen beschrubbt an, wollte euch nur mal so den Inhalt klarmachen. Eine richtig schöne Liebeskummerballade. Wenn man hier heulen muss, hat man eine Trennung wohl noch nicht zu 100% überwunden, kann ich mir vorstellen.
Eine wirklich, wirklich schöne Ballade, ebenfalls 9 von 10 möglichen Punkten.
11. Brave New Girl
Eines meiner Lieblingslieder!! Ein cooler Rhythmus zu Anfang, dann kommt Sprechgesang von Britney (recht schneller sogar) und dann halt die Bridge, wo sie singt. Die ist aber so verzerrt, aber das hört sich gut an. Und dann kommt der Refrain und zwar wie eine Bombe: So richtig cooles Gutfühl-Feeling kommt da auf, das hört man morgens beim Aufstehen! Super!!! Ich könnte mir vorstellen, dass das die nächste Single wird, aber ich weiß es natürlich nicht.
Mein Lieblingslied erhält natürlich 10 von 10 möglichen Punkten, ist kar ^_^
12. Everytime
Hier haben wir wieder eine schöne Ballade, die mit ein bisschen Klimpermusik anfängt. Dann setzt Britneys zarte Stimme ein und sie wird von einem Klavier begleitet. Bis zur Bridge nämlich, dann kommen mehrere Instrumente hinzu (zum Beispiel eine Harfe, wenn ich mich nicht irre). Und dann kommt wieder das Geklimper, das auch gut passt.
Kein Renner, aber nett. 7 von 10 Punkten.
13. Me Against The Music (featuring Madonna, Rishi Rich’s Desi Kulcha Remix)
Hier haben wir einen – wie ich finde – schrecklichen und ziemlich überflüssigen Remix von „Me Against The Music“. Naja, bisschen Groove hat er schon – aber es gibt Besseres, in jedem Falle. Boah, schnell weiterschalten.
Der kriegt nur 5 von 10 Punkten, buh.
14. The Answer (Bonus Track)
Jaja, nennen wir einen Track Bonus Track und alle Fans freuen sich… Britney stöhnt am Anfang ein bisschen rum, singt, stöhnt rum und zwischendurch erklingt ein recht seltsam anmutender Rhythmus und viel Elektronik.
Naja, auch nicht so mein Ding, wenn der Song fehlen würde, würde nicht auffallen. Auch nur 6 von 10 Punkten.
So viel zur Einzelauswertung der Songs. Hier kommen wir auf 108 von 140 möglichen Punkten. Ist doch ok, oder? Hätte man den blöden Mix und den Bonustrack weggelassen, hätte das Alles besser ausgesehen... die sind schuld!! :P
[Cover und Booklet]
Auf dem Cover sieht man Britneys Gesicht in der Mitte, in einem recht netten Blauton. Oben links steht in orange ihr Name, unten links dann der Name des Albums. Ein bisschen einfallslos vielleicht, aber das gefällt mir trotzdem recht gut.
Das Cover bekommt 7 von 10 Punkten wegen mangelndem Einfallsreichtum, hehe.
Kommen wir zu einem heiklen Thema, dem Booklet. Dieses hat nämlich ein ganz entscheidendes Problem: Denn im Booklet befindet sich leider Gottes kein einziger Songtext!!! Das ärgert mich wirklich richtig dolle. Denn ansonsten finden sich wirklich nur noch einige zugegebenermaßen sehr schöne Bilder von Britney – aber vom Booklet eines solchen Superstars kann man doch Texte erwarten, oder sehe ich das falsch?
Eigentlich sind es wirklich nur 5 Punkte wegen den nicht vorhandenen Texten, aber die Bilder machen einiges wieder wett, sodass ich noch 7 von 10 Punkten verteile.
[Rezension]
Mit diesem Album ist Britney Spears vom Mainstream weggekommen. Man kann sie ab jetzt fast als richtige „Künstlerin“ bezeichnen. Ab und zu kommen – zum Beispiel in den Balladen – noch ihre alten Ambitionen durch, aber das finde ich auch gut so, denn wenn man auf eine CD nur Songs auf Risiko packt, kann man damit auch „auf die Schnauze“ fallen.
Wie euch bestimmt aufgefallen ist, hat sich ja Britney bei diesem Album auch einige Unterstützung von anderen Bands und Künstlern geholt. Meiner Meinung nach haben diese einen entscheidenden Einfluss auf Britneys neuen Stil genommen. (Obwohl man bestimmt erst von einem komplett neuen Stil reden kann, sobald das nächste Album herausgekommen ist, falls dieses auch so gänzlich neue Styles beinhalten sollte.)
Etwas eintönig ist die Themenwahl ihrer Songs: Sex, Kerle, Kerle und Sex könnte man sagen. Naja, sollte mich ja eigentlich nicht stören (höhö...), aber wenn man ständig *nur* laszives Rumgehauche hört, kann das unter Umständen auch nerven. Also bei den möglichen Themen, die man hätte ausschöpfen können (Probleme der Welt, Liebe (+ Sex), alltägliche Probleme, Tiere usw.) hat sie wirklich nur einen Schwerpunkt gewählt: Die Liebe (und den SEX natürlich, allein und mit sich selbst).
Des Weiteren kann man zu diesem Album sagen, dass die meisten Songs keine schnellen Tanznummern sind, sondern eher verhaltene Slow-Down Nummern. Das finde ich persönlich ein bisschen schade, aber auch diese Art von Musik kann sehr sexy sein.
Also:
[Fazit]
Ich kann eigentlich jedem, der so auf „neumodische“ Chartmusik steht, diese CD empfehlen, Britney-Fan oder nicht. Man muss die Frau ja nicht gleich heiraten, wenn man eine CD von ihr kauft ^_^
Übrigens kommen wir hier auf 122 von 160 möglichen Punkten – das ist doch sehr okay, oder? Wenn man bedenkt, dass Britney aus ihren Kinderschuhen geschlüpft ist und endlich ihren eigenen Weg geht, sind 122 von 160 schon ein sehr guter Einstieg!
@ Morthond für Ciao & Yopi
17 Bewertungen, 1 Kommentar
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08.08.2005, 19:54 Uhr von Stardas
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht...:-) Gruß Katja
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