In the Zone - Britney Spears Testbericht
ab 8,44 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 01/2004
Auf yopi.de gelistet seit 01/2004
Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von powerade123
Zwischen Kreativität und Grausamkeit
Pro:
<Kreativität, Vielseitigkeit
Kontra:
Aufbau, Remix
Empfehlung:
Ja
Die neue Britney, so oft habe ich von ihr gehört, bis es schließlich so weit ging, dass ich mir das neue Album gekauft habe und ich bin noch heute wirklich erstaunt. Aber der Reihe nach…
© powerade123
Kaufanreiz
**************
Der Kaufanreiz war eindeutig Neugierde. Ich kannte schon viele Songs von anderen Alben, die ich aber alle zufällig hatte und mit denen ich mich nie wirklich beschäftigt habe. Nun hatte ich sehr viel Gutes und Neues über das neue Album der nun „erwachsenen Britney“ gehört hatte, bin ich los und habe mir das Album gekauft. Ich war schon sehr gespannt darauf.
Wissenswertes
******************
In The Zone ist das vierte Album Britneys, das wie alle anderen auch mit Jive Records/BMG gemacht wurde. (Leider fällt mir jetzt kein besserer begriff bzw. keine bessere Formulierung ein.)
Es ist am 10. 11. 2003 erschienen und beinhaltet 12 Songs und 2 Bonus Tracks.
Britney hat an 7 der 12 Tracks mitgeschrieben.
Sie arbeitet mit The Matrix, Moby, R. Kelly, Cathy Denis, den Ying Yang Twins und Red Zone zusammen, außerdem gibt es ein Feature mit Madonna.
Das erste Reinhören / Gesamteindruck
*********************************************
Als ich das erste Mal das Album durchgehört hatte war ich sehr beeindruckt. Ich konnte echt nicht glauben, dass das dieselbe Künstlerin sein sollte, die noch ein Jahr vorher „Lucky“ oder „You drive me crazy“ gesungen hatte.
Vielmehr hatte ich das Gefühl, viel „erwachsenere Musik“ zu hören, als ich es jemals von ihr gehört hatte. Die Medien und Kritiker hatten also recht gehabt, die „süße“ Britney gibt es –zumindest auf diesem Album- nicht mehr.
Weder der alte Teenie-Pop, noch die Stimme von früher sind noch da. Vielmehr klingt die CD viel reifer und vielseitiger. Es ist eine Mischung aus Pop, Rock und Hip Hop, was man eigentlich gar nicht erwartet. Alles steht in einer gesunden Mischung zueinander und es macht wirklich Spaß, die CD zu hören.
Leider hat sich das Album gegen Ende nicht gerade verbessert, aber dem werde ich jetzt noch mal genauer auf den Grund gehen.
Die Musik
*************
1 Me Against The Music (featuring Madonna)
Das schon sehr bekannte “me against the music” sollte ja von Anfang an die neue Britney zeigen, die Britney, die sogar mit ihrem Idol Madonna zusammenarbeitet. Und man merkt wirklich, dass das nicht einfach ein Song ist, um Britney mal wieder in die Schlagzeilen zu bringen, sondern dass sich die Pause, die vor diesem Song lag wirklich gelohnt hat. Im Video geht es um Madonna und Britney, die durch einen Club irren und sich eine „Verfolgungsjagd“ liefern, wobei Madonna die „Verfolgte“ ist. Am Ende hat Britney Madonna gefunden und versucht sie zu küssen, doch diese löst sich in Luft auf.
Britney hat bei diesem Song zusammen mit Red Zone gearbeitet, der den Song wohl auch stark beeinflusst hat.
Vom Namen „me against the music“ darf man sich nicht irritieren lassen, sie will viel mehr ausdrücken, wie stark die Musik ist und wie schwer man gegen einen Beat „ankommen kann“.
2 (I Got That) Boom Boom (feat. Ying Yang Twins)
Hier ist das erste, was man merkt wirklich etwas sehr neues für Britney! Ich habe das Lied gehört und konnte im ersten Moment wirklich nicht glauben, dass das Britney Spears sein soll.
Hier merkt man zugleich, dass der Teenie-Pop untergegangen ist. Viel mehr Energie wird durch diesen Song ausgedrückt. Eine Art fernöstliche Energie ist miteingeflossen, sowie eine Spur Hip Hop vorhanden ist. Neben den Texten von Britney hört man die Raps der Ying Yang Twins. Eine gelungene Mischung!
3 Showdown
Bei diesem Song hat Britney mit Cathy Denis zusammen gearbeitet und man spürt eine völlig andere Wirkung, die von diesem Song ausgeht. Völlig anders zu den ersten beiden Songs und trotzdem einfach gut.
Showdown geht eher in die Richtung R&B/ Soul. Ich persönlich halte diesen Song für sehr stark und er ist ein maßgeblicher Teil des Albums und Britneys Veränderung.
4 Breathe On Me
Wieder wird man von einer völlig anderen Musik gefangen. In diesem Song geht es um Britney, die es nicht für nötig hält, dass der Junge von dem sie singt sie anfasst, ihr reicht der Atem, den sie auf ihrer Haut spürt. Dazu hat sie selbst auch gesagt, ihr würde es oft so gehen. An diesem Song hat niemand neues mitgearbeitet, trotzdem geht sie nicht zurück in die - bis jetzt noch typische- Pop- Richtung, sondern findet einen Beat, der weder zu kindisch, noch unpassend ist.
5 Early Mornin’
An diesem Song hat Moby mitgearbeitet, von dem Britney gleich sehr begeistert war. Sie singt vom Morgen nach einer wilden Party, an dem nichts zu laut sein darf. Weniger singt sie diesen Song, als dass sie den Text haucht und man kann sie sich wirklich vorstellen, mit einem echten Kater.
Early Mornin’ ist ein sehr elegant wirkender Song mit Geigen, die elektronisch sehr gut eingesetzt sind. Man spürt wieder den Wandel zwischen dem Teenie und der jetzigen Britney. Es macht wirklich Spaß, diesen Song zu hören.
6 Toxic
Wieder ein Elektro-Track, der aber schon bekannt sein dürfte. Ich persönlich halte schon die ersten Töne wie Gift. Versteht mich nicht falsch, ich mag diesen Song, doch die Musik ist wirklich so extrem passend, wie ich es gar nicht für möglich gehalten hätte.
Wieder hat hier Cathy Denis ihre Finger im Spiel, was aber rein vom Hören nicht zu erkennen ist, Toxic entscheidet sich sehr stark von Showdown.
Im Clip spielt Britney eine Geheimagentin (vgl. Alias-Serie), der wohl alle noch so riskanten Fälle gelingen.
7 Outrageous
Als ich gehört habe, dass R. Kelly sehr intensiv mit diesem Song mitgearbeitet hat konnte ich nur nicken. Das passt wirklich dazu. Man hört wirklich, dass er dabei gewesen ist. Wieder etwas Asiatisches hört man im Hintergrund, wie es R. Kelly auch in seinen eigenen Songs schon gezeigt hat.
Ich finde wirklich, dass dieser Song nun endgültig Britneys neues Ich unterstreicht und ein ungeheures Selbstbewusstsein ausstrahlt.
8 Touch Of My Hand
Völlig neue Klänge werden hier gezeigt. Die Stimme wird oft und stark verzerrt und durch ganz neue Klänge wirkt der Song irgendwie mystisch. Es it sehr schwer zu beschreiben, aber Britney klingt hier einfach völlig neu erfunden und scheint hier massiv ihr neues Image zeigen zu wollen.
9 The Hook Up
Hier hat sie wieder mit Red Zone zusammengearbeitet. Hier überwiegt Reggae, was zweifelsohne auf das Konto von Red Zone geht. Man merkt an beiden Songs, bei denen er mit ihr gearbeitet hat sein Mitwirken und kann quasi seine Handschrift lesen. Es ist etwas Neues für Britney, an das man sich gewöhnen muss, was aber nicht unbedingt schlecht ist. Aber ich halte diesen Song persönlich für eher schwach auf dem Album.
10 Shadow
Ruhige Töne leiten diesen Song ein und ebenso leicht und ruhig klingt hier auch Britneys Stimme. Eine Art, die man auf diesem Song noch nicht gehört hat, doch beim Refrain kann man wieder den Pop-Einschlag hört. Sie hat ihn also noch nicht ganz verloren. Das Lied erinnert mich an etwas, dass ich wohl schon einmal gehört habe, aber nicht genau definieren kann. Es st, als hätte ich den Song ähnlich schon einmal gehört oder er hört sich einfach sehr ähnlich mit einem anderen an.
Mit gearbeitet hat hierbei The Matrix, doch ich glaube, stark kann man das nicht heraushören.
11 Brave New Girl
Wieder ein Elektro-Track… Sie scheint eine Vorliebe dafür gefunden zu haben. Doch hier habe ich wieder das Gefühl, den Song schon mal gehört zu haben, wie bei „Shadow“. Und das, obwohl hier nicht The Matrix mitgearbeitet hat.
Ich habe das Gefühl, spätestens hier lässt Britney gewaltig nach…
12 Everytime
Klar, was wäre ein Album ohne eine richtig schöne und traurige Ballade. Everytime, der Song, in dessen Video Britney ihren eigenen Tod mit einbringt. Ein richtig schönes Lied für Liebeskummer an kalten Abenden im Winter, so würde ich diesen Song sofort beschreiben. Sie macht sich selbst Vorwürfe und man sieht die Melancholie richtig wachsen.
BONUS REMIX:
13 Me Against The Music (feat. Madonna) Rishi Rich’s Desi Kulcha Remix
Das hätte ich persönlich nicht gemacht. Muss man denn einen Song, der super ist, wie er war noch einmal remixen? Der Song wird mehr verunstalten als geremixt und ich kann mich nur sehr schwer davor enthalten, weiter zu drücken. Es klingt, als ließe man das normale Me Against The Music laufen und gleichzeitig spielt eine indische Musik à la Panjabi Mc. Ich mag den Remix nicht!
14 The Answer (Bonus Track)
Komisch, jetzt bringt mich die Aufteilung aus dem Konzept. Warum macht sie den „Bonus Track“ nicht vor dem Bonus-Remix? Soll das eine Art Wiedergutmachung für den grausamen Remix sein? So besonders klingt der aber auch nicht. Es ist eine Mischung aus Touch Of My Hand und Early Mornin’, also nichts Neues mehr.
Was ich jetzt denke
************************
Meine Meinung hat sich mit dem genaueren Befassen und Reinhören in die CD wohl ein ganz kleines bisschen verändert, wie ihr vielleicht beim meinen Kommentaren zu den einzelnen Songs gemerkt habt. Klar, noch immer halte ich das Album für ihr Bestes und noch immer bewundere ich die Vielseitigkeit, die sie zum Ausdruck bringt, doch wer auch immer für die Anordnung der Song und den Remix zuständig war, man möge ihn erschießen.
Ich persönlich hätte nicht gegen Ende immer schwächere Tracks gesetzt. Es mag ja sein, dass es Leute gibt, denen das Album so hundert prozentig zusagt, doch ich hätte mich mit dem Aufbau eingängiger befasst.
Und wie gesagt hätte ich den Remix von „Me Against The Music“ weggelassen und gegen Ende noch einen starken Song gesetzt, der den Hörer nicht nervt, sondern ihm den Willen gibt, gerne auf Repeat zu drücken, was ich im Moment nicht habe, ich bin eher froh, dass dieses grausame Remix-Gedudel nicht mehr in meinen Ohren ist.
Zum Cover
**************
Klar, auf dem Cover ist Britney zu sehen, aber nur ihr Gesicht. Man kann ihren Blick gar nicht richtig beschreiben. Es ist in blau-weiß gemacht und soll wohl auffallen.
Im inneren des Heftchens, das in der CD ist, befindet sich allerdings ein viel schöneres Bild, welches ich als Cover genommen hätte. Es befindet sich in der Mitte des Heftchens, leider habe ich kein Bild auf dem PC…
Überhaupt versucht sie sich auf allen Bildern im Heftchen und auch auf der Rückseite der CD viel erwachsener zu geben.
Fazit
******
Britney versucht durch viele musikalische Richtungen mehr auszuprobieren und geht durchaus Risiken ein, was ihre neue Musik betrifft. Meistens gelingt ihr das Neue wirklich gut, doch manchmal hätte sie sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollen.
Im Endeffekt halte ich das Album wie schon einmal erwähnt für ihr Bestes, wenn ich von einigen Tracks absehe. Sie hat einen Wandel durchlebt, das merkt man ganz deutlich und sie zeigt klar, dass musikalisch mehr in ihr steckt, als man es bisher gesehen hat.
Ich vergebe vier Sterne, weil ich den Aufbau wie gesagt sehr unbedacht finde, aber das gesamte Album doch relativ bis sehr gut.
Ich hoffe, ich konnte euch hiermit weiterhelfen.
Ich freue mich über eure Bewertungen und Kommentare.
© Powerade123 am 09. 05. 2004 für ciao und yopi
© powerade123
Kaufanreiz
**************
Der Kaufanreiz war eindeutig Neugierde. Ich kannte schon viele Songs von anderen Alben, die ich aber alle zufällig hatte und mit denen ich mich nie wirklich beschäftigt habe. Nun hatte ich sehr viel Gutes und Neues über das neue Album der nun „erwachsenen Britney“ gehört hatte, bin ich los und habe mir das Album gekauft. Ich war schon sehr gespannt darauf.
Wissenswertes
******************
In The Zone ist das vierte Album Britneys, das wie alle anderen auch mit Jive Records/BMG gemacht wurde. (Leider fällt mir jetzt kein besserer begriff bzw. keine bessere Formulierung ein.)
Es ist am 10. 11. 2003 erschienen und beinhaltet 12 Songs und 2 Bonus Tracks.
Britney hat an 7 der 12 Tracks mitgeschrieben.
Sie arbeitet mit The Matrix, Moby, R. Kelly, Cathy Denis, den Ying Yang Twins und Red Zone zusammen, außerdem gibt es ein Feature mit Madonna.
Das erste Reinhören / Gesamteindruck
*********************************************
Als ich das erste Mal das Album durchgehört hatte war ich sehr beeindruckt. Ich konnte echt nicht glauben, dass das dieselbe Künstlerin sein sollte, die noch ein Jahr vorher „Lucky“ oder „You drive me crazy“ gesungen hatte.
Vielmehr hatte ich das Gefühl, viel „erwachsenere Musik“ zu hören, als ich es jemals von ihr gehört hatte. Die Medien und Kritiker hatten also recht gehabt, die „süße“ Britney gibt es –zumindest auf diesem Album- nicht mehr.
Weder der alte Teenie-Pop, noch die Stimme von früher sind noch da. Vielmehr klingt die CD viel reifer und vielseitiger. Es ist eine Mischung aus Pop, Rock und Hip Hop, was man eigentlich gar nicht erwartet. Alles steht in einer gesunden Mischung zueinander und es macht wirklich Spaß, die CD zu hören.
Leider hat sich das Album gegen Ende nicht gerade verbessert, aber dem werde ich jetzt noch mal genauer auf den Grund gehen.
Die Musik
*************
1 Me Against The Music (featuring Madonna)
Das schon sehr bekannte “me against the music” sollte ja von Anfang an die neue Britney zeigen, die Britney, die sogar mit ihrem Idol Madonna zusammenarbeitet. Und man merkt wirklich, dass das nicht einfach ein Song ist, um Britney mal wieder in die Schlagzeilen zu bringen, sondern dass sich die Pause, die vor diesem Song lag wirklich gelohnt hat. Im Video geht es um Madonna und Britney, die durch einen Club irren und sich eine „Verfolgungsjagd“ liefern, wobei Madonna die „Verfolgte“ ist. Am Ende hat Britney Madonna gefunden und versucht sie zu küssen, doch diese löst sich in Luft auf.
Britney hat bei diesem Song zusammen mit Red Zone gearbeitet, der den Song wohl auch stark beeinflusst hat.
Vom Namen „me against the music“ darf man sich nicht irritieren lassen, sie will viel mehr ausdrücken, wie stark die Musik ist und wie schwer man gegen einen Beat „ankommen kann“.
2 (I Got That) Boom Boom (feat. Ying Yang Twins)
Hier ist das erste, was man merkt wirklich etwas sehr neues für Britney! Ich habe das Lied gehört und konnte im ersten Moment wirklich nicht glauben, dass das Britney Spears sein soll.
Hier merkt man zugleich, dass der Teenie-Pop untergegangen ist. Viel mehr Energie wird durch diesen Song ausgedrückt. Eine Art fernöstliche Energie ist miteingeflossen, sowie eine Spur Hip Hop vorhanden ist. Neben den Texten von Britney hört man die Raps der Ying Yang Twins. Eine gelungene Mischung!
3 Showdown
Bei diesem Song hat Britney mit Cathy Denis zusammen gearbeitet und man spürt eine völlig andere Wirkung, die von diesem Song ausgeht. Völlig anders zu den ersten beiden Songs und trotzdem einfach gut.
Showdown geht eher in die Richtung R&B/ Soul. Ich persönlich halte diesen Song für sehr stark und er ist ein maßgeblicher Teil des Albums und Britneys Veränderung.
4 Breathe On Me
Wieder wird man von einer völlig anderen Musik gefangen. In diesem Song geht es um Britney, die es nicht für nötig hält, dass der Junge von dem sie singt sie anfasst, ihr reicht der Atem, den sie auf ihrer Haut spürt. Dazu hat sie selbst auch gesagt, ihr würde es oft so gehen. An diesem Song hat niemand neues mitgearbeitet, trotzdem geht sie nicht zurück in die - bis jetzt noch typische- Pop- Richtung, sondern findet einen Beat, der weder zu kindisch, noch unpassend ist.
5 Early Mornin’
An diesem Song hat Moby mitgearbeitet, von dem Britney gleich sehr begeistert war. Sie singt vom Morgen nach einer wilden Party, an dem nichts zu laut sein darf. Weniger singt sie diesen Song, als dass sie den Text haucht und man kann sie sich wirklich vorstellen, mit einem echten Kater.
Early Mornin’ ist ein sehr elegant wirkender Song mit Geigen, die elektronisch sehr gut eingesetzt sind. Man spürt wieder den Wandel zwischen dem Teenie und der jetzigen Britney. Es macht wirklich Spaß, diesen Song zu hören.
6 Toxic
Wieder ein Elektro-Track, der aber schon bekannt sein dürfte. Ich persönlich halte schon die ersten Töne wie Gift. Versteht mich nicht falsch, ich mag diesen Song, doch die Musik ist wirklich so extrem passend, wie ich es gar nicht für möglich gehalten hätte.
Wieder hat hier Cathy Denis ihre Finger im Spiel, was aber rein vom Hören nicht zu erkennen ist, Toxic entscheidet sich sehr stark von Showdown.
Im Clip spielt Britney eine Geheimagentin (vgl. Alias-Serie), der wohl alle noch so riskanten Fälle gelingen.
7 Outrageous
Als ich gehört habe, dass R. Kelly sehr intensiv mit diesem Song mitgearbeitet hat konnte ich nur nicken. Das passt wirklich dazu. Man hört wirklich, dass er dabei gewesen ist. Wieder etwas Asiatisches hört man im Hintergrund, wie es R. Kelly auch in seinen eigenen Songs schon gezeigt hat.
Ich finde wirklich, dass dieser Song nun endgültig Britneys neues Ich unterstreicht und ein ungeheures Selbstbewusstsein ausstrahlt.
8 Touch Of My Hand
Völlig neue Klänge werden hier gezeigt. Die Stimme wird oft und stark verzerrt und durch ganz neue Klänge wirkt der Song irgendwie mystisch. Es it sehr schwer zu beschreiben, aber Britney klingt hier einfach völlig neu erfunden und scheint hier massiv ihr neues Image zeigen zu wollen.
9 The Hook Up
Hier hat sie wieder mit Red Zone zusammengearbeitet. Hier überwiegt Reggae, was zweifelsohne auf das Konto von Red Zone geht. Man merkt an beiden Songs, bei denen er mit ihr gearbeitet hat sein Mitwirken und kann quasi seine Handschrift lesen. Es ist etwas Neues für Britney, an das man sich gewöhnen muss, was aber nicht unbedingt schlecht ist. Aber ich halte diesen Song persönlich für eher schwach auf dem Album.
10 Shadow
Ruhige Töne leiten diesen Song ein und ebenso leicht und ruhig klingt hier auch Britneys Stimme. Eine Art, die man auf diesem Song noch nicht gehört hat, doch beim Refrain kann man wieder den Pop-Einschlag hört. Sie hat ihn also noch nicht ganz verloren. Das Lied erinnert mich an etwas, dass ich wohl schon einmal gehört habe, aber nicht genau definieren kann. Es st, als hätte ich den Song ähnlich schon einmal gehört oder er hört sich einfach sehr ähnlich mit einem anderen an.
Mit gearbeitet hat hierbei The Matrix, doch ich glaube, stark kann man das nicht heraushören.
11 Brave New Girl
Wieder ein Elektro-Track… Sie scheint eine Vorliebe dafür gefunden zu haben. Doch hier habe ich wieder das Gefühl, den Song schon mal gehört zu haben, wie bei „Shadow“. Und das, obwohl hier nicht The Matrix mitgearbeitet hat.
Ich habe das Gefühl, spätestens hier lässt Britney gewaltig nach…
12 Everytime
Klar, was wäre ein Album ohne eine richtig schöne und traurige Ballade. Everytime, der Song, in dessen Video Britney ihren eigenen Tod mit einbringt. Ein richtig schönes Lied für Liebeskummer an kalten Abenden im Winter, so würde ich diesen Song sofort beschreiben. Sie macht sich selbst Vorwürfe und man sieht die Melancholie richtig wachsen.
BONUS REMIX:
13 Me Against The Music (feat. Madonna) Rishi Rich’s Desi Kulcha Remix
Das hätte ich persönlich nicht gemacht. Muss man denn einen Song, der super ist, wie er war noch einmal remixen? Der Song wird mehr verunstalten als geremixt und ich kann mich nur sehr schwer davor enthalten, weiter zu drücken. Es klingt, als ließe man das normale Me Against The Music laufen und gleichzeitig spielt eine indische Musik à la Panjabi Mc. Ich mag den Remix nicht!
14 The Answer (Bonus Track)
Komisch, jetzt bringt mich die Aufteilung aus dem Konzept. Warum macht sie den „Bonus Track“ nicht vor dem Bonus-Remix? Soll das eine Art Wiedergutmachung für den grausamen Remix sein? So besonders klingt der aber auch nicht. Es ist eine Mischung aus Touch Of My Hand und Early Mornin’, also nichts Neues mehr.
Was ich jetzt denke
************************
Meine Meinung hat sich mit dem genaueren Befassen und Reinhören in die CD wohl ein ganz kleines bisschen verändert, wie ihr vielleicht beim meinen Kommentaren zu den einzelnen Songs gemerkt habt. Klar, noch immer halte ich das Album für ihr Bestes und noch immer bewundere ich die Vielseitigkeit, die sie zum Ausdruck bringt, doch wer auch immer für die Anordnung der Song und den Remix zuständig war, man möge ihn erschießen.
Ich persönlich hätte nicht gegen Ende immer schwächere Tracks gesetzt. Es mag ja sein, dass es Leute gibt, denen das Album so hundert prozentig zusagt, doch ich hätte mich mit dem Aufbau eingängiger befasst.
Und wie gesagt hätte ich den Remix von „Me Against The Music“ weggelassen und gegen Ende noch einen starken Song gesetzt, der den Hörer nicht nervt, sondern ihm den Willen gibt, gerne auf Repeat zu drücken, was ich im Moment nicht habe, ich bin eher froh, dass dieses grausame Remix-Gedudel nicht mehr in meinen Ohren ist.
Zum Cover
**************
Klar, auf dem Cover ist Britney zu sehen, aber nur ihr Gesicht. Man kann ihren Blick gar nicht richtig beschreiben. Es ist in blau-weiß gemacht und soll wohl auffallen.
Im inneren des Heftchens, das in der CD ist, befindet sich allerdings ein viel schöneres Bild, welches ich als Cover genommen hätte. Es befindet sich in der Mitte des Heftchens, leider habe ich kein Bild auf dem PC…
Überhaupt versucht sie sich auf allen Bildern im Heftchen und auch auf der Rückseite der CD viel erwachsener zu geben.
Fazit
******
Britney versucht durch viele musikalische Richtungen mehr auszuprobieren und geht durchaus Risiken ein, was ihre neue Musik betrifft. Meistens gelingt ihr das Neue wirklich gut, doch manchmal hätte sie sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollen.
Im Endeffekt halte ich das Album wie schon einmal erwähnt für ihr Bestes, wenn ich von einigen Tracks absehe. Sie hat einen Wandel durchlebt, das merkt man ganz deutlich und sie zeigt klar, dass musikalisch mehr in ihr steckt, als man es bisher gesehen hat.
Ich vergebe vier Sterne, weil ich den Aufbau wie gesagt sehr unbedacht finde, aber das gesamte Album doch relativ bis sehr gut.
Ich hoffe, ich konnte euch hiermit weiterhelfen.
Ich freue mich über eure Bewertungen und Kommentare.
© Powerade123 am 09. 05. 2004 für ciao und yopi
Bewerten / Kommentar schreiben