Baldur's Gate: Dark Alliance (PS2 Spiel) Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Myhnegon
Baldur\'s Gate auf PS2 so gut wie auf PC?
Pro:
Grafik, Sound, die verschiedenen Welten, individuelle Charaktere, Spielspaß, viele unterschiedliche Gegner
Kontra:
zu kurz, zu wenig wählbare Charaktere, das Ende, flache Story, zu wenig verschiedene Waffen und Rüstungen
Empfehlung:
Ja
Mein Schatz bekam von einem Freund eine PS2 recht günstig angeboten und konnte sich für einen geringen Aufpreis noch drei Spiele aussuchen und da er weiß, mit welcher Begeisterung ich Baldur’s Gate 2 auf dem PC gespielt hat, hat er dieses Spiel für mich ausgesucht...
Die Aufmachung lasse ich ausnahmsweise mal weg, da sie für das Spiel keine große Rolle spielt, wenn man mal davon absieht, dass das Handbuch zwar ausführlich, aber komplett in englischer Schrift ist. Bei dem Spiel kann man jedoch die Sprache wählen und da es sich im Prinzip von alleine erklärt, braucht man auch das Handbuch eigentlich nicht zu lesen.
===========
Die Charaktere
===========
Bevor das Spiel beginnt muss man sich seinen Spielcharakter unter den drei möglichen aussuchen:
Die elfische Hexenmeisterin
***********************
Sie sieht nicht nur am besten von den Figuren aus, sondern ist auch als einzige weiblich und kann außerdem als einzige zaubern. Zwar ist sie auch eine recht passable Kämpferin, aber man tut schon gut daran, ihre magischen Fähigkeiten auszubauen.
Der menschliche Bogenschütze
*************************
Er ist anfangs ziemlich empfindlich, sodass man besser immer viele Tränke dabei hat, aber das ändert sich glücklicherweise mit der Zeit und dann ist er auch ein durchaus guter Nahkämpfer. Dagegen ist er fast von vornherein ein brillanter Bogenschütze und hat viele ausbaubare Möglichkeiten seine Pfeile zu präparieren und somit gefährlicher zu machen.
Der kämpferische Zwerg
********************
Er ist logischerweise der kleinste Charakter, aber dafür ein hervorragender Kämpfer, der auch von vornherein ein ziemlich dickes Fell hat und somit auch einiges einstecken kann. Er kann außerdem von vornherein am meisten tragen und am stärksten zuschlagen.
=======
Storyline
=======
1. Kapitel
********
Das Spiel beginnt damit, dass man die Stadt Baldur’s Gate betritt und dort prompt von der neuen Diebesgilde überfallen und ausgeraubt wird – dass man überhaupt überlebt hat man der gerade heraneilenden Stadtwache zu verdanken, die einen in die Elfenliedschänke schickt. Dort lernt man deren Besitzerin kennen, die bereit ist, einem den Schlüssel zu den Abwasserkanälen zu geben, wo sich die Diebesgilde herumtreibt, wenn man das Rattenproblem in ihrem Keller behebt.
Bevor man dies jedoch erledigt, spricht man natürlich auch noch mit den anderen Leuten aus der Schänke, die einem von ihren Problemen berichten, wenn man nur das Richtige fragt. Nett, wie man ist, erklärt man sich natürlich bereit, ihnen zu helfen und macht sich anschließend auf den Weg in den Keller und zu den Ratten. Gesagt, getan, doch als man wieder nach oben kommt ist der Freund der Besitzerin verschwunden, weil er nach einem suchen wollte.
Dabei ist er dummerweise der neuen Diebesgilde in die Finger gefallen, also muss man ihn erst mal befreien. Er hat nun jedoch mitangehört, dass die Gilde offenbar etwas in den Katakomben des Klosters platzieren will, das offenbar einigen Schaden anrichten wird. Da man nun schon so viele Aufgaben übernommen hat, erklärt man sich natürlich auch bereit, sich auch um dieses Problem zu kümmern und kraxelt munter in die Katakomben.
Dort trifft man neben einigen Zombies und Skeletten einen völlig verängstigten Priester, der von einer schwarzmagischen Kugel berichtet, die für das Chaos verantwortlich ist. Nachdem man diese Kugel endlich beseitigt hat, wartet in der Schänke auch schon ein Harfner auf einen, der einem ein Beitrittsangebot, das man – freundlich wie immer – natürlich nicht ausschlägt, sondern auch gleich den dazugehörigen Auftrag übernimmt.
Dieser Auftrag führt einen in die Räumlichkeiten der Diebesgilde, wo man dann auch zu dem Endgegner gelangt, der offenbar ein Teleportationsportal bewacht, durch das all die vorangegangenen Schrecken nach Baldur’s Gate gelangt sind. Natürlich muss man dieser Fährte nachgehen und landet im
2. Kapitel
********
Dort angelangt muss man sich erst mal durch eine zerklüftete Berglandschaft zum Dorf der Zwerge durchschlagen, die von einer Horde Dunkelelfen – auch Drow genannt – aus ihrem Bergwerk vertrieben wurden. Um sich vor ihnen zu schützen, haben die Zwerge das Bergwerk verschlossen und den Schlüssel hat dummerweise der Leiter der Expedition in die Berge – um genau zu sein zum Signalfeuer, das die anderen Zwerge warnen soll – mitgenommen, welcher nun schon seit einigen Tagen mit seinen Leuten verschwunden ist.
Nun macht man sich natürlich flugs auf den Weg in die Berge, um den Schlüssel zu organisieren und entfacht bei der Gelegenheit auch gleich das Signalfeuer, womit man einen Eisdrachen aufscheucht, von dem man aber für den Moment verschont bleibt.
Zurück im Dorf macht man sich auf den Weg in das Bergwerk, um dort die Dunkelelfen zu vernichten und als dies erledigt ist, entdeckt man in ihrem Verlies einen Zwerg, der ebenfalls zu den Harfnern gehört und von einem weiteren Portal erzählt, welches in einer Eishöhle im Wald versteckt sein soll. Dort begibt man sich dann auch hin und stößt erst mal auf den Endgegner und dann auf das Tor, welches man natürlich sofort betritt und so gelangt man ins
3. Kapitel
********
Hier muss man sich erst mal aus einer Ruine und durch ein Moor seinen Weg durch die Zombies und ähnlichen Monster erkämpfen, um dann auf ein abtrünniges Reptilwesen namens Sleyvas zu stoßen, das offenbar freundlich gesinnt und obendrein magisch veranlagt ist.
Dieses Wesen erzählt einem von einem Onyxturm, der scheinbar für die ganzen Veränderungen und das Chaos verantwortlich ist. Um zu diesem Onyxturm zu gelangen, muss man erst den Häuptling der Reptilwesen vernichten und sich dann noch durch ein paar andere gefährliche Umgebungen kämpfen, nur um dann wieder auf Sleyvas zu stoßen, der es einem ermöglicht durch ein Wasserportal in den Turm einzudringen.
In dem Turm kämpft man sich durch mehrere Ebenen bis zur Halle der Erinnerung, in der man von einem halb verwesten Menschen erfährt, wer für all das bisher Erfahrene und Überstandene verantwortlich ist. Um diesen „endgültigen“ Endgegner zu besiegen bedarf es einer besonderen Waffe, doch hat man ihn dann erst mal besiegt, ist zumindest dieses Spiel zu Ende...
========
Gameplay
========
Wenn man dieses Spiel mit einem PC-Spiel vergleichen will, würde ich eher Diablo 2 denn Baldur’s Gate heranziehen, da man immer nur sehr kleine und verhältnismäßig unbedeutende Aufträge bekommt, die eigentlich nur einem verständlichen und flüssigen Spielablauf dienen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist das Spiel übrigens nicht rundenbasiert.
Tatsächlich geht es jedoch nur um das Niedermetzeln aller möglichen Gegner. Dieses Metzeln geht keineswegs durch einfaches Anklicken und den Rest machen dann schon die Figuren, sondern man muss immer wieder draufhauen und dem Gegner auch mal hinterherlaufen, was bei Baldures Gate auf dem PC ja alles automatisch geht. Manchmal ist die Steuerung zwar etwas schwierig, da man wirklich immer ganz genau die richtige Richtung erwischen muss, aber man gewöhnt sich dran.
Während man sich also durch die Weltgeschichte kämpft, sieht man oben ein Kästchen mit drei Balken, wovon der Rote für das derzeitige körperliche Befinden und der Blaue für die magische Energie des Charakters steht. Dazwischen sieht man den grünen, der die Erfahrung anzeigt und gleichzeitig die Dauer bis zum nächsten Aufstieg anzeigt, denn durch das Metzeln und das Lösen der Aufgaben bekommt man Erfahrungspunkte und immer wenn man eine bestimmte Grenze erreicht hat, steigt der Charakter auf und man kann neue Fertigkeiten wählen und somit einen ganz persönlichen Charakter kreieren.
Außerdem kann man auch noch eine Karte aufrufen, die sich von alleine vervollständigt, wenn man in neue Gebiete vordringt. Diese Karte zeigt auch gleichzeitig an, wo der nächste Speicherpunkt zu finden ist und markiert Ein- und Ausgänge. Sie ist in zwei verschiedenen Größen einstellbar oder man kann sie auch ganz ausblenden.
Natürlich findet man im Verlauf des Spiels jede Menge Gegenstände, wie Waffen, Rüstungen und Tränke, welche man natürlich auch kaufen und verkaufen kann. Bei den Tränken gibt es neben den für magische und Lebensenergie auch noch einen besonderen und zwar den „Rückruftrank“ mit dem man sich (fast) immer an den nächsten sicheren Ort – oder besser gesagt – zum nächsten Händler und wieder zurück „beamen“ kann. Außerdem findet man auch immer mal wieder besondere Gegenstände, die man braucht, um ein weiteres „Rätsel“ zu lösen (diese Gegenstände erscheinen nicht im Gepäck).
Außerdem gibt es noch ein jederzeit aufrufbares Menü, in dem man seine Waffe und seine Rüstung unter den vorhandenen auswählen kann. Weiter kann man hier das momentane Vermögen nebst Tränken sowie die eigenen Fähigkeiten und Attribute nebst der aktuellen Aufträge einsehen. Nebenbei kann man hier auch sehen, wie viel Gewicht man tragen kann und wie viel davon schon ausgelastet ist.
=============
Grafik und Sound
=============
Die Grafik ist nahezu real, da 3D, auch wenn die Figuren natürlich nur animiert und nicht von Schauspielern gespielt worden sind und man diesen Unterschied auch sieht. Besonders interessant sind allerdings die Details, auf die die Designer offenbar besonders viel wert gelegt haben, denn wenn man z.B. einem Zombie einen Arm abschlägt, liegt der danach dann auch wirklich noch da rum und das Gleiche gilt für die beiden Teile von Ratten, die man in der Mitte durchgehackt hat sowie für alles vergossenen Blut.
Der Sound ist ebenso gut, auch wenn das Gesprochene nicht immer zu den (Mund-)Bewegungen der Figuren passt, da diese offenbar ihren Erzählungen nicht vollständig angepasst sind, sondern immer wieder ein kleines Stück Bewegung durch eine Endlosschleife läuft. Das könnte man zwar besser machen, aber so wichtig ist es auch nicht, da man sich eh alles nur beim ersten Mal durchspielen anhört, wenn überhaupt. Während der Kämpfe sind die Geräusche dafür dann auch immer perfekt angepasst.
=========
Multiplayer
=========
Multiplayer bedeutet in diesem Falle, dass man zu zweit und nicht mit noch mehr Personen (zumindest an einer PS) spielen kann. Bei dem hier gewählten System, das ich sofort erläutern werde, wäre aber auch alles andere absolut unübersichtlich. An der Steuerung ändert sich nichts wesentliches.
Zu Beginn sucht sich jeder einen Charakter aus, wobei nicht beide den gleichen wählen können. Dafür spielen die beiden gleichzeitig und zwar auf dem gleichen Bildstück (der Monitor wird also nicht unterteilt), weshalb sie immer in der Sichtweite des anderen bleiben müssen. Wenn also einer den Raum verlässt, tut der andere dies ganz automatisch auch.
Unterhält einer der beiden sich mit einer Person, hat der andere automatisch Sendepause und kann auch nicht in das Gespräch eingreifen, was auch fürs Speichern gilt. Beginnt man jedoch mit dem Kaufen oder Verkaufen beim Händler, können dies beide gleichzeitig auf ihrer Seite des Bildschirms tun und es kann auch erst weitergespielt werden, wenn beide fertig sind.
Wenn einer in sein Menü (siehe Gameplay) geht, um sich zum Beispiel eine andere Rüstung anzuziehen, kann der andere dies auch tun, denn hier wird der Bildschirm dann in der Mitte geteilt, was allerdings den Nachteil hat, dass man seine Person nicht mehr sehen kann. Auch hier kann erst weitergespielt werden, wenn beide fertig sind.
Erhält man für das Lösen einer Aufgabe, besondere Gegenstände und/oder Erfahrungspunkte, bekommen diese immer beide in gleicher Höhe. Nur mit dem Aufteilen der Beute muss man sich natürlich einigen, da es pro erledigtem Gegner / geöffneter Kiste nur einmal etwas zu kassieren gibt. Gegenstände kann man natürlich auch weitergeben, indem man sie einfach auf den Boden wirft, aber mit Gold ist das leider nicht möglich.
Sollte mal einer der beiden sterben, wird er automatisch wieder zum Leben erweckt, wenn der andere einen Speicherpunkt erreicht. Ach ja, die beiden Charaktere können so viel aufeinander rumkloppen wie sie wollen, aber sich nicht gegenseitig verletzen.
=================
Meine weitere Meinung
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Meine Meinung zu Grafik und Sound findet Ihr natürlich unter dem entsprechenden Punkt und die Steuerung ist wie bereits erwähnt, manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber immerhin ist es keine von diesen schwindelerregenden, in alle Richtungen ausschwenkenden Steuerungen.
Die Story ist ziemlich flach, denn wenn man sich vorstellt, dass jemand auszieht, um das Böse zu vernichten, obwohl er eigentlich nur seine geklauten Sachen wiederhaben wollte, ist das doch ziemlich weit hergeholt, aber darum geht es in diesem Spiel ja auch nicht wirklich.
Besonders gut gefällt mir mal wieder, dass man hier die Möglichkeit hat, seinen ganz individuellen Charakter mit höchst eigenen Stärken und Schwächen zu formen. Dagegen eher enttäuschend fand ich die doch eher schwache Auswahl zwischen gerade mal drei verschiedenen Personen, wovon gerade mal eine weiblich ist. Diese Personen sind obendrein ziemlich einseitig, was man sicher hätte besser machen können.
Welcher mein Lieblingscharakter ist, könnte ich daher nicht sagen, da die Hexenmeisterin zwar ein paar gute Tricks auf Lager hat, aber man mit dem Mensch – der bei mir übrigens nur einmal ganz kurz einen Bogen in die Hand bekam – besser drauf losprügeln kann, wenn man ihn erst mal ein bisschen robuster gemacht hat. Den Zwerg habe ich gar nicht ausprobiert, aber mein Schatz war auch nicht sonderlich begeistert von ihm.
Nachdem ich das erste Mal alleine durchgespielt hatte, mussten mein Schatz und ich dann auch das Multiplayer-Spiel ausprobieren, welches uns ziemlich viel Spaß gemacht, vor allem die Kabbeleien um die erbeuteten Gegenstände hatten ihren ganz eigenen Reiz... *g*
Ein wenig störend am Multiplayer-Spiel ist jedoch, dass man sich ständig ins Gehege kommt und auch auf den anderen warten muss, wenn man einkaufen oder umrüsten will. Dagegen ein ganz klarer Vorteil ist, dass man nicht neu laden muss, wenn nur einer stirbt, sondern man nur bis zum nächsten Speicherpunkt warten muss. Das ist besonders bei den Sprungübungen praktisch, da man es zu zweit kaum über die Abgründe schaffen würde.
Das innere des Onyxturms ist ziemlich faszinierend und auch die recht kreativ gestalteten Gegner sind nicht zu verachten, was übrigens für das ganze Spiel gilt. Allerdings fand ich es ziemlich schade um die ganzen Waffen, die man dort einsammeln kann, da es kein Zurück und somit auch keine Verkaufsmöglichkeit mehr gibt, wenn man den Onyxturm erst mal betreten hat. Noch eine Enttäuschung erwartet einen, wenn man glaubt, dass man wirklich durch eine Wasserwelt muss, bevor man den Turm betritt...
Schade fand ich auch, dass es nicht besonders viele verschiedene Waffen, Rüstungen und Schmuckgegenstände gab. Da hätte man wirklich mehr machen können, da man ziemlich schnell mit dem Bestem ausgerüstet war und sich dann im Prinzip auch das Einsammeln schenken konnte.
Obwohl man dieses Spiel eher mit Diablo 2 denn mit Baldur’s Gate 2 vom PC vergleichen kann, war ich deshalb nicht wirklich enttäuscht, da ich beide Spiele mit Begeisterung gespielt habe. Dagegen eher enttäuscht hat mich das schnelle Ende, da ich es an gerade mal zwei Tage durchgespielt habe, und das Ende an sich, da dies eigentlich auf mehr hoffen lässt, aber das Spiel dann trotzdem vorbei ist.
====
Fazit
====
Da mir das Spiel auch beim zweiten Mal durchspielen noch ziemlich viel Spaß gemacht hat, die Grafik und der Sound echt super sind und man seinen eigenen Charakter kreieren kann, bekommt das Spiel schon mal ein ganz klares Empfehlenswert, aber da mich das Ende etwas enttäuscht hat, die Grafik-Sound-Koordination nicht immer optimal ist, die Story ziemlich flach ist und eine größere Auswahl an Charakteren und Waffen/Rüstungen nicht schlecht wäre - was aber alles keine überwältigenden Mängel sind -, „nur“ vier Sterne.
Die Aufmachung lasse ich ausnahmsweise mal weg, da sie für das Spiel keine große Rolle spielt, wenn man mal davon absieht, dass das Handbuch zwar ausführlich, aber komplett in englischer Schrift ist. Bei dem Spiel kann man jedoch die Sprache wählen und da es sich im Prinzip von alleine erklärt, braucht man auch das Handbuch eigentlich nicht zu lesen.
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Die Charaktere
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Bevor das Spiel beginnt muss man sich seinen Spielcharakter unter den drei möglichen aussuchen:
Die elfische Hexenmeisterin
***********************
Sie sieht nicht nur am besten von den Figuren aus, sondern ist auch als einzige weiblich und kann außerdem als einzige zaubern. Zwar ist sie auch eine recht passable Kämpferin, aber man tut schon gut daran, ihre magischen Fähigkeiten auszubauen.
Der menschliche Bogenschütze
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Er ist anfangs ziemlich empfindlich, sodass man besser immer viele Tränke dabei hat, aber das ändert sich glücklicherweise mit der Zeit und dann ist er auch ein durchaus guter Nahkämpfer. Dagegen ist er fast von vornherein ein brillanter Bogenschütze und hat viele ausbaubare Möglichkeiten seine Pfeile zu präparieren und somit gefährlicher zu machen.
Der kämpferische Zwerg
********************
Er ist logischerweise der kleinste Charakter, aber dafür ein hervorragender Kämpfer, der auch von vornherein ein ziemlich dickes Fell hat und somit auch einiges einstecken kann. Er kann außerdem von vornherein am meisten tragen und am stärksten zuschlagen.
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Storyline
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1. Kapitel
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Das Spiel beginnt damit, dass man die Stadt Baldur’s Gate betritt und dort prompt von der neuen Diebesgilde überfallen und ausgeraubt wird – dass man überhaupt überlebt hat man der gerade heraneilenden Stadtwache zu verdanken, die einen in die Elfenliedschänke schickt. Dort lernt man deren Besitzerin kennen, die bereit ist, einem den Schlüssel zu den Abwasserkanälen zu geben, wo sich die Diebesgilde herumtreibt, wenn man das Rattenproblem in ihrem Keller behebt.
Bevor man dies jedoch erledigt, spricht man natürlich auch noch mit den anderen Leuten aus der Schänke, die einem von ihren Problemen berichten, wenn man nur das Richtige fragt. Nett, wie man ist, erklärt man sich natürlich bereit, ihnen zu helfen und macht sich anschließend auf den Weg in den Keller und zu den Ratten. Gesagt, getan, doch als man wieder nach oben kommt ist der Freund der Besitzerin verschwunden, weil er nach einem suchen wollte.
Dabei ist er dummerweise der neuen Diebesgilde in die Finger gefallen, also muss man ihn erst mal befreien. Er hat nun jedoch mitangehört, dass die Gilde offenbar etwas in den Katakomben des Klosters platzieren will, das offenbar einigen Schaden anrichten wird. Da man nun schon so viele Aufgaben übernommen hat, erklärt man sich natürlich auch bereit, sich auch um dieses Problem zu kümmern und kraxelt munter in die Katakomben.
Dort trifft man neben einigen Zombies und Skeletten einen völlig verängstigten Priester, der von einer schwarzmagischen Kugel berichtet, die für das Chaos verantwortlich ist. Nachdem man diese Kugel endlich beseitigt hat, wartet in der Schänke auch schon ein Harfner auf einen, der einem ein Beitrittsangebot, das man – freundlich wie immer – natürlich nicht ausschlägt, sondern auch gleich den dazugehörigen Auftrag übernimmt.
Dieser Auftrag führt einen in die Räumlichkeiten der Diebesgilde, wo man dann auch zu dem Endgegner gelangt, der offenbar ein Teleportationsportal bewacht, durch das all die vorangegangenen Schrecken nach Baldur’s Gate gelangt sind. Natürlich muss man dieser Fährte nachgehen und landet im
2. Kapitel
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Dort angelangt muss man sich erst mal durch eine zerklüftete Berglandschaft zum Dorf der Zwerge durchschlagen, die von einer Horde Dunkelelfen – auch Drow genannt – aus ihrem Bergwerk vertrieben wurden. Um sich vor ihnen zu schützen, haben die Zwerge das Bergwerk verschlossen und den Schlüssel hat dummerweise der Leiter der Expedition in die Berge – um genau zu sein zum Signalfeuer, das die anderen Zwerge warnen soll – mitgenommen, welcher nun schon seit einigen Tagen mit seinen Leuten verschwunden ist.
Nun macht man sich natürlich flugs auf den Weg in die Berge, um den Schlüssel zu organisieren und entfacht bei der Gelegenheit auch gleich das Signalfeuer, womit man einen Eisdrachen aufscheucht, von dem man aber für den Moment verschont bleibt.
Zurück im Dorf macht man sich auf den Weg in das Bergwerk, um dort die Dunkelelfen zu vernichten und als dies erledigt ist, entdeckt man in ihrem Verlies einen Zwerg, der ebenfalls zu den Harfnern gehört und von einem weiteren Portal erzählt, welches in einer Eishöhle im Wald versteckt sein soll. Dort begibt man sich dann auch hin und stößt erst mal auf den Endgegner und dann auf das Tor, welches man natürlich sofort betritt und so gelangt man ins
3. Kapitel
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Hier muss man sich erst mal aus einer Ruine und durch ein Moor seinen Weg durch die Zombies und ähnlichen Monster erkämpfen, um dann auf ein abtrünniges Reptilwesen namens Sleyvas zu stoßen, das offenbar freundlich gesinnt und obendrein magisch veranlagt ist.
Dieses Wesen erzählt einem von einem Onyxturm, der scheinbar für die ganzen Veränderungen und das Chaos verantwortlich ist. Um zu diesem Onyxturm zu gelangen, muss man erst den Häuptling der Reptilwesen vernichten und sich dann noch durch ein paar andere gefährliche Umgebungen kämpfen, nur um dann wieder auf Sleyvas zu stoßen, der es einem ermöglicht durch ein Wasserportal in den Turm einzudringen.
In dem Turm kämpft man sich durch mehrere Ebenen bis zur Halle der Erinnerung, in der man von einem halb verwesten Menschen erfährt, wer für all das bisher Erfahrene und Überstandene verantwortlich ist. Um diesen „endgültigen“ Endgegner zu besiegen bedarf es einer besonderen Waffe, doch hat man ihn dann erst mal besiegt, ist zumindest dieses Spiel zu Ende...
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Gameplay
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Wenn man dieses Spiel mit einem PC-Spiel vergleichen will, würde ich eher Diablo 2 denn Baldur’s Gate heranziehen, da man immer nur sehr kleine und verhältnismäßig unbedeutende Aufträge bekommt, die eigentlich nur einem verständlichen und flüssigen Spielablauf dienen. Wenn ich es richtig mitbekommen habe, ist das Spiel übrigens nicht rundenbasiert.
Tatsächlich geht es jedoch nur um das Niedermetzeln aller möglichen Gegner. Dieses Metzeln geht keineswegs durch einfaches Anklicken und den Rest machen dann schon die Figuren, sondern man muss immer wieder draufhauen und dem Gegner auch mal hinterherlaufen, was bei Baldures Gate auf dem PC ja alles automatisch geht. Manchmal ist die Steuerung zwar etwas schwierig, da man wirklich immer ganz genau die richtige Richtung erwischen muss, aber man gewöhnt sich dran.
Während man sich also durch die Weltgeschichte kämpft, sieht man oben ein Kästchen mit drei Balken, wovon der Rote für das derzeitige körperliche Befinden und der Blaue für die magische Energie des Charakters steht. Dazwischen sieht man den grünen, der die Erfahrung anzeigt und gleichzeitig die Dauer bis zum nächsten Aufstieg anzeigt, denn durch das Metzeln und das Lösen der Aufgaben bekommt man Erfahrungspunkte und immer wenn man eine bestimmte Grenze erreicht hat, steigt der Charakter auf und man kann neue Fertigkeiten wählen und somit einen ganz persönlichen Charakter kreieren.
Außerdem kann man auch noch eine Karte aufrufen, die sich von alleine vervollständigt, wenn man in neue Gebiete vordringt. Diese Karte zeigt auch gleichzeitig an, wo der nächste Speicherpunkt zu finden ist und markiert Ein- und Ausgänge. Sie ist in zwei verschiedenen Größen einstellbar oder man kann sie auch ganz ausblenden.
Natürlich findet man im Verlauf des Spiels jede Menge Gegenstände, wie Waffen, Rüstungen und Tränke, welche man natürlich auch kaufen und verkaufen kann. Bei den Tränken gibt es neben den für magische und Lebensenergie auch noch einen besonderen und zwar den „Rückruftrank“ mit dem man sich (fast) immer an den nächsten sicheren Ort – oder besser gesagt – zum nächsten Händler und wieder zurück „beamen“ kann. Außerdem findet man auch immer mal wieder besondere Gegenstände, die man braucht, um ein weiteres „Rätsel“ zu lösen (diese Gegenstände erscheinen nicht im Gepäck).
Außerdem gibt es noch ein jederzeit aufrufbares Menü, in dem man seine Waffe und seine Rüstung unter den vorhandenen auswählen kann. Weiter kann man hier das momentane Vermögen nebst Tränken sowie die eigenen Fähigkeiten und Attribute nebst der aktuellen Aufträge einsehen. Nebenbei kann man hier auch sehen, wie viel Gewicht man tragen kann und wie viel davon schon ausgelastet ist.
=============
Grafik und Sound
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Die Grafik ist nahezu real, da 3D, auch wenn die Figuren natürlich nur animiert und nicht von Schauspielern gespielt worden sind und man diesen Unterschied auch sieht. Besonders interessant sind allerdings die Details, auf die die Designer offenbar besonders viel wert gelegt haben, denn wenn man z.B. einem Zombie einen Arm abschlägt, liegt der danach dann auch wirklich noch da rum und das Gleiche gilt für die beiden Teile von Ratten, die man in der Mitte durchgehackt hat sowie für alles vergossenen Blut.
Der Sound ist ebenso gut, auch wenn das Gesprochene nicht immer zu den (Mund-)Bewegungen der Figuren passt, da diese offenbar ihren Erzählungen nicht vollständig angepasst sind, sondern immer wieder ein kleines Stück Bewegung durch eine Endlosschleife läuft. Das könnte man zwar besser machen, aber so wichtig ist es auch nicht, da man sich eh alles nur beim ersten Mal durchspielen anhört, wenn überhaupt. Während der Kämpfe sind die Geräusche dafür dann auch immer perfekt angepasst.
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Multiplayer
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Multiplayer bedeutet in diesem Falle, dass man zu zweit und nicht mit noch mehr Personen (zumindest an einer PS) spielen kann. Bei dem hier gewählten System, das ich sofort erläutern werde, wäre aber auch alles andere absolut unübersichtlich. An der Steuerung ändert sich nichts wesentliches.
Zu Beginn sucht sich jeder einen Charakter aus, wobei nicht beide den gleichen wählen können. Dafür spielen die beiden gleichzeitig und zwar auf dem gleichen Bildstück (der Monitor wird also nicht unterteilt), weshalb sie immer in der Sichtweite des anderen bleiben müssen. Wenn also einer den Raum verlässt, tut der andere dies ganz automatisch auch.
Unterhält einer der beiden sich mit einer Person, hat der andere automatisch Sendepause und kann auch nicht in das Gespräch eingreifen, was auch fürs Speichern gilt. Beginnt man jedoch mit dem Kaufen oder Verkaufen beim Händler, können dies beide gleichzeitig auf ihrer Seite des Bildschirms tun und es kann auch erst weitergespielt werden, wenn beide fertig sind.
Wenn einer in sein Menü (siehe Gameplay) geht, um sich zum Beispiel eine andere Rüstung anzuziehen, kann der andere dies auch tun, denn hier wird der Bildschirm dann in der Mitte geteilt, was allerdings den Nachteil hat, dass man seine Person nicht mehr sehen kann. Auch hier kann erst weitergespielt werden, wenn beide fertig sind.
Erhält man für das Lösen einer Aufgabe, besondere Gegenstände und/oder Erfahrungspunkte, bekommen diese immer beide in gleicher Höhe. Nur mit dem Aufteilen der Beute muss man sich natürlich einigen, da es pro erledigtem Gegner / geöffneter Kiste nur einmal etwas zu kassieren gibt. Gegenstände kann man natürlich auch weitergeben, indem man sie einfach auf den Boden wirft, aber mit Gold ist das leider nicht möglich.
Sollte mal einer der beiden sterben, wird er automatisch wieder zum Leben erweckt, wenn der andere einen Speicherpunkt erreicht. Ach ja, die beiden Charaktere können so viel aufeinander rumkloppen wie sie wollen, aber sich nicht gegenseitig verletzen.
=================
Meine weitere Meinung
=================
Meine Meinung zu Grafik und Sound findet Ihr natürlich unter dem entsprechenden Punkt und die Steuerung ist wie bereits erwähnt, manchmal etwas gewöhnungsbedürftig, aber immerhin ist es keine von diesen schwindelerregenden, in alle Richtungen ausschwenkenden Steuerungen.
Die Story ist ziemlich flach, denn wenn man sich vorstellt, dass jemand auszieht, um das Böse zu vernichten, obwohl er eigentlich nur seine geklauten Sachen wiederhaben wollte, ist das doch ziemlich weit hergeholt, aber darum geht es in diesem Spiel ja auch nicht wirklich.
Besonders gut gefällt mir mal wieder, dass man hier die Möglichkeit hat, seinen ganz individuellen Charakter mit höchst eigenen Stärken und Schwächen zu formen. Dagegen eher enttäuschend fand ich die doch eher schwache Auswahl zwischen gerade mal drei verschiedenen Personen, wovon gerade mal eine weiblich ist. Diese Personen sind obendrein ziemlich einseitig, was man sicher hätte besser machen können.
Welcher mein Lieblingscharakter ist, könnte ich daher nicht sagen, da die Hexenmeisterin zwar ein paar gute Tricks auf Lager hat, aber man mit dem Mensch – der bei mir übrigens nur einmal ganz kurz einen Bogen in die Hand bekam – besser drauf losprügeln kann, wenn man ihn erst mal ein bisschen robuster gemacht hat. Den Zwerg habe ich gar nicht ausprobiert, aber mein Schatz war auch nicht sonderlich begeistert von ihm.
Nachdem ich das erste Mal alleine durchgespielt hatte, mussten mein Schatz und ich dann auch das Multiplayer-Spiel ausprobieren, welches uns ziemlich viel Spaß gemacht, vor allem die Kabbeleien um die erbeuteten Gegenstände hatten ihren ganz eigenen Reiz... *g*
Ein wenig störend am Multiplayer-Spiel ist jedoch, dass man sich ständig ins Gehege kommt und auch auf den anderen warten muss, wenn man einkaufen oder umrüsten will. Dagegen ein ganz klarer Vorteil ist, dass man nicht neu laden muss, wenn nur einer stirbt, sondern man nur bis zum nächsten Speicherpunkt warten muss. Das ist besonders bei den Sprungübungen praktisch, da man es zu zweit kaum über die Abgründe schaffen würde.
Das innere des Onyxturms ist ziemlich faszinierend und auch die recht kreativ gestalteten Gegner sind nicht zu verachten, was übrigens für das ganze Spiel gilt. Allerdings fand ich es ziemlich schade um die ganzen Waffen, die man dort einsammeln kann, da es kein Zurück und somit auch keine Verkaufsmöglichkeit mehr gibt, wenn man den Onyxturm erst mal betreten hat. Noch eine Enttäuschung erwartet einen, wenn man glaubt, dass man wirklich durch eine Wasserwelt muss, bevor man den Turm betritt...
Schade fand ich auch, dass es nicht besonders viele verschiedene Waffen, Rüstungen und Schmuckgegenstände gab. Da hätte man wirklich mehr machen können, da man ziemlich schnell mit dem Bestem ausgerüstet war und sich dann im Prinzip auch das Einsammeln schenken konnte.
Obwohl man dieses Spiel eher mit Diablo 2 denn mit Baldur’s Gate 2 vom PC vergleichen kann, war ich deshalb nicht wirklich enttäuscht, da ich beide Spiele mit Begeisterung gespielt habe. Dagegen eher enttäuscht hat mich das schnelle Ende, da ich es an gerade mal zwei Tage durchgespielt habe, und das Ende an sich, da dies eigentlich auf mehr hoffen lässt, aber das Spiel dann trotzdem vorbei ist.
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Fazit
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Da mir das Spiel auch beim zweiten Mal durchspielen noch ziemlich viel Spaß gemacht hat, die Grafik und der Sound echt super sind und man seinen eigenen Charakter kreieren kann, bekommt das Spiel schon mal ein ganz klares Empfehlenswert, aber da mich das Ende etwas enttäuscht hat, die Grafik-Sound-Koordination nicht immer optimal ist, die Story ziemlich flach ist und eine größere Auswahl an Charakteren und Waffen/Rüstungen nicht schlecht wäre - was aber alles keine überwältigenden Mängel sind -, „nur“ vier Sterne.
28 Bewertungen, 2 Kommentare
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10.03.2007, 20:06 Uhr von hjid55
Bewertung: sehr hilfreichSh & lg Sarah
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01.08.2004, 22:29 Uhr von skloiber13
Bewertung: sehr hilfreichReife leistung muss ich da sagen. ;-) Toller Bericht mfg skloiber13
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