Iron Maiden (Debüt) - Iron Maiden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von The_Wishmaster
Auf, auf zur Entjungferung!!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, klopf ich lieber erst mal an... *tocktock* und frage, ob Ihr schon mal was von Iron Maiden gehört habt. Sicher, oder? Kein Wunder, denn die Briten sind wohl sicherlich zu den größten, bekanntesten und erfolgreichsten Hardrock-/Heavy Metalbands überhaupt zu zählen. Doch wie es eben mit jeder Band so ist, so fängt jeder mal klein an. Bei Iron Maiden geschah dies Mitte der 70er mit stetig wechselndem Line-Up und so brauchte man bis 1980 (das 78er Demo "The Soundhouse Tapes" nicht mitgerechnet), bis man ein festes Line-Up hatte und das erste Studioalbum einspielen konnte.
Und um's nun ganz korrekt zu machen, fand ich wohl am besten erst mal hier an und versuche Euch das selbstbetitelte Debüt ein wenig näher zu bringen...
1.) ~~~Prowler~~~ 3:55
Rotzige Gitarren legen hier gleich los, bevor sie eine höchst eingängige Melodie von sich geben. Der Rest der Band lässt sich auch nicht zweimal bitten und schon befinden wir uns mitten in der ersten Strophe (wie konnte das nur passieren?), in der Paul Di'Anno seine charismatische, sehr eigene, leicht rauhe Stimme zum Einsatz bringt. Nach dem ersten Chorus folgt ein etwas längerer Instrumentalteil, der recht flott daher kommt und durch ein kleines Solo angereichert wird. Dann wieder eine Strophe, ein Chorus und schon wurden unsere Ohren Maiden-technisch gesehen entjungfert. Na, hat doch gar nicht weh getan, oder?
8/10
2.) ~~~Remember Tomorrow~~~ 5:27
Ruhige Akustikgitarren und melancholische Vocals leiten den Song ein, ein kurzer Aufschrei von Di'Anno und den E-Gitarren bringen ein wenig Abwechslung. Das Spiel wiederholt sich erneut, dann folgt ein schnellerer Instrumentalteil, in dem mal wieder die Saiten der Gitarren gequält werden und Steve Harris' Bass auch deutlich zu hören ist. Gegen Ende gibt's leider auch nix Spektakuläres, so dass letztlich ein guter, aber nicht überragender Song übrig bleibt.
7/10
3.) ~~~Running Free~~~ 3:16
So, kommen wir mal zu den Songs, die wahre Hymnen sind und eigentlich auf keinem Konzert fehlen dürfen. "Running Free" wäre da so ein Kandidat, da einfach alles, angefangen vom Bass-Drums-Intro über die genialen Strophen bis zum eingängigen Chorus ("I'm running free, yeah, I'm running free...) stimmt. Klar, der Track ist nicht besonders anspruchsvoll, aber es macht einfach Spaß, dazu die Matte zu schütteln...
10/10
4.) ~~~Phantom of the Opera~~~ 7:20
Eine Mischung aus Bass und Gitarrenlead zeigt, dass Maiden schon in ihren Anfangstagen ordentlich was drauf hatten und so wird dieses kleine Epos mit flotten Melodien eröffnet. Typisch für den Song die stets wiederkehrenden Breaks, die einfach nur klasse sind. In den Strophen singt dann Paul erst zur Gitarrenbegleitung, danach steigt immer die Band komplett ein und führt die Melodien weiter.
Bald folgt ein Break und ein recht stampfender Teil, der sehr vom Gesang und den leisen Gitarren dominiert wird. Klasse, wie Paul hier zwischen aggressivem Gesang und höheren Tonlagen wechselt. Das folgende Solo bringt etwas Ruhe in den Song, aber bald schon treibt der Bass die Geschwindigkeit wieder voran und mit einem genialen Riff geht der Song in seinen wohl stärksten Teil über, der von seinen Gitarrenmelodien lebt. Schließlich kommt man wieder auf die flotte Strophe zurück, die wieder den Nacken jucken lässt und zum Mitbangen animiert - leider ist der Song dann aber viel zu schnell vorbei...
10/10
5.) ~~~Transylvania~~~ 4:05
Es folgt nun mit "Transylvania" ein Instrumental, welches schon oft gecovert wurde. Zuletzt übrigens von der eisigen Erde, die ein gewisser Jon Schaffer um sich schart auf deren Album "Horror Show". Der Song ist anfangs im Midtempo gehalten, gibt gegen Ende aber nochmal ein wenig Gas. Klar, dass hier die Leadgitarren und teils auch der Bass dominieren, Gesang gibt's ja keinen. Logisch bei einem Instrumental, oder?
7/10
6.) ~~~Strange World~~~ 5:45
Akustikgitarren entführen uns daraufhin in eine seltsame, fremdartige Welt, in der ein leiser Bass, dezentes Drumming und eine wimmernde Leadgitarre vorherrschen. Dazu gesellen sich alsbald die melancholischen Vocals von Paul, der hier so richtig deprimiert klingt und dem Song die nötige Atmosphäre verleiht. Ein getragenes Gitarrensolo bietet etwas Abwechslung, danach schwelgen wir wieder in lyrischer Trauer und Einsamkeit. Meisterlich...
10/10
7.) ~~~Charlotte the Harlot~~~ 4:12
So, nun hätten wir's gerne wieder ein wenig rockiger, was mit dem anfangs fast schon fröhlich-beschwingten Gitarrenlead auch sogleich erfüllt wird. Thematisch nähern wir uns auch endlich mal dem Thema "Entjungferung", denn "Harlot" ist nichts anderes als der Ausdruck für ein Freudenmädchen... Jaja, die gute Charlotte... "Charlotte the Harlot, show me your legs, Charlotte the Harlot, take me to bed..." - obwohl wir da zur Entjungferung wohl sicherlich zu spät kommen...
Mitten im Song gibt's dann noch einen ruhigeren Akustikteil, der aber bald schon wieder in ein Uptempo-Solo übergeht. Nach einer letzten Strophe folgt noch ein finaler Chorus, dann belästigen wie die junge Dame erst mal nicht weiter und lassen sie ihrer Tätigkeit nachgehen...
9/10
8.) ~~~Iron Maiden~~~ 3:35
Ja, zum Schluß kommen wir noch einmal zu einem wahren Klassiker, der von Beginn an flott loslegt und von dem jede einzelne Note KULT ist. Sind es nun die doppelläufigen Gitarrenleads, die treibenden Drums, das virtuose Bassspiel oder Paul's einmalige Vocals - "Iron Maiden" gehört zu den absoluten Killern des Debüts und kann wohl von jedem Fan der Truppe im Schlag mitgesungen werden. "Iron Maiden's gonna get you, no matter hoe far..." - Spätestens jetzt wird er Zeit für die Repeat-Taste, denn die CD ist gleich aus und muss sofort nochmal gehört werden... Befehl vom Wishmaster... *grins*
10/10
~~~Fazit~~~
Als richtiger Metaller MUSS man diese Scheibe einfach besitzen, da führt kein Weg dran vorbei. Etliche Klassiker sind darauf enthalten, da kann man auch mal drüber hinwegsehen, dass der Sound alles andere als druckvoll und glasklar ist. Kein Wunder, die Scheibe hat ja auch schon über 20 Jahre auf dem Buckel! Ihr könnt Euch übrigens zwischen dem herkömmlichen Silberling für knappe 10 Euro und der aufgemotzen Variante mit Fotos und Videos und den CD-Normalpreis entscheiden, das müsst Ihr im Endeffekt selbst wissen. Kaufen solltet Ihr das Album aber auf jeden Fall...
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Maidenmaster
Um nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, klopf ich lieber erst mal an... *tocktock* und frage, ob Ihr schon mal was von Iron Maiden gehört habt. Sicher, oder? Kein Wunder, denn die Briten sind wohl sicherlich zu den größten, bekanntesten und erfolgreichsten Hardrock-/Heavy Metalbands überhaupt zu zählen. Doch wie es eben mit jeder Band so ist, so fängt jeder mal klein an. Bei Iron Maiden geschah dies Mitte der 70er mit stetig wechselndem Line-Up und so brauchte man bis 1980 (das 78er Demo "The Soundhouse Tapes" nicht mitgerechnet), bis man ein festes Line-Up hatte und das erste Studioalbum einspielen konnte.
Und um's nun ganz korrekt zu machen, fand ich wohl am besten erst mal hier an und versuche Euch das selbstbetitelte Debüt ein wenig näher zu bringen...
1.) ~~~Prowler~~~ 3:55
Rotzige Gitarren legen hier gleich los, bevor sie eine höchst eingängige Melodie von sich geben. Der Rest der Band lässt sich auch nicht zweimal bitten und schon befinden wir uns mitten in der ersten Strophe (wie konnte das nur passieren?), in der Paul Di'Anno seine charismatische, sehr eigene, leicht rauhe Stimme zum Einsatz bringt. Nach dem ersten Chorus folgt ein etwas längerer Instrumentalteil, der recht flott daher kommt und durch ein kleines Solo angereichert wird. Dann wieder eine Strophe, ein Chorus und schon wurden unsere Ohren Maiden-technisch gesehen entjungfert. Na, hat doch gar nicht weh getan, oder?
8/10
2.) ~~~Remember Tomorrow~~~ 5:27
Ruhige Akustikgitarren und melancholische Vocals leiten den Song ein, ein kurzer Aufschrei von Di'Anno und den E-Gitarren bringen ein wenig Abwechslung. Das Spiel wiederholt sich erneut, dann folgt ein schnellerer Instrumentalteil, in dem mal wieder die Saiten der Gitarren gequält werden und Steve Harris' Bass auch deutlich zu hören ist. Gegen Ende gibt's leider auch nix Spektakuläres, so dass letztlich ein guter, aber nicht überragender Song übrig bleibt.
7/10
3.) ~~~Running Free~~~ 3:16
So, kommen wir mal zu den Songs, die wahre Hymnen sind und eigentlich auf keinem Konzert fehlen dürfen. "Running Free" wäre da so ein Kandidat, da einfach alles, angefangen vom Bass-Drums-Intro über die genialen Strophen bis zum eingängigen Chorus ("I'm running free, yeah, I'm running free...) stimmt. Klar, der Track ist nicht besonders anspruchsvoll, aber es macht einfach Spaß, dazu die Matte zu schütteln...
10/10
4.) ~~~Phantom of the Opera~~~ 7:20
Eine Mischung aus Bass und Gitarrenlead zeigt, dass Maiden schon in ihren Anfangstagen ordentlich was drauf hatten und so wird dieses kleine Epos mit flotten Melodien eröffnet. Typisch für den Song die stets wiederkehrenden Breaks, die einfach nur klasse sind. In den Strophen singt dann Paul erst zur Gitarrenbegleitung, danach steigt immer die Band komplett ein und führt die Melodien weiter.
Bald folgt ein Break und ein recht stampfender Teil, der sehr vom Gesang und den leisen Gitarren dominiert wird. Klasse, wie Paul hier zwischen aggressivem Gesang und höheren Tonlagen wechselt. Das folgende Solo bringt etwas Ruhe in den Song, aber bald schon treibt der Bass die Geschwindigkeit wieder voran und mit einem genialen Riff geht der Song in seinen wohl stärksten Teil über, der von seinen Gitarrenmelodien lebt. Schließlich kommt man wieder auf die flotte Strophe zurück, die wieder den Nacken jucken lässt und zum Mitbangen animiert - leider ist der Song dann aber viel zu schnell vorbei...
10/10
5.) ~~~Transylvania~~~ 4:05
Es folgt nun mit "Transylvania" ein Instrumental, welches schon oft gecovert wurde. Zuletzt übrigens von der eisigen Erde, die ein gewisser Jon Schaffer um sich schart auf deren Album "Horror Show". Der Song ist anfangs im Midtempo gehalten, gibt gegen Ende aber nochmal ein wenig Gas. Klar, dass hier die Leadgitarren und teils auch der Bass dominieren, Gesang gibt's ja keinen. Logisch bei einem Instrumental, oder?
7/10
6.) ~~~Strange World~~~ 5:45
Akustikgitarren entführen uns daraufhin in eine seltsame, fremdartige Welt, in der ein leiser Bass, dezentes Drumming und eine wimmernde Leadgitarre vorherrschen. Dazu gesellen sich alsbald die melancholischen Vocals von Paul, der hier so richtig deprimiert klingt und dem Song die nötige Atmosphäre verleiht. Ein getragenes Gitarrensolo bietet etwas Abwechslung, danach schwelgen wir wieder in lyrischer Trauer und Einsamkeit. Meisterlich...
10/10
7.) ~~~Charlotte the Harlot~~~ 4:12
So, nun hätten wir's gerne wieder ein wenig rockiger, was mit dem anfangs fast schon fröhlich-beschwingten Gitarrenlead auch sogleich erfüllt wird. Thematisch nähern wir uns auch endlich mal dem Thema "Entjungferung", denn "Harlot" ist nichts anderes als der Ausdruck für ein Freudenmädchen... Jaja, die gute Charlotte... "Charlotte the Harlot, show me your legs, Charlotte the Harlot, take me to bed..." - obwohl wir da zur Entjungferung wohl sicherlich zu spät kommen...
Mitten im Song gibt's dann noch einen ruhigeren Akustikteil, der aber bald schon wieder in ein Uptempo-Solo übergeht. Nach einer letzten Strophe folgt noch ein finaler Chorus, dann belästigen wie die junge Dame erst mal nicht weiter und lassen sie ihrer Tätigkeit nachgehen...
9/10
8.) ~~~Iron Maiden~~~ 3:35
Ja, zum Schluß kommen wir noch einmal zu einem wahren Klassiker, der von Beginn an flott loslegt und von dem jede einzelne Note KULT ist. Sind es nun die doppelläufigen Gitarrenleads, die treibenden Drums, das virtuose Bassspiel oder Paul's einmalige Vocals - "Iron Maiden" gehört zu den absoluten Killern des Debüts und kann wohl von jedem Fan der Truppe im Schlag mitgesungen werden. "Iron Maiden's gonna get you, no matter hoe far..." - Spätestens jetzt wird er Zeit für die Repeat-Taste, denn die CD ist gleich aus und muss sofort nochmal gehört werden... Befehl vom Wishmaster... *grins*
10/10
~~~Fazit~~~
Als richtiger Metaller MUSS man diese Scheibe einfach besitzen, da führt kein Weg dran vorbei. Etliche Klassiker sind darauf enthalten, da kann man auch mal drüber hinwegsehen, dass der Sound alles andere als druckvoll und glasklar ist. Kein Wunder, die Scheibe hat ja auch schon über 20 Jahre auf dem Buckel! Ihr könnt Euch übrigens zwischen dem herkömmlichen Silberling für knappe 10 Euro und der aufgemotzen Variante mit Fotos und Videos und den CD-Normalpreis entscheiden, das müsst Ihr im Endeffekt selbst wissen. Kaufen solltet Ihr das Album aber auf jeden Fall...
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Maidenmaster
50 Bewertungen, 1 Kommentar
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09.03.2002, 20:55 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichschöner bericht, vielleicht liest man sich mal wieder 8-)
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