Iron Maiden (Debüt) - Iron Maiden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von peryk
Iron Maiden is gonna get all of you!!
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
(Hier folgt nun Teil 3 der frühen Maiden-Trilogie. Die Berichte wurden in einem Zug gestern/ und heute von mir verfasst, und werden erst jetzt eingestellt - Danke für die netten Bewertungen)
Iron Maiden wurde schon 1976 von Bassist Steve Harris gegründet. Ein Jahr später stieß Gitarrist Dave Murray dazu. Die beiden Gründungsmitglieder waren das einzig beständige Element der Band in den folgenden 2 Jahre, die mit endlosen Touren durch kleinste britische Clubs verbracht wurden.
Bis 1978 war die Band eine von vielen auf dem britischen Club Circuit. In der Zwischenzeit wurden noch Sänger Paul Di´anno, drummer Doug Sampson und Gitarrist Tony Parsons in die Band aufgenommen. Mit diesem Line-up nahmen Maiden im selben Jahr die ?Soundhouse Tapes? auf, eine Demo-EP die aus den Songs ?Iron Maiden?, ?Prowler? und ?Strange World? bestand, und die später noch Ausgangspunkt für die Debüt-LP werden sollten.
Zunächst wurden nur ein paar wenige Exemplare der ?Soundhouse Tapes? gepresst, die nur an Fans und DJs weitergegeben wurden. Maiden wurden durch diese EP schnell zur Underground-Sensation in der britischen Metal-Szene. Fans der Band gründeten kurzerhand eine Versandfirma, die die ?Soundhouse Tapes? per Post vertrieb. Dadurch wurde die EMI, die größte britische Plattenfirma, auf die junge londoner Band aufmerksam.
Bevor die Band ins Studio gehen konnte, um das Debüt aufzunehmen wurden Ende 1979 noch Drummer Sampson und Gitarrist Parsons aus der Band gekickt, und durch Tony Clive Burr (drums) und Dennis Stratton (Lead Guitar) ersetzt.
Die erste Single der Band ?Running Free? erschien Anfang 1980, und konnte sich auf Anhieb gut verkaufen (UK#34). Die Band durfte den Song sogar live bei der renomierten Sendung ?Top of the Pops? im Fernsehen vortragen. Mit einem Schlag waren Maiden von Nobodys zu Rockstars geworden.
Dies verhalf der 2 Monate darauf folgenden Debüt-LP, dass nach der Band benannt war auf Platz 4 der UK-Charts.
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DIE MUSIK
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1.?Prowler? 3:55 (Harris)
?Prowler? beginnt mit einem Solo von Dave Murray. Es handelt sich um eine Up-tempo Nummer, die durch mehrere Tempowechsel, und ein Thrash-ähnlichen Mittelteil besticht. Gitarrist Stratton, der nur auf diesem Maiden-Album spielen sollte, spielt dabei ein gutes Solo. Der Text des Songs ist recht abgefahren, handelt es sich doch um einen Typen, dem es Spass macht Frauen im Park seine Geschlechtsteile zu zeigen !
2.?Remember Tomorrow? 5:27 (H, Di´Anno,Murray)
Der persönlichste Song den Paul Di´Anno jemals geschrieben hat. Er singt über seinen kürzlich verstorbenen Großvater, und was er ihm bedeutet hat (Das Thema Wiedergeburt wird aufgegriffen). Di´Anno singt mit einer, für ihn ungewohnten, Zartheit, während die Musiker während der Textpassagen sich ungewöhnlich zurückhalten. Nur beim Chorus wird aufgespielt. Der Mittelteil des Songs wird von der Band in der gewohnten Härte (und Geschwindigkeit) gespielt. ?Remember ...? ist einer der besten frühen Maiden Songs, nicht umsonst wurde er (und ?Prowler?) von Metallica auf ihrer 91/92-Tour häufiger live gecovert.
3.?Running Free? 3:17 (H,D)
Der größte Hit des Albums ist gleichzeitig auch der eintönigste ! ?Running Free? überzeugt durch einen eingängigen Chrorus, und ein schönes Twin-Lead Solo. Allerdings ist der Rhythmus zu steif (Bassist Harris & Drummer Burr können bedeutend mehr, als 4 Minuten praktisch den selben Takt zu halten), und der Song verblasst in Mitten der besseren Songs die ihn umgeben.
4.?Phantom of the Opera? 7:20 (H,D)
Falls euch noch ?Running Free? im Ohr kleben sollte, werdet ihr jetzt gleich wissen, warum ich den Song so stark kritisiert habe. ?Phantom ...? ist für ein Debütwerk fast schon zu ambitioniertes Werk. Der Song erinnert mich an Metallicas ?Master of Puppets?, da er ähnlich komplex ist. Nach dem guten Solo-Intro, spielen die beiden Gitarristen sauber Twinlead. Steve Harris, und besonders Clive Burr können hier zeigen was in ihnen steckt. Der Song besitzt mehrere Tempowechsel, die sich nahtlos aneinander reihen, und nicht so aufgesetzt wirken, wie auf späteren Werken. Besonders der Mittelteil hat es mir angetan, wo die Band für einen Moment komplett aufhört zu spielen, und dann, beginnend mit dem Bass, Instrument für Instrument wieder anfängt zu spielen, bis mit einem Tempowechsel das alte Tempo wieder aufgenommen wird. Ich brauche nicht extra zu erwähnen, dass der Song nur so von Soli strotzt. Ein frühes Meisterwerk, dass von der Band später nur noch in guten Momenten erreicht werden sollte !
5.?Transylvania? 4:05 (H)
Ein kurzes Instrumental kommt als nächstes. Der Song weist einige Tempowechsel aus, ist aber weitem nicht so komplex wie ?Phantom...?. Besonderheit ist, dass ein Chorus vorhanden ist, der von den Gitarristen gespielt wird.
6.?Strange World? 5:46 (H)
Kaum ist der letzte Song verklungen beginnt ?Strange World?. Das Lied ist eine langsame, ruhige Balade, die von Di´Anno ähnlich wie ?Remember...? gesungen wird. Allerdings sucht man hier Tempowechsel oder laute Gitarren vergeblich. Die Band beweist, dass sie nicht nur ?Krach? machen kann, sondern auch mal einen Gang runterschalten kann, wenn nötig.
7.?Charlotte the Harlot? 4:12 (M)
Einer der wenigen Songs die Gitarrist Dave Murphy jemals alleine geschrieben hat (Wieso beschäftigt er sich in seinen Texten so häufig um Prostituierte ?). Das Mainriff wird von beiden Gitarristen gespielt (obwohl ich noch eine Rhythmusgitarre im Hintergrund höre). Der Song ist ein schneller, harter Maiden-Rocker, mit einem Tempowechsel in der Mitte, wo die Band es langsamer angehen lässt.
8.?Iron Maiden? 3:34 (H)
Der Song dürfte jedem Maiden-Fan ein Begriff sein, und ist bis zum heutigen Tag (!) im Live-Set der Engländer. Das Mainriff wird von Stratton erheblich schneller gespielt, als von allen anderen Gitarristen die ihm nachfolgten. Der Song klingt fast schon wie Punk-Rock, und wird nur durch das kontrolierte (wenn auch lose) Spiel der Rhythm-Section zusammengehalten. Fans die diesen Song nur Live, von Bruce Dickinson gesungen, kennen, sollten sich unbedingt mal die Ur-Version anhören!
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FAZIT:
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EIN MUSS FÜR MAIDEN-FANS ! NWOBM-Fans wird es auch gefallen.
Metallica-Fans werden gefallen an den schnellen, kurzen (Punk-)Metal Songs haben.
Fans die zur Band erst später gestossen sind, werden verblüfft darüber sein, dass die Band eher nach Motörhead als nach Maiden klingt.
Die Inkarnation von Maiden klingt anders als jede die danach kam. Die Band experimentiert hier noch etwas (?Strange World?,?Phantom of the Opera?) aber sämtliche Experimente werden von der Band konsequent in gute Musik umgesetzt, und sind allemal hörenswert.
Eines der besten Alben, das die Londoner jemals veröffentlicht haben !
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EMI 1980 37:20
Wiederaufgelegt 1998 als Multimedia-CD mit einem Wunderschönen 24 Seiten-Booklet mit allen Texten, Photos etc. und 2 Videos für CD-Rom (Transylvania & Phantom of the Opera live at the Rainbow)
Iron Maiden wurde schon 1976 von Bassist Steve Harris gegründet. Ein Jahr später stieß Gitarrist Dave Murray dazu. Die beiden Gründungsmitglieder waren das einzig beständige Element der Band in den folgenden 2 Jahre, die mit endlosen Touren durch kleinste britische Clubs verbracht wurden.
Bis 1978 war die Band eine von vielen auf dem britischen Club Circuit. In der Zwischenzeit wurden noch Sänger Paul Di´anno, drummer Doug Sampson und Gitarrist Tony Parsons in die Band aufgenommen. Mit diesem Line-up nahmen Maiden im selben Jahr die ?Soundhouse Tapes? auf, eine Demo-EP die aus den Songs ?Iron Maiden?, ?Prowler? und ?Strange World? bestand, und die später noch Ausgangspunkt für die Debüt-LP werden sollten.
Zunächst wurden nur ein paar wenige Exemplare der ?Soundhouse Tapes? gepresst, die nur an Fans und DJs weitergegeben wurden. Maiden wurden durch diese EP schnell zur Underground-Sensation in der britischen Metal-Szene. Fans der Band gründeten kurzerhand eine Versandfirma, die die ?Soundhouse Tapes? per Post vertrieb. Dadurch wurde die EMI, die größte britische Plattenfirma, auf die junge londoner Band aufmerksam.
Bevor die Band ins Studio gehen konnte, um das Debüt aufzunehmen wurden Ende 1979 noch Drummer Sampson und Gitarrist Parsons aus der Band gekickt, und durch Tony Clive Burr (drums) und Dennis Stratton (Lead Guitar) ersetzt.
Die erste Single der Band ?Running Free? erschien Anfang 1980, und konnte sich auf Anhieb gut verkaufen (UK#34). Die Band durfte den Song sogar live bei der renomierten Sendung ?Top of the Pops? im Fernsehen vortragen. Mit einem Schlag waren Maiden von Nobodys zu Rockstars geworden.
Dies verhalf der 2 Monate darauf folgenden Debüt-LP, dass nach der Band benannt war auf Platz 4 der UK-Charts.
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DIE MUSIK
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1.?Prowler? 3:55 (Harris)
?Prowler? beginnt mit einem Solo von Dave Murray. Es handelt sich um eine Up-tempo Nummer, die durch mehrere Tempowechsel, und ein Thrash-ähnlichen Mittelteil besticht. Gitarrist Stratton, der nur auf diesem Maiden-Album spielen sollte, spielt dabei ein gutes Solo. Der Text des Songs ist recht abgefahren, handelt es sich doch um einen Typen, dem es Spass macht Frauen im Park seine Geschlechtsteile zu zeigen !
2.?Remember Tomorrow? 5:27 (H, Di´Anno,Murray)
Der persönlichste Song den Paul Di´Anno jemals geschrieben hat. Er singt über seinen kürzlich verstorbenen Großvater, und was er ihm bedeutet hat (Das Thema Wiedergeburt wird aufgegriffen). Di´Anno singt mit einer, für ihn ungewohnten, Zartheit, während die Musiker während der Textpassagen sich ungewöhnlich zurückhalten. Nur beim Chorus wird aufgespielt. Der Mittelteil des Songs wird von der Band in der gewohnten Härte (und Geschwindigkeit) gespielt. ?Remember ...? ist einer der besten frühen Maiden Songs, nicht umsonst wurde er (und ?Prowler?) von Metallica auf ihrer 91/92-Tour häufiger live gecovert.
3.?Running Free? 3:17 (H,D)
Der größte Hit des Albums ist gleichzeitig auch der eintönigste ! ?Running Free? überzeugt durch einen eingängigen Chrorus, und ein schönes Twin-Lead Solo. Allerdings ist der Rhythmus zu steif (Bassist Harris & Drummer Burr können bedeutend mehr, als 4 Minuten praktisch den selben Takt zu halten), und der Song verblasst in Mitten der besseren Songs die ihn umgeben.
4.?Phantom of the Opera? 7:20 (H,D)
Falls euch noch ?Running Free? im Ohr kleben sollte, werdet ihr jetzt gleich wissen, warum ich den Song so stark kritisiert habe. ?Phantom ...? ist für ein Debütwerk fast schon zu ambitioniertes Werk. Der Song erinnert mich an Metallicas ?Master of Puppets?, da er ähnlich komplex ist. Nach dem guten Solo-Intro, spielen die beiden Gitarristen sauber Twinlead. Steve Harris, und besonders Clive Burr können hier zeigen was in ihnen steckt. Der Song besitzt mehrere Tempowechsel, die sich nahtlos aneinander reihen, und nicht so aufgesetzt wirken, wie auf späteren Werken. Besonders der Mittelteil hat es mir angetan, wo die Band für einen Moment komplett aufhört zu spielen, und dann, beginnend mit dem Bass, Instrument für Instrument wieder anfängt zu spielen, bis mit einem Tempowechsel das alte Tempo wieder aufgenommen wird. Ich brauche nicht extra zu erwähnen, dass der Song nur so von Soli strotzt. Ein frühes Meisterwerk, dass von der Band später nur noch in guten Momenten erreicht werden sollte !
5.?Transylvania? 4:05 (H)
Ein kurzes Instrumental kommt als nächstes. Der Song weist einige Tempowechsel aus, ist aber weitem nicht so komplex wie ?Phantom...?. Besonderheit ist, dass ein Chorus vorhanden ist, der von den Gitarristen gespielt wird.
6.?Strange World? 5:46 (H)
Kaum ist der letzte Song verklungen beginnt ?Strange World?. Das Lied ist eine langsame, ruhige Balade, die von Di´Anno ähnlich wie ?Remember...? gesungen wird. Allerdings sucht man hier Tempowechsel oder laute Gitarren vergeblich. Die Band beweist, dass sie nicht nur ?Krach? machen kann, sondern auch mal einen Gang runterschalten kann, wenn nötig.
7.?Charlotte the Harlot? 4:12 (M)
Einer der wenigen Songs die Gitarrist Dave Murphy jemals alleine geschrieben hat (Wieso beschäftigt er sich in seinen Texten so häufig um Prostituierte ?). Das Mainriff wird von beiden Gitarristen gespielt (obwohl ich noch eine Rhythmusgitarre im Hintergrund höre). Der Song ist ein schneller, harter Maiden-Rocker, mit einem Tempowechsel in der Mitte, wo die Band es langsamer angehen lässt.
8.?Iron Maiden? 3:34 (H)
Der Song dürfte jedem Maiden-Fan ein Begriff sein, und ist bis zum heutigen Tag (!) im Live-Set der Engländer. Das Mainriff wird von Stratton erheblich schneller gespielt, als von allen anderen Gitarristen die ihm nachfolgten. Der Song klingt fast schon wie Punk-Rock, und wird nur durch das kontrolierte (wenn auch lose) Spiel der Rhythm-Section zusammengehalten. Fans die diesen Song nur Live, von Bruce Dickinson gesungen, kennen, sollten sich unbedingt mal die Ur-Version anhören!
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FAZIT:
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EIN MUSS FÜR MAIDEN-FANS ! NWOBM-Fans wird es auch gefallen.
Metallica-Fans werden gefallen an den schnellen, kurzen (Punk-)Metal Songs haben.
Fans die zur Band erst später gestossen sind, werden verblüfft darüber sein, dass die Band eher nach Motörhead als nach Maiden klingt.
Die Inkarnation von Maiden klingt anders als jede die danach kam. Die Band experimentiert hier noch etwas (?Strange World?,?Phantom of the Opera?) aber sämtliche Experimente werden von der Band konsequent in gute Musik umgesetzt, und sind allemal hörenswert.
Eines der besten Alben, das die Londoner jemals veröffentlicht haben !
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EMI 1980 37:20
Wiederaufgelegt 1998 als Multimedia-CD mit einem Wunderschönen 24 Seiten-Booklet mit allen Texten, Photos etc. und 2 Videos für CD-Rom (Transylvania & Phantom of the Opera live at the Rainbow)
11 Bewertungen, 2 Kommentare
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24.02.2002, 21:50 Uhr von Swinja
Bewertung: sehr hilfreichMAIDEN RULEZ!!!! *g*
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24.02.2002, 21:36 Uhr von larshermanns
Bewertung: sehr hilfreichI like it...!
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