Die wilde Geschichte vom Wassertrinker (Taschenbuch) / John Irving Testbericht
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Erfahrungsbericht von riemzeff
Ein komisches Buch
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Die Geschichte vom wilden Wassertrinker ist vielleicht nicht Irvings bestes Buch - aber auf jeden Fall sein skurrilstes!
Der Hauptheld ist der sympathische Loser Bogus, der versucht, seinen Platz in der Welt zu behaupten, wobei so ziemlich alles, was er anfäßt, mißlingt.
Das Buch beginnt mit der Beschreibung seiner überaus lästigen Erkrankung seiner Harnröhre und dem daraus resultierenden Rezept zum massenweisen Wassertrinken. Danach erzählt Irving auf verschiedenen zeitlichen Ebenen die Geschichte von Bogus - seine gescheiterte Ehe, die Liebe zu seinem Sohn, seine versuchte Promotion, die natürlich nie was wird (herrlich, die Auszüge aus Bogus\' Übersetzung aus dem Altniederrnordischen - d.h. Bogus hat irgendwann aufgehört zu übersetzen und einfach eine selbstgedichtete Geschichte als Übersetzung ausgegeben), seine Freundschaft zu Merrill Overturf (der seit Jahren von einem Panzer in der Donau träumt und es unbedingt genau wissen will)
und seine Freundin Tulpen, die gern ein Kind von ihm will und ihn so nimmt wie er ist. Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls.
Das Buch ist für mich ein \"richtiger\" Irving - zum Brüllen komisch, aber dennoch oft rührend und teilweise sentimental. Man merkt die Freude Irvings beim Schreiben dieser Geschichte - was ich bei seinen letzten beiden Büchern \"Witwe für ein Jahr\" und \"Zirkuskind\" vermisse. Etwas schwierig ist vielleicht anfangs, sich in den unterschiedlichen Zeitebenen und der Vielzahl der Personen zurechtzufinden, das ist man ja aber an sich bei Irving gewohnt ...
Der Hauptheld ist der sympathische Loser Bogus, der versucht, seinen Platz in der Welt zu behaupten, wobei so ziemlich alles, was er anfäßt, mißlingt.
Das Buch beginnt mit der Beschreibung seiner überaus lästigen Erkrankung seiner Harnröhre und dem daraus resultierenden Rezept zum massenweisen Wassertrinken. Danach erzählt Irving auf verschiedenen zeitlichen Ebenen die Geschichte von Bogus - seine gescheiterte Ehe, die Liebe zu seinem Sohn, seine versuchte Promotion, die natürlich nie was wird (herrlich, die Auszüge aus Bogus\' Übersetzung aus dem Altniederrnordischen - d.h. Bogus hat irgendwann aufgehört zu übersetzen und einfach eine selbstgedichtete Geschichte als Übersetzung ausgegeben), seine Freundschaft zu Merrill Overturf (der seit Jahren von einem Panzer in der Donau träumt und es unbedingt genau wissen will)
und seine Freundin Tulpen, die gern ein Kind von ihm will und ihn so nimmt wie er ist. Bis zu einem gewissen Punkt jedenfalls.
Das Buch ist für mich ein \"richtiger\" Irving - zum Brüllen komisch, aber dennoch oft rührend und teilweise sentimental. Man merkt die Freude Irvings beim Schreiben dieser Geschichte - was ich bei seinen letzten beiden Büchern \"Witwe für ein Jahr\" und \"Zirkuskind\" vermisse. Etwas schwierig ist vielleicht anfangs, sich in den unterschiedlichen Zeitebenen und der Vielzahl der Personen zurechtzufinden, das ist man ja aber an sich bei Irving gewohnt ...
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