Island Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Falkenmond
Urlaub fernab von Touristenmassen
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Island ist wirklich ein Erlebnis für sich. Gerade für jene die eher die Nordländer als Urlaubsort vorziehen.
Wir haben unsere Flitterwochen dort verbracht und es war sicherlich ein Land, das wir nie vergessen werden.
Wir sind also in Kevlavik gelandet und haben unser Mietauto abgeholt. Die Route war über das Island-Reisebüro
KATLA-TRAVEL vorgebucht. Vom Wetter her, war es so, wie man es in einem solchen Land erwartet : grauer, wolkenverhangener Himml und es hat geregnet. Dann ca. 50 Km Autofahrt in die Hauptstadt Islands, nach Reykyavik. Dort leben ca. 2/3 der Bevölkerung. Auf dem Weg dorthin, kommt man sich vor, als würde man auf dem Mond seinen Urlaub verbringen. Dadurch, daß Island eine Vulkaninsel ist, findet man hier nicht ein einziges weißes Sandkorn, also nur schwarze Sandfläche. Von Vegetation war in diesem Abschnitt auch nicht viel zu sehen, da die Baumbestände vor langer Zeit ziemlich abgeholzt wurden. In Reykyavik selbst ist das blühende Leben, es gibt sehr viele Restaurants, Nachtclubs, und Bars, allerdings sind die Preise sehr hoch.
Man kann hier für ein Essen (nur Hauptspeise, ohne Getränke) ca. 40-50 DM pro Person rechnen.
Nun etwas zu den Straßen: Als wir Ende Mai/Anfang Juni dort waren (Vorsaison) hatten wir noch mit Schnee auf den höher gelegenen Gebirgsstraßen zu kämpfen. Die interessanten Orte wie der Goddavoss (größter Wasserfall Europas) waren wegen der nach wie vor stark verschneiten Straßen selbst mit einem Jeep nicht zugänglich. Die Ringstraße, auf der man sich bei einer „normalen“ Reise bewegt, ist meist sehr gut ausgebaut, es kann aber auch vorkommen, daß der Asphalt urplötzlich endet und in Schotter übergeht. Dann kann man im Regelfall nicht schneller als 80 Km/h fahren(was man bei einer längeren Tour einplanen sollte) Von der Landschaft her ist es überwältigend. Mal hat man das Gefühl, daß man durch die Urzeit fährt und wartet förmlich darauf, daß gleich eine Horde Dinosaurier hinter dem nächsten Hügel auftaucht, den anderen Moment steht man an einem rabenschwarzen Sandstrand und schaut aufs Meer hinaus. Wer Glück hat, sieht sogar ein paar Rentiere. Das Land wechselt zwischen sehr grün ( meist bei einem der vielen Wasserfälle) und depresiv schwarz/grau. Sehr zu empfehlen ist auch der Myvattnsee( Myvattn = Mücken), der mit sehr viel schöner Fauna und Flora aufweisen kann. Nahe an diesem See befindet sich auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit.
Ein kurzer Abstecher zum erloschenen Vulkan sollte an diesem Ort schon drinsein(es lohnt sich, ca. 1 Stunde bis zum Vulkan selbst hochzuklettern) Jedoch sollte man zum Vulkan nur mit einem Jeep hinfahren, da man Gefahr läuft im Sand oder Schnee steckenzubleiben. Eigentlich könnte man noch viel mehr über Island schreiben, aber das wäre hier zuviel.
Nur noch ein paar kurze Tipps: Restaurants gibt es nur in größeren Städten, also besser im Supermarkt eigene
Verpflegung einkaufen. Ansonsten findet man bei jeder Tankstelle eine Art Schnellrestaurant. Dort erhält man allerdings nur eine sehr geringe Auswahl (Hamburger, die sehr groß geraten sind, mit Pommes, Salat, Pizza, Lammsteak)
Ein muß ist ein Ausritt auf den weltbekannten Islandponys, die für Ihre gutmütige Art bekannt sind.
(Das habe selbst ich gemacht und ich mag Pferde nun wirklich nicht sonderlich)
Die Reise vorher sehr gut planen, vor allen Dingen die Übernachtungen. Es gibt nur sehr wenige Hotel auf Island, das meiste sind Privatunterkünfte, die nur über wenige Zimmer verfügen. Am besten man läßt sich das durch einen Reiseveranstalter, wie z.B KATLA-TRAVEL vorbuchen(die kennen sich super aus und stellen auch eine richtig gute Route zusammen).
Wer mehr vom Land sehen möchte und ins Gebirge fahren will, sollte auf jeden Fall einen Jeep oder Landrover nehmen.
Wer die Möglichkeit hat, sollte auf jeden Fall einmal zum Frühstück Möveneier versuchen. Die sind wie normale Eier, nur größer und bunter. Das Eigelb schmeckt leicht nach Krabben.
Biertrinker sollten sich mit EGILS.Pils zufriedengeben, das zwar sehr wenig Alkohol hat, aber wenigstens noch bezahlbar ist.
Wer mehr Infos möchte, kann mich gerne anmailen
Wir haben unsere Flitterwochen dort verbracht und es war sicherlich ein Land, das wir nie vergessen werden.
Wir sind also in Kevlavik gelandet und haben unser Mietauto abgeholt. Die Route war über das Island-Reisebüro
KATLA-TRAVEL vorgebucht. Vom Wetter her, war es so, wie man es in einem solchen Land erwartet : grauer, wolkenverhangener Himml und es hat geregnet. Dann ca. 50 Km Autofahrt in die Hauptstadt Islands, nach Reykyavik. Dort leben ca. 2/3 der Bevölkerung. Auf dem Weg dorthin, kommt man sich vor, als würde man auf dem Mond seinen Urlaub verbringen. Dadurch, daß Island eine Vulkaninsel ist, findet man hier nicht ein einziges weißes Sandkorn, also nur schwarze Sandfläche. Von Vegetation war in diesem Abschnitt auch nicht viel zu sehen, da die Baumbestände vor langer Zeit ziemlich abgeholzt wurden. In Reykyavik selbst ist das blühende Leben, es gibt sehr viele Restaurants, Nachtclubs, und Bars, allerdings sind die Preise sehr hoch.
Man kann hier für ein Essen (nur Hauptspeise, ohne Getränke) ca. 40-50 DM pro Person rechnen.
Nun etwas zu den Straßen: Als wir Ende Mai/Anfang Juni dort waren (Vorsaison) hatten wir noch mit Schnee auf den höher gelegenen Gebirgsstraßen zu kämpfen. Die interessanten Orte wie der Goddavoss (größter Wasserfall Europas) waren wegen der nach wie vor stark verschneiten Straßen selbst mit einem Jeep nicht zugänglich. Die Ringstraße, auf der man sich bei einer „normalen“ Reise bewegt, ist meist sehr gut ausgebaut, es kann aber auch vorkommen, daß der Asphalt urplötzlich endet und in Schotter übergeht. Dann kann man im Regelfall nicht schneller als 80 Km/h fahren(was man bei einer längeren Tour einplanen sollte) Von der Landschaft her ist es überwältigend. Mal hat man das Gefühl, daß man durch die Urzeit fährt und wartet förmlich darauf, daß gleich eine Horde Dinosaurier hinter dem nächsten Hügel auftaucht, den anderen Moment steht man an einem rabenschwarzen Sandstrand und schaut aufs Meer hinaus. Wer Glück hat, sieht sogar ein paar Rentiere. Das Land wechselt zwischen sehr grün ( meist bei einem der vielen Wasserfälle) und depresiv schwarz/grau. Sehr zu empfehlen ist auch der Myvattnsee( Myvattn = Mücken), der mit sehr viel schöner Fauna und Flora aufweisen kann. Nahe an diesem See befindet sich auch eine gute Übernachtungsmöglichkeit.
Ein kurzer Abstecher zum erloschenen Vulkan sollte an diesem Ort schon drinsein(es lohnt sich, ca. 1 Stunde bis zum Vulkan selbst hochzuklettern) Jedoch sollte man zum Vulkan nur mit einem Jeep hinfahren, da man Gefahr läuft im Sand oder Schnee steckenzubleiben. Eigentlich könnte man noch viel mehr über Island schreiben, aber das wäre hier zuviel.
Nur noch ein paar kurze Tipps: Restaurants gibt es nur in größeren Städten, also besser im Supermarkt eigene
Verpflegung einkaufen. Ansonsten findet man bei jeder Tankstelle eine Art Schnellrestaurant. Dort erhält man allerdings nur eine sehr geringe Auswahl (Hamburger, die sehr groß geraten sind, mit Pommes, Salat, Pizza, Lammsteak)
Ein muß ist ein Ausritt auf den weltbekannten Islandponys, die für Ihre gutmütige Art bekannt sind.
(Das habe selbst ich gemacht und ich mag Pferde nun wirklich nicht sonderlich)
Die Reise vorher sehr gut planen, vor allen Dingen die Übernachtungen. Es gibt nur sehr wenige Hotel auf Island, das meiste sind Privatunterkünfte, die nur über wenige Zimmer verfügen. Am besten man läßt sich das durch einen Reiseveranstalter, wie z.B KATLA-TRAVEL vorbuchen(die kennen sich super aus und stellen auch eine richtig gute Route zusammen).
Wer mehr vom Land sehen möchte und ins Gebirge fahren will, sollte auf jeden Fall einen Jeep oder Landrover nehmen.
Wer die Möglichkeit hat, sollte auf jeden Fall einmal zum Frühstück Möveneier versuchen. Die sind wie normale Eier, nur größer und bunter. Das Eigelb schmeckt leicht nach Krabben.
Biertrinker sollten sich mit EGILS.Pils zufriedengeben, das zwar sehr wenig Alkohol hat, aber wenigstens noch bezahlbar ist.
Wer mehr Infos möchte, kann mich gerne anmailen
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