Italien Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Qualle
Mit Zelt und Auto durch Italien
Pro:
schöne Landschaft
Kontra:
kaotischer Straßenverkehr
Empfehlung:
Ja
In drei Wochen fuhren wir fuhren wir mehr als 5000 Kilometer durch Italien. Dazu kam noch die Reise über den Brenner und durch Deutschland. Das Auto bepackt mit Zelt und allem was man so zum zelten braucht, starteten wir Ende Mai zu unserer Rundreise durch das bergige Land der Apennin.
Hier möchte ich nur einen kleinen Überblick über unsere Reise geben. Ich werde einige Gegenden nur ansprechen und später in anderen Berichten noch genauer darauf eingehen.
Ende Mai benötigten wir für die ersten tausend Kilometer bis zur italienischen Adriaküste keine zwölf Stunden. Die Urlaubszeit hatte noch nicht begonnen. Auf den deutschen Autobahnen herrschte normaler Betrieb. Auf der Brennerautobahn war nicht sehr viel los, meist nur LKW’s. Alpen, Dolomiten und auch Venedig ließen wir liegen und steuerten die Adriaküste bei „Lido di Spina\" in der Nähe von dem Urlauberort Rimini an. Der Zeltplatz war schon zur Hälfte gefüllt. Wobei ein Großteil der Urlauber aus Mitteleuropa kam.
Weiter ging unsere Fahrt nach San Marino. Ein Abstecher in das Kleine Land, dessen Zentrum auf dem Berg „Monte Titano\" liegt lohnt auf jeden Fall. Auto auf einem der großen Parkplätze am Stadtkern stehen lassen und dann alles zu Fuß erkunden.
Nach einem weiteren Zwischenstopp fuhren wir auf den Sporn des italienischen Stiefels. Ein sehr interessantes Gebiet für die Naturliebhaber, und Menschen, die es ruhiger wollen. Die Küste ist wunderschön, oft zerklüftet und mit Grotten versehen. Von den Bergen der Küstenstraße hat man einen herrlichen Blick auf die Adria und die Bergwelt im Landesinneren. Noch relativ leere Strände laden zum Baden und schwimmen in dem blauen Wasser ein.
Entlang der Meer fuhren wir weiter in den Süden. Wo bei wir oftmals badeten im Meer oder uns kleinere Städte ansehen. Über Mittag ist da fast nichts los. Erst nach 16 Uhr erweckt hier wieder das „Land\", manchmal auch noch später. Mittags sehen die Städte geisterhaft und grau aus. Läden sind mit großen Toren verschlossen und oftmals gar nicht als solche zu erkennen. Doch dann, wenn die wärme etwas nachläßt, öffnen sich die Häuser und es wird bunt und lebendig.
Große Städte wie Foggia und Bari haben wir umfahren und sind weiter in den Absatz an das Cup. In Leuca am Gagliano del Capo treffen das Adianische und das Ionische Meer aufeinander. An den beiden Tagen als wir hier waren, sah alles sehr ruhig und friedlich aus. Es wehte nicht einmal ein Wind. Aber bei stürmischer See Muss es ein wunderbares Naturschauspiel sein, wenn die Meere hier aufeinandertreffen.
Entlang der Küste ging unsere Fahrt weiter Nach Taranto unternahmen wir einen Abstecher einige Kilometer ins Land hinein.
Matera war unser Anlaufpunkt. Es ist eine Stadt, gelegen, wie so viele auf einem Berg, von wo man weit ins Land blicken kann. Das besondere in der Stadt ist die Stadt „Sassi\". Ein Altstadtteil, der in die Felsen gebaut ist. Teilweise sind die Felsenwohnungen noch bewohnt. Oder man richtet sich so eine alte Ruine neu ein. Darüber werde ich aber noch einen längeren Bericht schreiben.
Weiter an der Küste der Stifelspitze entlang fuhren wir zur Straße von Messina. Hier im Süden hat die zeltsaison noch nicht begonnen. Wir waren Anfang Juni die einzigen Touristen mit Zelt. Nur ein paar Dauercamper waren schon auf dem Zeltplatz. Die Restaurants und Schwimmbäder wurde gerade erst vorgerichtet und eröffnet. Die Menschen waren sehr freundlich und nett. Die Preise etwas niedriger als in den Touristenzentren im Norden. Es gab nur wenige Nicht-Italiener.
Wir sind nun eine Woche unterwegs und setzen mit der Fähre nach Sizilien über.
In den Fährhafen ging es etwas caotisch zu. Doch irgendwie gelang es uns von Villa S. Giovanni nach Messina zu fahren. Die Überfahrt dauerte nicht mal eine halbe Stunde. Der Preis von 18 Euro war auch o.k.
In Messina war das Verkehrscaos perfekt. Wir richteten uns nur nach dem Wegweiser Autobahn, um so schnell wie möglich da raus zu kommen.
Es ist wie ein Wunder, das wir unsere Italien und Sizilienreise ohne sichtbare Beule und mit keinem abgefahrenen Seitenspiegel überstanden haben.
Doch abgesehen von den Städten ist Sizilien auch ein sehr ruhiger und erholsamer Landesteil. Es gibt sehr viele historische Orte, schöne Badestrände, Berge und interessante Menschen. Über Sizilien werde ich in einem gesonderten Bericht schreiben. Wir besuchten AUF Szilien Siracusa, den Ätna, die Saline bei Trapani, den wunderschön gelegenen Ort Erice die Bergstadt Enna und von Milazzo aus die Liparischen Inseln.
Nach einer Woche fuhren wir zurück aufs Festland. Entlang der Küste ging es durch das schöne, dünner besiedelte Italien in die Nähe von Napoli. Mit dem Auto fuhren wir die Amalfiküste ab. Es soll eine der schönsten Küsten in Europa sein. Aber vom Auto aus konnte man das nicht so sehen. Eine Fahrt mit dem Schiff entlang der Küste ist bestimmt schöner. Auch hatten wir die Sonne nicht auf unserer Seiten. Sie stand so, dass das Land im Schatten lag. Wir fuhren am Nachmittag von Salerno nach Sorrento, und die Sonne stand vor uns. In anderer Richtung wäre es schöner gewesen. Denn Parkplätze sind knapp auf diese schmalen Straße.
Auch die Suche nach einem Zeltplatz in der Nähe von Napoli erwies sich als kompliziert, das lag auch an unserer Landkarte. Doch in Pompei, gleich neben der verschütteten Stadt wurden wir fündig. Das alte Pompei anzusehen lohnt sich auf jeden Fall. Große teile der unter Asche verschütteten Stadt sind wieder ausgegraben. Von hier ist es auch nicht weit zum Vesuv. Dieser Vulkan hat mich etwas enttäuscht. Er ist für mich zu sehr vermarktet. 6 Euro Eintritt, um auf den Vulkan zu gelangen finde ich auch etwas viel. Und dann ist alles im Dunst. Man konnte vom Gipfel nicht mal die Stadt Pompei sehen.
Das nächste Ziel unsere Reise war die Hauptstadt von Italien - Rom. Hier suchten wir uns einen Zeltplatz am Meer. In Stop and Go entlang der Mittelmeerküste erreichten wir einen schönen Zeltplatz in „Ostia die Lido\" Auch die Badewanne Roms genannt.
Nun läßt man am besten das Auto stehen und fährt mit Bus und Bahn in die Stadt. Für 3,10 Euro pro Person und Tag gelangt man in die 20 Kilometer entfernte Stadt und kann dort auch fast alle Verkehrsmittel benutzen.
Ansonsten ist Rom aber ein teures Pflaster.
An einem Tag kann man viel dieser Stadt anschauen. Dazu aber in einem weiterem Bericht.
Genug von Hektik und Trubel verschlug es uns noch für ein paar Tage auf die Ferieninsel Elba. Hier kann man sich so richtig erholen. Die Preise sind aber auch Spitze. Die Landschaft herrlich, schöne zerklüftete und oftmals auch einsame Buchten, Berge, von wo man bei klarer Sicht sehr weit sehen kann und viel Stand zum Baden. Es ist eine Ferieninsel wo auch sehr viele deutsche Urlauber sind. Doch auch dazu mehr in einem anderen Bericht.
Unsere Heimreise führte uns noch über Pisa und dann quer durch das Land der Apennin bis in die Berge.
Unsere letzten Urlaubstage verbrachten wie an einem See in der Nähe von Bozen. Hier war die Luft Mitte Juni noch sauber und klar.
In drei Wochen kann man nur einen kleinen Einblick über das Land bekommen. Irgendwann werden wir vielleicht Italien noch einmal besuchen. Für uns, die wir den Norden lieben wird es nie ein bevorzugtes Reiseland sein. Da ist es hier zu war und die Sonne geht im Sommer in Süden schon zeitig unter.
Aber schön war es hier, man muss es gesehen haben und Italien etwas zu kennen.
Hier noch ein paar Zusammenstellungen unserer Reise:
Die Zeltplatzpreise
(2 Personen , Stellplatz und Auto) entsprachen noch der Vorsaison und lagen zwischen 9 Euro und 24 Euro pro Tag. Die meisten zwischen 16 und 18 Euro.
Der Straßenverkehr
In Norditalien und Südtirol ging es ruhig und mitteleuropäisch auf den Straßen zu. Hier richtete man sich noch nach den Verkehrsschildern.
In Süditalien waren die Straßen in den Städten mit Autos und Mopeds überfüllt. Verkehrsschilder waren nur zur Zierde da. Jeder fuhr wie er wollte. Man kam nur im Schrittempo voran. In manchen alten Städten waren die Durchfahrten eng und kurvig. Man drängelte von rechts und links auf die Straße so wie gerade Platz war.
Die Straßen außerhalb der Städte waren dagegen fast leer. Ab von den Touristenstrecken waren wir oft allein auf der Straße. Es war eine richtige Erholung vom Stadtverkehr.
Land und Leute
Ich habe mich eigentlich im ganzen Land sicher gefühlt. Wenn man die Menschen etwas studiert und sich danach richtet, kommt man gut zurecht. Obwohl man kaum ein Wort italienisch spricht, kommt man irgendwie auch in den Gebieten zurecht, wo keiner Deutsch oder englisch kann. Hände und Füße tun es auch.
Über preise sollte man auf Märkten und wo es sich anbietet doch handeln.
Als billiges Urlaubsland kann ich es nicht empfehlen. Alles hat schon seinen Preis. Es ist ein Land von Gegensätzen. Hektik in den Städten und Ruhe in einigen Landstrichen.
Allen, die es warm mögen, kann ich das Land nur empfehlen. Auch für Menschen, die gern durch alte Kultur bummeln ist es ein muss.
Gruß bis bald.
Hier möchte ich nur einen kleinen Überblick über unsere Reise geben. Ich werde einige Gegenden nur ansprechen und später in anderen Berichten noch genauer darauf eingehen.
Ende Mai benötigten wir für die ersten tausend Kilometer bis zur italienischen Adriaküste keine zwölf Stunden. Die Urlaubszeit hatte noch nicht begonnen. Auf den deutschen Autobahnen herrschte normaler Betrieb. Auf der Brennerautobahn war nicht sehr viel los, meist nur LKW’s. Alpen, Dolomiten und auch Venedig ließen wir liegen und steuerten die Adriaküste bei „Lido di Spina\" in der Nähe von dem Urlauberort Rimini an. Der Zeltplatz war schon zur Hälfte gefüllt. Wobei ein Großteil der Urlauber aus Mitteleuropa kam.
Weiter ging unsere Fahrt nach San Marino. Ein Abstecher in das Kleine Land, dessen Zentrum auf dem Berg „Monte Titano\" liegt lohnt auf jeden Fall. Auto auf einem der großen Parkplätze am Stadtkern stehen lassen und dann alles zu Fuß erkunden.
Nach einem weiteren Zwischenstopp fuhren wir auf den Sporn des italienischen Stiefels. Ein sehr interessantes Gebiet für die Naturliebhaber, und Menschen, die es ruhiger wollen. Die Küste ist wunderschön, oft zerklüftet und mit Grotten versehen. Von den Bergen der Küstenstraße hat man einen herrlichen Blick auf die Adria und die Bergwelt im Landesinneren. Noch relativ leere Strände laden zum Baden und schwimmen in dem blauen Wasser ein.
Entlang der Meer fuhren wir weiter in den Süden. Wo bei wir oftmals badeten im Meer oder uns kleinere Städte ansehen. Über Mittag ist da fast nichts los. Erst nach 16 Uhr erweckt hier wieder das „Land\", manchmal auch noch später. Mittags sehen die Städte geisterhaft und grau aus. Läden sind mit großen Toren verschlossen und oftmals gar nicht als solche zu erkennen. Doch dann, wenn die wärme etwas nachläßt, öffnen sich die Häuser und es wird bunt und lebendig.
Große Städte wie Foggia und Bari haben wir umfahren und sind weiter in den Absatz an das Cup. In Leuca am Gagliano del Capo treffen das Adianische und das Ionische Meer aufeinander. An den beiden Tagen als wir hier waren, sah alles sehr ruhig und friedlich aus. Es wehte nicht einmal ein Wind. Aber bei stürmischer See Muss es ein wunderbares Naturschauspiel sein, wenn die Meere hier aufeinandertreffen.
Entlang der Küste ging unsere Fahrt weiter Nach Taranto unternahmen wir einen Abstecher einige Kilometer ins Land hinein.
Matera war unser Anlaufpunkt. Es ist eine Stadt, gelegen, wie so viele auf einem Berg, von wo man weit ins Land blicken kann. Das besondere in der Stadt ist die Stadt „Sassi\". Ein Altstadtteil, der in die Felsen gebaut ist. Teilweise sind die Felsenwohnungen noch bewohnt. Oder man richtet sich so eine alte Ruine neu ein. Darüber werde ich aber noch einen längeren Bericht schreiben.
Weiter an der Küste der Stifelspitze entlang fuhren wir zur Straße von Messina. Hier im Süden hat die zeltsaison noch nicht begonnen. Wir waren Anfang Juni die einzigen Touristen mit Zelt. Nur ein paar Dauercamper waren schon auf dem Zeltplatz. Die Restaurants und Schwimmbäder wurde gerade erst vorgerichtet und eröffnet. Die Menschen waren sehr freundlich und nett. Die Preise etwas niedriger als in den Touristenzentren im Norden. Es gab nur wenige Nicht-Italiener.
Wir sind nun eine Woche unterwegs und setzen mit der Fähre nach Sizilien über.
In den Fährhafen ging es etwas caotisch zu. Doch irgendwie gelang es uns von Villa S. Giovanni nach Messina zu fahren. Die Überfahrt dauerte nicht mal eine halbe Stunde. Der Preis von 18 Euro war auch o.k.
In Messina war das Verkehrscaos perfekt. Wir richteten uns nur nach dem Wegweiser Autobahn, um so schnell wie möglich da raus zu kommen.
Es ist wie ein Wunder, das wir unsere Italien und Sizilienreise ohne sichtbare Beule und mit keinem abgefahrenen Seitenspiegel überstanden haben.
Doch abgesehen von den Städten ist Sizilien auch ein sehr ruhiger und erholsamer Landesteil. Es gibt sehr viele historische Orte, schöne Badestrände, Berge und interessante Menschen. Über Sizilien werde ich in einem gesonderten Bericht schreiben. Wir besuchten AUF Szilien Siracusa, den Ätna, die Saline bei Trapani, den wunderschön gelegenen Ort Erice die Bergstadt Enna und von Milazzo aus die Liparischen Inseln.
Nach einer Woche fuhren wir zurück aufs Festland. Entlang der Küste ging es durch das schöne, dünner besiedelte Italien in die Nähe von Napoli. Mit dem Auto fuhren wir die Amalfiküste ab. Es soll eine der schönsten Küsten in Europa sein. Aber vom Auto aus konnte man das nicht so sehen. Eine Fahrt mit dem Schiff entlang der Küste ist bestimmt schöner. Auch hatten wir die Sonne nicht auf unserer Seiten. Sie stand so, dass das Land im Schatten lag. Wir fuhren am Nachmittag von Salerno nach Sorrento, und die Sonne stand vor uns. In anderer Richtung wäre es schöner gewesen. Denn Parkplätze sind knapp auf diese schmalen Straße.
Auch die Suche nach einem Zeltplatz in der Nähe von Napoli erwies sich als kompliziert, das lag auch an unserer Landkarte. Doch in Pompei, gleich neben der verschütteten Stadt wurden wir fündig. Das alte Pompei anzusehen lohnt sich auf jeden Fall. Große teile der unter Asche verschütteten Stadt sind wieder ausgegraben. Von hier ist es auch nicht weit zum Vesuv. Dieser Vulkan hat mich etwas enttäuscht. Er ist für mich zu sehr vermarktet. 6 Euro Eintritt, um auf den Vulkan zu gelangen finde ich auch etwas viel. Und dann ist alles im Dunst. Man konnte vom Gipfel nicht mal die Stadt Pompei sehen.
Das nächste Ziel unsere Reise war die Hauptstadt von Italien - Rom. Hier suchten wir uns einen Zeltplatz am Meer. In Stop and Go entlang der Mittelmeerküste erreichten wir einen schönen Zeltplatz in „Ostia die Lido\" Auch die Badewanne Roms genannt.
Nun läßt man am besten das Auto stehen und fährt mit Bus und Bahn in die Stadt. Für 3,10 Euro pro Person und Tag gelangt man in die 20 Kilometer entfernte Stadt und kann dort auch fast alle Verkehrsmittel benutzen.
Ansonsten ist Rom aber ein teures Pflaster.
An einem Tag kann man viel dieser Stadt anschauen. Dazu aber in einem weiterem Bericht.
Genug von Hektik und Trubel verschlug es uns noch für ein paar Tage auf die Ferieninsel Elba. Hier kann man sich so richtig erholen. Die Preise sind aber auch Spitze. Die Landschaft herrlich, schöne zerklüftete und oftmals auch einsame Buchten, Berge, von wo man bei klarer Sicht sehr weit sehen kann und viel Stand zum Baden. Es ist eine Ferieninsel wo auch sehr viele deutsche Urlauber sind. Doch auch dazu mehr in einem anderen Bericht.
Unsere Heimreise führte uns noch über Pisa und dann quer durch das Land der Apennin bis in die Berge.
Unsere letzten Urlaubstage verbrachten wie an einem See in der Nähe von Bozen. Hier war die Luft Mitte Juni noch sauber und klar.
In drei Wochen kann man nur einen kleinen Einblick über das Land bekommen. Irgendwann werden wir vielleicht Italien noch einmal besuchen. Für uns, die wir den Norden lieben wird es nie ein bevorzugtes Reiseland sein. Da ist es hier zu war und die Sonne geht im Sommer in Süden schon zeitig unter.
Aber schön war es hier, man muss es gesehen haben und Italien etwas zu kennen.
Hier noch ein paar Zusammenstellungen unserer Reise:
Die Zeltplatzpreise
(2 Personen , Stellplatz und Auto) entsprachen noch der Vorsaison und lagen zwischen 9 Euro und 24 Euro pro Tag. Die meisten zwischen 16 und 18 Euro.
Der Straßenverkehr
In Norditalien und Südtirol ging es ruhig und mitteleuropäisch auf den Straßen zu. Hier richtete man sich noch nach den Verkehrsschildern.
In Süditalien waren die Straßen in den Städten mit Autos und Mopeds überfüllt. Verkehrsschilder waren nur zur Zierde da. Jeder fuhr wie er wollte. Man kam nur im Schrittempo voran. In manchen alten Städten waren die Durchfahrten eng und kurvig. Man drängelte von rechts und links auf die Straße so wie gerade Platz war.
Die Straßen außerhalb der Städte waren dagegen fast leer. Ab von den Touristenstrecken waren wir oft allein auf der Straße. Es war eine richtige Erholung vom Stadtverkehr.
Land und Leute
Ich habe mich eigentlich im ganzen Land sicher gefühlt. Wenn man die Menschen etwas studiert und sich danach richtet, kommt man gut zurecht. Obwohl man kaum ein Wort italienisch spricht, kommt man irgendwie auch in den Gebieten zurecht, wo keiner Deutsch oder englisch kann. Hände und Füße tun es auch.
Über preise sollte man auf Märkten und wo es sich anbietet doch handeln.
Als billiges Urlaubsland kann ich es nicht empfehlen. Alles hat schon seinen Preis. Es ist ein Land von Gegensätzen. Hektik in den Städten und Ruhe in einigen Landstrichen.
Allen, die es warm mögen, kann ich das Land nur empfehlen. Auch für Menschen, die gern durch alte Kultur bummeln ist es ein muss.
Gruß bis bald.
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