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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von woman
Das Kollosseum in Rom
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Das größte Amphitheater der antiken Welt wurde in Rom zwischen den Jahren 70 und 80 nach Christus erbaut. Es ist das Kolosseum und ist heute eines der beliebten Touristenattraktionen dieser Stadt.
Das Kolloseum liegt zentral in Mitten Roms, ganz in der Nähe von Kapitol und Forum Romanum. Der Konstantinsbogen, der in den Jahren 312 und 315 erbaut wurde, liegt unmittelbar vor dem Kolloseum.
Ich möchte jedem Rombesucher anraten, die zentral gelegenen Bauwerke zu Fuß zu besuchen, denn so bekommt man wesentlich mehr von der Stadt und dem Flair dieser herrlichen Stadt mit, als mit U-Bahn oder Taxi.
Doch nun wieder zurück zum Kolloseum.
Die Grundfläche dieses riesigen Baus ist 188 Meter lang und 156 Meter breit. Knapp 50 Meter hoch ragen die mit Travertinplatten verblendeten Außenwände gen Himmel. In der Antike war das Kollosseum Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und anderen blutigen Schauspielen. In speziellen Kerkerräumen, die sich in der tief unterkellerten Arena befanden, wurden Christen gefangen gehalten, die dann in der Arena vor den lauten grölenden Menschen von wilden Tieren zu Tode gehetzt wurden. Rund 50 000 Zuschauer fanden Platz in diesem Amphitheater. Die Zuschauertribüne besteht aus mehrstufigen Galerien, die von Gewölben gestützt werden. Die Sitze und Treppen waren früher alle aus Marmor. Mit etwas Phantasie kann man sich auch heute noch sehr gut vorstellen, wie damals die Römer hier saßen und sich auf grausame Weise unterhalten ließen.
In den Jahren 1231 und 1459 überstand das Kolloseum 2 Erdbeben, doch als dieses monomentale Bauwerk als Steinbruch für weitere Bauvorhaben genutzt wurde, war der zügige Verfall nicht aufzuhalten. Im Jahre 1749 wurde diese Kulturstätte zum Kulturdenkmal und zur Märtyrerstätte erklärt. Im Jahre 1805 bemühte man sich dann wieder um den Erhalt und die Restaurierung dieses einmaligen Baudenkmals.
Auch in unserer Zeit wurde fleißig restauriert. Nach 8-jähriger Restaurierungsarbeit wurde das Kolloseum im Jahre 2000 mit einer Aufführung des antiken Dramas König Ödipus von Sophokles wieder eröffnet. Seither wird dieses einmalige Amphitheater wieder für kulturelle Aufführungen genutzt.
Das Kolosseum gehört einfach zum Standard einer Stadtführung durch das antike Rom. Bei meinem letzten Besuch standen in Kostümen verkleidete römische Kämpfer vor diesem monumentalen Bau und ließen sich für ein Trinkgeld von den zahlreichen Touristen fotographieren. Ich persönlich fand es recht peinlich. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Wie dem auch sei, wer Rom besucht, sollte unbedingt eine Führung durch das Kolloseum machen. Es lohnt sich. Leider kann nicht mehr sagen, wie teuer der Eintritt damals war – mein letzter Besuch liegt leider schon 3 Jahre zurück.
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Das Kolloseum liegt zentral in Mitten Roms, ganz in der Nähe von Kapitol und Forum Romanum. Der Konstantinsbogen, der in den Jahren 312 und 315 erbaut wurde, liegt unmittelbar vor dem Kolloseum.
Ich möchte jedem Rombesucher anraten, die zentral gelegenen Bauwerke zu Fuß zu besuchen, denn so bekommt man wesentlich mehr von der Stadt und dem Flair dieser herrlichen Stadt mit, als mit U-Bahn oder Taxi.
Doch nun wieder zurück zum Kolloseum.
Die Grundfläche dieses riesigen Baus ist 188 Meter lang und 156 Meter breit. Knapp 50 Meter hoch ragen die mit Travertinplatten verblendeten Außenwände gen Himmel. In der Antike war das Kollosseum Schauplatz von Gladiatorenkämpfen und anderen blutigen Schauspielen. In speziellen Kerkerräumen, die sich in der tief unterkellerten Arena befanden, wurden Christen gefangen gehalten, die dann in der Arena vor den lauten grölenden Menschen von wilden Tieren zu Tode gehetzt wurden. Rund 50 000 Zuschauer fanden Platz in diesem Amphitheater. Die Zuschauertribüne besteht aus mehrstufigen Galerien, die von Gewölben gestützt werden. Die Sitze und Treppen waren früher alle aus Marmor. Mit etwas Phantasie kann man sich auch heute noch sehr gut vorstellen, wie damals die Römer hier saßen und sich auf grausame Weise unterhalten ließen.
In den Jahren 1231 und 1459 überstand das Kolloseum 2 Erdbeben, doch als dieses monomentale Bauwerk als Steinbruch für weitere Bauvorhaben genutzt wurde, war der zügige Verfall nicht aufzuhalten. Im Jahre 1749 wurde diese Kulturstätte zum Kulturdenkmal und zur Märtyrerstätte erklärt. Im Jahre 1805 bemühte man sich dann wieder um den Erhalt und die Restaurierung dieses einmaligen Baudenkmals.
Auch in unserer Zeit wurde fleißig restauriert. Nach 8-jähriger Restaurierungsarbeit wurde das Kolloseum im Jahre 2000 mit einer Aufführung des antiken Dramas König Ödipus von Sophokles wieder eröffnet. Seither wird dieses einmalige Amphitheater wieder für kulturelle Aufführungen genutzt.
Das Kolosseum gehört einfach zum Standard einer Stadtführung durch das antike Rom. Bei meinem letzten Besuch standen in Kostümen verkleidete römische Kämpfer vor diesem monumentalen Bau und ließen sich für ein Trinkgeld von den zahlreichen Touristen fotographieren. Ich persönlich fand es recht peinlich. Aber die Geschmäcker sind ja verschieden.
Wie dem auch sei, wer Rom besucht, sollte unbedingt eine Führung durch das Kolloseum machen. Es lohnt sich. Leider kann nicht mehr sagen, wie teuer der Eintritt damals war – mein letzter Besuch liegt leider schon 3 Jahre zurück.
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27 Bewertungen, 3 Kommentare
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12.07.2002, 16:53 Uhr von wolfman
Bewertung: sehr hilfreichIch war auch schon dort, und erst vor kurzen in "El Jem", das ist das viertgrößte antike Theater der Welt in Tunesien. lG
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06.06.2002, 22:03 Uhr von Rena50
Bewertung: sehr hilfreichAuch hier ganz klar ein *sn* für deinen schönen Bericht. Gruß Rena
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04.06.2002, 23:50 Uhr von Universum
Bewertung: sehr hilfreichSehr gut geschrieben, meint Maedbjda, alias Universum
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